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Space, und viele Fragen


Mondschein

Empfohlener Beitrag

Ich war noch nie im Space. Es ist nicht wichtig ihn zu erreichen, auch wenn ich neugierig bin. Sich völlig gehen lassen zu dürfen, aufgehen, sich hingeben, 100% bei sich sein währenddessen- das ist es für mich.

vor 2 Minuten, schrieb JaN1na:

Jemand anderes glücklich machen ungeachtet des selbst, ist ein ganz eigener Space der Glückseligkeit.
Aber wenn ich höre wie andere Space definieren, dann denke ich man redet aneinander vorbei.
Daher eine gute Frage

Das ist auch mein größtes Glück, andere glücklich zu machen, wenn sie sich an mir befriedigen.🤗

Ich lebe im Alltag mit meinem Freund auf Augenhöhe, aber er weiß ganz genau, dass bereits eine Hand im nacken, bei mir im kopf einen Schalter umlegt 😅 wir mögen aber auch beide gerne sm zu wie Ds und sobald er diesen schalter umlegt ist es um mich verlohren! Dann bin ich einfach sein kleines Ficlstück und hab dabei ziemlich meinen Spaß. Ich mag aber auch Erziehung, Dominanz und Machtausübung unglaublich gerne bis die kleine Brat in mir beschließt, rebellieren zu wollen, weil ich es so richtig wissen will 😅 hach, macht das Spaß 😏

(bearbeitet)
vor 14 Stunden, schrieb Mondschein:

Im SM Gefüge ist für mich ein Space nachvollziehbar. Im Schmerz, im Schmerz zufügen. Ebenso im Littlespace.Aber in einer reinen Ds Beziehung, ohne Strafen, ohne Schmerzen, gibt es da sowas auch? Reicht Erniedrigung aus?

Hi @Mondschein, also vom körperlichen her und wegdriften usw. da kenne ich den SM Space auch...

Sadistisch liebe ich einfach Erniedrigungen, Entbehrungen usw. Aber D/S mäßig zum Beispiel keine Einschränkungen, weil ich nicht brav genug war. So wie: "du brauchst heute gar nichts mehr fragen!" Ich mag es nicht, wenn mein Herr unzufrieden ist, da mein Sub Verhalten zu wünschen übrig ließ...

Für eine reine D/S Beziehung reichen Erniedrigungen nicht immer. Und natürlich geht das auch ohne Bestrafungen. Ich mag Disziplinierungen dennoch, um meinen Platz besser zu spüren, wenn ich Fehler mache.

Was mein Herr möchte, ist sozusagen eine Folgebereitschaft. Da ginge es nicht um Fehler meinerseits, sondern einen mangelnden Willen, seinen Anordnung Folge zu leisten. Wobei das eine die Bereitschaft wäre, das andere die Machbarkeit! 

Ich mag das nicht, wenn mein Herr unzufrieden ist. Und es ist bei uns nicht so, dass ich keinen eigenen Willen haben könnte. Aber den soll ich eben nicht durchsetzen wollen, sondern meinen Willen ablegen und seinen annehmen. 

Je besser und konsequenter mir dies gelingt, wenn mein Herr zufrieden darüber ist, dass ich seine Entscheidungen annehme und mich danach richte, dann spüre ich irgendwie so eine Erfüllung. Ein inneres Glücksgefühl...🥰 Was uns dann sehr verbindet und ich gerne folge. 

In allen Dingen fällt es mir allerdings nicht immer so leicht. 🙈 Da mein Herr in einigen Sachen auch "eigen" sein kann. Ich nenne mal Beispiele.

Wir haben einen See, da gehen wir gerne spazieren. Dieser liegt so ungefähr 2 km entfernt. Er möchte die Strecke zu Fuß gehen und dann erst den langen Spaziergang starten. Und den Weg dann zu Fuß auch wieder zurück. Ich möchte allerdings immer lieber mit dem Auto an den "Besucherparkplatz" fahren und schön direkt am See den Spaziergang starten (die Strecke wird ohnehin lang genug, da mein Herr gerne läuft und große Schritte macht...😅). 

Ich darf mir unterwegs nicht einfach was zu Essen kaufen. Das wäre ein reines Lustessen für ihn. Manchmal überkam mich aber ein Gelüst und ich wollte mir was kaufen. Wenn ich das nicht durfte, habe ich schon mal diskutiert. Klar, unterbindet mein Herr das dann und gibt es nicht. 

Ach, es gäbe so ein paar Beispiele. Wenn ich mich brav verhalte und seinen Vorstellungen folge, dann fühle ich mich innerlich glücklich. 

Ich weiß nicht, ob das direkt ein Space wäre, jedenfalls bei mir im D/S Sinne erfüllend, wenn die Annahne der Gegebenheiten und sein Wille meiner wird. 👍 Das ist für mich schon befriedigend und wenn er mich dann mal lobt, dass ich mich bei langen Strecken nicht beklagt hätte oder so, quasi ein "Jackpot"...🤩🙏 

Sicher ist das Machtgefälle auch einfach immer wieder erregend, durch eine bestimmte präsente Dominanz und keinere Aktionen auch zwischendurch...🤭 

Rituale eine schöne Verbindung. 

Ich fühle mich wohl, wenn ich "kleiner" bin als er. 🥰 Fragen um Dinge. Denn ich bin in der Hinsicht gerne von meinem Herrn abhängig. 🙏👍

Annehmen. Und wenn ich was möchte, in Bitten sprechen oder was wünschen (wobei ich da nicht viele habe), nichts (ein)fordern. D/S kann dann sehr erfüllend sein.

Sozusagen kann man auch in einer Art "Space" sein würde ich sagen, wenn man den Willen genommen bekommt (durch Maßnahmen und/oder selbst ablegt und darin Erfüllung findet. Nur durch den Dom wird es ohne den Willen der Unterwerfung in der Hinsicht allerdings nicht gehen und erfordert die Bereitschaft der Sub. Gegeben durch Erfüllung darin zu finden, sich zu beugen...

Also tatsächlich im körperlichen Sinne oder im grundsätzlichen, übertragenen...🤭

bearbeitet von Bratty_Lo
(bearbeitet)
vor 42 Minuten, schrieb Teaspoon:

Ich kenne auch den Subspace ohne Schmerz, ohne Strafe, ohne Erniedrigung.

Es macht Klick und ich bin weg. 🤷🏻

Ich bin dann auf meiner Wolke und alles ist flauschig und ich mache, was mir gesagt wird und bei Befehlen muss er nur aufpassen, dass diese kleinschrittig erfolgen, weil ich es da nicht mehr so mit dem selbst Denken habe.

 

Das kenne ich auch @Teaspoon und es ist wundervoll. 😍 Wenn man gar nicht anders kann und diese Hingabe einfach vorhanden ist. (Hinge allerdings von der Gestaltung meines Herrn auch ab).

Wenn es "schön" anfängt, obwohl er Dinge anordet. Dann ist es wie ein Zauber. Oder "Bann". In einer Session zum Beispiel. Und ich schmelze. Das wäre bei uns allerdings eher eine "Schnittmenge", diese Hingabe und Verbindung, irgendwie auch so zwischenmenschlich und sinnlich, im Vergleich zu erniedrigenden Sessions.

Und in einem sadistischen Sinne fühle ich mich ja bereits vor Beginn einer Session gerne "unwohl". 👍

Im Alltag käme es sicher auch so drauf an, wie und was er verlangt. Aber nicht bei allen knappen Anweisungen bin ich in einem Space, wenn ich vor der Sache her diese direkt umsetzen soll und da nicht bin. Dann fällt es mir schwer.

Aber das ist in Ordnung und Fügung muss ja nicht immer ein "Space" sein. 

Diesen Anspruch hätte ich im bdsm ohnehin nicht. Da ich ja sehr gerne auch bewusst unangenehmen Schmerz erdulde, einen inneren Kampf der Überwindung austrage, Gehorsam eine Rolle spielt unabhängig dessen... usw. 

Aber wenn der Space da ist, ist das Gefühl natürlich genial.

Immer wollte ich das sozusagen gar nicht. Klingt komisch, ist aber so...🤔

bearbeitet von Bratty_Lo
(bearbeitet)

Ich würde sagen @Mondschein, dass der Space grundsätzlich etwas Positives ist. So komme ich da auch zu Beginn rein, wenn ich keine "Hemmnisse" wie Angst oder so verspüre. 

Das meint D/S mäßig, da mein Herr in einer Verbindung zueinander langsam beginnt, die Anforderungen steigert... Ich bin da einfach "drin". Natürlich kann dann auch einiges passieren und er verlangen, sich nehmen. 

Beim Schmerz wäre es ebfalls ähnlich. Er steigert sich langsam, wird immer mehr, geht immer tiefer und kann auch hart werden, aber alles eine direkte Befriedigung. 

Erregen tut mich allerdings auch Angst. Der Kaltstart usw. Und da muss es mal hart werden, sonst könnte ich Angst nie spüren. Auch im Sinne der Fügung, Angst vor der Peitsche usw., ein Meideverhalten, brauch ich irgendwie auch. Sonst könnte damit nicht gestraft werden.

Einfach bei SM kann es sein, dass sich bei eher harten Starts, unangenehmem Dingen schon direkt usw., Sachen wo ich nur schwerlich bin 🙈, der Space noch einstellen kann, wenn ich reinkomme. Muss aber nicht sein. Dann ist es eher ein reines Ertragen und auch gut. 👍

Mein Herr kann mir nach und nach den Willen nehmen oder direkt hart. Auch da kann ich dann in einem Space der "Willenlosigkeit" aufgehen. 

Ich mag es, wenn ich Anordnungen erfüllen kann, so grundsätzlich, im Alltag. Das macht mich glücklich. Aber wenn es nicht immer der Fall ist, ja, dann muss ich es besser lernen...😅

Und ich sehe hier auch für mich nicht die Notwendigkeit, dass ich immer erst irgendwo sein muss, sondern nicht ganz klar Gehorsam erwartet werden kann. Und ich mich auch weiterentwickel, wenn dies nicht der Fall ist und ich mich damit nicht gut fühle. 😔 Um mich bessern zu können. 

Aber insgesamt sollten die Forderungen sicher im Möglichen der Sub liegen und sich langsam steigern. Wenn zu häufig was nicht funktioniert, wäre das für mich weniger schön, was bei uns auch nicht der Fall ist. 

vor 15 Stunden, schrieb Mondschein:

Und wie wichtig ist ein Space für euch? 

Grundsätzlich sehe ich es nicht, dass mein Herr mich erst in irgendeinen Zustand bringen muss, der es mir "leicht" macht, folgen zu können...🤷‍♀️ Aber da ist jeder anders. 

Also Nein, wird nicht überbewertet. Ist ein tolles Gefühl, im Tunnel, weg, darin versinken. 😍 Mich erregen auch sehr bewusste Dinge. Zumal ich es im bdsm auch mag, diese hinnehmen und annehmen zu müssen, unabhängig von "Space" Geschichten. 

Die Chance in einen Space zu kommen, ist bei bestimmten Varianten erhöht. Ergibt sich aber und mein Herr tut dies nicht mit der Absicht danach. 

bearbeitet von Bratty_Lo

Ich bin Reaktionsfetischist und bei mir ist SM ein Teil vom D/S. Das ist aber meine Grundlage und Schmerz zur Disziplinierung, wenn es keine voll Maso ist, gehört dazu.

Auch reine Trainingseinheiten in allen Bereichen ist wichtig um eine kontinuierliche Entwicklung zusammen zu haben.

Diese ganze Tiefe ist es was beide noch mehr verbindet.

Es ist nicht unbedingt ein überirdisches, himmlisches Erleben. Irgendwie ist es ein Dissoziationszustand, indem man weggetreten ist, Verarbeitung ist gestört, Erinnerungslücken, Zeitverlust, manchmal nicht zum kommunizieren in der Lage.
Bei einem ist es mir passiert, da dachte ich, es wäre der Zustand - aber der hat mich eigentlich nur gestresst. Komplett ohne eine Spur von Hoch - außer man zählt Hochstress.

Am 14.1.2026 at 21:43, schrieb Mondschein:

Aber in einer reinen Ds Beziehung, ohne Strafen, ohne Schmerzen, gibt es da sowas auch? Reicht Erniedrigung aus?

Erstmal ist jeder Mensch unterschiedlich und damit unterscheiden sich mit Sicherheit auch die Subspace Erfahrungen. Meine Subspaces habe ich immer im D/S Gefälle erreicht und ich brauchte da nur die Führung und Ansprache durch meinen Herrn. Es war kein Schmerz für ein Eintauchen ins Space nötig. 

vor 4 Stunden, schrieb Skinscan:

Edit ist surprised, weil sie nicht weiss,  wie sie dich @Silkyhätte meinen könnte, du hast ja noch gar nicht hier im Topic geschrieben...🤷

Ach du grüne Neune, 😱 ... die Tante ist echt schlau. 

Frag Edit doch mal, wie man hier jemand auf eine Frage die man dieser Person stellt, aufmerksam macht. Wenn du Glück hast, verrät sie dir sogar, weshalb das sinnvoll sein könnte. 🤷🏼‍♀️

Vor 12 Minuten , schrieb Silky:

Ach du grüne Neune, 😱 ... die Tante ist echt schlau. 

Frag Edit doch mal, wie man hier jemand auf eine Frage die man dieser Person stellt, aufmerksam macht. Wenn du Glück hast, verrät sie dir sogar, weshalb das sinnvoll sein könnte. 🤷🏼‍♀️

Ich dachte ich bin gut in zwischen den Zeilen lesen.... Aber die letzten 7 Posts, die sind Endgegner Niveau...
Ich bin maximal verwirrt und neugierig

Einen schönen guten Morgen,allen.                                                                                                    Das mit dem Space und fliegen lassen ist nicht mit Schmerz verbunden. Das hängt von dem Menschen ab, welchen kick er braucht. Das krasseste was ich erlet habe , war wo jemand das nur durch reden geschaft hat. Bei mir ist das eigendlich das Ziel, wenn ich spiele , jemanden fliegen lassen. Klappt halt auch nicht immer, aber wenn dann finde ich das immer wieder fantastisch. Und  meinen Spielpartnerinen fanden das unglaublich. Denke mal das ist wie bei einem Orgasmus , das muss man erlebt haben um es zubeschreiben. Das einzige was ich weiß ist das man es nicht erzwingen kann. Das ist halt auch so ein Punkt der mich am BDSM so begeistert, was man in Meschen damit auslösen kann.                                  Grüße                                                                                                                                        MasterHalvar

vor 23 Minuten, schrieb JaN1na:

Ich bin maximal verwirrt

Das kenne ich auch - zu gut.

Subspace ist auch nicht leicht zu erklären.

vor 23 Minuten, schrieb JaN1na:

und neugierig

Also, ich erlebte bisher jeden Subspace ... wie beschreibe ich das denn nun?

... maximal entspannend - vielleicht oder so.

Auf jeden Fall gaaanz weit weg von 'gestresst'. 

Von daher sehe ich die Frage von Skinscan absolut berechtigt. Nur, wie soll Talix denn drauf kommen, dass ihr diese 'äusserst interessante' Frage gestellt wurde, wenn sie ja nicht direkt erwähnt wird? 

Da erkenne ich die tatsächliche Intention der Fragestellung halt nicht. Maximal verwirrend halt. 🤔

Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, der Space wäre an aktive Handlungen des Top gekoppelt? Aber jetzt lese ich das es auch so zum Space kommt. Ich kann damit nichts anfangen. Ich glaube, ich lebe zu 90% des Tages vielleicht schon im Space.  

Space ist keine Disoziation, denn die kenne ich gut.

Space ist aber ähnlich, man vergißt was man getan hat z.b, fühlt sich einfach wohl und es ist wie auf Wolken schweben?

Dann kenne ich es vielleicht doch?

Schwierig. Das zu ergründen.

Vor 6 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Ich bin bis jetzt davon ausgegangen, der Space wäre an aktive Handlungen des Top gekoppelt? Aber jetzt lese ich das es auch so zum Space kommt. Ich kann damit nichts anfangen. Ich glaube, ich lebe zu 90% des Tages vielleicht schon im Space.  

Space ist keine Disoziation, denn die kenne ich gut.

Space ist aber ähnlich, man vergißt was man getan hat z.b, fühlt sich einfach wohl und es ist wie auf Wolken schweben?

Dann kenne ich es vielleicht doch?

Schwierig. Das zu ergründen.

Ich befürchte auch, ich bin permanent in meiner Space-Bubble und verstehe es deswegen nicht so...da man die noch steigern kann...

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