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Space, und viele Fragen


Mondschein

Empfohlener Beitrag

vor 1 Minute, schrieb JaN1na:

 

Ich befürchte auch, ich bin permanent in meiner Space-Bubble und verstehe es deswegen nicht so...da man die noch steigern kann...

Ich verstehe dich. Aber vielleicht sollten wir es einfach so hinnehmen und nicht hinterfragen? Lass uns einfach wohlfühlen 🤗

vor einer Stunde, schrieb kleiner_phönix:

Ich kenne auch verschiedene Arten von Spaces und komme bei Schmerz sehr schnell rein. Da ist es eher ein reingleiten, was ich zum Teil gar nicht so mitbekomme. Neulich war es anders, er hat mich gefistet und normalerweise spüre ich ganz genau, wann die Hand ganz drin ist (klappt nicht oft). Aber in dem Fall habe ich es erst bemerkt, als er sie rauszog. Ich frage ihn, er bejaht, und dann war es als wäre eine Schranke runtergegangen und ich war weg von jetzt auf gleich. War eine krasse Erfahrung

Ich würde gerne wissen ob und wie du einen Unterschied zwischen Space und Disoziation spürst/merkst?

vor 3 Stunden, schrieb kleiner_phönix:

 

Kann ich dir nicht sagen. Ich differenziere da nicht und muss es für mich auch nicht zerdenken. Manchmal fliege ich, manchmal schwebe ich, sprechen ist generell nicht mehr möglich. Ich versuche allerdings zwischendurch zu lächeln damit mein Herr nicht anfängt, sich Sorgen zu machen wenn ich mich nur noch wie eine Puppe verhalte.

Ich beneide dich. Dieses zerdenken möchte ich ablegen. Hast du da einen Tipp für mich?

Annehmen und akzeptieren was gegeben ist, aber wie komme ich am besten dorthin?

Vor 1 Minute , schrieb kleiner_phönix:

Nun ja das ist Fluch und Segen zugleich. Ich bin da als Primal ganz mit meinen Instinkten unterwegs. Das bedeutet aber auch, Handeln ohne nachzudenken und Stimmungsumschwünge in einer Session. Da ist immer das Risiko dabei, das Gegenüber nicht wahrzunehmen. Zum Glück ist mein Herr einfach gut, in der einen oder anderen Situation hätte ich verstehen können, wenn er es beendet hätte. Aber mittlerweile kennen wir uns sehr gut und ich kann mich noch mehr fallen lassen, weil er mich so nimmt, wie ich bin. Einen Tipp? Dich so annehmen, wie du bist und mutig sein, aber ich glaube, das bist du ☺️

…wie man sich selbst annimmt? Ich glaube, sich selbst verzeihen ist ein guter Anfang

vor 23 Minuten, schrieb kleiner_phönix:

Primal ganz mit meinen Instinkten unterwegs.

Mir wurde schon berichtet, dass ich ab und an in diesen Zustand auch knurre, Zähne fletsche und beiße… also im Space. Aber auch nicht in jedem.

Space an sich ist mir weniger wichtig aber ich sehe es schon gerne, wenn jemand meinetwegen beim SM oder im Seil wegdriftet...

Wobei Space je nach Auslöser auch immer etwas anderes ist, je nachdem welche Hormone als Cocktail ausgeschüttet werden oder ob das den "Headspace" und das Mindset beschreibt.

Nach einer Schmerzsession lasse ich eine Spielpartnerin nicht direkt selbst Auto fahren, bis ich den Eindruck habe, dass sie wieder adäquat auf die Umwelt reagiert. Wenn ich nur in ihrem Kopf ein paar Knöpfe gedrückt habe, die den Willen "gefallen zu wollen" ansprechen, ist da eher keine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit zu erwarten. 

Wenn ich erstmal angefangen habe etwas zu tun, dann denke ich in meinem Headspace nicht darüber nach, was ich auslösen möchte, genau wie ich das vorher nur ganz grob plane, wofür ich vorbereitet sein möchte. Da ist mein Modus eher, dass ich schaue was an Reaktion zurückkommt und ob ich mehr oder weniger davon haben möchte. Und manchmal ist es auch, dass ich gerade nicht möchte, dass sie sich auf den Weg ins Lalaland macht, weil es in dem Moment unterhaltsamer für mich ist, wenn sie das alles doof findet, was ich anstelle. Mein eigener Space ist da immer die Stimmung, in der ich sein möchte und das variiert eben auch zwischen Anfang und Ende einer Session.

Vor 1 Stunde, schrieb Schneeflöckchen:

Mir wurde schon berichtet, dass ich ab und an in diesen Zustand auch knurre, Zähne fletsche und beiße… also im Space. Aber auch nicht in jedem.

Ich bin da in der Regel ganz ruhig. Aber manchmal auch nicht ^^ fauchen und beißen…oh ja

(bearbeitet)
vor 4 Stunden, schrieb kleiner_phönix:

 

Nun ja das ist Fluch und Segen zugleich. Ich bin da als Primal ganz mit meinen Instinkten unterwegs. Das bedeutet aber auch, Handeln ohne nachzudenken und Stimmungsumschwünge in einer Session. Da ist immer das Risiko dabei, das Gegenüber nicht wahrzunehmen. Zum Glück ist mein Herr einfach gut, in der einen oder anderen Situation hätte ich verstehen können, wenn er es beendet hätte. Aber mittlerweile kennen wir uns sehr gut und ich kann mich noch mehr fallen lassen, weil er mich so nimmt, wie ich bin. Einen Tipp? Dich so annehmen, wie du bist und mutig sein, aber ich glaube, das bist du ☺️

Hört sich an als ob ihr gut harmoniert🥰 

Ich bin immer sehr dankbar für alles was Papa mir gibt, ich denke dass dies ein guter Weg ist und Demut ist mein idealer Begleiter. 

Es ist ein Prozeß den ich durchlaufen muss, ja ich bin zu ungeduldig.  Das ist glaube ich mein Problem. Aber ich werde mir die Zeit geben, die es für die Entwicklung braucht . Ich bin eigentlich auch jetzt schon sehr nah an dem , was erreicht werden soll. Ich finde mich recht schnell ein. Erst kommt der Schock, dann das Verarbeiten und danach Akzeptanz und Wohlgefühl. 

Danke liebe Phönix,  für die Gedankenanstöße❤️.

bearbeitet von Rosenrot82
Vor 18 Stunden, schrieb Skinscan:

Würdest du das denn dann subspace nennen wollen?

Tali hat die Frage mitbekommen, richtige Antwort wäre zu komplex, zwischendurch auf Arbeit oder Supermarktkasse zu schreiben.
Also jetzt: Ich habe es nach ein paar Sessions, als ich auch schon aus anderen Gründen auf Abstand gehen wollte, da Kommunikation nichts fruchtete.
Für mich war der Unterschied schwierig zu bemerken, weil ich auch in anderen Sessions von maximal gestresst in den Flowzustand gerate, wenn alles passt. Es ist dann irgendwie alles. Passiert nicht jedes Mal. Und ich bin fertig danach und gaga, aber die Tage danach zufrieden bis auf den Absturz 48h danach.
Bei ihm war ich fertig nach der Strapaze, und auch gaga - aber es war mittendrin nicht entrückt, sondern nur dissoziiert, wie man das von Missbrauchsopfern kennt - Körper und Geist auf Sparflamme, und was da passiert, passiert wem anders.
Ich war nur leicht "high", dass das Ganze zu Ende war. Und fand es gut, dass ich nicht den miserablen Absturz 48h später hatte.
Erst nach ein paar Treffen ging mir auf, dass mir das nichts bringt, dass ich mich nicht durch die Sessions besser fühle, und auch nicht durch die zwischenmenschliche Ebene. Der Kerl war einfach nur anstrengend für mich in jeder Beziehung.
Fun fact am Rande: Ich hatte neulich eine richtig, richtig fette Dissoziation, die erste in meinem Leben, als ich aus Versehen mit dem einzigen Trauma, dass ich nicht durchgearbeitet habe, aneinandergerasselt bin. Da ging nichts mehr, ich war wie ausgesperrt aus meinem Gehirn, auf bestimmte Informationen zuzugreifen, die ich eigentlich parat hätte haben müssen. Hektischer Stress, das Bedürfnis zu fliehen. Und als ich dann ging - war ich wie in rosa Nebel. Gehen an und für sich war spannend, wie sich mein Körper anfühlte, wie leer und simpel mein Gehirn war.
Dissoziationen sind sehr unterschiedlich, von Person zu Person sowieso, aber auch bei der selben Person gibt es unterschiedliche Zustände.
Subspace ist ebenfalls sehr unterschiedlich, von Person zu Person, und innerhalb des Erlebens derselben Person wohl auch.
Subspace ist, ähnlich wie Orgasmus, ganz und gar nicht für jeden der weltentrückte himmlische Zustand, und es ist kein Muss.

Vor 34 Minuten , schrieb Teaspoon:

Ich frag mich, wie sich Dissoziation vom autistischen shutdown unterscheidet. 🤔

Wie fühlt sich der den an ...wie ein Strudel in die Tiefe und alle Gedanken bröseln...die Welt bricht...dann 4 Std.später Weg....bissel gaga

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