Jump to content

Kameraüberwachung, was fühlt ihr dabei?


Te****

Empfohlener Beitrag

vor 6 Minuten, schrieb Teaspoon:

Danke, das ist spannend. Verzeih die Nachfrage: was macht dich daran hilflos und abhängig?

Nicht zu wissen, ob, wann und wie lange die Herrin zusieht. Bei Aufgaben oder Haushaltsführung ist das bei der Kontrolle sicher sehr hilfreich. 

vor 5 Minuten, schrieb Einfach-Ich:

All
Die temporäre Überwachung eines Ortes kann durchaus reizvoll sein und zwingt es nem zu 100% Disziplin.
Allerdings bräuchte ich stets einen Raum wo ich nur für mich selbst sein kann und darf, einfach um für mich Erlebtes zu verarbeiten, um daraus auch ein ehrliches Feedback geben zu können

Das ist extrem wichtig. Und das schlimmste ist, wenn Besuch da ist, dann wird es immer verbotener. Auch was gesprochen wird, ob nu am Telefon oder persönlich, geht niemand etwas an. Selbst der Pizzabote an der Tür darf nicht einfach mal so "überwacht" werden. Nein, das verletzt einfach nur die Menschenrechte. 

(bearbeitet)

Ich gewinne den Eindruck, dass hier von  mindestens 2 verschiedenen Dingen geredet wird.

Selbst bin ich tatsächlich davon ausgegangen, dass @Teaspoons Interesse sich auf einen BDSM Kontext bezog. Einen ohne Konjunktiv II.

Mal abwarten.

 

 

@Vollidiot: Vollidiot!

bearbeitet von Skinscan
vor einer Stunde, schrieb Trislana:

Aber ich bin nicht immer der devote Part. Es gibt mich auch als Frau und Mutter. Ich bin nicht 24/7 eine Sub. Und wenn ich keine Sub bin, dann will ich auch nicht so behandelt werden. Ich trenne da schon

Ich glaube das macht einen nicht unwesentlichen Unterschied. 

In einer Fernbeziehung mit dem Anspruch 24/7 kann eine Kamera sehr viel Sinn machen, ist eigentlich unabdingbar. 

Ansonsten kann es ein netter Kick sein einzelne Räume mit Kamera auszustatten. Ich würde dann die Küche, das Bad und das Schlafzimmer nehmen. Und zwar mit der Option, dass SUB diese auf Forderung des Dom freischalten muss. 

vor 22 Minuten, schrieb Skinscan:

Ich gewinne den Eindruck, dass hier von  mindestens 2 verschiedenen Dingen geredet wird.

Selbst bin ich tatsächlich davon ausgegangen, dass @Teaspoons Interesse sich auf einen BDSM Kontext bezog. Einen ohne Konjunktiv II.

Mal abwarten.

 

 

@Vollidiot: Vollidiot!

Ähm - ich bin Sub und habe auch in dem Kontext geantwortet. Für mich käme es nicht infrage. Und Trislana hat dafür extrem gute Punkte ageführt, neben den von mir genannten. Ich bin zwar weder Mutter noch habe ich sonstigen "Anhang", der bei mir lebt, trotzdem funktioniert eine Totalüberwachung für mich nicht. Bei mir gibt es beispielsweise noch die Möglichkeit, daheim zu arbeiten - auch hier habe ich Vertraulichkeit zu wahren, die mit einer Überwachung nicht gewährleistet wäre. Auch Konzept 24/7 ist nichts für mich.

Und noch etwas zu deiner Ansicht über "Vollidiot": er mag sich etwas drastisch ausgedrückt haben, aber als in der ehemaligen DDR Aufgewachsene weiß ich, was Totalüberwachung ist. Ja, im BDSM ist es freiwillig, der Vergleich hinkt daher. Aber weiß ich was passiert wenn es mal zu einer möglicherweise unschönen Trennung kommt? 

Vor 1 Stunde, schrieb Trislana:

Das ist extrem wichtig. Und das schlimmste ist, wenn Besuch da ist, dann wird es immer verbotener. Auch was gesprochen wird, ob nu am Telefon oder persönlich, geht niemand etwas an. Selbst der Pizzabote an der Tür darf nicht einfach mal so "überwacht" werden. Nein, das verletzt einfach nur die Menschenrechte. 

Die Art und Weise wie jemand sein BDSM ausleben möchte, sollte jedem selbst überlassen werden.

Rechtlich gesehen, darf eine Kamera keine Dritten überwachen. Allerdings wurde ein Schild "Diese Wohnung wird videoüberwacht" ausreichen. Wer dann in die Wohnung geht,stimmt zu.

Das schräge dabei viele würden einen solchen Hinweis für einen Witz halten, besonders wenn die Kameras gut verborgen sind.

Öffentlicher Bereich, wie Treppenhaus im Mehrfamilienhaus darf nicht überwacht werden.

Ich hätte damit arge Probleme. Würde schon damit losgehen, dass der Top Geld für die Videoüberwachung ausgeben müsste. Dann dieses große Maß an Aufmerksamkeit,  selbst wenn mal keiner zu schaut,  wird doch das empfinden so sein, da ist immer jemand und hat großes Interesse an mir.

Also ich kann mir das nicht gut vorstellen. 

Mir wäre es relativ egal...ich bin eh den halben Tag nicht zu Hause 😜 

Bad ..okay da würde ich wahrscheinlich streiken, wenn die cam die Toilette mit beobachtet.

Ansonsten ist mein Aufenthalt in der Wohnung sowas von langweilig.🤷🏼‍♀️ Würde sich nur dann lohnen wenn der Herr spezielle Aufgaben erteilt und die Ausführung überwachen will.

vor 3 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

In einer Fernbeziehung mit dem Anspruch 24/7 kann eine Kamera sehr viel Sinn machen, ist eigentlich unabdingbar. 

erklär mir das bitte

 

@Teaspoon-

love that theme!  iss ne frage, die ich selbst auchnich ganz...und so, von daher sehr interessant!

Für mich ist das ein zweischneidiges Schwert. Bisher eher vorwiegend negativ angehaucht, haben wir darüber gesprochen, unsere Spiele vielleicht irgendwann einmal aufzuzeichnen.
Zum einen um sie sich anschließend gemeinsam anschauen zu können, oder halt auch nur für ihn, wenn es mich zu doll triggert.
Die ersten freiwilligen Versuche haben leider nichts gebracht. Sobald ich wusste wo die Kamera war und dass sie existiert, ist in mir alles erfroren und es gibt gar nichts mehr. Und ich war auch nicht in der Lage mir das gefilmte Material anzuschauen. Aber ich gebe noch nicht auf. Ich hab vorgeschlagen, dass er die Kameras besser versteckt, sodass ich sie nicht sehe und dass ich mich wieder lerne freier zu bewegen, ohne mich "beobachtet" zu fühlen. In wie weit es bei den nächsten Malen schon klappt oder nicht, weiß ich leider noch nicht. Aber ich möchte es schon gerne irgendwie hinbekommen.
Hingegen die Überwachung über die Entfernung hinweg möchte ich eher nicht. Weil ich mich sonst zu beobachtet und nicht mehr frei fühle. Weil wir gesagt, ich die negative Erfahrung gemacht habe, was es heißt 24 Std am Tag überwacht und gefilmt zu werden und wie dieses Material gegen mich verwendet wurde.

(bearbeitet)

jack@jackXjacqueline:

Weil es hier wieder Thema war: Als Betreiber so einer Anlage, und auch, weil ich Freunde habe, die so etwas in einem Nicht-BDSM-Kontext betreiben, schlicht um ihr Grundstück zu schützen, möchte ich noch etwas zum rechtlichen Aspekt anmerken. Kurzfassung: man kann in seinen eigenen vier Wänden diesbezüglich machen was man möchte, wenn alle, die dort wohnen, ihr Einverständnis dazu gegeben haben. Dazu zählen auch die Außenbereiche (Garten, Hauseingang etc.) solange öffentliche Bereiche (Gehweg, Nachbarsgrundstück) nicht erfasst werden, man entsprechend die Menschen vor Betreten darauf hinweist (z.B. durch ein Kameraschild) und ein gewichtiger Grund (z.B. Einbruchschutz) vorliegt. Wir handhaben es so, dass wir jeden, der keine Kenntnis der Videoüberwachung hat, vor Betreten der Wohnung darauf hinweisen und schalten die Kameras präventiv und nach Absprache auch ab, mindestens die Aufzeichnung. In sensiblen Bereichen (z.B. Bad/Toilette) kann die Kamera darüber hinaus relativ einfach durch Ziehen des Netzkabels stromlos gemacht und auch abgedeckt werden, sodass niemand Sorge haben muss, dass hier etwas stattfindet, was nicht gewollt ist. Wir betreiben BDSM und die Überwachung dient rein meiner Sklavin, ich bin kein Epstein und mein Interesse ist es nicht, kompromittierendes Material über andere zum Zwecke der Erpressung zu sammeln. Die Aufzeichnungen werden, wenn nichts dabei ist, was wir beide behalten möchten und manuell sichern, mit einer Frist von 72 Stunden automatisch gelöscht.

Zur eigentlichen Fragestellung des Themas möchte weder ich mich noch @slavejaykay sich äußern, geschweige denn unsere Gefühlswelt offenbaren, da es dabei teilweise um intime Details geht und wir für unsere Sichtweisen und Beweggründe hier schon auf genug Ablehnung und Unverständnis stoßen. Mehr als oberflächliche Informationen werden wir daher nicht preisgeben, das können gern andere tun, die sowas aktiv betreiben.

bearbeitet von jackXjacqueline
Korrektur
vor 8 Minuten, schrieb towel:

erklär mir das bitte

Das liegt doch nahe:

Wenn ich den Anspruch habe rund um die Uhr zu dominieren, aber nicht zusammen lebe, dann kann eine Kamera sehr gut dabei helfen. 👌

(bearbeitet)
vor 4 Minuten, schrieb jackXjacqueline:

Zur eigentlichen Fragestellung des Themas möchte weder ich mich noch @slavejaykay äußern, geschweige denn unsere Gefühlswelt offenbaren, da es hier teilweise um intime Details geht und wir für unsere Sichtweisen und Beweggründe hier schon auf genug Ablehnung und Unverständnis stoßen. Mehr als oberflächliche Informationen werden wir daher nicht preisgeben, das können gern andere tun, die sowas aktiv betreiben.

wenn wir aufhöhren, ehrlich zu sein, kann das forum nur untergehn!   auch, wenn ich duraus versteh

bearbeitet von towel
finger, ihr wisst
Gerade eben, schrieb SM-Art-5-GG:

Das liegt doch nahe:

Wenn ich den Anspruch habe rund um die Uhr zu dominieren, aber nicht zusammen lebe, dann kann eine Kamera sehr gut dabei helfen. 👌

wer's braucht^^

vor 1 Minute, schrieb towel:

wer's braucht^^

Genau. Wer's braucht, kann es sich gönnen. 😂

schade, dass selbst du nu themen schrottest...  das forum damit schrottest!  

ka, was das soll!  

vor 5 Minuten, schrieb jackXjacqueline:

jack@jackXjacqueline:

Ehrlichkeit hat für mich ihre Grenzen, wenn es um Privates geht und die Befürchtung im Raum steht, dass das Wissen darum genutzt wird, um es gegen einen zu verwenden. Daran habe ich absolut kein Interesse, auch wenn es zum Leidwesen derer ist, denen ich potentiell mehr Einblick geben würde. Das dann aber lieber im Privaten, vorzugsweise ohne digitale Spuren, bei einem Bier.

jaa!! bin ich auch bei euch und ich hatt immer grenzen bzgl persönlichem!  

aber die frage allein iss ja unpersönlich zu beantworten, woll

jack@jackXjacqueline:

vor 3 Minuten, schrieb towel:

aber die frage allein iss ja unpersönlich zu beantworten, woll

Im Grunde schon, aber im Eingangspost steht: Welche Gefühle haben Menschen, die ihren Partner per Kamera überwachen oder von ihrem Partner überwacht werden. Gern würde ich da etwas tiefer in diese Gefühlswelten Einsicht bekommen. 

Das klingt für mich so, dass eben mehr gefragt ist als eine unpersönliche Sicht. Und ich möchte jetzt nichts Falsches behaupten, es kann aber sein, dass ich eben jene oberflächliche Antwort schon vor einem Jahr in meinem Thread gegeben habe. Ich würde hier wohl nur wiederholen, was ich bereits gesagt habe, auch wenn es neue Erkenntnisse im Privaten nach einem Jahr in Betrieb gibt.

Nun, niemand ist gezwungen sich zu Themen zu äußern, zu denen man sich nicht äußern will oder kann. 

vor einer Stunde, schrieb towel:

schade, dass selbst du nu themen schrottest...  das forum damit schrottest!  

ka, was das soll!  

Ich denke, damit ist alles gesagt. 

 

@all die meine Frage ernst genommen und geantwortet haben, geht aber ein Dankeschön raus. 

×
×
  • Neu erstellen...