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Wunsch und Wirklichkeit


To****

Empfohlener Beitrag

Interessant, habe gerade so eine Situation.

ich denke da nehmen sich die Devoten aller Geschlechter nicht viel. Ich spreche niemanden den Willen des Geschrieben ab, aber vielfach stehen sich dann Fantasie und Realität im Weg. Und da meine ich weniger die äusseren Umstände, sondern die Inneren. Realität schmeckt immer anders als das was sich im Kopf abgespielt hat. Viele machen sich Gedanken was sich ändern wird, also was dazu kommt, aber wenige was an (vielleicht liebgewonnenes) wegfallen könnte.
Ich für meinen Teil bin da schon recht früh bei solchen Kontakten richtig unromantisch indem ich die Frage stelle: schön was du dir hier ausgedacht hast, aber hast du dir auch wie es ist wenn du XY nicht mehr darfst?

Ich schreibe Dir als Frau und devot bin ich auch. Ich habe jetzt 3x Deinen Text gelesen und glaube, Du verstehst noch nicht ganz den Unterschied zwischen Sub und Sklave. Sub bedeutet, grundsätzlich ist man offen für alles, jedoch spricht man über Grenzen. Diese werden nicht überschritten und vom Dom respektiert und eingehalten. Bei Sklaven braucht sich der Dom nicht an die Grenzen halten und kann so agieren, wie er Lust und Laune hat. Ich hoffe, ich konnte es verständlich ausdrücken.

Einen "Wunschzettel" zu haben, werfen vor allem diejenigen vor, die ange***t sind, weil sie grundlegende Kriterien für eine gesunde Beziehung nicht erfüllen können und gehofft haben, hier mehr Erfolg zu haben mit ihrem ganzen Bullshit, als im RL.
Lol

vor 1 Minute, schrieb Alexiel_Mistress:

Wiederspruch! 

Oft in den dms... 

Ich will anal (mein tabu) ich will Erniedrigung (mach ich nicht) aber ich will keine schmerzen! 

Was sucht so ne person im meinem Postfach?! Sadist Schwerpunkt cbt. 

Sie sucht nen wunsch(Zettel) erfüllerin egal wen Hauptsache erfüllt und das Gegenüber bleibt auf der Strecke 

Sie unterstellen den "Wunschzettel" anhand meines Profiles. Direkt zu Anfang. Die Sorte meine ich. 

Für die ua "keine Drogen/Alk", zu viel verlangt ist. Nennen es dann "Wunschzettel". 

vor 8 Stunden, schrieb Toby82:

Hi liebe Gemeinde,

ich habe festgestellt das viele Subs meist die männlichen sich nicht wirklich bewusst sind, was es es heißt wirklich devote zu sein bzw. falsche Vorstellungen haben und oft es auch mit Fetisch verwechseln.
Geht es da nur mir so oder wie seht ihr das.

Ich zu mir muss sagen ich fühle mich devote, aber nicht wie viel Damen sich das wünschen als Diener/Sklave soweit würde ich nich gehen. Ich würde mich wirklich zwar unterordnen in einer Art FLR, aber niemals als Sklave, wäre für mich to much.

Ich selbst durfte noch keine Erfahrung sammeln, auch in einer solchen Beziehung nicht, ich sehe das immer nur oft geschrieben wird suche Herrin komme aus bla bla und habe keine Grenzen da kriege ich schon die Kriese, hat sowas Erfolg bzw kann sowas Erfolg haben, oder löst das nur nen müdes Lächeln aus, wenn überhaupt.

Ich selbst weiß auch noch nicht so genau wo ich stehe, nur das ich auf der devoten Seite bin, in weit das geht weiß ich nicht.. 

Wie geht ihr damit um wenn ihr merkt das der Sub doch nicht so ist wie er vorgegeben hat zu sein, lasst ihr in direkt fallen oder sprecht ihr mit ihm (Es geht hier um Unwissenheit, selbst Überschätzung und alles was evtl nen Neuling betreffen könnte). 

Ich weiß es laufen viele Blender und Wunschzettelsklaven rum, mir geht's aber wirklich um die die nicht wissen wo sie stehen und es vielleicht nicht besser wissen.

Ich fände es interessant wenn es zu einen konstruktiven Austausch käme.

Wünsche vorab schon schönes Wochenende und Gruß 

Toby

 

Die Antworten auf deinen Beitrag können sehr vielseitig sein. Von "sich erst finden müssen" bishin zu Lug, Betrug, Blendung etc.

Ein kleiner Einblick:

Die devote Seite trage ich schon jeher auch in mir. 

Wunsch und Wirklichkeit: in meiner Fantasie (Wunsch) gibt's (gab es) die Frau die göttinnengleich ist, nahezu unfehlbar, perfekt, mir überlegen menschlich, emotional, intellektuell, rhetorisch, "jemanden der es Wert ist angebetet, verehrt, verwöhnt zu werden und einfach alles für sie zu tun - und bei der Sexualität natürlich auch die Rollenverhältnisse beizubehalten".

Es gibt einen Grund dahinter, für diese Fantasie, diesen Wunsch: Geborgenheit. Liebe. Endlich mal loslassen können von der Verantwortung und jemanden der auch für mich Verantwortung übernimmt, für die entgegengebrachte Liebe und Unterwerfung. 

Die Realität: dieser Frau bin ich nie begegnet und würde ich es tun, würde ich es vermasseln 😁 und könnte ihr und mir nicht gerecht werden, weil übergeordnet meine Freiheit steht und mir wichtig(er) ist. Damit meine ich jetzt nicht Freiheit in Form von Sexualität mit anderen, sondern das Leben selbst. 

 

Ich las jetzt nicht alles, aber Sub ist auch Sub, wenn Sub sich nicht als Sklave/Sklavin identifiziert, sondern z.B. als Little, Robe Bunny, Prey, was-es-sonst-noch-alles-gibt - sonst wären die unterschiedlichen Begriffe sinnlos.

Das ist sehr schwer zu beurteilen.

Ich vermute bei sehr vielen (egal ob Sub oder Dom) gibts am Anfang eine Diskrepanz zwischen Wunsch und tatsächlicher Praxis.
Ich fand ja etwa die Dilatation interessant, bis ich in der Praxis merkte, dass es mir leider gar nichts gibt. 
Dass Vorstellung und Praxis unterschiedlich sein können, ist aus meiner Sicht da ein ganz normaler Lernprozess, den vermutlich die meisten durchmachen müssen. 
Und dass jeder eigene Vorstellungen bezüglich Sub und Dom hat, ist jetzt auch nicht ungewöhnlich. Während Person A Demütigung als Sub unbedingt braucht, habe ich dort meine Grenze.  

Im Kern kann man nur anständig und offen miteinander umgehen, ehrlich über Konflikte reden und schauen obs klappt. In der Hinsicht sind alle Beziehungen gleich. 
 

(bearbeitet)
vor 27 Minuten, schrieb Tau08:

Die Antworten auf deinen Beitrag können sehr vielseitig sein. Von "sich erst finden müssen" bishin zu Lug, Betrug, Blendung etc.

Ein kleiner Einblick:

Die devote Seite trage ich schon jeher auch in mir. 

Wunsch und Wirklichkeit: in meiner Fantasie (Wunsch) gibt's (gab es) die Frau die göttinnengleich ist, nahezu unfehlbar, perfekt, mir überlegen menschlich, emotional, intellektuell, rhetorisch, "jemanden der es Wert ist angebetet, verehrt, verwöhnt zu werden und einfach alles für sie zu tun - und bei der Sexualität natürlich auch die Rollenverhältnisse beizubehalten".

Es gibt einen Grund dahinter, für diese Fantasie, diesen Wunsch: Geborgenheit. Liebe. Endlich mal loslassen können von der Verantwortung und jemanden der auch für mich Verantwortung übernimmt, für die entgegengebrachte Liebe und Unterwerfung. 

Die Realität: dieser Frau bin ich nie begegnet und würde ich es tun, würde ich es vermasseln 😁 und könnte ihr und mir nicht gerecht werden, weil übergeordnet meine Freiheit steht und mir wichtig(er) ist. Damit meine ich jetzt nicht Freiheit in Form von Sexualität mit anderen, sondern das Leben selbst. 

 

Wobei ich ein freies Leben und Unterwerfung einer gleichberechtigten Partnerin gegenübe,r aus freiem Willen, für mich eigentlich kein Widerspruch wäre. Im Gegenteil, in beiden Einstellungen wäre mir das wichtig. 

bearbeitet von Aldursauge
vor 4 Minuten, schrieb Aldursauge:

Wobei ich ein freies Leben und Unterwerfung einer gleichberechtigten Partnerin gegenübe,r aus freiem Willen, für mich eigentlich kein Widerspruch wäre. Im Gegenteil, in beiden Einstellungen wäre mir das wichtig. 

Er stellt das Verbot (penis bleibt draussen) seiner Dom unter seinen trieb (Plötzlich war der penis drin und meine Hand an ihrem Hals) von daher passt da viel nicht zusammen 

vor 1 Minute, schrieb Alexiel_Mistress:

Er stellt das Verbot (penis bleibt draussen) seiner Dom unter seinen trieb (Plötzlich war der penis drin und meine Hand an ihrem Hals) von daher passt da viel nicht zusammen 

Erstaunlich was du alles annimmst  😉...

Es gibt keine Dom, denn ich weiß wer ich bin. Das Gegenstück ist passend. Switch und Switch. Und somit eird um die Machtverteilung gerungen...😈

(bearbeitet)
vor 4 Minuten, schrieb Tau08:

Erstaunlich was du alles annimmst  😉...

Es gibt keine Dom, denn ich weiß wer ich bin. Das Gegenstück ist passend. Switch und Switch. Und somit eird um die Machtverteilung gerungen...😈

Verbot ist Verbot 

bearbeitet von Alexiel_Mistress

Es ist hier tatsächlich OT, aber du hattest geschrieben @Tau08, trotz Verbot warst du dann plötzlich in ihr drin. 

Dass dies kein grundsätzliches Verbot war oder gar Tabu, können die oberstrengen bdsm'ler nicht wissen...😉 Und bei denen sind Regeln Regeln und Verbote Verbote. 

Dass dies wohl eher ein "Verbot" gewesen sein wird im Sinne von "Ich bestimme was du darfst und wann", es aber ohnehin darauf hinausläuft und du dir dies nur voreilig genommen hast, mit Einverständnis, können die anderen nicht unbedingt wissen. 

Ich denke das wird im Switch Sinne eher sein: "mal schauen, wer wen wie lange in Schach hält..." 😈 So zumindest meine Vermutung. 😅

Sich deutlich zu äußern kann zum Verständnis beitragen. 

Im Prinzip ist ja aber auch das ein Beispiel. 

@Toby82 es gibt halt ganz strenge Machtgefälle, 24/7 usw. 

Wie auch Leute, die eher locker ihre Neigung ausleben. 

Wenn eine Femdom konkrete Ansichten hat oder Praktiken auf die sie nicht verzichten will, muss sie auf den Sub keine Rücksicht nehmen. Sie will halt was sie will. 🤷‍♀️😈 Der Sub muss ja nichts mitmachen und kann eine andere Femdom suchen. 

Sich zu verbiegen macht nie viel Sinn. 

vor 6 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Es ist hier tatsächlich OT, aber du hattest geschrieben @Tau08, trotz 

Richtig es war OT und auch dein Beitrag ist OT. Es geht hier doch in diesem Thema gar nicht um meine sexuelle Erlebnisse. Ich switche und das ist genau das was passt und auf Gegenseitigkeit beruht. 

Ins Blaue Sachen von mir anzunehmen und hier den Beitrag zu shredden, mit einem ganz anderen, persönlichen Thema ist fehlplatzierten. Dass die 2 Damen das oben aber nicht selbst merken, wundert mich ehrlich gesagt nicht mehr... Das könnte jetzt tatsächlich eine Provokation gewesen sein 🤫

Als Anfänger weiß man sicher nicht, wo es hingehen kann. Man hat vieles gehört - oder eher gelesen - der Kopf hat seine Vorstellungen, im Kopf fühlt es sich geil an, man schaut nach einem Partner, sieht ihn als passend an und probiert real. Und da ist dann vieles gar nicht mehr so toll. Das macht einen nicht zum Fake oder zum Lügner oder Betrüger, sondern einfach zu einer/m Sub mit Erfahrung. Daraus entwickeln sich dann Grenzen und Tabus. Entweder man entwickelt sich da gemeinsam mit dem Partner, oder es trennen sich auch mal Wege. 

Ich sehe aber Leute kritisch, die behaupten, keine Grenzen und Tabus zu haben. Was dahinter steckt, mag unterschiedlich sein.

Im Übrigen können sich Tabus und Grenzen auch in langjährigen Partnerschaften entwickeln - durchaus auch bei Dingen, die man vorher als "normal" empfand. Auch da muss man schauen, wie man damit umgeht.

 

Zum Abschluss: irgendwer schrieb, dass Doms bei Sklaven Grenzen nicht einhalten müssen. Das ist falsch. Auch als Sklave habe ich - ebenso wie als Sub - das Recht, Grenzen und Tabus zu definieren. Und diese sind von Dom einzuhalten. 

vor 8 Minuten, schrieb DevoteVorführung:

Als Anfänger weiß man sicher nicht, wo es hingehen kann. Man hat vieles gehört - oder eher gelesen - der Kopf hat seine Vorstellungen, im Kopf fühlt es sich geil an, man schaut nach einem Partner, sieht ihn als passend an und probiert real. Und da ist dann vieles gar nicht mehr so toll. Das macht einen nicht zum Fake oder zum Lügner oder Betrüger, sondern einfach zu einer/m Sub mit Erfahrung. Daraus entwickeln sich dann Grenzen und Tabus. Entweder man entwickelt sich da gemeinsam mit dem Partner, oder es trennen sich auch mal Wege. 

Ich sehe aber Leute kritisch, die behaupten, keine Grenzen und Tabus zu haben. Was dahinter steckt, mag unterschiedlich sein.

Im Übrigen können sich Tabus und Grenzen auch in langjährigen Partnerschaften entwickeln - durchaus auch bei Dingen, die man vorher als "normal" empfand. Auch da muss man schauen, wie man damit umgeht.

 

Zum Abschluss: irgendwer schrieb, dass Doms bei Sklaven Grenzen nicht einhalten müssen. Das ist falsch. Auch als Sklave habe ich - ebenso wie als Sub - das Recht, Grenzen und Tabus zu definieren. Und diese sind von Dom einzuhalten. 

Ja das sehe ich auch so. Grade das letztere. 

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