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Wie weit passt sich der Dom der Sub an?


Br****

Empfohlener Beitrag

vor 7 Minuten, schrieb JaN1na:

Auf Augenhöhe mag ich den Anfang einer Beziehung nicht...im ersten Gespräch wird klar wer oben oder unten ist...

Ich sag mal so @JaN1na: ein Machtgefälle, ab wann wer wem was diktieren kann und und Sub das tun muss, wird schon konkret vereinbart.

Aber wenn ein Dom schon vor einem Treffen verlangt was zu besorgen, die Gespräche lenkt, sich auch ergibt wozu die Sub bereit ist, dann "baut" sich ja schon ein unterschwelliges Machtgefälle auf. Wenn die Sub sich in Nachrichten entschuldigt, für Fehler usw. Das ergibt sich allerdings eher individuell. 

 

Vor 7 Minuten , schrieb towel:

der 'trend' iss doch wohl shitegal, oder?  wir reden hier vonner neigung, von 'ich lebe so oder so'

 

und tabus gebrochen, aber natürlich im metakonsens- verunglimpfe dieses wort nich!!  ein tabu iss auch innerhalb eines metakonsens ein tabu!

Wie soll ich dann ausdrücken, dass Sie sogar auf mich xy durfte...das die Tabus bei Ihr keine Gültigkeit mehr haben...wenn Sie es geschickt anstellt...und dies so im Konsens drin ist???

(bearbeitet)
vor 8 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Ich sag mal so @JaN1na: ein Machtgefälle, ab wann wer wem was diktieren kann und und Sub das tun muss, wird schon konkret vereinbart.

Aber wenn ein Dom schon vor einem Treffen verlangt was zu besorgen, die Gespräche lenkt, sich auch ergibt wozu die Sub bereit ist, dann "baut" sich ja schon ein unterschwelliges Machtgefälle auf. Wenn die Sub sich in Nachrichten entschuldigt, für Fehler usw. Das ergibt sich allerdings eher individuell. 

 

Weißt du was mir bei FSoG immer im Kopf bleiben wird? Der Schauspieler hatte früher einen etwas hopsigen Gang. Musste für diese Filme seinen Gang mehr lernen. Ich stelle mir also vor, wie ein Dom vorher den dicken Alpha raushängen lässt und beim ersten Treffen hoppelt dann ein Mann mit Hasenzähnen um die Ecke, der kein Wort raus bringt. .. Was ist dann los? Hast du noch das unterschwellige Machtgefuhl weiter? 

Bin aus Erfahrung bei @JaN1naErst das Treffen entscheidet wer wem überlegen ist. 

bearbeitet von HirnHerzHumor
vor 1 Minute, schrieb HirnHerzHumor:

Bin aus Erfahrung bei @JaN1na. Erst das Treffen entscheidet wer wem überlegen ist. 

Das entscheidet natürlich, ob man überhaupt bdsm zusammen machen möchte und zusammen findet. 

Aber "überlegen" sein, das kann dir jemand auch in einem virtuellen Raum bereits andeuten. Ganz real. Mehr als andeuten würde mein Herr das auch nicht. Und da weiß man dann schon, dass das real auch genau so ist. 

Online Spiele, da hat er mich vorher gefragt. Denn ja, das kann er mal machen oder was austesten, gibt ihm wenig, aber teilweise was.

Nur wenn ich mich darauf einlasse, meinte er, dann hätte das auch bereits bei einem 1. Treffen Konsequenzen, wenn ich da Ungehorsam zeigen würde usw.  Das war dann allerdings meine Entscheidung. Und somit baute sich dann natürlich schon ein Machtgefälle auf.

Wobei mein Herr meinte, dies kann man eigentlich erst haben, wenn er auch offiziell dann der Herr ist. Aber so wurden Fehler dann sogar "rückwirkend" behandelt. Weil ich mich ja nicht hätte drauf einlassen müssen und das sieht er auch nicht, dass er da grundsätzlich Vorgaben machen kann, wenn es noch nicht offiziell die Sub ist.

Sub hin oder her, wenn sie das möchte (als Vorgeschmack), wenn sie gefragt wird und sich einlässt, dann ist er sicher der Dominante. Ganz einfach. Und dann wird das auch vorgegeben und hat umgesetzt zu werden usw. 

Insofern spielte das bei uns auch schon vorab eine Rolle. 🙂 Ja, gewissermaßen ab Kontakt, mehr und mehr... Auch bis offiziell. 

Vor 1 Minute , schrieb Bratty_Lo:

Das entscheidet natürlich, ob man überhaupt bdsm zusammen machen möchte und zusammen findet. 

Aber "überlegen" sein, das kann dir jemand auch in einem virtuellen Raum bereits andeuten. Ganz real. Mehr als andeuten würde mein Herr das auch nicht. Und da weiß man dann schon, dass das real auch genau so ist. 

Online Spiele, da hat er mich vorher gefragt. Denn ja, das kann er mal machen oder was austesten, gibt ihm wenig, aber teilweise was.

Nur wenn ich mich darauf einlasse, meinte er, dann hätte das auch bereits bei einem 1. Treffen Konsequenzen, wenn ich da Ungehorsam zeigen würde usw.  Das war dann allerdings meine Entscheidung. Und somit baute sich dann natürlich schon ein Machtgefälle auf.

Wobei mein Herr meinte, dies kann man eigentlich erst haben, wenn er auch offiziell dann der Herr ist. Aber so wurden Fehler dann sogar "rückwirkend" behandelt. Weil ich mich ja nicht hätte drauf einlassen müssen und das sieht er auch nicht, dass er da grundsätzlich Vorgaben machen kann, wenn es noch nicht offiziell die Sub ist.

Sub hin oder her, wenn sie das möchte (als Vorgeschmack), wenn sie gefragt wird und sich einlässt, dann ist er sicher der Dominante. Ganz einfach. Und dann wird das auch vorgegeben und hat umgesetzt zu werden usw. 

Insofern spielte das bei uns auch schon vorab eine Rolle. 🙂 Ja, gewissermaßen ab Kontakt, mehr und mehr... Auch bis offiziell. 

Klar geht das auch schon online...aber beim ersten Treffen muss sich dies dann auch bestätigen 😆😈🖤

Gerade eben, schrieb JaN1na:

Klar geht das auch schon online...aber beim ersten Treffen muss sich dies dann auch bestätigen 😆😈

Uuupppsss. Ja, wenn Sub dann so von oben herab... Würd was nicht stimmen. 😆 Also JA, es muss sich bestätigen. Insbesondere, wenn vorher ein unterschwellige Machtgefälle eben schon eine Rolle gespielt hat! 

Es kann allerdings auch sein, dass man sich zunächst im Café treffen möchte und auch völlig ungezwungen sprechen können möchte. Wo es dann wirklich noch 0 Machtgefälle gibt. Denn das kann für einige auch eher beklemmend sein und man gerade nicht so gut in Gespräche kommen. 

Das macht jeder anders. Ich sag mal so: natürlich bespreche ich gewisse Dinge gerne zwanglos, aber Dominanz darf dennoch bereits wirken. 

vor 3 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Ich finde die Vorstellung gruselig, wenn der Dom sich mit der Zeit immer mehr der sub anpasst. Natürlich kann er einige Schritte auf sub zugehen. Ich sehe aber eher, dass er sie dann an die Hand nimmt und auf den richtigen (seinen) Weg führt. 

Je länger und intensiver die Dynamik, desto eher wird das passieren. Dazu gab es schon einen Thread, es hat viel mit Vertrauen zu tun und das Dom gar nicht mehr jeden Mist regeln muss und Verantwortung und teile der Macht auf pflichtbewusste Sklavin delegieren kann. Habe aber den Threadtitel vergessen. 

Ein bisschen ot, sorry @Bratty_Lo

vor 3 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Ich finde die Vorstellung gruselig, wenn der Dom sich mit der Zeit immer mehr der sub anpasst. Natürlich kann er einige Schritte auf sub zugehen. Ich sehe aber eher, dass er sie dann an die Hand nimmt und auf den richtigen (seinen) Weg führt. 

Eben. Ich finde das auch gruselig. Ich mag das auch, wenn mein Herr sagt, dass mich was nicht zu interessieren braucht, wenn er seine Pläne hat. Er kann mir natürlich auch ganz bewusst sagen, was er in der nächsten Session tun wird. Das macht er dann auch. 😃 (außer ich wäre krank).

Aber einfach sein Ding machen. Wenn ein Dom da einfach nachgiebig ist. So mag die Sub das lieber und das lieber so... der weicht doch dann immer mehr von dem ab, was er will. Sie dazu zu führen, dass sie sich auf seine Art fügt. 🥰 

Ich finde das auch sehr befremdlich, wenn Doms sich immer mehr der Sub "angleichen". 

vor 4 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Eben. Ich finde das auch gruselig. Ich mag das auch, wenn mein Herr sagt, dass mich was nicht zu interessieren braucht, wenn er seine Pläne hat. Er kann mir natürlich auch ganz bewusst sagen, was er in der nächsten Session tun wird. Das macht er dann auch. 😃 (außer ich wäre krank).

Aber einfach sein Ding machen. Wenn ein Dom da einfach nachgiebig ist. So mag die Sub das lieber und das lieber so... der weicht doch dann immer mehr von dem ab, was er will. Sie dazu zu führen, dass sie sich auf seine Art fügt. 🥰 

Ich finde das auch sehr befremdlich, wenn Doms sich immer mehr der Sub "angleichen". 

Das würde für mich nicht gut funktionieren.  Ich würde mich so jemandem auch nicht unterwerfen können. Ich brauche das Gehochen müssen, Ertragen müssen, Leiden müssen. Das könnte mir eine Marionette nie geben. Härte, Unnachgibigkeit, Zwang.

vor 6 Minuten, schrieb HirnHerzHumor:

und das Dom gar nicht mehr jeden Mist regeln muss und Verantwortung und teile der Macht auf pflichtbewusste Sklavin delegieren kann.

Jeden "Mist" regeln musste mein Herr noch nie @HirnHerzHumor, tut es aber wenn er möchte oder die Notwendigkeit sieht. 

Natürlich kann man auch Verantwortung delegieren. Aber Teile der Macht? 

Nur weil Sub in bestimmten Bereichen Verantwortung hat, hat sie nicht zeitgleich die Macht darüber. Natürlich könnte man es so sehen, dass sie damit auch Macht hat, da ihr Handeln Auswirkungen haben kann. Fehler zum Beispiel. Wenn sie eben viel in der Hand hat. Das kann ja auch eine Angestellte haben und in einigen Bereichen gar nicht der Chef selbst.

Aber da dieser ja delegiert, dennoch einhaken kann wie genau, Macht entziehen kann, würde ich da übergeordnet jetzt nicht von "Macht" sprechen, nur weil man Verantwortung übertragen bekommt. 

vor 21 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Jeden "Mist" regeln musste mein Herr noch nie @HirnHerzHumor, tut es aber wenn er möchte oder die Notwendigkeit sieht. 

Natürlich kann man auch Verantwortung delegieren. Aber Teile der Macht? 

Nur weil Sub in bestimmten Bereichen Verantwortung hat, hat sie nicht zeitgleich die Macht darüber. Natürlich könnte man es so sehen, dass sie damit auch Macht hat, da ihr Handeln Auswirkungen haben kann. Fehler zum Beispiel. Wenn sie eben viel in der Hand hat. Das kann ja auch eine Angestellte haben und in einigen Bereichen gar nicht der Chef selbst.

Aber da dieser ja delegiert, dennoch einhaken kann wie genau, Macht entziehen kann, würde ich da übergeordnet jetzt nicht von "Macht" sprechen, nur weil man Verantwortung übertragen bekommt. 

Grins läuft aber darauf hinaus, egal ob es dir nun die romantische Vorstellung nimmt. 

vor 3 Minuten, schrieb HirnHerzHumor:

Grins läuft aber darauf hinaus, egal ob es dir nun die romantische Vorstellung nimmt. 

Solange wir unsere Verteilung haben. 😉 Es käme eventuell noch darauf an, ob die Sub überhaupt einen "Machtgedanken" hat. Also in bestimmten Bereichen diese noch haben zu wollen. Das habe ich nicht und tue somit ohnehin alles im Sinne meines Herrn (ob er es vorgibt oder nicht). Wenn er es vorgibt, dann nur eben sehr konkret. Ja, ich weiß was du meinst, ich schrieb ja man könnte es sehen wie du. Das tue ich jedoch nicht. 

Man solle auch berücksichtigen, dass Menschen sich entwickeln. Was heute noch ganz selbstverständlich ist, kann morgen schon nicht mehr funktionieren. Alter, Krankheiten, psychische und/oder physische Einschränkungen können Anpassungen in der Dynamik notwendig erscheinen lassen. Was dann? Sub wegwerfen und einfach ersetzen? Ist Sub einfach zu ersetzen? Wirft man einfach weg, was man eigentlich wertschätzen sollte? Oder bewegt man sich als Dom vielleicht doch der eigenen Sub entgegen, ohne dass das Machtgefälle vollständig verloren geht? Macht es einen Dom weniger dominant?

Ich stecke derzeit in genau dieser Situation. Und bin meinem Partner unglaublich dankbar, dass er mich nicht einfach fallen lässt. Dass er mit mir gemeinsam einen Weg findet, wie wir unser BDSM weiter genießen können.

vor 44 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Und daraus ergibt sich eben auch der Wert des Bottoms. Wenn ich morgen einfach nicht mehr das leisten kann was er braucht, überlegt er sich ob er noch Verwendung für mich hat. Es tut weh, wäre aber richtig.

passive menschen sind kein objekt, welches man inne ecke stellt, wenns nimmer 'funktioniert'!

vor 28 Minuten, schrieb towel:

passive menschen sind kein objekt, welches man inne ecke stellt, wenns nimmer 'funktioniert'!

Kommt auf die Art der Dynamik an. 

Für mich besitzt der Top wesentlich mehr Wert als der Bottom. Das ist eine Frage des Mindset und des tieferen Verstehens. 

Ich weiß, daß kann nicht jeder nachvollziehen. 

 

Vor 4 Stunden, schrieb HirnHerzHumor:

Je länger und intensiver die Dynamik, desto eher wird das passieren. Dazu gab es schon einen Thread, es hat viel mit Vertrauen zu tun und das Dom gar nicht mehr jeden Mist regeln muss und Verantwortung und teile der Macht auf pflichtbewusste Sklavin delegieren kann. Habe aber den Threadtitel vergessen. 

Ein bisschen ot, sorry @Bratty_Lo

Wenn man sich rein sexuell auf ein ander einspielt...
Da ich aber sexuell nicht so interessiert bin hab ich den Bereich überlassen und auf Wunsch den anderen "repariert" bis ich ein halbwegs eigenständiges Monster erschaffen habe...was auch alleine durch die Welt kann und ich wieder meine Ruhe habe...
Ich Versuche mich jetzt an dem Bereich der mich sonst nie interessiert hat und finde es immer noch toll glücklich zu machen...auch wenn es eigentlich unlogisch erscheint.
Wenn "Sub" auf einmal kein Bock mehr auf zwang hätte... wäre mir egal...
Marionette, hab ich viel drüber nachgedacht, ist wohl wie das Henne oder Ei Problem (wobei dies doch gelöst ist), wenn "Sub" sagt nö, so nicht und geht...
Doch wenn "Sub" mich langweilt weil ne dies nicht und wenn nur so...dann mache ich halt was anderes, bis sie von sich aus geht^^°°
... Machtkampf finde ich toll, irgendwie. Ist aber zu dünnes Eis wenn der Kraft Unterschied zu enorm ist...
.
Ich finde man kann die Dynamik nicht so leicht beschreiben, da ja Konsens dazu gehört...daher SM lieber ohne BDSM aber auch mit Konsens

vor 11 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Ich passe mich an und füge mich ein, so gut es mir möglich ist. Ich vertraue meinem Top, seiner Führung und das er mich genau dorthin bekommt wo er mich haben will. 

Ja er kann auf gewisse Dinge verzichten, wenn er will. Muss er aber nicht. Ich bin bereit seinen Weg zu gehen. Zu lernen, geformt zu werden, zu brechen, kreiert zu werden. 

Das Tempo kommt mir sehr entgegen, denn ich brauche eine gewisse Zeit um mich auch mental zu fügen. Dafür bin ich dankbar.

Grenzen und Tabus bestimmt mein Top, ich bin sein und das aus tiefer Überzeugung. 

@Rosenrot82 ihre Klarheit in den Worten lässt jeden Top offen sein für ihre individuellen Neigungen. Deshalb zitiere ich hier gerne.

Wir wissen alle, was du mit anpassen meinst @Bratty_Lo. Vermutlich ist das Wort einfach nicht das richtige. Nicht jede Bottom mag PetPlay und doch könnte es ihn inspirieren, er erweitert seine Grenzen. Weil es ihm gefällt, wäre dabei wichtig. Wir alle schrieben sinngemäß schon davon, gegenseitig den Horizont zu erweitern. Fordern kann soe es nicht, nur ihm schmackhaft machen. Wenn er sich zu sehr anpasst, ist er per Defintion kein Dom. Jede Sub hatte bei mir andere Prioritäten, was gut so war. Allerdings gefordert hatte keine von ihnen eine gewisse Interaktion oder Anpassung. Ihr Talent sollte es einfach sein, ihm einiges schmackhaft zu machen. Bottom mag Squirten? Dann aber doch bitte in Absprache, wie es in seine sadistische Art einzubinden geht. Du wirst vorgenanntes vielleicht anpassen nennen aber es ist nur ein Wort. Und ich empfehle, es nicht so zu nennen. Selbst wenn das Ergebnis das gleiche ist. Wie gesagt, ich verstehe gut, was du mit deinem Thread sagen willst. Hast einen guten Aspekt der Dynamik angesprochen. 

vor 9 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Kommt auf die Art der Dynamik an. 

Für mich besitzt der Top wesentlich mehr Wert als der Bottom. Das ist eine Frage des Mindset und des tieferen Verstehens. 

Ich weiß, daß kann nicht jeder nachvollziehen. 

Für *dich* besitzt *dein* Top wesentlich mehr Wert als *du*.

 

Ich spüre etwas in sie hinein was sie heute besonders braucht. Manchmal sind es Schmerzen, mal ist es Zuwendung.

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