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schon ein Wunsch oder nur ein Gedanke


Ma****

Empfohlener Beitrag

Da die Bücher so gut bewertet wurden, hatte ich mir das erste geholt. Die langweiligste Aschenputtelversion, die ich je gelesen habe. Schon allein das hätte mich nicht motiviert, den Film zu sehen. Als ich dann auch noch gelesen hab, dass der Film FSK 16 Freigabe hat, war mir klar, dass er nur Müll sein kann.
Ich kenne Leute, die schauen jeden Schrott, weil der Lieblingsschauspieler oder die Lieblingsschauspielerin mitspielt. Zu denen gehöre ich nicht, selbst wenn ich wüsste, wer bei den Filmen mitgespielt hat.

Ach ja, Kohle hat mich noch nie interessiert. Ich lege viel Wert darauf, mich selbst versorgen zu können.

Fifty... hat so gar nix mit der Realität zu tun. Son Hollywoodabklatsch halt...

(bearbeitet)

Nein, ich will keinen reichen, toxischen soft Möchtegern-Dom haben.
Fifty shades of Grey hat nichts, absolut gar nichts mit der Realität zu tun.

bearbeitet von slavejaykay

Die Art und Weise der Anbahnung? Das vermeintliche Gefälle der Dynamik ?

Positiv zu vermerken ist das mit Shades das Thema etwas moderner, vllt auch nahbarer gemacht wurde. Nicht alle d/s Dynamiken drehen sich um Schmerz, etwas was ich früher immer angenommen hatte zum Beispiel. Das an sich fand ich schon sehr aufregend wenn auch die filmische Umsetzung and verschiedenen Stellen noch Tiefe hätte haben können 🤭

Auch etwas mehr Autonomität aka Willen bei den Verträgen wäre sexy gewesen

Welches Leben genau? Bzw. welcher Aspekt davon? 🤔 Das toxische mit Christian Grey oder einfach eine BDSM Beziehung mit einem Vertrag? Oder etwas anderes? Oder alles zusammen?

Mir fallen folgende Möglichkeiten ein:

Ich glaube, die wenigsten wollen ohne Konsens in bestimmte Formen von Beziehungen landen, die toxisch für diese Personen sind. Es gibt Ausnahmen, die für die Beteiligten im Konsens in Ordnung sind, die Außenwirkung allerdings eine andere ist. Diese haben aber nicht unbedingt die Rahmenbedingungen von Shades of Grey, sondern besitzen andere Rahmenbedingungen, die andere als toxisch empfinden wegen persönlicher moralischen Ansichten. Da reicht oftmals schon aus, dass ein Tabu der Person in der Beziehung des bewerteten Paares ausgelebt wird. Oder das es eine Nischenecke im BDSM ist, die immer noch mit vielen negativen Vorurteilen behaftet ist usw.

Wenn es rein um die BDSM Beziehung mit Vertrag geht - die Fantasie/den Wunsch haben sicherlich einige und leben auch einige. Wenn auch nicht rechtlich bindend, hat so ein Vertrag dennoch seinen Effekt.

Wenn es um den Wunsch von Anastasia geht, Christian zu verändern - haben viele Menschen bei anderen Menschen und ich glaube viele Scheitern daran. Da sind auch immer Risiken mit drin, die Menschen sich gut überlegen sollten.

Oder geht es um reicher Mann mit viel Macht? Ich glaube das wünschen sich auch viele. Bei einem Helikopter würde ich aus reinem Interesse auch gerne mal mitfliegen, aber ich hätte nicht die Motivation dafür extra hierfür jemanden zu daten 😁😁

(bearbeitet)

jack@jackXjacqueline:

Am 15.3.2026 at 18:26, schrieb Marc97x:

Wieviele haben Shades of Grey gesehen?
Jaa vlt nicht das beste Beispiel für eine vernünftige und gesunde Bdsm Dynamik.

Aber gibt es hier noch mehr Menschen die sich das Leben von Anna wünschen würden ?

Nicht das beste Beispiel für eine gesunde BDSM-Dynamik - diese Aussage finde ich schon sehr wohlwollend. Es ist nach meinem Dafürhalten eher das Gegenteil, ein Paradebeispiel für eine toxische Dynamik.

Was genau ist denn das Leben von Anna? Eine unbedarfte Studentin ohne erkennbare Neigung, die aufgrund ihres Aussehens die Aufmerksamkeit eines Kontrollfreaks mit toxischem Sadismus (Kindheitstrauma, die Frauen die er schlägt ähneln seiner Mutter) auf sich zieht. Gut, der Kerl ist Milliardär, hat ein Privatjet, Hubschrauber, schnelle Autos und ein Penthouse mit Marmorböden, dazu ein Spielzimmer aus dem Bilderbuch das den Eindruck erweckt, dass es nie wirklich ausgenutzt wird. Finanziell garantiert das sicherlich ein sorgenfreies Leben, wenn man bereit ist, die menschlichen Defizite dafür in Kauf zu nehmen bzw. den Enthusiasmus hat, so jemanden entkorksen zu wollen. Topping from the Bottom, aber im therаpeutischen Sinne. Und in gewisser Hinsicht war Anna ja damit erfolgreich.

Ist so ein Leben wünschenswert? Ich bin keine Submissive (Anna aufgrund fehlender Neigung lustigerweise auch nicht), aber rein hypothetisch: Nein. Meine Sklavin auch nicht.

 

bearbeitet von jackXjacqueline
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