Dies ist ein beliebter Beitrag. Hi**** Geschrieben am Montag um 19:12 Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) Moin, Jeder hat irgendwann mal bei Null angefangen. Welche Schritte würdet Ihr interessierten Neulingen raten, die eigenen Interessen und Neigungen leichter heraus zu finden? Da Fliesstexte etwas erschlagen können, versucht es bitte als Liste in Stichworten zu gliedern. bearbeitet am Montag um 19:14 von HirnHerzHumor
Dies ist ein beliebter Beitrag. Se**** Geschrieben am Dienstag um 08:34 Dies ist ein beliebter Beitrag. Meine persönliche Vorgehensweise am Anfang und auch stellenweise für neues heute noch: -> sich im Internet quer lesen -> Austausch in der (online) Community / Foren nutzen, nicht zwanghaft nur Stammtische, anfänglich kann die Anonymität im Internet einfach helfen -> Berichte / Texte von Erlebnissen von anderen lesen; sich in deren Lage versetzen und schauen, was es mit mir selbst macht -> Fragen stellen, an andere und an sich selbst und sich Fragen stellen lassen, manches 'sieht' Mensch einfach nicht ohne die richtige Fragestellung -> sich reflektieren; alleine oder mit anderen zusammen -> ggf. unter Wahrung von Grenzen und Tabus Dinge 'mal' ausprobieren, aká die "Warum nicht?" Methode. Hier eine genauere Erklärung: Ich persönlich halte nichts davon, alles mal ausprobiert zu haben, bei Desinteresse wird auch nicht ausprobiert, auch nicht für andere Menschen. Wenn allerdings keine Neugierde da ist, aber eine "Schaden kanns nicht" / "Warum nicht?" Einstellung, würde ich es mit passenden Menschen dennoch versuchen.
Hi**** Geschrieben am Dienstag um 09:23 Autor (bearbeitet) - sich Zeit lassen - sich wirklich Zeit lassen - überlegen, was das eigene Motiv ist (warum will ich was genau) - intra- und interpersonelle Grenzen festlegen, vielleicht sogar mal für sich selbst aufschreiben - informieren und sich vergegenwärtigen, das bdsm immer Konsens braucht. - sich austauschen, mitlesen, Stammtische, etc. - beim ersten Einzeltreffen sich covern lassen (insbesondere Subs) - auf externes und inneres Aftercare achten - sich verinnerlichen, dass das erste Mal Bdsm dich fliegen lässt und ein verantwortungsvoller Mensch das nicht ausnutzt. Und Kommunikation, Kommunikation und Kommunikation! bearbeitet am Dienstag um 09:24 von HirnHerzHumor
Dies ist ein beliebter Beitrag. Vi**** Geschrieben am Dienstag um 09:29 Dies ist ein beliebter Beitrag. Meine Tipps beziehen sich jetzt nur auf andere (Fem)doms. => Durch Austausch, Stammtische, Informationen im Internet sich ansehen was es so gibt und in sich reinfühlen, was einen reizt. Was es so gibt, welche Arten, was unterschiedliche Menschen da unterschiedliches rausziehen => Dabei darauf achten, sich von dogmatischen Menschen fernzuhalten. Zum einen von Subs, die einen zum perfekten Kinkerfüller formen wollen, als auch von Doms, insbesondere männlichen Doms, die meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und zu erklären, wie das geht. Es gibt kein "So muss das". Finde deinen eigenen Weg, der zu dir passt. => Ein sicheres Umfeld, ein guter Stammtisch, Fesseltreff, Austausch zeigt sich darin dass enthusiastischer Konsens gelebt wird, dazu ermutigt wird, dass man Fragen stellen darf, dass man "doof" sein und Lernen darf ohne dass einem irgendwas abgesprochen wird. => Sicherheit ist sehr wichtig. Mach nichts, womit du dich nicht wohlfühlst. Geh zu Workshops, mach Langsam, gehe nur so große Schritte wie du die Kontrolle wirklich hast. Du musst immer wissen was du tust. Lass dich zu nichts drängen. => Aftercare ist für beide. Auch zum Reflektieren und nachfühlen: Was war gut, was würde ich anders machen, war das so wie ich das erwartet habe? => Spiele besonders am Anfang nur mit Menschen, die dir gutes Feedback geben können, die ihre Grenzen kennen und sie auch kommunizieren.
Fe**** Geschrieben vor 19 Stunden Da hier schon sehr viele gute allgemeine Hinweise erstellt wurden, mache ich mal ein paar spezifische für Dom´s: Verantwortung verstehen: Als dominanter Part, übernimmt man nicht nur die Spielplanung, sondern in erster Linie die Verantwortung für das Spiel und für das Gegenüber. Diese Verantwortung kann im besten Fall überwältigend sein oder im schlimmsten Fall berauschend (Erfolgs-Cocktail: Dopamin, Adrenalin, Testosteron, Endorphine und Serotonin) Egal welche Tendenz man hat, überwältigend oder berauschend, die Verantwortung bewusst anzunehmen und sich im Vorfeld klare eigene Regeln zu überlegen hilft sehr, die Erfahrung für beide Seiten zu stabilisieren und zu verbessern Wissen sammeln: Es gibt nichts Schlimmeres, als auf einer Party zu sehen, wie ein Dom mit der Gerte auf den Nieren seiner Sub hämmert, beim Fixieren am Kreuz etwas um den Hals legt oder schlicht Sub nicht aufwärmt und dann frustriert ist, wenn Sub nichts aushält. Wissen ist nicht nur entscheidend für die Sicherheit beider Spielpartner, Wissen gibt auch Selbstsicherheit und Ruhe was sich in der Ausstrahlung extrem positiv auswirkt. Üben und ausprobieren: Sehr viele Dinge kann man an sich selbst testen oder an leblosen Objekten. Zielübungen, ein Verständnis für die Schmerzintensität usw. sind unerlässlich um nicht wie ein Trottel dazustehen, wenn es darauf ankommt und man die Möglichkeit hat es anzuwenden. Beziehungsform: Sehr viele Dom´s streben extremere Beziehungsformen an. 24/4, TPE usw. sind tolle Beziehungsformen und können eine extreme Bereicherung sein. Aber die meisten dieser Beziehungen scheitern krachend und hinterlassen beide Beteiligten in Trümmern oder mit Trauma. Der Grund ist häufig, dass die Belastung für den Dom in der Regel verschwiegen wird. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche Verantwortung, Führung, Konsequenz, Regeln verlangen von beiden Seiten viel ab, führen bei Doms aber oft zu einer Art Burn-Out, gerade wenn externer Stress dazu kommt. Dann werde Regeln weniger, die Konsequenz lässt nach, ab und an erfolgen dann brachiale Reaktionen um "die Kontrolle wieder zu bekommen" oder ähnliche Fehlentscheidungen die den Verfall nur weiter beschleunigen. Wenn Ihr als Interesse an einer dieser Beziehungsformen habt, informiert euch ausgiebig, trainiert Konsequenz für euch und legt euch Strategien zu um mit Stress umzugehen. Austausch: Gerade am Anfang ist es enorm hilfreich ein Art Mentor an der Seite zu haben der hier und da mal gute Ratschläge geben kann. Leider gibt es wenige Doms die bereit sind diese Unterstützung zu bieten oder es sind Spinner die diese Position ausnutzen wollen. Aber es gibt Foren und andere Möglichkeiten sich auszutauschen und ein Feedback zu bekommen. Mittlerweile ist ChatGPT für einen Austausch sogar ziemlich brauchbar. Nutzt die euch zur Verfügung stehenden Mittel, um einen Austausch zu haben und zu wachsen bzw. auch mal über Fehlschläge reden zu können. Partys und erste Erfahrungen: Wer noch keine Erfahrung hat und gerne erste Erfahrung in einem sicheren Rahmen sammeln möchte, sollte auf Partys Doms ansprechen, die einen Stil haben, der einem selbst gefällt/liegt. Oft sind die Dom´s auf Partys, wichtig, nach dem Spiel nicht bei Unterbrechungen!, bereit Sachen zu erklären, zu zeigen und ggf. sogar mal an der Sub testen zu lassen. Gemeinsam wachsen: Niemand ist als perfekter Dom auf die Welt gekommen. Jeder von uns hat eine steile Lernkurve und eine große Liste Misserfolge hinter sich. Erfahrung, Wissen und vor allem Gelassenheit kommen mit der Zeit und runden das Bild des Doms ab. Für den Anfang aber bedeutet das, dass man einen Partner braucht, mit dem man gemeinsam wachsen kann. Es bringt absolut nichts sich, als erfahrener Dom auszugeben und dann alles falsch zu machen.
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