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Entscheidung


Mi****

Empfohlener Beitrag

Ich habe nicht alles bis hierhin gelesen, aber Nr. 3 ist für mich auch das Wichtigste. Nach wie vor. 

Dass Grundbedürfnisse auch irgendwie erfüllt sein müssen, eine bestimmte Sicherheit usw., ist auch logisch. Angst kann Menschen zermürben. 

Ob jemand den ein oder anderen Urlaub noch zusätzlich braucht, extra Spa im Hotel um zufrieden zu sein oder den exklusiveren Restaurant Besuch "zusätzlich", ist dann auch so eine Geschmacksfrage. Das ist natürlich nett. 

Fakt ist, dass Menschen gerne einkaufen gehen möchten, ohne jeden Cent umdrehen zu müssen, mal ins Kino gehen wollen oder in Ausstellungen, irgendwo normal beim Griechen normal essen gehen können möchten, eine gewisse "Kultur" gerne erleben möchten und nicht, dass nie mal kleinere Dinge möglich wären. 

Aber über einem gewissen Wohlstand hinaus, ergibt sich nun auch keine signifikantere Zufriedenheit, je mehr Geld man hat. 

Nach Liebe sehnen sich am Ende doch die meisten Menschen und käuflich ist die bekanntermaßen nicht. 

Vor 1 Stunde, schrieb slavejaykay:

Für manche scheinbar nicht. Für manche ist "reicht" nicht Reich genug. Es gibt scheinbar durchaus Menschen die den Reichtum bevorzugen und nicht die Liebe.

Ich fand die Entscheidungsmöglickeiten sehr interessant. Denn das Ergebnis hier ist sehr aufschlussreich. 

Vielleicht ist es auch einfach mein Realismus der hier zuschlug.
Ich bin es gewohnt das etwas zu "erhalten" mit Konsequenzen einher geht. Und da bei gutem Sex, arme Kirchenmaus bei stand war für mich die Frage ist es der Sex wirklich Wert? Was gehört noch dazu? Ist es nur Sex oder Beziehung? Zuneigung? Habe ich noch mehr davon als nur ein schönes Gefühl für einen Moment. Ist es eine einmalige Sache oder etwas dauerhaftes? Wieso sollte ich dafür Arm bleiben? Weil ich für den Sex zb bezahle? Ist es das Wert weil man sonst im Leben nichts anderes mehr hat?
Wenn es meine Situation vor 3 Jahren gewesen wäre, hatte ich guten Sex als Lachhaft abgetan und diese Variante verteufelt. Nun sehe ich das anders. Jetzt würde ich all mein Geld hergeben um bei meinem Partner bleiben zu können und auch für den Sex, wie es in diesem Beispiel darum geht.
Bei 2. Enthaltsamkeit gegen Geld. Ehrlich? Bis vor 3 Jahren, wenn mir das jemand angeboten hätte, hatte ich sofort zugeschlagen. Aber seitdem ich jetzt lerne was guter Sex bedeutet, und es mir jetzt jemand vorschlagen würde. Ob ich das Geld nehme und dafür keinen Partner verlassen würde. Never. Niemals. Kein Geld der Welt kann mich davon abbringen mit diesem Menschen zusammen bleiben zu wollen. Selbst für 10 Millionen oder mehr. Dieser Mensch ist mehr Wert als Geld.
Und 3.? Das klingt für meine Trigger behaftete Welt so voller Redflage und Unsicherheit, weil ich einen Haken darin suche, dass ich es nicht annehmen könnte.
Aber mein Mädchenherz was irgendwo in mir drin nicht schlägt, wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher als Nr. 3, aber mein Realismus ist da sehr zynisch mit mir selbst. 😅🤭

Vor 51 Minuten , schrieb jackXjacqueline:

jack@jackXjacqueline:

Findest du? Ich denke, bei Nummer 3 kommt es darauf an, was man unter das es zum Leben für dich und deiner Liebe reicht versteht, also welche Ansprüche man hat. Auch hier kann man Opfer bringen, indem man z.B. bewusst auf das verzichtet, was über das was ausreichend ist hinausgeht.

Ich habe die Liebe meines Lebens gefunden und das, was wir beide haben reicht aus, um unsere grundlegenden Bedürfnisse im Leben (essen, trinken, wohnen) und im BDSM zu decken. Natürlich fehlt es hier und da und es wird kaum besser, vor allem wenn es um mein kreatives Schaffen und die damit verbundene Selbstverwirklichung geht, aber da kommen dann eben auch gesellschaftliche und strukturelle Belange ins Spiel, auf die ich ohnehin keinen Einfluss habe oder falls doch, sie es erforderlich machen, dass ich mich z.B. gegen meine Ideale richten müsste. Und die Zeit mit meiner Sklavin, damit verbunden auch unsere Gesundheit, ist nunmal eine sehr harte Währung, die man sich auch nicht für später aufsparen oder irgendwo anlegen kann. Ich persönlich entscheide mich dann vorrangig dafür, dass ein gewisser Wohlstand oder diese oder jene coole Idee dann eben nicht realisiert werden kann.

Gerade deswegen. Nr. 3 klingt einfach zu gut um wahr zu sein und lässt mich aufhorchen und unsicher werden. Den alles hat seinen Preis.
Hätte es jetzt genießen Gesundheit gegen Liebe deines Lebens. Dass ist eine spürbare Konsequenz für die Liebe meines Lebens habe, dann würde ich mich immer wieder für diesen einen besonderen Menschen entscheiden. Egal ob ich dafür alles gebe was ich habe, Geld, Zuhause, leben. Ich lege eh alles in die Waagschale, weshalb mich das Thema nicht ganz so berührt. Weil ich, so wie du, einen Menschen gefunden habe, der mehr Wert ist als mein eigenes Leben und nichts mich mehr von ihm trennen kann. Egal ob Gesundheit, Geld oder die Ferne. Diesen Menschen werde ich bedingungslos lieben.

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