Dies ist ein beliebter Beitrag. Le**** Geschrieben gestern um 14:08 Dies ist ein beliebter Beitrag. Mir fällt immer wieder etwas auf, und ich frage mich, ob das nur mein persönlicher Eindruck ist oder ob andere das ähnlich erleben: Warum entwickelt sich die Neigung zu einer D/s-Dynamik bei vielen Menschen scheinbar erst in späteren Jahren? Oft habe ich das Gefühl, dass dieses Bedürfnis nach Führung, Hingabe oder auch bewusster Dominanz nicht schon Anfang zwanzig klar ausgeprägt ist, sondern sich erst mit der Zeit entfaltet. Liegt es daran, dass man sich selbst erst besser kennenlernen muss? Dass Vertrauen, Selbstreflexion und ein gewisses Maß an emotionaler Reife nötig sind, um solche Dynamiken wirklich zu verstehen und zu leben? Oder ist es vielleicht so, dass diese Neigungen schon früher vorhanden sind, aber erst später bewusst wahrgenommen oder ausgelebt werden? Mich würde interessieren, wie eure Erfahrungen dazu sind: Habt ihr diese Seite an euch früh entdeckt oder erst im Laufe der Jahre? Und denkt ihr, dass sich solche Bedürfnisse tatsächlich entwickeln – oder eher freigelegt werden? Bin gespannt auf eure Gedanken dazu.
Dies ist ein beliebter Beitrag. sl**** Geschrieben gestern um 17:23 Dies ist ein beliebter Beitrag. Das ist mir auch schon aufgefallen. Es wird sicherlich mehrere Gründe dafür geben. Es gibt durchaus Menschen die schon immer diese Neigung in sich hatten und erst in späteren Jahren diese in sich entdeckt und dann ausgelebt haben. Ich kenne solche Menschen. Mir war meine Neigung schon seit ich denken kann bewusst, nur hatte ich keinen Namen dafür. Ich hatte mit Anfang zwanzig meine erste BDSM Erfahrung. Aber ich war zu der Zeit psychisch nicht stabil. Daher habe ich viele Jahre meine Neigung aus Eigenschutz "weggesperrt" und hart an mir gearbeitet. Nun bin ich stabil genug mich vollständig auszuleben. Da ich schon früh wusste, dass ich nicht das 0815 BDSM bevorzuge, sondern einen extremeren Weg anstrebe bzw. den Wunsch dazu hatte (TPE, CIS, CNC, Rack und dementsprechend risikoreiche Praktiken) musste ich vollständig stabil sein, um Abstürze und selbstschädigendes Verhalten zu vermeiden. Mein Anliegen war es auch immer, dass mein Herr sich an mir austoben kann, ohne ständig Sorge tragen zu müssen irgendetwas in mir zu triggern oder mich zu schnell psychisch zu überfordern. Und auch ich will jede Handlung, jeden Moment genießen können ohne das meine psyche dazwischen funkt. Daher habe ich erst "spät" mit BDSM angefangen.
Davina87 Geschrieben gestern um 17:27 Ich wusste sehr früh über meine Neigungen bescheid, aber bin letztlich sehr lange Single geblieben, weil ich erstmal an mir selbst arbeiten musste. Habe mich früher immer unfair meinen Partnern gegenüber gefühlt, wenn ich mich zum Beispiel plötzlich zurück gezogen habe. Inzwischen weiss ich, das ich Autistin bin und hab einen langen Selbstfindungs-Weg hinter mir. Es ergibt endlich alles Sinn, ohne das ein Partner mit dem Rätsel-Raten belastet wurde. Jetzt bin ich wieder bereit, für einen Partner und andere Dinge in Angriff zu nehmen.
Br**** Geschrieben gestern um 17:33 (bearbeitet) vor 3 Stunden, schrieb Lenard1: D/s-Dynamik bei vielen Menschen scheinbar erst in späteren Jahren? Oft habe ich das Gefühl, dass dieses Bedürfnis nach Führung, Hingabe oder auch bewusster Dominanz nicht schon Anfang zwanzig klar ausgeprägt ist, sondern sich erst mit der Zeit entfaltet. Die entwickelt sich für mich nicht unbedingt erst in späteren Jahren @Lenard1, lässt sich in jungen Jahren allerdings nur schwer richtig zuordnen und "kanalisieren". Man findet sich und probiert sich aus. Einige Frauen haben noch einen Kinderwunsch und es gibt die These, dass sie dafür andere Männer suchen, als im sexuellen Bereich (was ich so nicht unterschreiben würde!). Gesellschaftliche Normen tun ihr Übriges. Ich hatte schon früher "dominante" Beziehungen, die einfach sehr natürlich so waren. Teilweise allerdings auch von Egoismus oder gar Unterdrückung und Abhängigkeit negativer Auswüchse geprägt waren. Wenn man aus einer solchen Beziehung wieder herausfindet, dauert es auch, bis man wieder vertrauen kann. Insofern wollte ich zunächst weder eine Beziehung, noch 24/7. Auch wenn mir klar war, dass Dominanz irgendwie übers Schlafzimmer hinaus geht. Ich habe daher erst gesucht, als meine Tochter schon älter war, um bestimmte "Kapazitäten" zu haben. Dominante Beziehungen waren teilweise anstrengend für mich. Dass dies auch irgendwie Fürsorge meinen kann, war mir so einfach nicht bewusst. Als mein Herr von 24/7 sprach, dachte ich immer: "das ist ja unfair. Einer bestimmt Alles. Was im Fernsehen geschaut wird, was der essen will..." Einfach aus Bequemlichkeit heraus und weil der das Sagen haben will. Dass dies auch ein Miteinander ist, Rücksichtnahme und mir was zu gönnen, war mit so nicht klar. Woher auch? Und ich kenne das, dass um Punkt 18.30 Uhr das Abendessen auf dem Tisch zu stehen hatte und andere Dinge! 🤷♀️ Nun passe ich mich natürlich gerne an und mein Herr kann bestimmen, finde allerdings im positiven Sinne auch viel Erfüllung, Fürsorge, Wertschätzung, zudem eine passende Auslebung der Neigung, auch im sexuellen Sinne, die ich zwar immer schon hatte, aber erstmal erkunden, finden und zuordnen können musste. Das hat dann durchaus ein paar Jahre gedauert. 🙃 bearbeitet gestern um 17:34 von Bratty_Lo
Be_Devereaux Geschrieben gestern um 17:39 Bei mir ging der ganze Spaß mit 22 los und als ich mir die ganze Bandbreite, mehr oder weniger, bewusst gemacht habe, war D/s das, was ich immer unbedingt wollte.
Dr**** Geschrieben gestern um 17:44 Ich denke das es viel mehr mit akzeptieren von Neigungen fern ab der Norm zu tun hat. Denn so was sehen wir nicht im alltäglichen Leben. Man empfindet sich ggf. als ubnormal und ist verunsichert.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ro**** Geschrieben gestern um 18:06 Dies ist ein beliebter Beitrag. Meine Neigungen, vorallem meine Devotion und meinen Demut trage ich schon immer in mir. Ich habe es in jungen Jahren unterdrücken müssen. Davon bin ich krank geworden. Es gab aber eben andere Prioritäten. Da ich mich schon immer an letzte Stelle setze, war ich eben die jenige die versucht hat alle anderen zu pushen und ich (?) Dann merkt man irgendwann, dass das halbe Leben um ist und dann denkt man auf einmal anders. Hey ich bin auch noch da. Und ich würde gerne wissen, wie lebe ich wenn ich wirklich ich selbst sein kann?
Dies ist ein beliebter Beitrag. S_**** Geschrieben gestern um 18:08 Dies ist ein beliebter Beitrag. War schon immer da, aber ich denke, viele Leute versuchen halt so bis Mitte 35 Gesellschaftliche Erwartungen zu erfüllen und beschäftigen sich relativ wenig mit sich selbst und ihren Bedürfnissen.
ic**** Geschrieben gestern um 19:11 kann ich gar nicht so bestätigen, egal wie alt Menschen sind standen sie für D/S offen oder nicht. D/S hat halt weniger mit SM zu tun, sondern kann aus D/S dann sich gestallten.
AxiomFrame Geschrieben gestern um 19:12 Ich glaube, das ist kein “entwickelt sich oder war schon da“, sondern eher beides gleichzeitig. Die Neigung ist oft früher da, aber ohne das passende Verständnis und die Erfahrung bleibt sie eher unscharf. Mit der Zeit wird sie nicht unbedingt stärker, sondern eher klarer.
Zis Geschrieben gestern um 19:59 Ich werde auch von ganz jungen Männern angeschrieben, die darum betteln zu knien und benutzt zu werden. Kann es daher auch nicht unbedingt bestätigen. Ob die Motivation dahinter nun wirklich eine BDSM Dynamik ist oder vielleicht eher der verzweifelte Wunsch zu jemanden zu gehören, kann ich nicht sagen, doch finde ich es schon etwas gruselig, wie sehr sie darum betteln.
De**** Geschrieben gestern um 20:55 Ich hatte meinen ersten Freund mit 19, er war damals 36. Auch der nächste Partner war 15 Jahre älter. Rückblickend war es vielleicht schon damals eine gewisse unbewusste Suche nach Führung - die beide natürlich nicht geben konnten. Beides Alkoholiker - manipulierend, mir die Schuld an ihrer Alkoholsucht gebend. Für mich waren diese beiden Erfahrungen mit Anfang 20 prägend. Seit dieser Zeit lebe ich allein, hatte aber immer mal Bekanntschaften. Und irgendwann lernte ich über eine normale Datingseite auch mal dominante Männer kennen und ich beschäftigte mich mehr damit. Erkannte dass es mich beim Sex kickt, dominiert zu werden, ich aber im Alltag mein Leben selbst gestalten will. Ich habe nie bewusst gesucht - und vor knapp 8 Jahren hat mich dann mein Partner gefunden. Für uns beide passt es - auch wenn wir nicht den Buchstaben der berühmten großen BDSM-Bibel folgen.
Ne**** Geschrieben gestern um 21:13 Ich persönlich habe meine Neigung sehr früh entdeckt und mit der Zeit dann Begrifflichkeitdn gefunden. Ab dem Zeitpunkt, an dem gesetzlich nichts dagegen sprach, habe ich mich aktiv bemüht "Führung zu bekommen". Ich denke, dass es da beu anderen eher um den Tabubruch und Scharm geht. In jüngeren Jahren muss man sich noch finden, aber vor allem akzeptieren lernen auch in seinen Vorlieben, die eben evtl. alles andere als Mainstream sind.
Lo**** Geschrieben gestern um 21:18 Ich für mich selbst habe es auch erst „spät“ realisiert. Aber im Nachhinein gesehen gab es viele Situationen, in denen ich unbewusst und instinktiv gehandelt habe. Kann mich an manche Situationen in meiner Jugend erinnern. Ich bin ein CG oder DD oder wie auch immer man es benennen möchte, dieser „Vibe“ war schon immer in mir, auch die führende Dominanz war immer da. Aber selbst reflektieren und zuordnen konnte ich erst im Laufe der Zeit.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Vi**** Geschrieben gestern um 21:20 Dies ist ein beliebter Beitrag. Nein, würde ich nicht so sehen. Auch wenn Reife sicherlich von Vorteil ist, um BDSM sicher auszuführen, so ist die Neigung ja leider nicht an das Verantwortungsgefühl gekoppelt. Das heißt auch Menschen denen die Reife fehlt, fühlen sich zum Dominieren berufen oder wollen sich hingeben. Manche Menschen entwickeln ja die Reife auch durch vorangeschrittenes Alter nicht. Lust entwickeln sie aber trotzdem Ich habe es für mich spät erst entdeckt, aber eben generell meine Sexualität. Ich hatte mein erstes Sextoy mit Ende 20 und meinen ersten Orgasmus auch. Davor war es einfach etwas das, wie ich dachte irgendwie dazu gehört. Ich hatte keinerlei sexuelle Phantasien, aber ich habe die Aufmerksamkeit und das Begehren gemocht, wenn es dazu kam. Was mir selbst gefällt, darüber habe ich mir lange einfach keine Gedanken gemacht, mir haben sich die Gedanken auch nicht aufgedrängt. Irgendwann war es Neugier, beginnend damit, wie sich wohl ein Orgasmus anfühlt.
Intellekt Geschrieben gestern um 21:22 Auch ich habe es schon sehr früh erkannt es aber eher zurück gedrängt. Ich wollte diese Seite nicht "loslassen" weil ich glaubte wenn ich dies tue dann lege ich viele dunkle Schatten frei. Ich dachte ich könne es nicht handle n. Scham ist für mich der beste Begriff. Ich war schon immer selbstbewusst und habe mir genommen was ich wollte oder brauchte aber eben nur "körperlich". Bdsm ist für mich mehr. Es geht unter die Haut. Vertrauen, fallen lassen, seine Grenzen sprengen (geistig) sowie Ängste ansprechen und darüber hinaus gehen. Hingebungsvoll, Demütig und ehrlich. Die Psyche hat Macht ☺️❤️
Ta**** Geschrieben gestern um 21:23 vor 7 Stunden, schrieb Lenard1: Und denkt ihr, dass sich solche Bedürfnisse tatsächlich entwickeln – oder eher freigelegt werden? Bin gespannt auf eure Gedanken dazu. Sowohl als auch. Bei mir: Je älter man wird, desto perverser 😉. Man sucht noch den Kick hier und dort, was man noch nicht erlebt hat. Bis auch das langweilig wird.
Ta**** Geschrieben gestern um 21:40 Reife und Reflexionsfähigkeit sind im BDSM nicht häufiger als überall sonst. Meine Neigung war extrem früh da, als ich noch gar kein Konzept von Sexualität hatte. Aufgrund der 90er-Präsentation von SM in den Medien habe ich es allerdings erst später dem zugeordnet (üblicherweise traten da LLL-Dominas mit nem kriechenden Hans-Günther auf, und damit habe ich mich nicht assoziiert;). Aber doch früh genug, um auch auf den SMART-Stammtisch für Jüngere zu gehen. Meine Neigung hat sich auch nie verändert (auch wenn das natürlich passieren kann und genauso legitim wie angeboren ist). Da meine ersten Beziehungen Vanilla waren, habe ich mir beim Akt einfach all das vorgestellt, was mich immer schon angemacht hat, damit es für mich nicht ganz so öde war.
He**** Geschrieben gestern um 22:22 ich denke, dass die antworten zu deisem thema so verschieden sein können, wie wir menschen nunmal verschieden sind ... ich war schon in jungendjahren dominant (ohne sexuellen bezug) und als ich mir dieser neigung vor gut 50 jahren bewußt wurde ging es mir in erster linie um machtgefälle, Herrschaft, erniedrigung... also um die erfüllung meiner lust und ich entdeckte dabei auch meine sadistische ader und begann sie auszuleben ... erst in den jahren danach entdeckte ich die themen verantwortung und fürsorge... und erst zur wende 89/90 bekam das ganze thema für mich mit nunmehr mitte 40 eine theoretische erklärung und hintergrundwissen durch erste zugänge zu publikationen und zu den ersten stammtischen ... und viele gute bekannte von berlin bis münchen ... somit hat sich mein bild zum thema bdsm, meiner dominanz und zu dem was ich von einer sklavin erwarte aber auch was sie von mir erwarten kann deutlich verändert ob man es am alter festmachen möchte oder an der summe der erfahrungen und kontakte kann ich nur für mich beantworten und da trifft wohl beides zu
pl**** Geschrieben vor 23 Stunden Nach meiner Erfahrung, ist das biologische Alter, nicht ausschlaggebend, sondern die sexuelle Reife und die emotionale Stabilität. Mit zunehmenden Alter kommt der Mut, sich nicht, seiner Neigungen zu schämen. Sie offen zu kommunizieren und auszuleben. Ich habe viele devote Menschen erlebt, die nur heimlich, und unter größter Vorsicht ihren Neigungen nachgehen können. Stelle ich mir schrecklich vor! Ich bin schon immer dominant gewesen, doch erst viel später, auf den Geschmack von BDSM gekommen. Es bleibt spannend ☺️
Sc**** Geschrieben vor 17 Stunden Meine masochistische/ sadistische und auch dominante Seite habe ich früh entdeckt, wusste aber natürlich zwischen 7 und 10 Jahren nicht was das sein soll. Ich war einfach ein wildes und neugieriges Kind. Ich habe gewisse Praktiken an mir selbst vorgenommen und auch mal andere in ihre Schranke gewiesen, was aber mehr mit Meinem Gerechtigkeitssinn und Ruhebedürfnis als neurodivergente Person zu tun hat. Mein Fetisch für Atemreduktion geht mit Sicherheit auf ein Trauma aus einer frühkindlichen Erfahrung zurück. Ich bin ertrunken, was sich jetzt schlimmer anhörte als es war und mein Hirn hat dies damals positiv verknüpft, sonst würde ich Atemreduktion nicht praktizieren. Mit D/S hat diese Praktik nun erstmal nichts zu tun, sondern rein mit meinem Masochismus. Dann kam irgendwann zwischen 12-14 Jahren das Interesse an verschiedenen Schmerzreizen dazu. Man probiert sich halt aus und mit 14 Jahren hatte ich dann meinen 3. Freund und man hat sich sexuell ausprobiert. Da gab es kein Internet oder irgendwelche Zeitschriften/ Lektüre von denen man sich hätte beeinflussen können. Ich wusste einfach dass ich Fixierungen mag und man hat entsprechendes Material zweckentfremdet oder sich vom Taschengeld die billigen Plüschhandschellen vom Nanu Nana gekauft 😆 die man trotzdem noch öffnen konnte, obwohl man verschlossen war. Was wir in dieser Zeit alles im Detail praktiziert habe, darauf will ich nicht eingehen. Meine Phase ab 17 - 21 war dann mit einem neuen Partner, mit dem es auf sexueller Ebene mit BDSM Praktiken gematcht hat und wir haben aber keinen Bezug zum BDSM gehabt, für mich war unsere sexuelle Art einfach Norm… unsere Norm. Mit 21 lernte ich dann meinen Mann kennen, in der Beziehung von fast 15 Jahren fand kaum etwas in dieser Richtung statt. Er war einfach nicht der Typ dafür und ich habe auch erst Mal nichts vermisst, denn ich habe ihn sehr tief geliebt. Vermisst und den Bezug zum BDSM habe ich erst festgestellt als ich mich nicht mehr gesehen gefühlt habe und dann habe ich eine riesige Sehnsucht entwickelt, die ich mit ihm nicht ausleben konnte. Er empfand es als krank. Seit 2020 praktiziere ich wieder sehr intensiv und mal weniger intensiv BDSM, hängt natürlich von der eigenen Stimmung ab und ob man einen Partner im Crime hat oder nicht. Was mit D/S Bindungen begann und über 24/7 Dynamiken weiterging… ist aktuell in eine Partnerschaft mit SM Sessions umgewandelt. Ich bin in meinem Mindset aktuell wenig bis gar nicht submissiv, sondern sehr autonom und selbstbestimmt… aber Maso natürlich 😄
Al**** Geschrieben vor 16 Stunden Als Kind wird man indoktriniert, so läuft die Welt, so läufst du, alles andere ist nicht erlaubt.. Da muss man erst durch brechen, und sind wir ehrlich einiges legt man nie ab... Meine Mutter war sehr offen was das Thema Sex und liebe angeht, liebst du nen Kerl oder nen Mädel scheiss egal bring person heim und ihr seid sicher...sex? Benutzt Kondome brauchst du welche schau in meinen Nachttisch sag nur bescheid wenn du sie leer machst... Galt für meinen bruder und mich. Aber schlagen ging gar nicht, an schreien war undenkbar, beleidigen... Ne ich hatte Respekt vor ihr (klar du sowas wie du bist dumm blöd scheisse, ich hasse dich /du liebst mich nicht (im Nachhinein das schlimmste was ich zu ihr gesagt habe) kam in der Rebell Phase gehört leider dazu.... Wir waren früh eigenständig, als Kita Kind schon Schlüsselkind zu sein hittet anders. Ging als alleinerziehende Mutter nun mal nicht anders mit 3 Jobs. Ich als jüngste musste mit meinen Bruder zum Kiosk im Schwimmbad zum Eis holen weil Mutter wusste ich nach meinen Schnabel auf, mein Bruder nicht... Also iwas war schon immer da, der sadist kam auch früh raus... Beissen kratzen zwicken? Jaaaa aber nicht bei mir! Was das ganze wirklich war kam erst Mitte 20... Woher auch die Infos nehmen wir hatten damals kein Internet flet das Ding war teuer... Mit dem ausleben kamen weitere Dinge hinzu und ich hoffe das bleibt so... Am Anfang der Reise hatte ich ds ausgeschlossen ich wollte rein sadist sein heute will ich 40/60 😆 Also ja ich finde es gut das es später kommt und nicht schon in der Kita los geht...
Windgust Geschrieben vor 15 Stunden vor 17 Stunden, schrieb Lenard1: Liegt es daran, dass man sich selbst erst besser kennenlernen muss? Dass Vertrauen, Selbstreflexion und ein gewisses Maß an emotionaler Reife nötig sind...? Bei mir war es wohl so. Habe erst sehr spät in meine Zauberwelt gefunden. Das ich "indoktriniert" wurde, würde ich nicht sagen. Die Menschen in meinem sozialen Umfeld haben einfach ihren Lebensstil gepflegt und der beinhaltete leider kein einvernehmliches schlagen.
Hi**** Geschrieben vor 14 Stunden Glaube es nicht. Im allgemeinen ist es aber deutlich besser, sich seiner psychischen Grenzen bewusst zu sein. Gilt aber auch für SM
Ru**** Geschrieben vor 15 Minuten Ich werfe einfach mal dazu, das bei den meisten Frauen oftmals ihre eigentliche Sexualität erst im Alter erwacht - und das völlig unabhängig von Kinks/D/S usw. Ich hatte erst letztens wieder einen Beitrag darüber gelesen, dass das mittlerweile wohl auch schon wissenschaftlich nachgewiesen ist. (Obwohl ich ja immer erstmal der Meinung bin, dass man keiner Studie trauen soll, die man nicht selbst gefälscht hat 😏 - eingebracht haben wollte ich es an dieser Stelle trotzdem 😁) Vorher sind die meisten Frauen zu sehr in ihren Rollen/ damit beschäftigt sich anzupassen bzw. gefallen zu wollen. Aber ab einem gewissen Punkt , kippt das Ganze. Dann wollen sie nur noch eines : sie selbst sein. Und damit im Zusammenhang kommt dann oft auch die Tatsache, dass sie sich mehr trauen sich auszuleben/ sexuell auszudrücken. Ob das wirklich stimmt - das muss jeder wohl für sich entscheiden. Spannend fand ich den Ansatz dazu jedenfalls. 😁
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