RU**** Geschrieben vor 3 Stunden Hallo in die Runde, immer wieder stoße ich auf die Begriffe "Brat" und "bratty". Ich verstehe das immer so, dass man im Rollenspiel eine etwas "frechere" Rolle einnimmt, bewusst aufmüpfig ist und sich ggf. auch wehrt und weigert, etwas tu tun. Das ist im Grunde das Gegenteil zu "devot", wo man sich bewusst unterwirft und der Dominante Part die Führung übernimmt. Sehr ihr das auch so? Und ist das eine Eigenschaft, die eher veranlagt ist, oder eher bewusst angewandt wird?
Moderator FETMOD-Sunshine Geschrieben vor 2 Stunden Moderator Das ist eine spannende Frage! Achtet bitte darauf, beim Thema Begriff und Verständnis zu bleiben. Gruß FETMOD-Sunshine
Be_Devereaux Geschrieben vor 2 Stunden Für mich ist es die "Rotzgöre", die zwar devot ist, aber "mit aller Macht" unterworfen werden will und frech ist. Die klassische Sub ist fügsam(er).
Dies ist ein beliebter Beitrag. El**** Geschrieben vor 2 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. Bratty hat nicht zwingend etwas mit „Gegenteil zu devot“ zu tun. Es geht eher ums Herausfordern, Grenzen austesten, bei Manchen auch ums spüren der Überlegenheit des Tops (oft physisch) Deswegen sind sie nicht weniger devot, es ist einfach eine Art des Auslebens
De**** Geschrieben vor 2 Stunden Brats gehorchen nicht immer sofort oder sind frech, um die Macht deutlicher zu spüren, indem sie sie herausfordern bzw. einfordern. Das kann Spaß machen so einen kleinen Machtkampf zu spielen. Aber man kann das durchaus auch als anstrengend empfinden. Darum mögen es die einen und die anderen nicht. Und manche mögen es manchmal.
Te**** Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) Bratty heißt für mich, dass man einfach in dem Moment nicht anders kann, als den Spruch raus zu lassen, die Dom-Person wörtlich (falsch) zu verstehen, etwas zu pisacken oder das Lachen nicht unterdrücken kann. Sollte man eine Beziehung mit Strafen führen, kann man trotzdem nicht anders, auch wenn man keine Freude an der Strafe hat. Es hat nichts mit Rolle zu tun. Es ist auch nicht das Gegenteil von devot. Bei mir ist es Ausdruck von Entspannung und dass ich glücklich bin. Dann kommt der Kobold raus und hat Flausen im Kopf. Und meist kommt dann von mir der Satz: "Na bereust du es, dass wir nicht strafen?!" 🤣 bearbeitet vor 2 Stunden von Teaspoon
Dies ist ein beliebter Beitrag. Go**** Geschrieben vor 2 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich würde sagen, ich bin eine Brat aber nicht unbedingt im klassischen Rollenspiel-Sinn. Es ist kein Dauerzustand, eher etwas, das situativ durchkommt. Ein großer Teil davon ist einfach meine Art und auch, wie ich Lust erlebe bzw. woher sie bei mir entsteht. Für mich beginnt das Ganze vor allem auf der mentalen Ebene: Ich mag einen guten Schlagabtausch, ich liebe es, genau dort herauszufordern auch unabhängig von Bdsm. Gleichzeitig kann ich auch devot sein, vor allem bei der richtigen Person, keine Frage. Aber wirklich interessant und anziehend wird es für mich erst, wenn ich mental abgeholt werde und dabei eine gewisse Stärke und Kompetenz beim Gegenüber spüre. Ich fühle mich generell von starken Persönlichkeiten angezogen und ich glaube meine bratty Seite ist, wenn man ehrlich ist, auch ein Stück weit ein unbewusster Vibe-Check: Wer damit souverän umgehen kann, bleibt interessant.
Ai**** Geschrieben vor 2 Stunden Ich hab da auch nicht zwingend das Gegenteil von devot im Kopf, eher herausfordernd. Im Sinne, dass Brats ne gewisse Freude daran haben, eine entsprechende Reaktion herauszufordern. Und das kann, glaub ich, sowohl bewusst als auch unbewusst passieren. In unserem Kontext hier würde ich es allerdings nicht als "den eigenen Kopf durchsetzen wollen" sehen, sondern schon eher als herauskitzeln von Grenzen.
de**** Geschrieben vor 2 Stunden Der Begriff hat eine sehr große Grauzone. Von Rollenspiel bis hin zu einem echten Charakterzug. Von Widerworte geben bis zum aus Prinzip trotzen oder sich sogar körperlich widersetzen lässt sich da der Bogen spannen. Jedoch zu 99% mit dem Ziel zur Devotion gebracht zu werden. Und auch da führen viele Wege nach Rom. Reiner Zwang durch körperliche Überlegenheit, Androhung von Bestrafung bei nicht befolgen oder mental an die Wand spielen. Man kann auch als dominanter Part durchaus Trotzkopf spielen, um zu übertrumpfen und zu demonstrieren, dass man den größeren Dickkopf hat. 😆
Seilverrückt Geschrieben vor 2 Stunden Für mich hat das nichts mit einem Rollenspiel zu tun. Eine Brat ist aufmüpfig, aber dennoch devot. Sie braucht jemandem der ihre Art zu händeln weiß. Jemand bei dem sie einfach so sein kann, wie sie ist.
Si**** Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) Die meisten Menschen identifizieren sich ja gar nicht mit Dynamiken, welche im BDSM-Bereich definiert sind und das ist auch völlig ok so, denn es wird ja niemand irgendwie gezwungen sich und die eigenen Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensweisen entsprechend einzuordnen. Nur, wenn man es dann macht, also sich selbst im BDSM-Spektrum, genauer D/s-Spektrum einordnet, dann sollte es auch zumindest etwas selbst-reflektiert und zutreffend sein. Andernfalls hat es so die Wirkung, dass jemand etwas vorgibt zu sein, was dieser Mensch aber nicht wirklich repräsentiert. Und auch dies hat nichts nur mit BDSM zu tun, das wird auch in anderen Lebensbereichen nicht wirklich geschätzt. Im BDSM-Bereich ist man da, insbesondere bei Doms, relativ streng in der Einschätzung. Wenn sich jemand selbst als Dom einordnet, aber real gar nicht die entsprechenden Persönlichkeitsmerkmale, Verhaltensweisen und Befähigungen besitzt und diese auch möglichst konsequent in einer Paarbeziehung repräsentiert, dann wird das sehr oft mit Begriffen wie "Dumm-Dom", "Pseudo-Dom" usw. bezeichnet. Im BDSM-Spektrum gibt es den Bereich D/s ("Dominance/submission = Dominanz/Unterwürfigkeit"), welcher sich auf Verhalten und Beziehungsdynamik in einer Paarbeziehung bezieht. (Wichtig ist hier das Verständnis, dass es sich immer um eine Dynamik zwischen genau zwei Menschen handelt. Dies gilt auch, wenn an der D/s-Dynamik mehrere Menschen beteiligt sind, wobei dann immer zwischen zwei Menschen gesonderte, prinzipiell sogar unterschiedliche, Dynamiken vorhanden sein können. Es bedeutet eben nicht, dass sich eine Sub/Sklavin in allen Lebensbereichen und allen anderen Menschen gegenüber entsprechend unterwürfig verhalten muss.) Aber in der Paarbeziehung, die Sub/Buttom mit Dom/Top als D/s-Beziehung im BDSM-Kontext unterhält, sollte sich Sub auch grundsätzlich und möglichst konsequent entsprechend verhalten. Was wenn nicht? Dann ist es vielleicht gar keine D/s-Beziehung, sondern irgend eine andere Beziehungsform. Die Begriffe/Bezeichnungen "Dom" und "Sub" sind das Verhalten in einer Paarbeziehung betreffend eindeutig und aus D/s als Abkürzungen abgeleitet. Es gibt jedoch auch im BDSM-Bereich eine Ausnahme. Diese Ausnahme bezeichnet man als "Switcher". Wobei sich dieses "switchen", also der Wechsel zwischen dominantem und submissivem Verhalten, auf unterschiedliche Personen (in unterschiedlichen Beziehungen) beziehen kann, aber auch auf die Dynamik gegenüber ein und der selben Person. Ich denke, jetzt wird auch das Thema "Brat" im BDSM-Kontext etwas deutlicher. Traditionell existiert der Begriff "Brat" gar nicht im BDSM-Kontext. In diesem D/s-Kontext existieren "Dom", "Sub" und "Switcher" als Abkürzungen und Charakterisierungen in einem D/s-Spektrum. Dominanz Submission +----------------------------------------------+----------------------------------------------+ Dom -------------------------------------------- ----------------------------------------------- Sub ------------------ Switcher ---------------------- Ein Verhalten, welches mit dem Begriff "Brat" umschrieben wird, beinhaltet oft und unter anderem Provokation, Renitenz, Widerspenstigkeit, Verweigerung, Besserwisserei, sich Auflehnen usw.. Das ist nicht fälschlich als negativ zu sehen. Es geht hier gar nicht um irgendeine Wertung, sondern nur um die selbstgewählte Einordnung in einem BDSM-Spektrum. Und nach normalem Menschenverstand ist ein, mit dem Begriff "Brat" umschriebenes, Verhalten eben kein submissives/unterwürfiges Verhalten, sondern das genaue Gegenteil dessen. Eine "Brat", die ein entsprechendes Verhalten in Phasen einer Paarbeziehung zeigt, kann dann in anderen Phasen auch submissiv sein. Nur, wie deutlich geworden sein sollte, ist eine "Brat", mit entsprechendem Verhalten, eben im D/s-Kontext KEINE "Sub", sondern eine "Switcherin"! Also liebe Brats, wenn ihr euch und euer Verhalten im BDSM-Kontext selbst einordnet (ich meine damit nicht irgendwelche dummen Tests, sondern eure eigene persönliche Einordnung), was ihr ja auch gar nicht müsstet (wird ja niemand dazu gezwungen), dann ordnet euch doch einfach zutreffend als "Switcherin" ein und nicht als "Sub". bearbeitet vor 1 Stunde von SirTorben
Ri**** Geschrieben vor 2 Stunden Es hat immer was mit der Chemie der Spielpartner zu tun, als Sub muss ich wissen wie weit ich gehen kann beim Necken ohne mir wirklich Ärger einzuhandeln. Zumal ich trotz meiner Körpergröße den meisten Doms unterlegen bin.
de**** Geschrieben vor 1 Stunde Vor 18 Minuten , schrieb Goodgirl101: Ich würde sagen, ich bin eine Brat aber nicht unbedingt im klassischen Rollenspiel-Sinn. Es ist kein Dauerzustand, eher etwas, das situativ durchkommt. Ein großer Teil davon ist einfach meine Art und auch, wie ich Lust erlebe bzw. woher sie bei mir entsteht. Für mich beginnt das Ganze vor allem auf der mentalen Ebene: Ich mag einen guten Schlagabtausch, ich liebe es, genau dort herauszufordern auch unabhängig von Bdsm. Gleichzeitig kann ich auch devot sein, vor allem bei der richtigen Person, keine Frage. Aber wirklich interessant und anziehend wird es für mich erst, wenn ich mental abgeholt werde und dabei eine gewisse Stärke und Kompetenz beim Gegenüber spüre. Ich fühle mich generell von starken Persönlichkeiten angezogen und ich glaube meine bratty Seite ist, wenn man ehrlich ist, auch ein Stück weit ein unbewusster Vibe-Check: Wer damit souverän umgehen kann, bleibt interessant. Das mit dem Vibe-Check… Ich fühle mich ertappt. 👀 Ich bin manchmal auch ne richtige F*tze, um zu testen ob man mit meiner Art klar kommt. 😂
Si**** Geschrieben vor 1 Stunde vor 41 Minuten, schrieb SirTorben: Also liebe Brats, wenn ihr euch und euer Verhalten im BDSM-Kontext selbst einordnet (ich meine damit nicht irgendwelche dummen Tests, sondern eure eigene persönliche Einordnung), was ihr ja auch gar nicht müsstet (wird ja niemand dazu gezwungen), dann ordnet euch doch einfach zutreffend als "Switcherin" ein und nicht als "Sub". Danke lieber Sir 😊 Ist es erlaubt Fragen zu stellen?
Br**** Geschrieben vor 58 Minuten vor 59 Minuten, schrieb SirTorben: Die meisten Menschen identifizieren sich ja gar nicht mit Dynamiken, welche im BDSM-Bereich definiert sind und das ist auch völlig ok so, denn es wird ja niemand irgendwie gezwungen sich und die eigenen Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensweisen entsprechend einzuordnen. Nur, wenn man es dann macht, also sich selbst im BDSM-Spektrum, genauer D/s-Spektrum einordnet, dann sollte es auch zumindest etwas selbst-reflektiert und zutreffend sein. Andernfalls hat es so die Wirkung, dass jemand etwas vorgibt zu sein, was dieser Mensch aber nicht wirklich repräsentiert. Und auch dies hat nichts nur mit BDSM zu tun, das wird auch in anderen Lebensbereichen nicht wirklich geschätzt. Im BDSM-Bereich ist man da, insbesondere bei Doms, relativ streng in der Einschätzung. Wenn sich jemand selbst als Dom einordnet, aber real gar nicht die entsprechenden Persönlichkeitsmerkmale, Verhaltensweisen und Befähigungen besitzt und diese auch möglichst konsequent in einer Paarbeziehung repräsentiert, dann wird das sehr oft mit Begriffen wie "Dumm-Dom", "Pseudo-Dom" usw. bezeichnet. Im BDSM-Spektrum gibt es den Bereich D/s ("Dominance/submission = Dominanz/Unterwürfigkeit"), welcher sich auf Verhalten und Beziehungsdynamik in einer Paarbeziehung bezieht. (Wichtig ist hier das Verständnis, dass es sich immer um eine Dynamik zwischen genau zwei Menschen handelt. Dies gilt auch, wenn an der D/s-Dynamik mehrere Menschen beteiligt sind, wobei dann immer zwischen zwei Menschen gesonderte, prinzipiell sogar unterschiedliche, Dynamiken vorhanden sein können. Es bedeutet eben nicht, dass sich eine Sub/Sklavin in allen Lebensbereichen und allen anderen Menschen gegenüber entsprechend unterwürfig verhalten muss.) Aber in der Paarbeziehung, die Sub/Buttom mit Dom/Top als D/s-Beziehung im BDSM-Kontext unterhält, sollte sich Sub auch grundsätzlich und möglichst konsequent entsprechend verhalten. Was wenn nicht? Dann ist es vielleicht gar keine D/s-Beziehung, sondern irgend eine andere Beziehungsform. Die Begriffe/Bezeichnungen "Dom" und "Sub" sind das Verhalten in einer Paarbeziehung betreffend eindeutig und aus D/s als Abkürzungen abgeleitet. Es gibt jedoch auch im BDSM-Bereich eine Ausnahme. Diese Ausnahme bezeichnet man als "Switcher". Wobei sich dieses "switchen", also der Wechsel zwischen dominantem und submissivem Verhalten, auf unterschiedliche Personen (in unterschiedlichen Beziehungen) beziehen kann, aber auch auf die Dynamik gegenüber ein und der selben Person. Ich denke, jetzt wird auch das Thema "Brat" im BDSM-Kontext etwas deutlicher. Traditionell existiert der Begriff "Brat" gar nicht im BDSM-Kontext. In diesem D/s-Kontext existieren "Dom", "Sub" und "Switcher" als Abkürzungen und Charakterisierungen in einem D/s-Spektrum. Dominanz Submission +----------------------------------------------+----------------------------------------------+ Dom -------------------------------------------- ----------------------------------------------- Sub ------------------ Switcher ---------------------- Ein Verhalten, welches mit dem Begriff "Brat" umschrieben wird, beinhaltet oft und unter anderem Provokation, Renitenz, Widerspenstigkeit, Verweigerung, Besserwisserei, sich Auflehnen usw.. Das ist nicht fälschlich als negativ zu sehen. Es geht hier gar nicht um irgendeine Wertung, sondern nur um die selbstgewählte Einordnung in einem BDSM-Spektrum. Und nach normalem Menschenverstand ist ein, mit dem Begriff "Brat" umschriebenes, Verhalten eben kein submissives/unterwürfiges Verhalten, sondern das genaue Gegenteil dessen. Eine "Brat", die ein entsprechendes Verhalten in Phasen einer Paarbeziehung zeigt, kann dann in anderen Phasen auch submissiv sein. Nur, wie deutlich geworden sein sollte, ist eine "Brat", mit entsprechendem Verhalten, eben im D/s-Kontext KEINE "Sub", sondern eine "Switcherin"! Also liebe Brats, wenn ihr euch und euer Verhalten im BDSM-Kontext selbst einordnet (ich meine damit nicht irgendwelche dummen Tests, sondern eure eigene persönliche Einordnung), was ihr ja auch gar nicht müsstet (wird ja niemand dazu gezwungen), dann ordnet euch doch einfach zutreffend als "Switcherin" ein und nicht als "Sub". Ja, Dankeschön für Deine Erklärung lieber @SirTorben 😔 Ich ändere meinen Namen bald (was verschiedene Gründe hat) Aber ich hänge halt an "Bratty". 😭🥲 Ich meine, Brats haben ja auch Wirkungskreise, auch wenn man sie jetzt nicht für alles gebrauchen kann...😔 (Spaß muss sein^^). Die können zum Beispiel den Müll sortieren. Wenn sie das ordentlich machen, dürfen sie danach zwischen einem Brot mit Käse oder Wurst wählen. 😃 Ansonsten halt leider nicht. 😔 Klar, andere Subs bekommen höherwertigere Aufgaben. Schon klar.
Arasjal Geschrieben vor 55 Minuten Vor 1 Stunde, schrieb SirTorben: Die meisten Menschen identifizieren sich ja gar nicht mit Dynamiken, welche im BDSM-Bereich definiert sind und das ist auch völlig ok so, denn es wird ja niemand irgendwie gezwungen sich und die eigenen Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensweisen entsprechend einzuordnen. Nur, wenn man es dann macht, also sich selbst im BDSM-Spektrum, genauer D/s-Spektrum einordnet, dann sollte es auch zumindest etwas selbst-reflektiert und zutreffend sein. Andernfalls hat es so die Wirkung, dass jemand etwas vorgibt zu sein, was dieser Mensch aber nicht wirklich repräsentiert. Und auch dies hat nichts nur mit BDSM zu tun, das wird auch in anderen Lebensbereichen nicht wirklich geschätzt. Im BDSM-Bereich ist man da, insbesondere bei Doms, relativ streng in der Einschätzung. Wenn sich jemand selbst als Dom einordnet, aber real gar nicht die entsprechenden Persönlichkeitsmerkmale, Verhaltensweisen und Befähigungen besitzt und diese auch möglichst konsequent in einer Paarbeziehung repräsentiert, dann wird das sehr oft mit Begriffen wie "Dumm-Dom", "Pseudo-Dom" usw. bezeichnet. Im BDSM-Spektrum gibt es den Bereich D/s ("Dominance/submission = Dominanz/Unterwürfigkeit"), welcher sich auf Verhalten und Beziehungsdynamik in einer Paarbeziehung bezieht. (Wichtig ist hier das Verständnis, dass es sich immer um eine Dynamik zwischen genau zwei Menschen handelt. Dies gilt auch, wenn an der D/s-Dynamik mehrere Menschen beteiligt sind, wobei dann immer zwischen zwei Menschen gesonderte, prinzipiell sogar unterschiedliche, Dynamiken vorhanden sein können. Es bedeutet eben nicht, dass sich eine Sub/Sklavin in allen Lebensbereichen und allen anderen Menschen gegenüber entsprechend unterwürfig verhalten muss.) Aber in der Paarbeziehung, die Sub/Buttom mit Dom/Top als D/s-Beziehung im BDSM-Kontext unterhält, sollte sich Sub auch grundsätzlich und möglichst konsequent entsprechend verhalten. Was wenn nicht? Dann ist es vielleicht gar keine D/s-Beziehung, sondern irgend eine andere Beziehungsform. Die Begriffe/Bezeichnungen "Dom" und "Sub" sind das Verhalten in einer Paarbeziehung betreffend eindeutig und aus D/s als Abkürzungen abgeleitet. Es gibt jedoch auch im BDSM-Bereich eine Ausnahme. Diese Ausnahme bezeichnet man als "Switcher". Wobei sich dieses "switchen", also der Wechsel zwischen dominantem und submissivem Verhalten, auf unterschiedliche Personen (in unterschiedlichen Beziehungen) beziehen kann, aber auch auf die Dynamik gegenüber ein und der selben Person. Ich denke, jetzt wird auch das Thema "Brat" im BDSM-Kontext etwas deutlicher. Traditionell existiert der Begriff "Brat" gar nicht im BDSM-Kontext. In diesem D/s-Kontext existieren "Dom", "Sub" und "Switcher" als Abkürzungen und Charakterisierungen in einem D/s-Spektrum. Dominanz Submission +----------------------------------------------+----------------------------------------------+ Dom -------------------------------------------- ----------------------------------------------- Sub ------------------ Switcher ---------------------- Ein Verhalten, welches mit dem Begriff "Brat" umschrieben wird, beinhaltet oft und unter anderem Provokation, Renitenz, Widerspenstigkeit, Verweigerung, Besserwisserei, sich Auflehnen usw.. Das ist nicht fälschlich als negativ zu sehen. Es geht hier gar nicht um irgendeine Wertung, sondern nur um die selbstgewählte Einordnung in einem BDSM-Spektrum. Und nach normalem Menschenverstand ist ein, mit dem Begriff "Brat" umschriebenes, Verhalten eben kein submissives/unterwürfiges Verhalten, sondern das genaue Gegenteil dessen. Eine "Brat", die ein entsprechendes Verhalten in Phasen einer Paarbeziehung zeigt, kann dann in anderen Phasen auch submissiv sein. Nur, wie deutlich geworden sein sollte, ist eine "Brat", mit entsprechendem Verhalten, eben im D/s-Kontext KEINE "Sub", sondern eine "Switcherin"! Also liebe Brats, wenn ihr euch und euer Verhalten im BDSM-Kontext selbst einordnet (ich meine damit nicht irgendwelche dummen Tests, sondern eure eigene persönliche Einordnung), was ihr ja auch gar nicht müsstet (wird ja niemand dazu gezwungen), dann ordnet euch doch einfach zutreffend als "Switcherin" ein und nicht als "Sub". Super geschrieben 👍 aber Brat ist ein Begriff der ursprünglich aus dem Femdombereich kommt und sowas wie göre bedeutet. Namensgebend ist hierbei die Art der Ausführung in einer Dynamik. Also hat das nichts mit Der Position zu tun…
Arasjal Geschrieben vor 39 Minuten Vor 1 Stunde, schrieb SirTorben: Die meisten Menschen identifizieren sich ja gar nicht mit Dynamiken, welche im BDSM-Bereich definiert sind und das ist auch völlig ok so, denn es wird ja niemand irgendwie gezwungen sich und die eigenen Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensweisen entsprechend einzuordnen. Nur, wenn man es dann macht, also sich selbst im BDSM-Spektrum, genauer D/s-Spektrum einordnet, dann sollte es auch zumindest etwas selbst-reflektiert und zutreffend sein. Andernfalls hat es so die Wirkung, dass jemand etwas vorgibt zu sein, was dieser Mensch aber nicht wirklich repräsentiert. Und auch dies hat nichts nur mit BDSM zu tun, das wird auch in anderen Lebensbereichen nicht wirklich geschätzt. Im BDSM-Bereich ist man da, insbesondere bei Doms, relativ streng in der Einschätzung. Wenn sich jemand selbst als Dom einordnet, aber real gar nicht die entsprechenden Persönlichkeitsmerkmale, Verhaltensweisen und Befähigungen besitzt und diese auch möglichst konsequent in einer Paarbeziehung repräsentiert, dann wird das sehr oft mit Begriffen wie "Dumm-Dom", "Pseudo-Dom" usw. bezeichnet. Im BDSM-Spektrum gibt es den Bereich D/s ("Dominance/submission = Dominanz/Unterwürfigkeit"), welcher sich auf Verhalten und Beziehungsdynamik in einer Paarbeziehung bezieht. (Wichtig ist hier das Verständnis, dass es sich immer um eine Dynamik zwischen genau zwei Menschen handelt. Dies gilt auch, wenn an der D/s-Dynamik mehrere Menschen beteiligt sind, wobei dann immer zwischen zwei Menschen gesonderte, prinzipiell sogar unterschiedliche, Dynamiken vorhanden sein können. Es bedeutet eben nicht, dass sich eine Sub/Sklavin in allen Lebensbereichen und allen anderen Menschen gegenüber entsprechend unterwürfig verhalten muss.) Aber in der Paarbeziehung, die Sub/Buttom mit Dom/Top als D/s-Beziehung im BDSM-Kontext unterhält, sollte sich Sub auch grundsätzlich und möglichst konsequent entsprechend verhalten. Was wenn nicht? Dann ist es vielleicht gar keine D/s-Beziehung, sondern irgend eine andere Beziehungsform. Die Begriffe/Bezeichnungen "Dom" und "Sub" sind das Verhalten in einer Paarbeziehung betreffend eindeutig und aus D/s als Abkürzungen abgeleitet. Es gibt jedoch auch im BDSM-Bereich eine Ausnahme. Diese Ausnahme bezeichnet man als "Switcher". Wobei sich dieses "switchen", also der Wechsel zwischen dominantem und submissivem Verhalten, auf unterschiedliche Personen (in unterschiedlichen Beziehungen) beziehen kann, aber auch auf die Dynamik gegenüber ein und der selben Person. Ich denke, jetzt wird auch das Thema "Brat" im BDSM-Kontext etwas deutlicher. Traditionell existiert der Begriff "Brat" gar nicht im BDSM-Kontext. In diesem D/s-Kontext existieren "Dom", "Sub" und "Switcher" als Abkürzungen und Charakterisierungen in einem D/s-Spektrum. Dominanz Submission +----------------------------------------------+----------------------------------------------+ Dom -------------------------------------------- ----------------------------------------------- Sub ------------------ Switcher ---------------------- Ein Verhalten, welches mit dem Begriff "Brat" umschrieben wird, beinhaltet oft und unter anderem Provokation, Renitenz, Widerspenstigkeit, Verweigerung, Besserwisserei, sich Auflehnen usw.. Das ist nicht fälschlich als negativ zu sehen. Es geht hier gar nicht um irgendeine Wertung, sondern nur um die selbstgewählte Einordnung in einem BDSM-Spektrum. Und nach normalem Menschenverstand ist ein, mit dem Begriff "Brat" umschriebenes, Verhalten eben kein submissives/unterwürfiges Verhalten, sondern das genaue Gegenteil dessen. Eine "Brat", die ein entsprechendes Verhalten in Phasen einer Paarbeziehung zeigt, kann dann in anderen Phasen auch submissiv sein. Nur, wie deutlich geworden sein sollte, ist eine "Brat", mit entsprechendem Verhalten, eben im D/s-Kontext KEINE "Sub", sondern eine "Switcherin"! Also liebe Brats, wenn ihr euch und euer Verhalten im BDSM-Kontext selbst einordnet (ich meine damit nicht irgendwelche dummen Tests, sondern eure eigene persönliche Einordnung), was ihr ja auch gar nicht müsstet (wird ja niemand dazu gezwungen), dann ordnet euch doch einfach zutreffend als "Switcherin" ein und nicht als "Sub". Lange Tradition der Dynamik: Das Verhalten, das wir heute als „Bratting“ bezeichnen – also der spielerische Widerstand und das Austesten von Grenzen durch Submissive –, existiert in Machtaustausch-Beziehungen schon so lange, wie es BDSM-Praktiken gibt. Historische Texte wie die Werke des Marquis de Sade (18. Jh.) oder Leopold von Sacher-Masochs Venus im Pelz beschreiben bereits verschiedene Formen von Machtspielen, bei denen Wille und Unterwerfung verhandelt werden…. Etabliert hat sich der Begriff allerdings so im die 1990 also ist diese Rolle selbst schon historisch im Bdsm verankert.🤔
Br**** Geschrieben vor 37 Minuten (bearbeitet) Dann ist das wirklich eine neue Erkenntnis. Ich dachte, eine Brat ist auch immer eine Sub. 🙈 Halt manchmal eine frechere Sub. Mein Herr hatte letzens Kontakt mit einem anderen Dom. Der macht auch strenges D/S ähnlich wie wir und da ging es um bestimmte Events. Er hat 2 Subs meinte er. Aber das D/S macht er mit beiden. Nur sind die Aufgabenbereiche noch ein wenig anders und die eine der beiden ist auch mal etwas "brattig" und eher masochistisch als die andere. Er nannte allerdings auch beide Sub und differenzierte nach Verhaltesnart, aber nicht danach dass eine nun keine Unterwerfungsneigung hätte. Und das tatsächlich auch ausschließlich. Ansonsten ist die Bandbreite von "brattig" weitreichend. Für einige meint das schon ein freches Lachen im falschen Moment, andere verstehen wesentlich mehr darunter. Mit einigen "sogenannten" Brats dürfte dauerhaftes D/S allerdings wohl eher schwieriger sein. Im SM fand mein Herr dies oftmals einfacher. Denn mitunter zeigen Brats dann auch an, dass noch was draufgesezt werden kann! Was er nun natürlich gerne tut! Und zumindest wenn er Subs (noch) nicht so einschätzen kann, ist SM rein über Devotion schneller die Grenzfrage bei ihm. Und das muss natürlich nicht sein, aber Brats waren für ihn oftmals auch nicht allzu zart besaitet. Für ihn dann wirklich ein Vorteil. bearbeitet vor 35 Minuten von Bratty_Lo
Si**** Geschrieben vor 35 Minuten Ach @Arasjal, manchmal gibt es so Momente, da möchte ich dich einfach umarmen und danke sagen - schön dass du da bist. 🤗
DominantesHerz Geschrieben vor 32 Minuten Ja sehe uch genauso wie du. Und ja ich hab auch oft erlebt, dass sich Frauen da nicht ganz einig sind was sie darunter verstehen.
Arasjal Geschrieben vor 31 Minuten Vor 6 Minuten , schrieb Bratty_Lo: Dann ist das wirklich eine neue Erkenntnis. Ich dachte, eine Brat ist auch immer eine Sub. 🙈 Halt manchmal eine frechere Sub. Mein Herr hatte letzens Kontakt mit einem anderen Dom. Der macht auch strenges D/S ähnlich wie wir und da ging es um bestimmte Events. Er hat 2 Subs meinte er. Aber das D/S macht er mit beiden. Nur sind die Aufgabenbereiche noch ein wenig anders und die eine der beiden ist auch mal etwas "brattig" und eher masochistisch als die andere. Er nannte allerdings auch beide Sub und differenzierte nach Verhaltesnart, aber nicht danach dass eine nun keine Unterwerfungsneigung hätte. Und das tatsächlich auch ausschließlich. Ansonsten ist die Bandbreite von "brattig" weitreichend. Für einige meint das schon ein freches Lachen im falschen Moment, andere verstehen wesentlich mehr darunter. Mit einigen "sogenannten" Brats dürfte dauerhaftes D/S allerdings wohl eher schwieriger sein. Im SM fand mein Herr dies oftmals einfacher. Denn mitunter zeigen Brats dann auch an, dass noch was draufgesezt werden kann! Was er nun natürlich gerne tut! Und zumindest wenn er Subs (noch) nicht so einschätzen kann, ist SM rein über Devotion schneller die Grenzfrage bei ihm. Und das muss natürlich nicht sein, aber Brats waren für ihn oftmals auch nicht allzu zart besaitet. Für ihn dann wirklich ein Vorteil. Ne Anfang der 90er hatten das viele Doms im Namen… bojana zb denke der Film Lolita hatte da vielleicht etwas mitgewirkt. Waren überwiegend Jungdominas die so auf freche göre gemacht haben. Mag sein das die Erkenntnis neu für dich ist😉☺️ oder für andere die nicht im Femdombereich agieren oder agiert haben zu dem Zeitpunkt.
Arasjal Geschrieben vor 30 Minuten Vor 5 Minuten , schrieb Silky: Ach @Arasjal, manchmal gibt es so Momente, da möchte ich dich einfach umarmen und danke sagen - schön dass du da bist. 🤗 Lieben dank ☺️
Dr**** Geschrieben vor 24 Minuten Vor 6 Minuten , schrieb Arasjal: Lieben dank ☺️ Wenigstens eine die wirklich Ahnung hat und ihr Wissen nicht ausschließlich aus ,,die Geschichte der O" beziehen und auf erklärbar machen. 🩷💙🩷
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