Ta**** Geschrieben vor 1 Stunde Vor 1 Stunde, schrieb Tau08: Aus deinen Beiträgen kann ich deine Erfahrungen und Sichtweise verstehen. Ich habe dazu eine andere bzw differenzierte Meinung. Es gibt viele Menschen die durch eine Begabung (schnell) vermögend oder reich geworden sind. Fußballer, Promis, Schauspieler, Musiker, influencer ufm. Diese Menschen sind in den seltensten Fällen "mächtig". Sie haben Geld. Geld hat eine gewisse Macht, teilweise sehr große Macht, wer aber nicht die restlichen Attribute mitbringt, wird nur bedingt als mächtig angesehen / empfunden. Der Wurm findet due Amsel mächtig, der Adler frisst die Amsel. Oder old *** und new ***. Die Mehrzahl an Menschen mit richtiger Macht (dazu zähle ich Unternehmer, Politiker und old ***) hat ein wohltemperiertes Management diese maßvoll einzusetzen. Ich teile jedoch deine Einschätzung, dass die Quote von Menschen in leitenden, machtvollen oder besonders erfolgreichen Positionen häufiger Extremen aufzeigen als der Durchschnitt. Es Bedarf gleichzeitig aber eben auch dieser Menschen weil Führung benötigt wird und viele andere es gar nicht wollen oder können. Führung ist nicht einfach, es bedarf immer auch Ellenbogen und unbequemen Entscheidungen, Probleme entstehen, wenn Maß und Mitte abhanden kommen. Reiche Leute leben in einer Blase oder leeres dasein: gibt's alles, in jeder Schicht. im Durchschnitt sind sie aber glücklicher Talix und sie leben länger. Begegnungen mit Menschen einer Gruppe stellen seltenst den Querschnitt dieser Gruppe dar, das ist mir klar. Und die Abwesenheit finanzieller Sorgen plus die Ressourcen, die bestmögliche gesundheitliche Versorgung zu haben, ermöglicht es eher, glücklich zu sein, und natürlich älter zu werden. Deine Frage ging aber auch in das Thema Machtmissbrauch über. Epstein (und seine Freundin Ghislaine Maxwell für die Frauenquote), Weinstein, P Diddy, Bill Cosby, Neil Gaiman etc. Alle hätten jemanden (Volljähriges) bezahlen können, die härtesten Kinks ausleben zu können, oder sogar freiwillig ohne Bezahlung. Aber ihnen ging es um reale Abhängigkeit, tun und lassen zu können, weil sie sich (fast) unantastbar wähnten, gegen den Willen immer weiter zu gehen. Reichtum und Ruhm blenden und machen es schwerer, die hässliche Realität früh zu erkennen. Das, womit diese Menschen blenden, sind Sehnsüchte nach Glück. Und diese Sorte von Machtmenschen nutzen den Köder bewusst. Danach folgen häusliche, sexuelle, emotionale, physische Gewalt und/oder Erpressung. Deine Frage, was an ihnen anzieht, ist leicht mit "einer Chance auf Glück" zu beantworten. Viel schwieriger aber, warum sie das tun. Ulmen hat dem SPIEGEL gegenüber schon "unbezwingbare Triebe" eingeräumt...Als könnte er keine Escorts und die besten The***uten bezahlen. Für mich ist wesentlich interessanter, was Täter:innen macht. Opfer können wir alle werden, in verschiedenen Formen. Was Täter:innen aber antreibt, wenn ihnen alle sozioökonomischen Möglichkeiten offen stehen, unter Consent und Diskretion auszuleben - sie sich aber dagegen entscheiden...Das ist diese monströse Realität.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ta**** Geschrieben vor 1 Stunde Dies ist ein beliebter Beitrag. Vor 1 Stunde, schrieb Tau08: Aus deinen Beiträgen kann ich deine Erfahrungen und Sichtweise verstehen. Ich habe dazu eine andere bzw differenzierte Meinung. Es gibt viele Menschen die durch eine Begabung (schnell) vermögend oder reich geworden sind. Fußballer, Promis, Schauspieler, Musiker, influencer ufm. Diese Menschen sind in den seltensten Fällen "mächtig". Sie haben Geld. Geld hat eine gewisse Macht, teilweise sehr große Macht, wer aber nicht die restlichen Attribute mitbringt, wird nur bedingt als mächtig angesehen / empfunden. Der Wurm findet due Amsel mächtig, der Adler frisst die Amsel. Oder old *** und new ***. Die Mehrzahl an Menschen mit richtiger Macht (dazu zähle ich Unternehmer, Politiker und old ***) hat ein wohltemperiertes Management diese maßvoll einzusetzen. Ich teile jedoch deine Einschätzung, dass die Quote von Menschen in leitenden, machtvollen oder besonders erfolgreichen Positionen häufiger Extremen aufzeigen als der Durchschnitt. Es Bedarf gleichzeitig aber eben auch dieser Menschen weil Führung benötigt wird und viele andere es gar nicht wollen oder können. Führung ist nicht einfach, es bedarf immer auch Ellenbogen und unbequemen Entscheidungen, Probleme entstehen, wenn Maß und Mitte abhanden kommen. Reiche Leute leben in einer Blase oder leeres dasein: gibt's alles, in jeder Schicht. im Durchschnitt sind sie aber glücklicher Talix und sie leben länger. Du implizierst ein wenig, meine Meinung sei nicht besonders differenziert^^. Ich kann durchaus differenzieren (und dabei ein Eat the Rich Shirt tragen). Meine Begegnungen sind nur episodisch, ich habe keine flächendeckende Studie durchgeführt, sondern nur durch Zufall eben einige Männer getroffen, um die es in dem Thema geht. Du auch, aber mit einem anderen Background. Bestimmtes Verhalten wird Dir gegenüber nicht an den Tag gelegt werden, wenn Du in keinem Abhängigkeitsverhältnis bist. Und Du bist nicht die Zielgruppe für ein bestimmtes Verhalten heterosexueller Machtmenschen. Mir sind noch ein paar andere Begegnungen eingefallen, weil ich in jungen Jahren viel herumkam, mich für Kultur interessiere. Sehr viele nette Musiker und ein paar Schauspieler, die für die Musik lebten, nicht den Erfolg. Aber auch in den Kategorien waren ein paar extraordinär unangenehme Menschen, für alle sichtbare Starallüren und Überheblichkeit. Einzelne davon waren aber auch nur gegenüber Frauen (und Personal) eklig. Ich denke da an all die Lobeshymnen, die männliche Journalisten für Rolling Stone schrieben...und all das, was wir inzwischen über so viele Rocklegenden wissen. Und die Journalisten, die Fanboy spielten, haben das so lange verklärt, verzerrt und unter den Tisch fallen lassen. Ich spreche Dir nichts ab. Nur wirst Du als Mann einiges nicht erleben im Umgang, das sehr wohl da ist, aber Dich nicht betrifft. Das, was Du nicht sehen kannst. Nicht als Diskreditierung verstehen. Nur sitzt Du als Dude sichere da, und ich werde dagegen schnell als interessantes Objekt gesehen. Ich feiere es sehr, wenn das nicht der Fall ist. Meine Lieblingsbegegnung war mit dem Sänger einer Lieblingsband, der mir eine Cola ausgegeben hat, nur über Musik reden wollte und mir betrunkene Emails geschrieben hat, wie die letzten Shows waren. Eine unangenehme die, in der ein renommierter Professor mir erzählt hat, dass er Studentinnen mit Daddy Issues ausnutzt, und als ich mein Missfallen bekundete, bemühte er sich, mich auf allen Leveln zu demontieren und kleinzumachen. Oberflächlich war der sehr charmant. A man's man. Unterschiedliche Realitäten.
Hi**** Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) vor 41 Minuten, schrieb TaliX: Für mich ist wesentlich interessanter, was Täter:innen macht. Opfer können wir alle werden, in verschiedenen Formen. Leider sehr wenig: Gelegenheit + Zugriff + fehlende Konsequenzen + Selbstrechtfertigung = Tat.(#fraud triangle) Man kann es noch erweitern um Motive wie Gier. Soziale Anerkennung, Not etc. (#M. I. C. E. - Modell) , aber das ist schon wieder Teil der Selbstrechtfertigung, warum der Wertekompass gerade anzupassen sei. Oder wenn man zudem noch Fähigkeiten (zum Beispiel Kaltblütigkeit, Fachwissen) hinzu nimmt, kommt man zum #fraud diamond Alles erschreckend einfach. bearbeitet vor 1 Stunde von HirnHerzHumor
Ta**** Geschrieben vor 57 Minuten Autor vor 25 Minuten, schrieb TaliX: Du auch, aber mit einem anderen Background. Bestimmtes Verhalten wird Dir gegenüber nicht an den Tag gelegt werden, wenn Du in keinem Abhängigkeitsverhältnis bist. Und Du bist nicht die Zielgruppe für ein bestimmtes Verhalten heterosexueller Machtmenschen. Das ist eine ganz wichtige Aussage liebe Talix und sie trifft zu, zumindest im Hinblick auf Sexualität etc., diese Einblicke bleiben mir persönlich erspart - aber es gibt sie ja zu genüge in den Medien. Geld als Machtinstrument sehe ich hingegen häufiger. Und es ist extrem effektiv. Mir geht's übrigens auch nicht darum etwas zu relativieren, sondern die verschiedenen Seiten der Medaillen aufzuzeigen. Ein großer Anteil der "Machtmenschen" ist anständig. Der Anteil, der Macht missbraucht, ist jedoch auch immer allgegenwärtig, ebenso die Anziehungskraft der Macht auf Außenstehende.
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