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Erfahrung mit Fet.


Accelerat0r

Empfohlener Beitrag

Vor 16 Minuten , schrieb BP139:

Hättest Du dich im öffentlichen Dienst beworben oder in einem großen Unternehmen, wäre genau das ein Vorteil gewesen, die Angabe weiblich zu sein. 

Macht halt jeder andere Erfahrungen und viele Männer werden nicht genommen, weil sie Männer sind und Frauen bevorzugt werden, gibts genauso häufig.

Was nicht stimmt bzw. problematisch formuliert ist:

* „Viele Männer werden nicht genommen, weil sie Männer sind“ ist so nicht belegt. Dafür gibt es keine allgemeine empirische Grundlage.
* Die Behauptung, Frauen würden „genauso häufig“ bevorzugt wie Männer bevorzugt werden, ist ebenfalls nicht sauber belegt. Je nach Branche, Hierarchieebene und Land unterscheiden sich die Daten stark.
* Im Durchschnitt zeigen Studien eher ein gemischtes Bild:
* Frauen haben teils Nachteile bei Gehalt, Karriereaufstieg oder technischen Berufen.
* Männer haben teils Nachteile in sozialen Berufen, bei bestimmten Diversity-Programmen oder etwa im Familienrecht.
* Große Unternehmen und Behörden nutzen heute oft Diversity-Ziele, aber die Einstellung läuft normalerweise weiterhin primär über Qualifikation.

(bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb Mondgöttin:

Im der App geht das bearbeiten nicht wurde mir gesagt vielleicht liegt es daran? Ich nutze die app nicht

Tu ich tatsächlich auch kaum. Diesbezüglich: wenn das nicht möglich ist, dann nehme ich das zurück.

Aber in Anbetracht der Tatsache was hier sonst passiert, fällt es mir schwer zu glauben, dass es ausschließlich an der App liegt :)

bearbeitet von Nyalarthotep
vor 1 Stunde, schrieb BP139:

Dass das mit der finanziellen Benachteiligung von Frauen  im Beruf ein Märchen ist, hatte ich erst vor ein paar Tagen bei einem Post hier belegt, der dann schnell von der Administration zusammen mit ein paar weiteren gelöscht wurde.

Somit nochmal zum mitschreiben: 

* bei gleichem Stellenprofil gibt es keine Gehaltsunterschiede abhängig vom Geschlecht

* Gehälter sind meist auch Verhandlungssache zwischen Vorgesetztem und Mitarbeitenden. Wenn Männer geschickter verhandeln können, ist das nicht ein Problem von Ungerechtigkeiten, sondern von fehlendem Können

* berufsübergreifend zu postulieren, dass Frauen schlechter bezahlt sind als Männer ist statistischer Schwachsinn. Natürlich sind nicht alle Berufe gleich hoch vergütet. Wenn Frauen häufiger in Berufen anzutreffen sind, die nicht so hoch bezahlt sind und Männer häufiger in Berufen mit besserer Bezahlung ist das ein Problem, weshalb Frauen diese Berufe wählen und nicht die der Männer. Natürlich ist mir auch klar, dass die Vergütung verschiedener Berufe ziemlich ungerecht ist und z.B. Berufe im Gesundheitswesen und der Pflege deutlich besser bezahlt sein müssten, aber sagt das mal den chronisch überlasteten Krankenkassen....

* Pink Tax ist schlicht der gleiche Marktmechanismus, der auch bei anderen Konsumgütern greift:  man nimmt, was man verlangen kann, ohne die Nachfrage so weit zu verringern, dass der Profit darunter leidet ;)

 

Der bereinigte Pay Gap, also bei gleicher Qualifikation und gleicher Position liegt bei 6%. Das hat nichts mit Verhandlungsgeschick zu tun. Arbeitgeber setzen darauf, dass Frauen brav kranke Kinder und Alte behüten, die Männer dadurch ununterbrochen arbeiten können. Darum erhalten sie mehr Geld. Weil Frauen Kinder kriegen und dann meist die sind, von denen erwartet wird Elternteil zu nehmen und auszufallen erhalten sie weniger Geld. Zudem gibt es immer noch; auch bei vermeintlich gebildeten Männern, den Standpunkt, dass Frauen per se weniger zusteht. 
Da kann eine Frau verhandeln solange sie will, sie wird viel zu oft niemals gleiche Chancen haben. Das ist eine strukturelle Benachteiligung. 
 

Aber es ist schön zu lesen, das Benachteiligung und Ungleichheit für dich kein Problem sind. Du bist selbst nicht davon betroffen und hast obendrein null Anteilnahme daran. Das ist keine Gelassenheit, das ist Empathielosigkeit und wahrlich kein Ruhmesblatt. 

vor 38 Minuten, schrieb Mondgöttin:

Da ändert nix am pay gab den du leugnst 🤷🏻‍♀️ 

Und nicht jeder kann so einfach in den öffentlichen Dienst. Sonst wären alle dort 

Text lesen und verstehen sind halt zwei verschiedene paar Schuhe ;)

Habe ich den "Pay gap" geleugnet? Nope ;)

Ich habe den "Pay gap" erklärt, nicht geleugnet, das ist ein bissel ein Unterschied.

vor 34 Minuten, schrieb Toy4her:

Aber es ist schön zu lesen, das Benachteiligung und Ungleichheit für dich kein Problem sind. Du bist selbst nicht davon betroffen und hast obendrein null Anteilnahme daran. Das ist keine Gelassenheit, das ist Empathielosigkeit und wahrlich kein Ruhmesblatt. 

Wenn es das gäbe, wäre es natürlich ein Problem, auch für mich ;)  

Aber es ist schön zu sehen, dass es für dich offenbar kaum ein Problem ist, über andere Urteile zu fällen, von denen du keinerlei Ahnung hast  :D  

Wasser predigen und Wein saufen.... Ja ne is klar... Komm mal in die normale welt zurück. 

Ist ja eigentlich ohnehin alles OT, die letzten Beiträge. 

Mal was anderes: Ich finde, es könnte mal wieder eine Schatzsuche geben...

vor 2 Stunden, schrieb BP139:

Wenn es das gäbe, wäre es natürlich ein Problem, auch für mich ;)  

Aber es ist schön zu sehen, dass es für dich offenbar kaum ein Problem ist, über andere Urteile zu fällen, von denen du keinerlei Ahnung hast  :D  

Um mal holprig die Kurve zum Thema zu finden: meine Erfahrung auf fet ist, dass Probleme gern geleugnet oder ignoriert werden, wenn sie einen selbst nicht betreffen. Manchmal werden sie sogar erklärt, nicht um der Aufklärung wegen, sondern um selbst keinen Gedanken daran verschwenden oder sich selbst in der Position aktiv zu werden sehen zu müssen. 
Ich beschreibe dann lediglich was ich an Verhalten und Reaktion wahrnehme. Wie ein Mensch vollumfänglich ist werde ich hier nie erfahren. Aber das möchte ich auch gar nicht. Es geht mir ja um das Thema im jeweiligen Fall, nicht um die Person, welche sich dazu äußert. 

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