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Was ist ein Jäger


Bi****

Empfohlener Beitrag

Männer sind generell Jäger....
Aber es gibt im bdsm auch Rollenspiele wo devote Personen versuchen zu flüchten. Und die Jäger wollen sie einfangen gefangen nehmen und vielleicht sich auch sexuell gefügig machen

Ich denke, das definiert jeder etwas anders.
Für mich ist ein „Jäger“ keiner, der einfach hinterherläuft, sondern jemand, der genau weiß, wann er näher kommt und wann nicht.
Jemand der Führung übernimmt.
Hat viel mit Timing zu tun und oft auch damit, ob man erkennt, wann es überhaupt Sinn macht, den nächsten Schritt zu gehen.

hi!
ich verstehe das so, dass es dabei um eine art rollenspiel geht....
ein bekannter von mir hat mal ein waldhaus mit stallung gemietet und dann wurde dort übers wochenende jagt auf die mädels(beute) gemacht. anschließend wurde dann "gefangenenlager" gespielt!

das kommt stark darauf an wie es ausgelebt wird. ich zum beispiel beiße meine sub bis zu sehr sehr unterwürfig wird. andere leben es aus durch das unerreichbar sein und das spiel besteht darin es sich irgendwann "einfach zu nehmen".

So würde ich es auch sagen. Es geht u das Nachstellen und gefangen nehmen. Pray und Predator stehen nicht umbedingt darauf was passiert nachdem man bereits wehrlos ist sondern um die Spannung davor. Wenn dich der Satz "Ich kenne eine Abkürzung durch ein verlassenes Gelände" in Erregung versetzt besonders wenn unlautere Absichten ganz offensichtlich (und abgesprochen) sind, dann bist du vielleicht ein Pray. Wenn du es genießt Sub jederzeit greifen zu können und in ausweglose Situationen zu bringen, nur um dich an der Spannung und Vorfreude zu ergötzen aber Sub doch wieder im Ungewissen zu lassen, dann bist du wahrscheinlich ein Predator Dom

männer sind immer jäger? nein hat nichts mit hunter und prey zu tun. und das jagd machen auf menschen.... in den meisten fällen ist das eher r.... ape fantasy. nur weil ich jage ist eine äußerst genaue absprache mehr als pflicht. alles fängt bei 0 an. leider werden begriffe immer und immer wieder (grade hier im forum) immer gleich mit den extremen gleichgesetzt.

Vor 1 Stunde, schrieb Silky:

Für mich ist der Jäger das Gegenstück der Beute.

Eine Beute möchte überwältigt und muss in Zaun gehalten werden. 

Ein Jäger sollte also die Herausforderung lieben und über Geduld, strategische Überlegenheit und mentale (gegebenenfalls physische) Fitness sowie Ausdauer verfügen.

Schön beschrieben

vor 1 Stunde, schrieb kleiner_phönix:

 

Ich bin beides.

Ich denke, eine Beute sollte allgemein auch Anteile eines Jägers in sich haben. Sonst wäre ja in zwei-drei Zügen Schachmatt.

vor 12 Stunden, schrieb Bibby1990:

Eigendlich steht die Frage schon im Titel aber ich möchte es gebauer wissen, was genau ist unter einen "Jäger" zu verstehen oder was versteht Ihr darunter? für mich ist das mich sehr neu. Vielleicht kann der ein oder andere mir seine Vorstellung darunter mitteilen ☺️

Hi @Bibby1990, für mich ist der Jäger eine Person, die die Herausforderung mag...😈 Ein Jäger lauert ja bekanntlich auf den passenden Moment... 

Sicher kann das körperliche Überwältigung meinen, aber es kann sich für mich auch um ein strategisches Vorgehen handeln, die Beute immer mehr zu sich zu bringen...

Das Prinzip aus actio und reactio sollte man wohl mögen, statt "blinden Gehorsam" zu erwarten...😉 

Es liegt am Geschick des Jägers, die Beute einzufangen, wobei es wie gesagt verschiedene Möglichkeiten gäbe, die natürlich im Zusammenspiel passen müssen. 

Ich finde es zumindest spannend, beobachtet zu werden, anvisiert, in Augen zu blicken, die bereits einen Plan verfolgen, welchen ich noch nicht kenne... Ja, auch ein wenig in "Schwierigkeiten" zu geraten...🙈 Aber auch die ganz schnelle Überwältigung kann unter Umständen natürlich was... 

Inwiefern die Beute sich wehren kann, ist sicher auch von beiden Parteien abhängig. 

Was mich ja a bissl wundert ist, das in so unglaublich viel Profilen, Jäger oder Beute steht, aber so wenige in der "Playfight" Gruppe vertreten sind. Grade jetzt wo ich mir die persönlichen Referenzen dazu, von den Leuten durchlese. 🤭 

Geht ja doch stark in die gleiche Richtung, nur anders ausgedrückt. 

 

Der Begriff „Primal“ bedeutet übersetzt ins Deutsche „ursprünglich“. Im BDSM-Kontext unterscheiden wir zwischen Primal Predator und Primal Prey, also Jäger und Beute. Ein:e „Primal“ ohne zusätzliche Definition ist jemand, der oder die auf ursprüngliche Spielarten steht, seine oder ihren Status dabei aber (noch) nicht festgelegt hat. Oft sind Aspekte, wie veränderte Bewegungsabläufe oder tierische Laute, Bestandteil bei der Verwandlung in ursprüngliche Rollen. Das ursprüngliche Spiel hat keine besonderen Regeln und kann sehr unvorhersehbar sein. Im Spiel mit den Instinkten sind sich die Teilnehmer jedoch voll und ganz der Idee bewusst, sich wieder den Urformen des Begehrens zuzuwenden. Vertrauen ist ein Schlüsselelement dieser Art von sexueller Erfahrung.

Es ist wirklich interessant zu wissen, was du unter dem Begriff Jäger assoziierst und in welchem Kontext du darüber nachdenkst. Viele verschiedene Antworten gab es ja bereits.
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Ich zb bin gerne eine "Beute" nicht im klassischen Rollenspielen von ich laufe durch den Wald und will eingefangen werden. Sondern ich liebe dies gerne in komplexen unmoralischen Psychospielen aus.
Was bedeutet es für mich eine Beute zu sein?
Ich mag dieses Gefühl das wie ein Schauer über den Rücken jagt und auch das Prickeln von Angst und Vorfreude, vor dem Moment, wenn es passiert.
Der Blick auf mir, wie ich Versuche der Situation zu entkommen. Mal mit Worten, Mal mit physischer Gegenwehr. Ich will dabei überwältigt und unterworfen werden. Ich liebe das glitzern der Herausforderung im Blick des Raubtieres, was mich entdeckt hat und erobern will. Es sich einfach nehmen kann oder mich manipulativ um den Finger wickelt. Manchmal direkt, manchmal indirekt und manchmal hinterherum, dass ich gar nicht bemerke, wie die Falle bereits zugeschnappt hat. Ich mag das Gefühl von Herzklopfen und wehren und kämpfen und wie ich immer Mal wieder eine Chance bekomme, zu entkommen und mich zu wehren, anstatt einfach nur unterdrückt zu werden. Es ist wie ein Katz und Maus Spiel. Auf soooo vielen verschiedenen Ebenen.
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Ein Raubtier/Jäger muss für mich eine absolute Kontrolle über sich selbst haben. Sowohl physisch, damit er mir nichts versehentlich bricht oder mich verletzt, wenn ich mich verteidige und dennoch stark genug ist, mich zu bekommen. Als auch psychisch. Strategisch, manipulativ, austricksend, um den Versand herum. Gegen den Willen in meiner Rolle, aber in einem fest gelegten Rahmen der für beide Seiten Spaß bedeutet. Oder mein Partner liebt auch manchmal die vielen Handicaps die die Spiele manchmal mit sich bringen, ich spielen möchte, aber mein Körper manchmal nicht mehr mithalten kann und es dann vor allem Psychisch weiter geht, damit wir es weiter genießen können.
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Ein Raubtier hat Spaß zu erobern, einzufangen, zu unterwerfen, hat Spaß an den Gefühlen die in der Beute hervor Lucken. Liebt strategische Herangehensweise und stellt sich gerne Herausforderung.

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