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Herrscht Schweigen?


Kr****

Empfohlener Beitrag

Vor 5 Minuten , schrieb DreamGirlYuki:

Deine 60% bis 80% sind sehr gut getroffen. NRW Studie besagt nämlich tatsächlich 60% bis 80% Deutscher täter im allgemeinen. Bei 80% wären wir bei sexuellen übergriffigen verhalten von Deutsche. Bei Vergew.altig.ung um die 75%. Kann man alles klar nachlesen. Fakten statt Meinungen.

Ca 30% der Deutschen haben Migrationshintergrund. Ich hab mir keine Pässe zeigen lassen, wer genau welche Nationalität(en) hatte. Sie sprachen überwiegend alle verständlich Deutsch.

Vor 8 Minuten , schrieb TaliX:

Ca 30% der Deutschen haben Migrationshintergrund. Ich hab mir keine Pässe zeigen lassen, wer genau welche Nationalität(en) hatte. Sie sprachen überwiegend alle verständlich Deutsch.

Die Studie hat sich aber die Herkunft der Täter genau angeguckt.

Vor 33 Minuten , schrieb TaliX:

Das dementiere ich nicht, ich kann bei mir halt bloß schätzen, was vor 27 Jahren war - überwiegend sehr, sehr weiße Gesichter.
Im anderen Beitrag noch auf Tendenzen des Anzeigeverhaltena hingewiesen - je fremder, desto eher Anzeige. Komplexes Thema.

Ist auch ein komplexes Thema wo Rassismus lediglich die Täter schützt.

(bearbeitet)

Ich wollte mich da ja raushalten, doch der Verlauf scheint das Thema nicht mehr zu finden. 🫩

***

Wie relevant ist für das Opfer wohl die Hekunft des Täters? (Abgesehen davon, werden Männer vermutlich eher von westlichen Frauen unterdrückt. Das soll aber für einmal bitte nicht das Thema sein. 🙏)

*

Ich kenne kein Opfer, einschliesslich mir selbst, welches sich dabei besser fühlt, weil die Täterperson einen deutschen Pass hat.

*

Von welchem Opfer habt ihr je gehört, "Es war ein Norweger, der mir ..." oder "Eine gebürtige Kanadierin hat mich ..."

***

So wie ich das Thema verstanden habe, soll es doch darum gehen, über was meist geschwiegen wird. 

Oder bin ich einfach nur naiv, zu glauben, dass es hier drum geht, den Stimmen der Opfer Gehör zu schenken?

*

Und ja, ich bin mir dessen bewusst, dass es unglaublich schwer ist, für einmal einzelnen Personen nur zuzuhören. 

Und ja, die Worte der einzelnen Person kann klar das eine oder andere in einem auslösen.

Aber mit jedem 'Fingerzeig' 🫵 erreicht man doch vor allem, dass andere weiter schweigen.

Sehr schade. 😒

bearbeitet von Silky

An meinem früheren Arbeitsplatz in Österreich war das ein Dauerthema, ansonsten nur ab und zu Gesprächsthema wenn es aktuelle Medienberichte darüber gibt.

Die Firma hatte sich einer "Null Toleranz Politik" bzgl. Übergriffen verschrieben... das sah dann in der Praxis so aus, daß sofern eine Kollegin irgendeine Form von Belästigung gemeldet hat der Beschuldigte gekündigt wurde, in der Regel ohne selbst überhaupt dazu befragt zu werden. Das österreichische Recht machte es möglich selbst jahrelange Mitarbeiter ohne Angaben von Gründen ordentlich binnen 2 Wochen zu entlassen, daher mußte hier auch nichts bewiesen oder geklärt werden.
Das Ergebnis war ein ständiges Mißtrauen unter den Kollegen, teilweise haben sich Männer geweigert überhaupt mit den Kolleginnen zusammenzuarbeiten aus Angst ungerechtfertigt beschuldigt zu werden.
Eine Zeit lang hatten wir sogar Geschlechtertrennung also komplette Arbeitsteams nur aus Frauen oder nur aus Männern. Da wir aber auch körperlich schwere Arbeiten zu verrichten hatten haben dagegen vor allem die Frauen protestiert.

Insgesamt eine problematische Situation für alle und einer der Gründe warum ich dort weg bin...

Vor 14 Minuten , schrieb Paco2022:

An meinem früheren Arbeitsplatz in Österreich war das ein Dauerthema, ansonsten nur ab und zu Gesprächsthema wenn es aktuelle Medienberichte darüber gibt.

Die Firma hatte sich einer "Null Toleranz Politik" bzgl. Übergriffen verschrieben... das sah dann in der Praxis so aus, daß sofern eine Kollegin irgendeine Form von Belästigung gemeldet hat der Beschuldigte gekündigt wurde, in der Regel ohne selbst überhaupt dazu befragt zu werden. Das österreichische Recht machte es möglich selbst jahrelange Mitarbeiter ohne Angaben von Gründen ordentlich binnen 2 Wochen zu entlassen, daher mußte hier auch nichts bewiesen oder geklärt werden.
Das Ergebnis war ein ständiges Mißtrauen unter den Kollegen, teilweise haben sich Männer geweigert überhaupt mit den Kolleginnen zusammenzuarbeiten aus Angst ungerechtfertigt beschuldigt zu werden.
Eine Zeit lang hatten wir sogar Geschlechtertrennung also komplette Arbeitsteams nur aus Frauen oder nur aus Männern. Da wir aber auch körperlich schwere Arbeiten zu verrichten hatten haben dagegen vor allem die Frauen protestiert.

Insgesamt eine problematische Situation für alle und einer der Gründe warum ich dort weg bin...

Mhh also bei solchen Sachen ist oftmals schon einiges Vorgefallen… sonst würde es ja keine Grundlage für solche Gesetze geben.. deshalb auf jeden Fall bin ich in Gedanken bei den armen Männern. 🤔

Vor 32 Minuten , schrieb Arasjal:

Mhh also bei solchen Sachen ist oftmals schon einiges Vorgefallen… sonst würde es ja keine Grundlage für solche Gesetze geben.. deshalb auf jeden Fall bin ich in Gedanken bei den armen Männern. 🤔

Es gab Vorfälle und bei einem Kollegen weiß ich auch, daß das im Grunde völlig gerechtfertigt war in zu feuern wenn man mal davon absieht daß manche weibliche Führungskraft, auf Firmenfeiern ihn bei seinen sexistischen Eskapaden quasi angefeuert hat weils hat "lustig" war anstatt Stopp zu sagen...

Was das Gesetz betrifft, so hat das ja nichts mit dem Schutz vor Übergriffen zu tun sondern ermöglicht einfach allgemein ganz liberal und unkompliziert Mitarbeiter zu kündigen im US amerikanischen hire and fire Stil. Damit wurde auch die Kollegin im Krankenstand entlassen, als klar war daß sie innerhalb eines Monats nicht mehr arbeitsfähig ist...

(bearbeitet)
vor 23 Stunden, schrieb Arasjal:
vor 23 Stunden, schrieb Windgust:

Du empfindest das eben so.

Mir geht es um eine positive Grundhaltung. Dass man nicht verzweifeln muss an der unperfekten Natur des Menschen, sondern dem Schönen und Guten den größten Raum im eigenen Herzen zuweist.

Ausklappen  

 

Tolle Worte wenn man davon nicht betroffen ist😂 🤦‍♂️ einfach mal wech atmen dit ganze wa?

Ganz schön selbstherrlich, unwissend zu behaupten ich wäre nicht betroffen.

Ich passe nicht in die Schubladen die du verwendest.

bearbeitet von Windgust
Vor 3 Minuten , schrieb Windgust:

Ganz schön selbstherrlich, unwissend zu behaupten ich wäre nicht betroffen.

Ich passe nicht in die Schubladen die du verwendest.

Du bist nicht von sexueller Gewalt gegen Frauen betroffen oder dergleichen oder? Ich meine wenn ja wäre es vielleicht noch schlimmer

(bearbeitet)
vor 22 Minuten, schrieb Paco2022:

 

Es gab Vorfälle und bei einem Kollegen weiß ich auch, daß das im Grunde völlig gerechtfertigt war in zu feuern wenn man mal davon absieht daß manche weibliche Führungskraft, auf Firmenfeiern ihn bei seinen sexistischen Eskapaden quasi angefeuert hat weils hat "lustig" war anstatt Stopp zu sagen...

Was das Gesetz betrifft, so hat das ja nichts mit dem Schutz vor Übergriffen zu tun sondern ermöglicht einfach allgemein ganz liberal und unkompliziert Mitarbeiter zu kündigen im US amerikanischen hire and fire Stil. Damit wurde auch die Kollegin im Krankenstand entlassen, als klar war daß sie innerhalb eines Monats nicht mehr arbeitsfähig ist...

Das Problem ist ja, dass die Beschuldigten offenbar nichts dazu sagen können, d.h. jegliche Rechtsstaatlichkeit zu fehlen scheint. 

Das erinnert mich an Sperrungen in manchen Internetmedien mit Verweis auf eine Art "Hausrecht". 🤐

Wobei die Konsequenzen  natürlich ernster sind. 

Das wundert mich am Beispiel "Rechtsstaat Österreich". 

 

PS: Wobei KI dazu folgendes schreibt:

"Wichtige Punkte zur Kündigung/Entlassung:

Fristlose Entlassung: Bei schweren oder wiederholten Fällen (auch nach Abmahnung) möglich.

Verhältnismäßigkeit: Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit muss beachtet werden.

Beweislast: Der Vorwurf muss bewiesen werden; ein unbewiesener Vorwurf rechtfertigt keine Kündigung.

Pflichten des Arbeitgebers: Arbeitgeber müssen aktiv werden, um die Würde der Mitarbeiter zu schützen."

(Google KI zu "Kündigung wegen sexueller Belästigung Österreich") 

 

Da scheint der betreffende Arbeitgeber eine besondere Auslegung des Gesetzes zu praktizieren. 🤔

bearbeitet von SM-Art-5-GG
(bearbeitet)

Der "Trick" besteht ja darin eben nicht fristlos sondern ordentlich mit der vertraglichen Frist von 14 Tagen und ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Dagegen kannst auch nicht berufen weil ja kein Kündigungsgrund angegeben wurde.
Die 14 Tage werden meist sowieso gebraucht um den Resturlaub zu verbraten also heißt das de facto "sie brauchen morgen nicht mehr kommen"

bearbeitet von Paco2022
(bearbeitet)
vor 1 Minute, schrieb Paco2022:

Der "Trick" besteht ja darin eben nicht fristlos sondern ordentlich mit der vertraglichen Frist von 14 Tagen und ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Dagegen kannst auch nicht berufen weil ja kein Kündigungsgrund angegeben wurde.

Ach so. Wie hier in der Probezeit. 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
Vor 6 Minuten , schrieb Paco2022:

Der "Trick" besteht ja darin eben nicht fristlos sondern ordentlich mit der vertraglichen Frist von 14 Tagen und ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Dagegen kannst auch nicht berufen weil ja kein Kündigungsgrund angegeben wurde.
Die 14 Tage werden meist sowieso gebraucht um den Resturlaub zu verbraten also heißt das de facto "sie brauchen morgen nicht mehr kommen"

Also wenn jetzt wer sexuell übergriffig wird bleibt er noch 14 Tage im Betrieb 🤔 naja ich kann das ganze nicht beurteilen .

Vor 5 Minuten , schrieb Arasjal:

Also wenn jetzt wer sexuell übergriffig wird bleibt er noch 14 Tage im Betrieb 🤔 naja ich kann das ganze nicht beurteilen .

Also zwar nicht vor Ort… aber ob das gut für den Ruf ist🤔

Vor 5 Minuten , schrieb Arasjal:

Also wenn jetzt wer sexuell übergriffig wird bleibt er noch 14 Tage im Betrieb 🤔 naja ich kann das ganze nicht beurteilen .

Es geht ja hier um reine Vorwürfe, die weder bewiesen noch irgendwie aufgeklärt wurden und in der Praxis war es dann sowieso so, daß derjenige ab sofort nicht mehr im Betrieb war weil entweder Resturlaub zu verbrauchen war oder freigestellt wurde.

Vor 5 Minuten , schrieb Paco2022:

Es geht ja hier um reine Vorwürfe, die weder bewiesen noch irgendwie aufgeklärt wurden und in der Praxis war es dann sowieso so, daß derjenige ab sofort nicht mehr im Betrieb war weil entweder Resturlaub zu verbrauchen war oder freigestellt wurde.

Vielleicht ist das ja überall ähnlich und wir haben in Wirklichkeit kein Problem mit sexueller Gewalt 🤔

(bearbeitet)
vor 15 Minuten, schrieb Arasjal:

 

Vielleicht ist das ja überall ähnlich und wir haben in Wirklichkeit kein Problem mit sexueller Gewalt 🤔

Das glaube ich ja nicht. War Jahre lang im Personalrat und wir hatten nur einen einzigen Fall, was mehr als unwahrscheinlich sein dürfte. Das wird in Betrieben gerne gedeckelt. Wie ja in der Gesellschaft aus Scham und Verunsicherung auch oft. 

Die diskutierte Umstellung auf das Prinzip "Ja ist Ja" könnte teilweise verunsichernd sowie problematisch in der Praxis  werden, aber dennoch für eine Einstellungsänderung und mehr Rechtssicherheit sorgen. 

 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
Vor 14 Minuten , schrieb Arasjal:

Also zwar nicht vor Ort… aber ob das gut für den Ruf ist🤔

Gerade für das Unternehmen ist es natürlich einfach, risikolos und unauffällig hier ordentlich statt fristlos zu kündigen. Wenn sie es fristlos tun geht es vor Gericht, dauert mindestens ein Jahr bis das abgeschlossen ist, kostet Geld, oft möchten die Betroffenen, die den Übergriff gemeldet haben gar nicht Anklage erheben womit dieser Weg sowieso versperrt wäre und im für die Firma ungünstigsten Fall erfährt die Presse davon und berichtet über die "firmeninternen Zustände"

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