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Was ist deine love language?


Mo****

Empfohlener Beitrag

Das mit den love languages kommt von einem christlich-konservativen Typen und ist vom Ursprung her nicht unproblematisch. Und wird auch des Öfteren benutzt, um jemanden zu zwingen, "Leistung", Liebesdienste zu erbringen.
Ich bin einfach loyal zu Menschen, die ich mag, und verbringe Zeit. Erwarte weder Geschenke, noch will ich andauernd Zuneigungsbekundungen oder ständig physischen Kontakt. Zuneigung an sich, angenehme Zeit, braucht keine besondere Sprache oder Beweise.

Vor 1 Stunde, schrieb TaliX:

Das mit den love languages kommt von einem christlich-konservativen Typen und ist vom Ursprung her nicht unproblematisch. Und wird auch des Öfteren benutzt, um jemanden zu zwingen, "Leistung", Liebesdienste zu erbringen.
Ich bin einfach loyal zu Menschen, die ich mag, und verbringe Zeit. Erwarte weder Geschenke, noch will ich andauernd Zuneigungsbekundungen oder ständig physischen Kontakt. Zuneigung an sich, angenehme Zeit, braucht keine besondere Sprache oder Beweise.

Magst du teilen, inwiefern du es problematisch empfindest und es für Missbrauch/Zwang für Liebesdienste verwendet wird?
Ich verstehe die Thematik weniger dahingehend, dass etwas Beweise oder eine bestimmte Sprache bedarf. Eher als Verständnis dafür, dass wir dazu neigen, es auf verschiedenen Wegen auszudrücken. Wenn ich meine Ursprungsfamilie betrachte, dann kann ich mich nicht daran erinnern, dass untereinander grossartig durch Worte mitgeteilt hat, dass man sich liebt. Es gab durchaus Nähe bei einer Begrüßung, aber wenig generelle körperliche Zuneigung/Nähe. Wenn ich Liebe davon abhängig machen würde, das man sich mitteilt, dass man sich liebt oder das man einander nah ist und kuschelt, dann müsste ich annehmen, dass keine Liebe in meiner Familie herrschte. Die Sprache der Liebe dient eben genau dazu zu verdeutlichen, dass es unterschiedliche Wege gibt, Liebe zu zeigen und wenn wir verstehen; dass es unterschiedliche Wege gibt, oder unser gegenüber diesen und jenen wählt; kann es helfen zu erkennen, dass Liebe durchaus da ist, jedoch unterschiedlich zum Ausdruck gebracht wird. Eben neben Worten und Nähe auch durch gemeinsame Zeit, Aufmerksamkeiten oder Hilfsbereitschaft. Somit kann eine Partnerperson nie die drei Worte mitteilen, aber dennoch lieben und Liebe mitteilen. Mir hat es eher geholfen, mich selbst und einander zu verstehen.
Daher interessiert mich, welche Schattenseite du damit verbindest, die ich grad dazu noch nicht sehe.

ich bin noch nie neben einer Frau aufgewacht 🤷‍♂️ ich hätte sogar Angst davor das etwas "passieren könnte - ich habe dennoch des öfteren Leute mit meinen Taten geholfen , eine Freude gemacht oder einfach Ihr Leben vereinfacht ,
was erwarte Ich von einer Partnerin ? - nichts ! - Sie soll einfach Ihr Glück finden . Glück und Gesundheit sind das größte Gut was man haben kann

Ein schönes Thema! 😊

Wenn ich davon ausgehe, dass hier die 5 Sprachen der Liebe, wie sie Gary Chapman beschreibt, gemeint sind, sind es bei mir vor allem eine Mischung aus diesen hier (alles in einem gesunden Rahmen) :

- quality time. Ungeteilte Aufmerksamkeit, Raum um Zeit für gemeinsame Aktivitäten schaffen, ehrliche, emotionale und offene Gespräche. Generell aufmerksam sein. Die kleinen Dinge bemerken und schätzen.

- physical touch. Wenn ich jemanden mag, spüre ich denjenigen gerne. Händchen halten, enger körperkontakt, kleine Berührungen. Eine innige Umarmung.
Wenn ich das irgendwann nicht mehr machen will, dann gibt’s ein Problem 😅

- Acts of service. Ich helfe Menschen die ich mag gerne. Egal ob es das leihen des Ohrs, ein guter Rat, eine helfende Hand ist. Du steckst fest und kommst nicht weg? Ruf an, Ich hol dich. An die kleinen Dinge denken. Wenn ich dich mag, bin ich dein größter Fan und unterstütze dich bei allem was du vorhast.

Dieses Konzept beschreibt, wie Menschen auf unterschiedliche Art Zuneigung ausdrücken können. Nicht nur in Liebesbeziehungen, sondern auch allgemein. Also auch gegenüber Freunden / Familie etc.

PS: dieses Konzept ist weder falsch noch richtig, es beschreibt lediglich Arten, wie Menschen miteinander umgehen/ kommunizieren (können). 😉

Ich persönlich finde es wichtig, irgendwann einfach einen Punkt zu erreichen, an dem man weiß, wie man sich ausdrückt und mit welchem Verhalten man sich geschätzt fühlt. Wenn man sich selbst kennt, erleichtert das irgendwann tatsächlich das gegenseitige Miteinander und man kann besser auf das Verhalten der Mitmenschen reagieren 😉

Alles ganz schön tiefgründig. Bei uns ist das etwas stumpfer, sie spuckt mir in den Kaffe und streicht mir über den Kopf während ich ihn trinke. Dafür berühre ich bei jeder Gelegenheit ihren Arsch. 
So lieben wir es.

Vielschichtiges Thema... also ich koche gerne mal was oder schenke Blumen um meine Liebe zu zeigen. Auch weil ich weiß, daß das bei meiner Partnerin gut ankommt ;)

Ich selbst brauche aber den Körperkontakt um mich geliebt zu fühlen, aber nicht als direkte Reaktion auf Geschenke von mir. Sowas kann ich in manchen Situation richtig negativ auffassen, die körperliche Zuwendung möchte ich mir nicht erkaufen oder aus Dankbarkeit erhalten sondern nur zwanglos und freiwillig.

vor 9 Stunden, schrieb DreamGirlYuki:

 

Gegenseitiges ärgern gehört auch für mich dazu. Auf eine liebevolle Art.

Bei uns ist das eher worshipping als ärgern

vor 19 Minuten, schrieb ***sucker:

Bei uns ist das eher worshipping als ärgern

Von beiden seiten oder ärgert sie dich schon? 

Normalerweise sorge ich mich um die Herrin, und übernehme gerne lästige Aufgaben. Ich trage auch den Müll runter, was einige als Tabu ansehen:). Ich möchte der Herrin den Alltag usw erleichtern. Somit kümmere ich mich gerne. Ob und welche zusätzliche Belohnung ich bekomme bestimmt nur die Herrin.

vor 6 Minuten, schrieb slave-extrem:

Ich trage auch den Müll runter, was einige als Tabu ansehen:).

Den trägt sogar mein Herr runter. 😅 Was sollte daran denn ein Tabu sein @slave-extrem? Muss ja jeder Mensch machen. 

Grundsätzlich mache ich hier den Haushalt und gebe meinem Herrn nichts vor. Er macht allerdings auch mal was. 

Oft machen Subs mehr im Haushalt, putzen, bedienen Getränke bringen und das auch gerne. 

Aber, das hatten wir ja mit "Fürsorge". Auch Fürsorge dem anderen gegenüber oder was im Haushalt zu tun, kann kontrollierend, bestimmend und dominant sein. 

Hausarbeit ist nicht zwangsläufig "devot". Als ich die ersten Male bei meinem Herrn zu Besuch war, hätte ich mich nie getraut da an die Schränke zu gehen...🙈 Ich habe gefragt, ob ich was trinken darf und er hat mir Wasser gegeben. Er wollte auch selbst kochen. 

Bei mir hatte ich das getan, aber auch da: er hatte da Bock drauf und ist wie normal in die Küche. Hat auch nicht gefragt, wo welches Utensil ist, sondern in den Schubladen einfach selbstverständlich geschaut. Und halt gekocht, den Raum eingenommen. Als ich mir was zu Trinken holen wollte, meinte er: "du kannst fragen, wenn du was trinken willst! Und mich hier nicht stören!" 😅 Mag er nicht so. 

Also hat er durchaus dominant gekocht. 🙃 War direkt "sein Reich".

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