Dies ist ein beliebter Beitrag. Sa**** Geschrieben gestern um 10:57 Dies ist ein beliebter Beitrag. Hallo in die Runde, ich bin recht neu hier und mich würde mal eure ehrliche Meinung zu einer bestimmten Kombination interessieren: D/s (mit einer Prise Brat) und Demisexualität. Da ich demisexuell bin, brauche ich zwingend eine echte emotionale Vertrauensbasis. "Fast-Food-BDSM" oder schnelle Play-Dates funktionieren für mich gar nicht. Mein Ziel ist eine feste, langfristige Partnerschaft mit liebevoller Strenge im Alltag. Ich möchte den Menschen hinter dem Dom erst ganz normal kennenlernen, habe in der Praxis aber auch noch wenig Erfahrung. Meine Fragen an die Doms: Reizt es euch überhaupt, eine Sub ganz in Ruhe und ohne kinky Druck kennenzulernen, um ein echtes Fundament aufzubauen? Oder ist euch das Kennenlernen im "Alltag" zu mühsam, weil der Kink von Anfang an im Vordergrund stehen muss? Ich bin sehr gespannt auf eure Ansichten! 😊
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ry**** Geschrieben vor 2 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich glaube ganz ohne kinky wird es schwer, denn auch das macht einen (je nach Ausprägung) großen Anteil an der Person aus. Aber ein Schreiben, telefonieren, treffen und Kaffee trinken, geht auf jeden Fall ohne sofort spielen zu müssen. Finde ich. Wenn man länger schreibt und echtes Interesse entsteht, entstehen auch schon eine Bindung.... Und daraus - kann - etwas tolles entstehen.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Wö**** Geschrieben vor 2 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich habe meinen Dom, ohne „Dom“ kennengelernt… also relativ natürlich, aber online. Ich wusste von ein paar Vorlieben aber mehr auch nicht. Ich hätte mir nichts schöneres vorstellen können. Da ich komplett neu in dem Thema bin… kann er mich formen und gestalten, wie er es gerne hätte. Ich darf alles ausprobieren und mich selbst finden… bei uns kam erst die Bindung und erst dann das BDSM…
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ademar Geschrieben vor 2 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) Ich lerne meist erstmal die Person kennen, selbst hier, mit dem Wissen, wer da wie auch immer unterwegs ist. Das kann schon einmal ein gewisses Fundament ergeben und alles weitere baut sich darauf auf. Ich kenne halt beide Herangehensweisen, die, die du beschreibst und jene, die sofort in einen quasi handfesten Zustand übergeht. Beides ist reizvoll und auch interessant. bearbeitet vor 1 Stunde von Ademar Korrektur
Br**** Geschrieben vor 2 Stunden Am 21.5.2026 at 12:57, schrieb SassAndSneakers: und mich würde mal eure ehrliche Meinung zu einer bestimmten Kombination interessieren: D/s (mit einer Prise Brat) und Demisexualität. Also meine Meinung ist, dass die Kombination spannend ist @SassAndSneakers. Warum soll denn das nicht gehen, dass der Kink zu Beginn gar nicht im Vordergrund steht? Es suchen ja auch Leute eine langfristige Basis. Bei mir persönlich wäre es eher so, dass mich das reizt, wenn bdsm schon von Anfang an eine Rolle spielt...🙈🤭 Aber ein Kennenlernen und normale Gespräche natürlich auch. 😉 Ich finde, liebevolle Strenge im Alltag klingt richtig toll! 😃 Sneaker und lässig ist gut, die Heels Fraktionen gibt es ja schon genug...🤭 Ich finde hier den Anspruch bei Demisexualität gut, insbesondere auf mentaler Ebene! Ich habe zwar viele sexuelle Trigger und Erregungen, aber nicht nur. Ganz unabhängig davon macht mir eine solche Art von DS Spaß. Es gibt zwar Bereiche, da ist reiner Gehorsam meinem Herrn wichtig und bestimmte Situationen... Aber wir brauchen immer wieder auch das "Messen". 😁 Da kann man keinen ganz Stumpfen haben. Diese Person muss das natürlich auch mögen. Geschickt zu kontern! 😈 Das ist der Spaß für beide! Der eigentliche, wenn man so will...😁🤫 Eine rein Devote wollte mein Herr nie im Leben.
DO**** Geschrieben vor 31 Minuten Ich finde in einer festen Beziehung funktioniert BDSM auch am besten. Und ich suche ja eine feste Beziehung in der sich BDSM entwickeln kann und soll. Und ich habe mir dein Profil angeguckt. Du wärst genau eine solche die ich suchen würde. Sich erst normal kennen lernen ohne BDSM oder sonst irgendwelche Anspielungen. Gemeinsam was unternehmen. Mal ins kino mal einen Freizeitpark besuchen. Essen gehen. Und dein Kleidungsstil sagt mir auch zu. Mit so einem Modepüppchen kann ich nichts anfangen. Und aus der gemeinsamen Bindung entsteht und entwickelt sich ganz automatisch BDSM. Wie ich schon sagte, so finde ich es auch am besten, wenn es sich in einer Beziehung entwickelt.
Aberration Geschrieben vor 29 Minuten Tendiere auch stark zur Demisexualität, das macht es aber in der Tat auch etwas schwieriger, weil dadurch natürlich viele andere Herangehensweisen an BDSM wegfallen (um es mal diplomatisch auszudrücken). Da ich aber keine Alternative habe, halte ich es genau so wie in der Fragestellung: Erst die zwischenmenschlichen Aspekte, danach der Rest. Ohne das eine reizt mich halt das andere nicht. Deswegen sollten die Neigungen und Vorlieben natürlich trotzdem zum Großteil passen, aber für mich baut BDSM auf der gemeinsamen Chemie auf, nicht umgekehrt.
Vi**** Geschrieben vor 18 Minuten Da gibt es sehr viele Variationen - dass Kink für dich beim Kennenlernen raus bleiben soll, weil du demisexuell bist, weist darauf hin, dass Kink für dich Sexuell ist. Das muss aber nicht so sein. Ich habe das erste Mal mich damit näher beschäftigt, also mit Kink und BDSM zusammen mit einem asexuellen Sub. Er war asexuell und doch sehr kinky. Ich selbst bin irgendwo zwischen asexuell und greysexuell und auch für mich ist Kink nichts per se Sexuelles. Ich kann ja jetzt nur von mir reden, aus der Perspektive ich würde eine Demisexuelle Person kennenlernen, dann würde mich das wahrscheinlich an dem Punkt an dem sie sich plötzlich Sexuelle Dinge wünscht, überfordern - da ja vorher das so zwangfrei war, ohne sexuelle Absichten, Forderungen, Verlangen. Und dann kommt eine große neue Anforderung hinzu. Also gar nicht das Kennenlernen. Ich persönlich habe da eher das Problem dass ich sehr sehr romantisch bin und für die meisten allosexuellen Menschen Intimität, Nähe und Romantik oft eng mit Sexualität verknüpft ist, sodass wenn man Sexualität reduziert, auch oft all diese Dinge ersatzlos hinten raus fallen. Andere asexuelle Menschen sind aber sehr oft auch aromantisch, das wäre für mich noch schlimmer. BDSM ist da für mich eine Brücke, weil man da doch ein Bisschen mehr Gestaltungsspielraum hat und Möglichkeiten Intimität zu leben, auch wenn man eine unterschiedliche Sexualität hat. Bei vielen Dingen ist es dann zwar so, dass es ihnen andere Dinge gibt als mir, aber es gibt mir schöne Dinge, also bin ich damit dann doch sehr zufrieden. Ich kann mir aber vorstellen, dass viele Männer direkt das eine wollen und sogar Angst haben, "Zeit zu verschwenden" und dass sie dann doch nicht zum Zug kommen. Die haben aber dann halt einfach Pech gehabt.
AxiomFrame Geschrieben vor 15 Minuten Ich glaube ehrlich gesagt, dass genau da oft die Spreu vom Weizen getrennt wird 😄 Viele mögen die kinky Spannung, die Dynamik und dieses schnelle Kopfkino am Anfang. Aber sobald erst einmal Alltag, Geduld, echtes Kennenlernen und Vertrauensaufbau im Vordergrund stehen, merkt man oft ziemlich schnell, wer wirklich an einer langfristigen Dynamik interessiert ist,oder wer eher die Fantasie und das das schnelle sucht. Gerade bei einer festen und langfristigen Beziehung finde ich persönlich den Menschen hinter der Rolle extrem wichtig. Denn Machtgefälle, Vertrauen und emotionale Nähe funktionieren langfristig für mich deutlich besser, wenn man sich auch außerhalb des Kinks wirklich versteht und die Chemie stimmt. Von daher finde ich deinen Ansatz ehrlich gesagt deutlich gesünder und langfristig sinnvoller als dieses schnelle und oft eher oberflächliche „Fast-Food-BDSM“.
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