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24/7, D/s und Neuanfänge


Vi****

Empfohlener Beitrag

Das tut mir leid für dich @Violinchen. Ich kann mich spontan gut neu einlassen. Aber dann betrachtet man es auch nicht so tief. Mit einem festen Dom über Jahre, ist das ja total prägend. Die Sprache, die Gestiken, ja auch Konditionierung und Rituale. Ich bin da auch sehr drin und habe seit vielen Jahren meinen 1. festen Dom, der auch mein Partner ist. Es spielt jetzt keine Rolle, aber man geht das schon mal durch, ob man sich wirklich nochmal neu einlassen könnte (es müsste ja nicht mal eine Trennung der Grund sein). 

Das kann ich gar nicht beantworten und stelle mir das sehr schwierig vor. Es würde bei mir wohl auch von Beginn an nicht richtig funktionieren oder aber wäre ein erster "Flow" und dann merkt man aber, was man zuvor schon alles aufgebaut hatte. Das sind ja immer auch Wege, die man lange mit einer Person geht. 

Ich wünsche dir auch, dass da alte Muster irgendwie aufgebrochen werden können, dass du dich davon lösen kannst... Und vielleicht auch gar nicht mehr in den alten "Mustern" denkst. 

Ich weiß jetzt allerdings nicht, was besser wäre. Erstmal alles spontan zu machen und solche Ritual Sachen wegzulassen oder eben genau neue "Muster" zu etablieren, bei denen man gemeinsam sein kann... 

Du musst dem alten Zeit und Raum geben zu gehen … die Gewohnheit und das Vertraute braucht Zeit um als das normale zu gehen … das neue braucht seinen eigenen Raum und erneut Zeit um zu wachsen … wenn der Abstand so kurz ist spielt dir dein Unterbewusstsein einen Streich und du wirst immer vergleichen oder aber die alten Gewohnheiten abrufen ..
Vermutlich braucht es Zeit und eventuell sogar etwas mehr Abstand

(bearbeitet)

Je zeit-/intensiver es war, desto länger braucht man um dazu Abstand zu gewinnen. Man kann es nur aussitzen, so meine Erfahrung. Zumindest, wenn es eine positive Konditionierung war und man nicht mit trübem Gefühl daran zurückdenkt.

bearbeitet von Be_Devereaux
Grammatik

Für mich klingt es eher so, als sei die vorherige Beziehung noch nicht ausreichend abgeschlossen und verarbeitet. 

Selbstverständlich braucht auch eine neue Beziehung dann Zeit um sich richtig zu etablieren, aber aus Deiner Formulierung "der gewohnte Dom" entnehme ich, dass vielleicht die Voraussetzungen für eine neue Beziehung noch nicht gegeben sind, es vielleicht zunächst noch mehr Abstand braucht.

Ich möchte hier keine festen Tipps geben, noch beurteilen, ob der Abstand unzureichend war zwischen den Beziehungen. Sondern einfach mal mögliche Fragestellungen mit auf den Weg geben :) Nimm dir was du brauchst, beantworte es dir selbst oder auch hier.

Wie viel Zeit ist zwischen den Beziehungen vergangen und wie lange hast du neutral den neuen Dom kennengelernt? Wie genau ist die vorherige Dynamik auseinander gegangen? Gibt es hier noch unverarbeitete Themen?

Welche Konditionen haben genau stattgefunden und waren hier welche dabei, die vielleicht wirklich sehr schwierig zu lösen sind? Bsp. Orgasmus nur auf einen bestimmten Befehl scheinen öfters länger weitreichende Auswirkungen zu haben. Haben diese Konditionierungen Einfluss auf andere Gebiete? Wie frei ist dein Kopf wirklich vom alten Dom? Beeinflussen hier Gedanken vielleicht auch Erwartungen/Vorstellungen? Das der neue Dom exakt so handeln/sprechen muss? Oder sein muss?

War der Befehl wirklich etwas sehr unverfängliches? War es etwas, dass Abstand zur vorherigen Dynamik hat?
Warum glaubst du, dich hier in die Nesseln gesetzt zu haben?

Wie sehr fühlst du dich zum alten Dom verbunden? Habt ihr noch Kontakt? Gibt es hier noch (unbewussten) Einfluss über Gespräche?

Ich hab jetzt nichts gelesen an Kommentaren als sollte was doppelt sein sorry,. 

Verarbeiten das alte. 

Baue alte ungewollte Rituale ab. 

Z. B bewusst genau das Gegenteil machen

Binde deinen neuen Herren ein damit seine Stimme, Gestik und *vibe* (mir fehlt gerade das richtige Wort) mit einfließen können und der kopf die möglichkeit hat das als positiv/richtig zu speichern. 

Fangt klein an und wiederholt diese Kleinigkeiten. 

Erlerntes zu verlernen ist nicht einfach. 

Viel Spaß und Glück euch zwei 

 

(bearbeitet)

Das hat gar nichts mit BDSM zu tun, sondern mit einem Trennungsprozess. Dein Inneres sagt dir das du noch nicht losgelassen hast. Versuche nun verstärkt nach vorne zu sehen und nicht mehr zurück zu blicken.

 

Der Vater (Vanilla) meines Kindes mit dem ich 16 Jahre lang zusammen war fiel das auch enorm schwer.

Er lernte seine Frau kennen und musste feststellen das er keinen hoch bekam. Sie schickte ihn nach mehreren erfolglosen Versuchen zum Urologen. Er machte Tests und sagte anschließend "mit ihnen ist alles OK vergessen sie ihre Ex, dann klappt das schon". Der Urologe hatte Recht, denn statt mit ihr darüber zu reden rief er mich an.

Ich machte ihm da sehr unsanft deutlich das mein Sexleben fantastisch liefe und seines mich nicht interessiere und ich es auch nicht möchte das er regelmäßig bei mir vorbei fährt um zu sehen ob ich zuhause bin. Er solle mit seiner Partnerin reden und mich in Ruhe lassen.

Ich denke, dass das funktionierte schließlich heiratete er sie später.

bearbeitet von Brighid

Extrem interessant deine Empfindungen diesbezüglich. Aber aus meiner Sichtweise heraus auch mehr als verständlich. Ich empfinde das auch als ausschließlich positive Reaktion deinerseits (zwar nur im bezug auf deinen vorherigen Herrn und nachteilig für einen potentiellen neuen)

Wenn Du so gehandelt hast, war es richtig! Höre auf Dein Herz oder deinen Bauch, je nachdem womit Du denkst, vielleicht mit Beidem. Wenn der Richtige neue kommt, wirst Du es fühlen und spüren.

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