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Ich fühle mich heute....


Ro****

Empfohlener Beitrag

Mir geht es soweit gut. Was mich beschäftigt: wie finde ich eine Dame, die sich meiner annimmt? Was mache ich falsch? Bin ich zu plump, habe ich falsche Suchkriterien? Stimmt etwas an meinem Profil nicht? Tipps werden gerne entgegengenommen ✌️

vor 24 Minuten, schrieb Ademar:

Es ist schwierig, sich auf ein solches Thema einzulassen. Einen echten Blick hinter das Profibild zuzulassen, abseits der Beiträge, die man einstellt oder kommentiert. Wer will das? Kratzt es doch vielleicht tiefe Rillen in das sonst so gepflegte Image im Netz.

Man bleibt lieber an der Oberfläche, da passiert nichts. Man bleibt sicher, man wird nicht angegriffen oder verurteilt.

Oder möchtest du tatsächlich etwas über meine inneren Dämonen wissen, meinen täglichen Kampf mit und gegen die Depression?

Da fehlt jegliche Leichtigkeit und will ich dann all die gut gemeinten Ratschläge hören? Das wird schon wieder, stell dich nicht so an...

Sich im Netz offen zu zeigen, das bedeutet auch, sich zur Zielscheibe zu machen.

Und so stelle ich mir die Frage, dein Aufruf in aller Ehre, warum du selber dann nichts dazu beiträgst, den Anfang machst?
 

Lieber Ademar, 

ich sag es dir jetzt offen und ehrlich, ich habe das Thema vorallem für mich erstellt. Denn nirgends im Forum kann man einfach mal über Gefühle sprechen und das ist tatsächlich ein riesen Thema für mich.

Jeder kann wenn er möchte sich beteiligen. Niemand muss etwas erzählen. Und wenn ich hier am Ende nur für mich selbst mich reflektiere ist das okay.

Ich lebe als Sklavin und mein Master ist natürlich meine stärkste Bezugsperson. Allerdings möchte ich nicht immer alles nur bei ihm lassen was mich bewegt.

Ich habe auch hier kein Image zu verteidigen. Ich erstelle desöfteren Beiträge die in die Tiefe gehen, wenige beteiligen sich daran aktiv, weil es vielleicht zu persönlich ist oder kein Interesse vorhanden ist.

Ich pflege hier kaum tiefere Kontakte, alle mit denen ich einen Vib hatte, haben diese Plattform leider verlassen.

Jetzt hab ich mich aber echt genug erklärt. 😊

vor 59 Minuten, schrieb Darkoh77:

Niemand interessiert es wirklich wie es einem geht, den meisten geht es nur darum den Schwanz in ein Loch zu bekommen 🤮

Das tut mir leid, dass du so darüber denkst. Es gibt natürlich viele die sexuelle Kontakte suchen und ich nehme mich da auch nicht aus. Das gehört zum Mensch-Sein. 

Es gibt aber auch viele die hier nonsexuell sind. Hast du schon mal einen Blick in die Gruppen geworfen,  vielleicht findest du dort einen Anschluss mit dem du dich wohler fühlst. ☺️

vor einer Stunde, schrieb DarkRomanceBookNerd:

Schöne Idee von dir Rosenrot, danke dafür!

Das ist lieb von dir ❤️

vor 59 Minuten, schrieb slaughter:

Ein interessanter Denkanstoss. Das würde Vielen hier gut tun, einfach so zu plaudern. Dinge loszuwerden die sich in ihrem Leben ergeben, mit Background BDSM ?!
Gefühle rauszulassen (Geh fühlen) und ihre innere Mitte zu finden 🫶🏼

Das ist für mich auch ein großes Thema 😊

vor 15 Minuten, schrieb Chris-Corax:

Mich beschäftigt heute vor allem ein Gefühl von Entfremdung, Zynismus und einem ziemlich bitteren Loslassen:

Ich merke, dass ich mich oft nicht mehr wirklich als Teil dieser Gesellschaft fühle. Nicht, weil ich einzelne Menschen grundsätzlich ablehne — im Alltag sehe ich ja durchaus nette, freundliche, sympathische Menschen. Aber als gesellschaftliche Masse wirken Menschen auf mich oft irrational, manipulierbar und erstaunlich bereit, Dinge mitzutragen, die ihnen selbst und anderen langfristig schaden ohne sie zu verstehen oder zu hinterfragen.

Das macht mich wütend und bitter. Gleichzeitig merke ich, dass darunter auch Ohnmacht, Enttäuschung und Traurigkeit liegen. Ich bin mit einem starken Gefühl von Fortschritt, Aufklärung, Verbindung und gemeinsamem Wohlstand aufgewachsen. Und heute fühlt es sich für mich oft so an, als würde dieses Versprechen Stück für Stück zerfallen.

Was mich daran besonders beschäftigt: Die Distanz dazu fühlt sich nicht nur schlecht an. Ein Teil davon gibt mir auch Ruhe. Wenn ich mich innerlich weniger als Teil dieser Gesamtbewegung sehe, muss ich mich auch weniger verantwortlich, weniger verbunden und weniger permanent enttäuscht fühlen. Es ist, als würde ich sagen: Ich kann das nicht aufhalten, ich habe es nicht verursacht, und ich muss mich nicht mit allem identifizieren, was um mich herum passiert.

Ich will daraus bewusst keine konkrete politische Diskussion machen. Es geht mir eher um das persönliche Gefühl dahinter (Thema waren ja Gefühle): Entfremdung, moralische Erschöpfung, Zynismus und die Frage, ob diese innere Distanz noch Verhärtung ist — oder schon eine notwendige Form von Selbstschutz.

Die Psychologie der Massen gab es schon immer, das was du bemerkst und was dich beschäftigt, ist ein menschliches, gesellschaftliches Verhalten, ein auf und ab über Generationen, auch in aufgeklärten Gesellschaften. Hier helfen Vergleiche, auch innerhalb der deutschen Geschichte, von einer moderat modernen und offenen Zeit nach dem ersten Weltkrieg bis weit in die 20er hinein - mit genau entgegen gesetzter Entwicklung bis - und nach dem zweiten Weltkrieg, mit Neubeginn in den 50er, großer Öffnung in den 60-70er, 80er die toleranter und lockerer waren als die Gesellschaft heute und mit einer sich in den letzten 10 Jahren wieder konservativ und extremer entwickelten Gesellschaft, Verstärkung aller Ideologien und politischen Extremen aller Colour.

Wie Du deinen eigenen Weg heraus aus dieser negativ empfunden Realität wählst, bleibt dir selbst überlassen. Nur du kannst ihn finden. 

Mein Weg ist gesunder Egoismus.

Die Gesellschaft interessiert mich nicht, mich interessiert auch Deutschland nicht, mich interessiert nur das was (und wer) in meiner Sphäre ist - denn all die gesellschaftlichen Themen sind außerhalb der eigenen Reichweite sie zu ändern ist unmöglich- warum dann also darüber aufregen oder sich herunterziehen lassen.

 

vor 42 Minuten, schrieb Satin_Liebhaber:

Mir geht es soweit gut. Was mich beschäftigt: wie finde ich eine Dame, die sich meiner annimmt? Was mache ich falsch? Bin ich zu plump, habe ich falsche Suchkriterien? Stimmt etwas an meinem Profil nicht? Tipps werden gerne entgegengenommen ✌️

Schau dich einfach im Forum um, es gibt sehr viele Themen rund um deine Fragestellung. 

Um einen passenden Partner zu finden braucht es vor allem Geduld. 

Good luck🍀

Gerade eben, schrieb Rosenrot82:

Schau dich einfach im Forum um, es gibt sehr viele Themen rund um deine Fragestellung. 

Um einen passenden Partner zu finden braucht es vor allem Geduld. 

Good luck🍀

Danke dir

Ich habe heute gemischte Gefühle,  ich fühle mich einerseits voller Liebe und andererseits gibt es da etwas was ich nicht gut greifen kann. Ich hoffe sehr, dass ich nachher beim Laufen meinen Kopf klären kann. Für mich ist es oft ein dumpfes Gefühl,  wenn ich nicht so recht benennen kann was gerade in mir los ist. Denn manchmal bin ich einfach taub. Und dann fühle ich diesen innerlichen "Knoten" und kann ihn nicht entwirren. 

vor 36 Minuten, schrieb Chris-Corax:

Mich beschäftigt heute vor allem ein Gefühl von Entfremdung, Zynismus und einem ziemlich bitteren Loslassen:

Ich merke, dass ich mich oft nicht mehr wirklich als Teil dieser Gesellschaft fühle. Nicht, weil ich einzelne Menschen grundsätzlich ablehne — im Alltag sehe ich ja durchaus nette, freundliche, sympathische Menschen. Aber als gesellschaftliche Masse wirken Menschen auf mich oft irrational, manipulierbar und erstaunlich bereit, Dinge mitzutragen, die ihnen selbst und anderen langfristig schaden ohne sie zu verstehen oder zu hinterfragen.

Das macht mich wütend und bitter. Gleichzeitig merke ich, dass darunter auch Ohnmacht, Enttäuschung und Traurigkeit liegen. Ich bin mit einem starken Gefühl von Fortschritt, Aufklärung, Verbindung und gemeinsamem Wohlstand aufgewachsen. Und heute fühlt es sich für mich oft so an, als würde dieses Versprechen Stück für Stück zerfallen.

Was mich daran besonders beschäftigt: Die Distanz dazu fühlt sich nicht nur schlecht an. Ein Teil davon gibt mir auch Ruhe. Wenn ich mich innerlich weniger als Teil dieser Gesamtbewegung sehe, muss ich mich auch weniger verantwortlich, weniger verbunden und weniger permanent enttäuscht fühlen. Es ist, als würde ich sagen: Ich kann das nicht aufhalten, ich habe es nicht verursacht, und ich muss mich nicht mit allem identifizieren, was um mich herum passiert.

Ich will daraus bewusst keine konkrete politische Diskussion machen. Es geht mir eher um das persönliche Gefühl dahinter (Thema waren ja Gefühle): Entfremdung, moralische Erschöpfung, Zynismus und die Frage, ob diese innere Distanz noch Verhärtung ist — oder schon eine notwendige Form von Selbstschutz.

Ich würde gerne etwas dazu schreiben, aber ich habe mit "diesen Dingen" einfach Schluß gemacht. Ich war nicht mehr bereit diesen, in meinem Fall - Weltenschmerz , zu tragen. Eine gesunde Portion Egoismus, ein Selbsterhaltungstrieb ist an diese Stelle gerutscht. Und damit geht es mir um einiges besser.

vor 11 Minuten, schrieb Tau08:

Die Psychologie der Massen gab es schon immer, das was du bemerkst und was dich beschäftigt, ist ein menschliches, gesellschaftliches Verhalten, ein auf und ab über Generationen, auch in aufgeklärten Gesellschaften. Hier helfen Vergleiche, auch innerhalb der deutschen Geschichte, von einer moderat modernen und offenen Zeit nach dem ersten Weltkrieg bis weit in die 20er hinein - mit genau entgegen gesetzter Entwicklung bis - und nach dem zweiten Weltkrieg, mit Neubeginn in den 50er, großer Öffnung in den 60-70er, 80er die toleranter und lockerer waren als die Gesellschaft heute und mit einer sich in den letzten 10 Jahren wieder konservativ und extremer entwickelten Gesellschaft, Verstärkung aller Ideologien und politischen Extremen aller Colour.

Wie Du deinen eigenen Weg heraus aus dieser negativ empfunden Realität wählst, bleibt dir selbst überlassen. Nur du kannst ihn finden. 

Mein Weg ist gesunder Egoismus.

Die Gesellschaft interessiert mich nicht, mich interessiert auch Deutschland nicht, mich interessiert nur das was (und wer) in meiner Sphäre ist - denn all die gesellschaftlichen Themen sind außerhalb der eigenen Reichweite sie zu ändern ist unmöglich- warum dann also darüber aufregen oder sich herunterziehen lassen.

 

Du sprichst mir aus der Seele ☺️.

vor 26 Minuten, schrieb Rose93:

 

Das mit der Depression kann ich sehr gut nach fühlen. Jeder Tag ist ein Kampf.
Manchmal fällt der Kampf leichter und manchmal möchte man sich unter der Decke verkriechen und nicht mehr rauskommen.

Ich kann mich da nur anschließen,  ich kenn das auch ganz genau. Dann geht einfach gar nichts mehr. 

Mir geht's da ähnlich wie @Chris-Corax

Ich fühle mich erschöpft und ich bin es müde, das Geschehen verstehen zu wollen. Schon seit über 15 Jahren konsumiere ich kein TV, Radio und keine Zeitungen und Schlagzeilen mehr, weil ich dieses ewige Elend, die Manipulationen sowie Indoktrination und diese Sensations-Geilheit nicht mehr ertragen, erfassen und verarbeiten konnte.

 

Aaaber, ich liebe das Leben und all das Schöne was es mit sich bringt. Die kleinen Wunder liegen halt oft im Detail oder/aber auch so offensichtlich. 

Das wahre Glück besteht darin, es erkennen zu können.

vor 25 Minuten, schrieb SklavinTanja:

Manchmal möchte ich schon gerne mal mit jemandem reden. Leider habe ich niemanden, und inzwischen vielleicht auch verlernt zu reden

Das kenne ich zu gut. Ich bin in meinen jungen 20ern verstummt und habe erst wieder in der Therapie gelernt zu sprechen. Ich war schon in der Lage Worte zu bilden, aber es war mir so abtrainiert worden, dass ich einfach nicht mehr wusste, wie man überhaupt mit anderen Menschen spricht. 

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