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Creator und Influencer


Ruilina

Empfohlener Beitrag

vor einer Stunde, schrieb Paco2022:

... "Influencer" ..., am Ende bedeutet es doch einfach Beeinflusser, also jemand, der anderen irgendwas einredet, Propaganda, Gehirnwäsche...

zutexten, dichtquatschen, belabern, ... 

Ich hab mal 'ne Doku im Fernsehen gesehen über deutsche Influencer und -innen, die in Dubai leben und sich dort sponsern lassen. Absolut lächerlich, bemitleidenswert, irgendwie auch traurig. Die sagen alle so aus wie Plastikpuppen, faltenfrei und braun. Na ja, wer's braucht ... Also, ist nicht des 🦔s Welt. 
Jetzt aber schluss mit OT.

BlackownsPurple
(bearbeitet)

Meine ersten (... allerdings eher internationalen) Online-Kontakte hatte ich über das Usenet, dem Vorläufer des heutigen Internet, in den so genannten Newsgroups.
Da gab es schon lange vor dem Startschuss für das allgemein zugängliche Internet Newsgroups mit Namen wie "alt.bdsm", "alt.bondage" oder "alt.fetish".

Meine Sexualpräferenz, meine Neigung und auch die "Szene" gab es aber schon vorher, ganz ohne "Online" eben zu 100% offline und real.

Ich verdamme nicht die Informationsmöglichkeiten die das Internet bietet, nicht das Online-Leben an sich. Ich bin ja selbst damit groß geworden und nutze beruflich und privat vermutlich viel mehr davon, als sich der Durchschnitt vorstellen kann.

Das Leben, das Erleben, das Spüren, Fühlen, Sehen, Schmecken, Hören und die wichtigen und tiefen Begegnungen bleiben dem realen Offline vorbehalten.

Nur mit der Möglichkeit des realen Abgleichs ist es mir möglich aus der Datenflut aus dem Netz das eine Prozent tatsächlich brauchbarer Information aus den 99 Prozent Desinformation, Schrott und Fake herauszufiltern.

Theoretische Sexualität und virtuelle Orgasmen befriedigen mich genauso wenig wie die virtuellen Reaktionen eines virtuellen Gegenübers.

LG, BoP (m)

bearbeitet von BlackownsPurple
BlackownsPurple
Vor 8 Stunden, schrieb Paco2022:

Für mich persönlich ist "Influencer" ein absolutes Unwort, am Ende bedeutet es doch einfach Beeinflusser, also jemand, der anderen irgendwas einredet, Propaganda, Gehirnwäsche...

Ja, und sie nehmen dafür ganz unverblümt Geld und andere Vorteile. Ob der Inhalt auch nur annähernd irgendwelche brauchbaren Informationen enthält oder frei erfunden ist und ob eine Quelle wirklich seriös ist, kann ich letztlich nur beurteilen, wenn ich es selber auch oder besser weiß.
Vertrauen werde ich darauf genausowenig wie allen anderen Taschendieben und Schmarotzern.
Die Zahl der Lemminge die da folgen ist alleine noch kein Qualtitätsmerkmal.

LG, BoP (m)

vor 4 Stunden, schrieb BlackownsPurple:

Meine ersten (... allerdings eher internationalen) Online-Kontakte hatte ich über das Usenet, dem Vorläufer des heutigen Internet, in den so genannten Newsgroups.
Da gab es schon lange vor dem Startschuss für das allgemein zugängliche Internet Newsgroups mit Namen wie "alt.bdsm", "alt.bondage" oder "alt.fetish".

Meine Sexualpräferenz, meine Neigung und auch die "Szene" gab es aber schon vorher, ganz ohne "Online" eben zu 100% offline und real.

Ich verdamme nicht die Informationsmöglichkeiten die das Internet bietet, nicht das Online-Leben an sich. Ich bin ja selbst damit groß geworden und nutze beruflich und privat vermutlich viel mehr davon, als sich der Durchschnitt vorstellen kann.

Ja, schön für Dich (oder für Euch), aber bedenke, dass nicht alle Menschen so ticken wie Du. Für viele ist es ein wahrer Segen, dass man sich hier im www. zunächst virtuell kennenlernen kann, ohne Smalltalk und ähnlichem. 

vor 4 Stunden, schrieb BlackownsPurple:

Nur mit der Möglichkeit des realen Abgleichs ist es mir möglich aus der Datenflut aus dem Netz das eine Prozent tatsächlich brauchbarer Information aus den 99 Prozent Desinformation, Schrott und Fake herauszufiltern.

Mit diesem Absatz glänzt Du aber nicht, das ist ja schon fast das letztens verteufelte Influencer-Niveau. Diese 99%-Behauptung macht den Inhalt einfach platt. Schade, denn sonst gefällt mir Deine Sichtweise.

Bedenke: alles, was Du sagst und schreibst, könnte wörtlich genommen werden.

BlackownsPurple
(bearbeitet)

Was bekommst du denn, wenn du einen Begriff unbedarft in eine kommerzielle Suchmaschine eingibst?

Zum größten Teil erst einmal gesponsorte Inhalte. kann man das tatsächlich als seriöse Quelle werten?

Gut und Sorry ... die 99% sind vielleicht etwas übertrieben, aber unter 90% würde ich was die reine Informationsmenge anbelangt nicht gehen wollen.
Das Filtern und die Plausibilitätskontrolle bleibt dem gesunden Menschenverstand überlassen.
Dass du und ich das beinahe automatisch tun und nur noch die relevanten Inhalte sehen, ändert nichts daran, dass das meiste einfach kommerzieller Schrott ist was angezeigt wird.

LG, BoP (m)

bearbeitet von BlackownsPurple
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