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Kinky sein oder werden ?


Fanusia

Empfohlener Beitrag

Hallo erstmal ! Nein man kann dies nicht erlernen. Es ist eine gewisse Grundveranlagung vorhanden sein.Das kann sich mit der Zeit zeigen und entwickeln. Es kann aber auch nicht zu Vorschein kommen auf grund von gesellschaftlichen Zwängen.

vor 3 Minuten, schrieb Pompeii:

Hallo erstmal ! Nein man kann dies nicht erlernen. Es ist eine gewisse Grundveranlagung vorhanden sein.Das kann sich mit der Zeit zeigen und entwickeln. Es kann aber auch nicht zu Vorschein kommen auf grund von gesellschaftlichen Zwängen.

Von erlernen war zwar gar nicht die Rede, aber dennoch kann man Verhaltensweisen, die dominant wahrgenommen werden erlernen. Gerade für Führungskräfte gibt es einige Workshops in dem Bereich, wieso sollte es dann nicht auch im privaten klappen? Die Frage ist, ob es wirklich gewollt ist oder man es nur für den Partner macht. Es gibt doch so viele Beispiele für unterdrückte Neigungen, weil es auch aufgrund von Erziehung und gesellschaftlichem "Druck" falsch anfühlt. 

 

Deshalb mein Fazit: ja man kann jemanden dazu ermutigen, wenn die Grundvoraussetzungen stimmen, da hilft nur reden und noch mehr reden

Wenn du von "jemandem" sprichst,  meinst du da eine bestimmte Person oder wahllos?

Wenn Tendenzen da sind können diese natürlich getriggert werden. 

Meine eigene Erfahrung ist, dass es mit einer Person die man selbst gerne dominanter hätte, dieses aber nicht in sich trägt, sehr enttäuschend sein kann.

Schwieriges Thema.

Du hast hier zwei verschiedene Prägungen. Auf der einen Seite ist die angeborene Veranlagung, und auf der anderen Seite die durch Erziehung/Gesellschaft entstandenen Verhaltensweisen.

Das Problem: Es ist sehr schwer zu unterscheiden, wo das eine beginnt und das andere aufhört.

Also im wesentlichen: Ist er im Beruf dominant , weil es erwartet wird und eigentlich ist das nicht sein Wesen und zu Hause kann er sein wahres Ich zeigen?
Oder ist er immer dominant und hält sich zu Hause zurück, weil er Gleichberechtigung/Emanzipation als gesellschaftliche Erwartung und Voraussetzung eurer Beziehung sieht?

Am Ende musst du mit ihm kommunizieren. Entweder mit der Brechstange, oder subtil mit Andeutungen. Am Ende musst du ihm zeigen, dass du dich wohl fühlst, wenn er die Führung übernimmt.

Und du musst dir natürlich auch klar werden, was dein Ziel ist. Soll er nur im Bett der aktive Part sein, oder insgesamt?

Hast du einen Partner? Rede mit ihm darüber.
Setzt euch hin. Sag ihm oder ihr. Hey ich bin über das und das gestolpert und finde das interessant. Gerade diese Aspekte faszinieren mich. Könntest du dir vorstellen das Mal auszuprobieren? Nicht jetzt sofort sondern so allgemein. Gerne können wir auch ausführlich darüber sprechen wie es ablaufen kann.
Von da aus gibt 3 wege. Der Erste. Er ist allein von dem Gedanken so abgeschreckt und sagt nein. Der Zweite. (Eher unwahrscheinlich) Ist das er die Seite bisher versteckt hat. Die Dritte. Er sagt ja und ihr könnt euch gemeinsam langsam an das Thema rann tasten. Ausloten wo ihr eure Grenzen hab. Und von da an schauen wie es weiter geht.

Hallöchen.
Ist jetzt nur meine eigene Erfahrung damit:
Ich denke, dass man jemanden, der eine dominante Seite hat, zwar schon etwas ermutigen kann, aber nur in einem sehr, sehr kleinen Rahmen. Die Umsetzung muss von sich aus kommen und wenn er oder sie eine Ader in der Richtung haben, kommt der Rest auch ganz von selbst.

Es ist auch eine Kunst, das auf eine bestimmte Weise zur Sprache zu bringen, die im Gegenüber kein Unwohlsein oder "Schock" auslösen. Ich habe es damals versucht meinem Mann durch die Blume "beizubringen" und kann nur sagen, dass der Schuss eher nach hinten los ging. Es ist unterm Strich aber auch nicht seins und wir haben das Ganze für uns auf andere Weise gelöst, aber angekommen ist es bei ihm nur durch sehr klare Worte und ohne drumherum reden.

"Es erregt mich, sexuell benutzt und erniedrigt zu werden..." ist besser als "Schlag mich mal bitte so fest du kannst" 😅🙈😂

Leider kann ich Dich per PN nicht anschreiben aber es können gerne alle lesen.
Es gibt Kulturen in denen werden junge Mädchen von vornherein so erzogen das sie dem Mann (im späteren Leben) dienen sollen. Ganz klare Aufteilung der Arbeiten im Haushalt, Verhalten, dienen und Bedienen in allen Bereichen.
Jetzt ist das Leben in der BRD so farbenfroh das man ausser der Farbe Grau gar nichts mehr sieht bzw. sehen darf / soll. Der Status EHE soll dem Status Single gleichgestellt werden die Hausfrau die meiner Meinung nach genausoviel erwirtschaftet wenn sie zu Hause den Haushalt mit allem drum und dran organisiert, soll nun auch in die Krankenkasse einzahlen, später aber nichts aus der Rentenkasse bekommen, geile IDEE von unserer Regierung. Zwischen den Zeilen lesen!!!

Jetzt ist Ihre Idee wie bekomme ich jemanden der es nicht ist oder nicht bemerkt DOMINANT?
Da stellt sich mir direkt eine ganz andere Frage, nämlich: Sofern Sie tendenziell eher DEVOT angesiedelt sind, haben Sie eine falsche Partnerwahl getroffen und können aus einem Gegenüber nichts herauskitzeln das derjenige nicht ist.
Ende der Durchsage.
ABER:
Da fängt ja der Blödsinn auf dieser Seite an, wie viele Profile sind hier auf dieser Plattform im reinen Fantasiebereich angesiedelt? Sowohl auf der weiblichen als auch auf der männlichen Seite.
Hinzu kommen KI Optimierte Bilder, die etwas wiedergeben was real nicht existiert.
Dann werden Spielsachen gekauft, Gummimasken, Lederstampelanzug, Spreader Bar, Knebel, Plugs, Peitschen, Flogger, usw.
Und wenn es darauf ankommt spielt die Fantasie plözlich nicht mehr mit und es entsteht ein Vakuum das nicht gefüllt werden kann weil derjenige einfach nicht in dieses Muster hineinpasst so gerne er/sie/es es auch gerne möchte weil derjenige von Grund auf nicht dominant veranlagt ist.
Bedeutet man kann eventuell einen Session ausleben in der man vorgibt etwas zu sein was man vielleicht mal in einem Video gesehen oder in einem Buch gelesen hat, aber da hört es dann auch auf.
Das Speil Devot/ Dominant funktioniert im Leben nur dann wenn es beide auch wirklich sind.

Ich kenne Frauen die sich auf den Rücken werfen und nur eine Stellung kennen (Missionar) nach außen jedoch reflektieren das sie die geilsten Schlampen im Bett sind und voll Krasse Sachen beim Sex durchziehen.
Dann gibt es Frauen die sind in der Öffentlichkeit so unscheinbar, still und leise das man sie fast übersieht, jedoch sind das oftmals die echten Tiger im Bett die kaum eine Grenze kennen.
Das Leben ist verrückt, das haben mich meine 55 Jahre auf diesem Planeten beigebracht.
Und wahrscheinlich ist ihr Lebensabschnittsgefährte in der dritten Gruppe mit ihnen angesiedelt die ganz einfach nicht in eine Schublade von Minderheiten passt sondern Sie gehören der breiten Masse an die in dem Mittelfeld angesiedelt sind, deswegen ist das nicht schlechter oder besser sondern sie beide würden sich etwas vorspielen wenn sie etwas machen was ihnen insgesamt nicht liegt.
Ich hoffe das konnte ein bisschen helfen. Jedenfalls ist das meine Meinung zu ihrer Frage.

Ich habe selbst erlebt, wie einige Leute in meinem Umfeld da neue Seiten an sich entdeckt haben.
Was nach meiner Beobachtung hilfreich war, eine intrinsische Freude an solchen Sachen zu finden:
- Kommunikation: Dadurch weiß man als dominante Seite was Vorlieben/Abneigungen/Grenzen sind. Das gibt beiden Seiten mehr Vertrauen und Sicherheit um dominant/selbstsicherer sein zu können.
- Spielerisches Umfeld: Wenn was passiert ist, dann eher aus Situationen. Nicht aus Plänen, die man anderen überstülpt.
Also wenn man eh nen Bondageabend macht, mit Freunden kocht und jmd trägt ein "Sub-Halsband" und darf in der Rolle sein, man macht nen Abend mit coolen Kinky Outfits. Das is locker, keine Agenda. Das viel geliebte und gehasste "Alles kann, nichts muss" 😂
Dabei können Leute ohne große Hürden probieren, ob/was ihnen gefällt.

- Selbstreflektion hilft auch auf beiden Seiten: Gedanken machen was man mag, bzw nicht. Warum man Dinge mag, bzw nicht. Was man für Fantasien, Wünsche, Ängste hat.

- Und zuletzt: Es ist für nen Dom meines Erachtens leichter dominant zu sein, wenn man eine aktiv-submissive Person hat. Aktiv unterwürfig. "Gerne in der Sub-Rolle seiend"
Nicht die Brats, introverts und erobert-werden-woller, die sich wünschen dass der Dom plötzlich dommt ;)
Sondern eher Subs, die aktiv anbieten dienen zu wollen und das gerne tun.

Viel Spaß ✌️

Ich hatte das Rede und sich austauschen nicht ausgeschlossen ohne dies geht es garnicht.Das erlernen in Workshops und andren Fromen ist nicht das gleiche ! Es ist und das bleibt wenn nicht eine gundsubstanz vorhanden ist bringt das erlernen nicht ausser später Frust!

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