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  1. In der letzten Stunde
  2. Ja danke das du wirkliche Probleme bestimmst.. ich habe zb 2 Tumore einen im Kopf und einen in der Nebeniere und sehe so etwas wie sexismus trotzdem als Problem🤷‍♀️ verrückt oder? Aber ja Männer werden in der Gesellschaft hart benachteiligt heftiger wie Frauen… 👍 ich würde es gerne vermeiden das du mich direkt zitierst mit so einem Blödsinn 😉 und dir deine Überheblichkeit steckst das Frauenfeindlichkeit kein wichtiges strukturelles Problem ist… ich meine ja du kriegst sie nicht ab und vielleicht auch nicht so mit… keine Ahnung woran das liegen mag.😊
  3. ich habe mir in letzter Zeit einige Gedanken zu einer These gemacht, die in der Szene zwar immer mal wieder auftaucht, bei genauerem Hinsehen aber eine ganz neue Tiefe bekommt. Wenn man nämlich die Lupe anlegt, verschwimmen die Grenzen zwischen einer Comic Convention und einem Club Abend überraschend schnell. Meiner Meinung nach ist BDSM im Kern eigentlich eine sehr spezialisierte Form von Cosplay. Auch, wenn es sehr kurz und leicht unhöflich klingt (Was ansonsten nicht meiner Formulierungsweise entspricht): HÄH??????? Das fängt schon bei der Macht der Uniform an. Beim Cosplay geht es darum, durch Kleidung in eine andere Haut zu schlüpfen, und im BDSM ist das exakt dasselbe Prinzip. Ob es die Lack, Leder Outfit oder ein Pet Play Kostüm ist. Die Kleidung dient als visueller Schalter. Sobald das Outfit angelegt ist, schlüpft man in eine feste Rolle wie Sir, Herr Meister Sklave etc. Das ist psychologisch identisch mit dem Moment, in dem ein Cosplayer seine Perücke aufsetzt und zu Link oder Wonder Woman wird. Wer Lederjacke und Sonnenbrille braucht, um cool zu sein - der ist es nicht. Und wer keine Dominanz besitzt, dem hilft auch kein Outfit. Wäre ein Devoter nur dann devot, wenn er KEINE Kleidung trägt? Das passt für mich nicht, sorry! Damit einher geht das Character Acting und das klassische Rollenspiel. Ein Cosplayer verkörpert einen Charakter und übernimmt dessen Posen und Verhaltensweisen. Dabei gibt es klare Archetypen: Während der Cosplayer den Helden oder Bösewicht spielt, nutzt der BDSMler Rollen wie den Dominanten, die Submissive oder den Sklaven und Meister. In beiden Fällen geht es um Immersion. Das Erschaffen einer künstlichen Realität, in der man sich für eine begrenzte Zeit bewegt. Wenn Dir klar wäre, wie vielfältig BDSM ist und worum es dabei wirklich geht, würdest Du die Invalidität dieser Aussage verstehen. Auch der Ort des Geschehens folgt ähnlichen Regeln. Cosplay findet oft in einem abgegrenzten Raum wie einer Convention statt, BDSM in Spielräumen oder Clubs. Beides sind im grunde Safe Spaces, an denen andere Regeln gelten als in der normalen Welt. Was auf der Straße seltsam wäre, wie etwa jemanden an der Leine zu führen oder mit Schwertern zu hantieren, ist innerhalb dieses Rahmens völlig akzeptiert und Teil der gemeinsamen Performance. Ja, man trifft sich. Mit anderen. Zumindest beim BDSM findet aber auch vieles in den eigenen Wänden statt. Zuletzt darf man das Handwerk und die Ästhetik nicht vergessen. Wer sich die Szene ansieht, merkt schnell, wie viel DIY dahintersteckt. Cosplayer investieren Wochen in 3D-Druck und Näharbeit. BDSM Enthusiasten*innen wiederum stecken oft Unmengen an Zeit und Geld in maßgefertigte Bondage Ausrüstung, handgeflochtene Peitschen oder kunstvolle Shibari Knoten. In beiden Welten ist die Ästhetik ein Selbstzweck. Es geht darum, dass das geschaffene Bild am Ende absolut stimmig ist. Richtig. So wie bei Tabletopspielern, Karnevalwagenbauern, Homehauntern und, und, und... Ziehst Du da auch solche Parallelen??? Wie seht ihr das? Findet ihr den Vergleich passend oder gibt es für euch Punkte, in denen sich die beiden Welten grundlegend unterscheiden? Die beiden Welten haben nicht wirklich etwas gemeinsam, außer der Tatsache, dass die meisten Menschen weder auf BDSM, noch auf Cosplay stehen.
  4. Lol da sind die Scheuklappen wieder... Dann schreib doch der Dame und nicht hier.
  5. Und ja wie du sagst, es entscheiden alle Beteiligten, was für sie ok ist. Wenn man Intimitäten für Tabu erklärt und sie dann auch nie wieder erwünscht sind, auch nicht nach einer Trennung, ist das eben so. Das kann sich verändern, worauf man da Lust hat und womit man sich wohlfühlt und ob man mit dieser Person gerne intim sein will.
  6. Naya ist unterschied als Sir/Herr klar ist es rolle aber man bleibt im grosteil man selber in Cosplay ist man neben Rolle auch vom Charakter und mehr komplett anderer Mensch idk wie ich es besser erklären kann
  7. Könnte dir eine ebenso lange Liste an sexistischer Werbung mit halbnackten und gewaltverharmlosender Werbung hier posten, die Männer entsprechend darstellt, aber da mich Werbung generell nicht mal peripher interessiert und ich mich schon mal gar nicht von LKW-Aufdrucken getriggert fühle, merke ich mir solche Banalitäten des Alltags schlicht nicht, weil sie mir völligst egal sind Wenn die Alexil das "Fakten" nennt, lache ich mich schlapp. Kinderchen, ich könnte euch mal sagen, was WIRKLICHE Probleme sind, ich habe so einen Fall zum Beispiel in meiner Verwandtschaft, die Diagnose, die die Dame gestellt bekam will wirklich keiner haben - nur so viel dazu .....
  8. Okay, danke für die Offenheit. Wie findest du Heilung. Ich habe keine Ahnung und hoffe ich bin jetzt nicht zu direkt, für mich klingt das spontan eher nach flashback oder Retraumatisierung oder etwas in der Art?
  9. Und warum schreibst Du hier in eine offen zugänglichen Forum, wenn das manche nichts angehen soll? Verstehe ich nicht, sorry.
  10. Es gibt da ja sowieso keine allgemeingültige Definition. Die Meisten, die eine F+ suchen, suchen keine Freundschaft, sondern einer eine Beziehung Light. Vielleicht macht man mal was zusammen, aber im Grunde ist es eher eine Affäre. Ich verstehe es lieber so, dass dahinter eine echte Freundschaft steckt, man für einander da ist, seine Sorgen miteinander teilt, sich zusammen freut, Meilensteilen im Leben gemeinsam hinfiebert. Und dabei Intimitäten nicht tabu sind. Geht dann jemand eine monogame Beziehung ein, dann müssen Intimitäten eben wieder tabu sein, aber an der Freundschaft ändert sich nicht viel. Für mich würde es dieses Label gar nicht brauchen, weil ich nicht sehe, in wie weit es die Freundschaft gefährden soll, wenn miteinander intim wird. Warum sollte man deswegen weniger gute Freunde sein? Man ist doch befreundet, weil man sich schätzt. Das ändert sich doch nicht. Deswegen sehe ich da keine Notwendigkeit für ein Re-Labeling. Für manche schließt sich das aber normalerweise aus, deswegen brauchen sie da einen neuen Begriff. Oder sie meinen eigentlich Bummsfreunschaft oder Affäre, das muss man halt gucken und besprechen, wie wer was meint.
  11. ...dann hast du nur ein Geschenk versendet und musst immer noch hoffen, dass du mit der drauf folgenden PN durch den Filter kommst oder, dass das Mitglied überhaupt antwortet.
  12. Das bezieht sich worauf? Wenn Du verstanden werden willst, wäre schon hilfreich, wenn Du das angibt.
  13. Ging ja allgemein um Rollen… ich für mich übernehme die Rolle der Dom meine sub die Rolle der sub. In dem Bezug dient der Begriff Rolle lediglich als zu Ordnung… und nicht als Verkleidung etc😉☺️
  14. Der Philipps mob mit zwei Kammern da putzt der Mann
  15. Ja, ich lebe traumatische Erfahrungen quasi auch im bdsm aus. Und finde darin Heilung. Etwas Schlechtes zu "verdienen". Ich bin auch irgendwie schon immer seltsam und pervers. Bdsm macht schöne Dinge noch schöner, bdsm ist dennoch die Befreiung allen Übels sozusagen. Auch wenn es übel werden kann...😅 Meine Neigung ist nicht normal. Ich habe bestimmte Störungen. Ich habe die auch tatsächlich.
  16. Ziehe ich ein cosplay an bin ich diese Figur nicht ich nicht meine Vergangenheit
  17. Aber in diese Rollen schlüpft man nicht oder braucht Objekte oder Kleidung... Ich bin immer das Kind meiner Mutter, zum Glück, oder das Produkt meines erzeuger ob ich will oder nicht das ändert meine Kleidung leider nicht was ihn angeht 🤔 Meine Mutter ist auch immer Mutter hat sie sich so ausgesucht mehrfach... Das ändert sich nicht mit ohringen oder ner Hose
  18. Lol kenne keine Werbung von staubsauger, putzmob usw wo Männer abgebildet wären sondern ausschließlich Frauen. Erst recht wenn muttertag ist. Ein Schelm wer da böse denkt...
  19. Uyen Danke für den Tip solche Infos sind für mich Gold wert
  20. Klar, deutlich und unmissverständlich Kommunizieren. Die Erfahrung hat gezeigt, zudem auch sehr genau, es wird immer ein Schlupfloch gesucht!
  21. Meist kommt es schon beim Schreiben, dass ein "Nein"' nicht akzeptiert wird. Also blockiert und fertig. Trinke eh immer erstmal einen Kaffee (im Cafè) mit dem anderen und da kommt es auch oft raus, dass Grenzen, quasi für den anderen nicht existieren. War dann auch das erste und letzte Treffen 🤷‍♀️
  22. Ich empfinde den Vergleich Grundlegend als Schwachsinn… und dieses : ich spiele keine Rolle geht mir auch auffe nerven. Es gibt gesellschaftliche Rollen wie zb die Mutterrolle oder zb die Tochterrolle da wird man rein geboren. Ne Rolle heißt also nicht automatisch das man Schauspielert etc🤷‍♀️ wenn sich davon allerdings jemand angegriffen fühlt.. Joar mein Bdsm ist nicht so fragil.
  23. Das war schon immer so. Es ist eine Art der Beziehungsführung - der Part, der sich erst mit Erfahrung und Zeit entwickelt hat, ist das introspektive.
  24. Bei mir war es ein Prozess, eine Entwicklung.
  25. Nichts, ich bin devot (und masochistisch), verhalte mich nicht wirklich submissiv. Aber selbst wenn, dann liegt für mich der Reiz nicht darin etwas zu sein, sondern ich bin es und kann es ggf. dann auch zeigen. Kann aber auch sein, dass es keinen Spaß macht, zu sein wie man ist. Z.b. wenn es absolut überfordernd ist, so zu sein, aber spätestens dann, wenn man niemanden hat, um es auch Leben zu können. Allerdings sieht das dann auch nicht unbedingt so aus, wie es im Lehrbuch steht. Mir ist egal, ob andere das in mir sehen. Ich mag das Gefühl, dass sich jemand um mich kümmert, dass ich nicht die Last der Entscheidung tragen muss. Ich bin jemandem wert, dass er sich Gedanken darum macht, wie er für mein Wohlergehen sorgen kann. Und ich bin jemandem wert mich gut genug zu kennen, richtige Entscheidungen zu treffen. Ich muss nicht maskieren, ich muss keine Rolle spielen, ich muss mich nicht "irgendwie richtig" verhalten. Ich kann nichts falsch machen, wenn ich tue, was er will. Ich bin keine Sub. Ich verhalte mich auch nicht so. Der Begriff kommt mir einfach mit zu viel ideologischem Überbau, zu viele meinen aus diesen drei Buchstaben irgend etwas über einen Menschen ableiten zu wollen. Zu viele bestimmen, was subiges Verhalten sei und was nicht. Merkt man ja schon an der Frage: als gäbe es ein Verhalten, dass subig ist und eines, das es nicht ist. Ich lasse ihn gern entscheiden und das gelingt mir immer dann, wenn er wirklich die Verantwortung übernimmt und keine Entscheidungen aus dem Wolkenkuckucksheim des Kopfkinos bringt. Er muss damit leben, dass ich ihm sagen, wenn er wichtige Aspekte nicht bedacht hat. Das ist nicht Sex für mich, das ist die Art, wie ich meine Beziehung führe. Er muss sich auch seine Domigkeit nicht durch nonsense beweisen, nur um zu sehen, ob ich springe, wenn er es wünscht. Er weiß, dass würde ich auch mit gebrochenem Bein tun.
  26. Wir schlüpfen täglich in unsere Rolle(n). Wobei ich die Überbewertung des Wortes 'Rolle', ebenso, wie des Wortes 'Spiel' echt anstrengend finde. Ich sehe einen klaren Unterschied, zwischen Cosplay und BDSM. Kleidung ist oftmals im BDSM eine Manifestation des Seins. Wer bin ich? Das spiegelt die Kleidung wieder. Im Cosplay, da ist Kleidung mit einer anderen Bedeutung zu lesen, meiner Meinung nach. Hier wird etwas nachgestellt, etwas kopiert um so nah wie möglich an das Idol zu kommen, Fantum halt. BDSM Kleidung, das ist wiederum oft ein Klischee. Der Lederdom, die Harnische für Sklaven usw., sie haben in der BDSM Welt ihre ganz eigene Bedeutung und somit wird Kleidung zu einer Form des Ausdrucks, wer ich bin. Du erkennst es an meiner Kleidung. Selbst mein Anzug oder der Smoking, sind eine Form von Uniformierung und somit eine Form von Statement und unterstreichen meine Rollenverständnis. Daher, dein Vergleich, der hinkt da ein wenig.
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