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  1. In der letzten Stunde
  2. Sub sein bedeutet doch grade, etwas für jemanden zu tun OHNE dafür jemals irgendeine Gegenleistung zu erwarten geschweige denn zu verlangen. Sonst ist es eher eine Art "Handel" auf Augenhöhe: "Wenn du y tust, bekommst du x". Von daher: Natürlich ist es deswegen um so wichtiger für einen Sub, dass Absprachen eingehalten werden. Eine Absprache, die einem Sub eine feste "Leistung" zusichert, wenn er dieses oder jenes tut, passt für mich aber nicht zum Machtgefälle einer D/S-Beziehung. Deswegen widersprechen für mich auch bezahlte, professionelle Dominas dem Grundgedanken: Natürlich muss eine Herrin wissen, was ihrem Sub gefällt. Und natürlich sollte sie ihren Sub mögen und ihm ab und an etwas gutes tun WOLLEN. Aber NIEMALS hat man als Sub Anspruch darauf.
  3. Ich kann jedem egal ob er oben oder unten spielt nur regelmäßige Erste-Hilfe Kurse ans Herz legen. Gutes BDSM Equipment darf geld Kosten. Ne gute Rettungsschere gehört für mich bei allem was mit Seilen zu tun hat automatisch dazu. Was schlussendlich jeder dafür vorhält ist ihm überlassen, hängt ja auch davon ab welche Medizinsiche Qualifikation vorhanden ist. Für normale Laien kann ich nen gültigen Verbandskasten und ne gute Schere empfehlen sowie etwas für Windreinigung und Kühlung Burngel für leichte Verbrennung/Verbrühungen schadet beim Spielen mit Wachs auch nicht. Persönlich ist meine Ausstattung etwas umfangreicher Allerdings wird diese auch für Ersthelfer Einsätze genutzt und die entsprechende Ausbildung und Weiterbildung ist vorhanden. Aber schlussendlich bringt selbst das beste Material nix wenn man vorher sich nicht mit den Risiken beschäftigt. Risikominimierung betreibt und das wissen für Erste Hilfe parat hat. Daher das wichtigste ist ein Erste-Hilfe kurs, weil die entscheidenden Maßnahmen brauchen kein Material wenn es drauf ankommt.
  4. cnc

    Anknüpfend and diesem Nebenstrang, Slave/Sklavin wird sehr unterschiedlich definiert - und die Ausgangslagen sind völlig verschieden. Wenn es eine Sklavin ist, die alleinerziehend und voll berufstätig mit einigen Erkrankungen ist, zum Beispiel, um drei wesentliche Bereiche abzudecken - muss sie ständig kommunizieren um CNC: 1. Die Verpflichtungen als Mutter gegenüber jüngerem Nachwuchs dürfen in keinster Weise unter BDSM leiden - und nicht psychisch oder physisch nstabil machen. 2. Ebenso stabil genug, um Erwerbstätigkeit nachzugehen - kaum ein Top kann es sich leisten, Sub hauszuhaltem und 3. Sind Gesundheit und Krankheit individuell - es kann ein guter Tag mit chronischer Krankheit sein...oder wenn jetzt irgendwas zu viel ist, bricht alles zusammen und 1.& 2. sibd gefährdet. Das alles macht Kommunikation unerlässlich um CNC - selbst wenn Sklavin/Sklave sich vollkommen ausliefern möchte zur reinen Willkür. Da ist noch nicht einmal viel Selbstschutz drin, denn 1. ist ein höheres Gut, 2. Dom kann Sub nicht durchfüttern und 3. das Eigentum von Top (wenn man so will) geht kaputt - macht sich kaputt und sorgt für Scherereien, wenn Top Notarzt in den Dungeon rufen muss, weil Sub bewusstlos mit z.B. Herzfehler als chronische Krankheit, sich übernommen hat um zu gefallen und nicht signalisiert hat, heute auf der Kippe zu stehen. Allein stehende Subs/Slaven ohne familiäre und/oder berufliche Verpflichtungen bei 100%iger Gesundheit sind die absolute Minderheit. Alle anderen können sich nicht de facto vollumpfänglich zur Verfügung stellen, ohne weitere Kommunikation, ohne Wenn und Aber.
  5. Genau. Wer für Beschneidung bei Männern ist. Der sollte sich auch beschneiden lassen. Wie? Bei Frauen ist das Genitalverstümmelung? Bei Männern ist es das gleiche und sollte gleich bestraft werden.
  6. cnc

    .oin, Also zum Thema "KI", da bin ich völlig bei " @Fräulein_Loch", im Bereich von BDSM, von Fetisch, ein wahnsinnig schlechter Ratgeber, die KI zu fragen. CNC kann man sich einfach übersetzten: Wir stimmen beide zu, ich kann mit Dir machen was ich will, es ist für Dich absolut akzeptabel! Der Bezug von @rootcause auf die "Kindheit" mit es wird gegessen was auf den Tisch kommt, war und ist CNC, nur der Schaden der entstehen kann ist maximal,cdass die Betroffene Person zu Lebzeiten gewisse Speisen nicht mehr anrührt. Bei mir sind Nieren, Kutteln sowie Austern auf die Esse ich nicht Speiseliste gewandert. Die KI versucht vieles allgemein für jeden zu übersetzen, was jedoch bei vielen Begriffen und Kürzel, welche es mittlerweile im BDSM gibt, nicht möglich ist. @Rosenrot82 schrieb, dass eine Weigerung für die persönlich, im Zuge des CNC mit ihrem Herren, brutale Konsequenzen hätte. Ich persönlich halte nichts von brutalen Vorgehen im BDSM, aber dieses ist meine Meinung, wie ich BDSM verstehe, wie ich CNC händele. Wenn Rosenrot42 sagt, in ihrem persönlichen BDSM darf ihr Herr brutal handeln, dann ist dieses eine Sache zwischen den beiden und nicht meine Baustelle. Es stellt aber deutlich dar, CNC ist wie Metakonsens und viele weitere Begrifflichkeiten im BDSM eine persönliche Auslegungsweise der beteiligten Personen, welche miteinander BDSM betreiben. @Violinchen, Du argumentiert, das die KI Dir hilft, real fehlende Erfahrungen auszugleichen. Dieses halte ich persönlich für gefährlich. Wenn ich jemanden kennen lernen im BDSM, dann schaue ich mir diese Person an, wenn über ein Forum, dann versuchen ich diese Person über ihre Beiträge kennen zu lernen. Aber auch im realen Gespräch ist es schwierig eine Person in der "Reife des geliebten Bdsm's" einzuschätzen, wenn statt eigener Erfahrungen KI oder erlesende Foreninhalte als persönliche Erfahrung dar gestellt wird. Ich persönlich betreibe seit 30 Jahren BDSM. Wir kamen mit wenigen Schlagwörtern aus. SSC und Metakonsens reichte und aus. Der Rest war und ist bei mir immer noch Kommunikation und Beobachtung. Selbst als Sub beobachte ich einen neuen Top um bei Bedarf Redebedarf anzumelden. Zum Eingangsthema. CNC eignet sich aus meiner Sicht nicht, für ein schnelles Spiel vor der Kamera. Da braucht man auch weder Mann noch Frau aufzuklären. CNC kann man ins Auge fassen, wenn man merkt, die Chemie für ein tiefgründiges Machtverhältnis mit der anderen Person stimmt. Und dann bin ich absolut bei @Handcuffs_1985, CNC bedeutet stetige Beobachtung und Kommunikation.
  7. Das das aufschreiben meiner Gedanken allein nicht ausreicht, sondern ich vorher mir mehr Gedanken machen muss, um nicht jemanden auf die Füße zu treten, und auch die Intentionen der , wenigstens Haupt, Personen besser beleuchten muss
  8. Was hast du denn gelernt? Was nimmst du für dich mit?
  9. Heute
  10. Danke, für das zerlegen und beurteilen, aus deinen Augen betrachtet, hast du in vielem Recht. Zu meiner klitzekleinen Verteidigung, ich habe geschrieben, was ich in dem Moment gedacht habe, kein Konzept erstellt, oder so, ich bin kein Schriftsteller, und habe so etwas auch nie behauptet, bitte nicht falsch verstehen, es gibt andere hier, die es viel besser machen. Ich danke dir und wünsche dir ein schönes Wochenende
  11. Durch kleine Gesten der Dienstbarkeit und psychologischen Unterordnung. Subtil und für außenstehende unbemerkbar. Den Alltag so angenehm wie möglich gestalten. Servieren von Getränke und Mahlzeiten zb. Er wiederspricht nicht, bittet um Erlaubnis für eigene Vorhaben und nutzt immer eine respektvolle Sprache. Bei Ansagen senkt er den Blick... Sowas in der Richtung
  12. Mein Eindruck zur Geschichte: Zur Handlung und Glaubwürdigkeit - Der Einstieg wirkt sehr konstruiert und klischeehaft: einsame, finanziell angeschlagene Frau trifft zufällig ein attraktives Paar und lässt sich nach einem kurzen Gespräch für 500 Euro fesseln und auf ein fremdes Grundstück mitnehmen. - Dafür fehlen mir entscheidende Zwischenschritte: keine Absprachen, keine Grenzen, kein Safeword, keine Personalien, niemand wird informiert. - Gerade aus ihrer Perspektive müsste eigentlich viel mehr Angst, Misstrauen, Unsicherheit oder zumindest innerer Konflikt vorkommen. Zur Hauptfigur - Obwohl aus ihrer Sicht erzählt wird, erfährt man kaum etwas über ihre Gedankenwelt. - Ihre Reaktionen bestehen fast nur daraus, dass sie erregt, feucht und dankbar ist und immer mehr dienen oder benutzt werden möchte. - Sie hat praktisch keine Grenzen, Zweifel oder widersprüchlichen Gefühle. - Dadurch wirkt sie weniger wie eine eigenständige Person und mehr wie eine Projektionsfläche für die Fantasien des Autors. Zum Aufbau - Die Geschichte wirkt stellenweise wie eine Checkliste verschiedener BDSM-Fantasien: Fesselung, Knebel, Augenbinde, Kopfhörer, Peitsche, Pranger, Keuschheitsgürtel, Käfig, Hausarbeit, weitere Sklavinnen und Gäste. - Die einzelnen Szenen bekommen kaum Zeit, Wirkung zu entfalten. Statt Entwicklung folgt einfach eine Praktik auf die nächste. - Dadurch liest es sich eher wie ein sexueller Ablaufbericht als wie eine Geschichte mit Spannung und Charakterentwicklung. Zur inneren Logik - Erst geht es um 48 Stunden für 500 Euro, später plötzlich um dauerhaften Besitz. - Kleidung, Arbeit, persönliche Sachen und das normale Leben außerhalb des Gehöfts spielen kaum eine Rolle. - Dass sie nach einem Wochenende voller Kontrollverlust einfach mit Keuschheitsgürtel zur Arbeit fährt und danach selbstverständlich zurückkehrt, wirkt sehr unglaubwürdig. Neutrale Einordnung - Als reine, überzeichnete Pornofantasie kann die Geschichte sicherlich ein Publikum finden. - Das Problem ist nicht, dass die Fantasie unrealistisch oder extrem ist. - Als glaubwürdige weibliche Innenperspektive oder tiefere Geschichte bleibt sie für mich aber zu oberflächlich. Kurz gesagt: Viele sexuelle Ideen, aber wenig psychologische Tiefe. Die Hauptfigur wirkt eher wie ein dauerhaft erregter Körper, der jede Fantasie widerspruchslos mitmacht. Zur Frage, warum Männer oder Frauen die Geschichte lesen Die Fragestellung wirkt auf mich unnötig eng. Männer können die Geschichte aus sehr vielen Gründen lesen: wegen bestimmter Fetische, aus Neugier, als Wichsvorlage, weil sie sich mit der dominanten oder unterworfenen Rolle identifizieren oder einfach erotische Geschichten mögen. Dafür müssen sie nicht heimlich eine Frau sein wollen. Auch Frauen werden eine Geschichte nicht deshalb uninteressant finden, weil darin ein „heißes Girl“ vorkommt. Eher könnte sie stören, dass die Frau kaum Persönlichkeit, eigene Wünsche oder glaubwürdige Reaktionen besitzt. Die starke Betonung von „Frau sein“, „schöneres Geschlecht“ und „endlich begehrenswert sein“ wirkt deshalb weniger wie eine offene Frage an die Leserschaft und mehr wie eine persönliche Vorstellung des Autors darüber, was Weiblichkeit und Begehrtwerden bedeuten.
  13. Danke, das es auch mal wirklich ehrliche Kritik gibt die es sich zu lesen lohnt. Wie schon gesagt, ahnte ich nicht, was ich da losgetreten habe. Das meine Gedanken/Phantasien sicher aus Sicht eines Mannes geschrieben sind, und daher in erster Linie Männer anspricht, habe ich so nie bedacht, Eine ehrliche Meinung, auch nicht positiv,, ist immer willkommen. Ich habe nicht von mir erwartet, ein perfekter Schriftsteller zu sein, um es ehrlich zu sagen, ich sitze manchmal hier auf der Couch und die Gedanken fließen aus mir raus und eigentlich möchte ich sie nur in einen Rhythmus bringen, so das ich sie aufschreibe. Es war nie meine Intention, irgendjemand herabzuwürdigen, jemanden irgendetwas zu unterstellen. Meine Zeit hier ist bald vorbei, aber von Leuten wie dir habe ich wenigstens was gelernt. Alles gute
  14. cnc

    In der richtigen Dynamik keine Frage. Mir ging es eher um das Allgemeine und darum, dass man solche Aussagen nicht pauschal treffen sollte. Ich habe im Laufe der Jahre einfach mehr als einen Scherbenhaufen aufkehren dürfen. Machen wir uns nichts vor, es gibt mehr als genug ungesunde Dynamiken und genau das sollte man bei pauschalen Aussagen immer im Hinterkopf behalten.
  15. Aus meiner Sichtweise ist es ein gravierender Unterschied, ob man die sich privat, heißt mit dem LebenspartnerIn evtl noch mit einem befreundeter Person ein Clip dreht ODER mit wechselnden Drehpartnern Insofern ist mir die Frage mit dem, wie ist die Erfahrung Anderer nicht so schlüssig? ( Um es Mal freundlich Auszudrücken)
  16. cnc

    Das ist natürlich eine gänzlich andere Ausgangslage und ich freue mich, dass du deinen Weg gefunden hast. Um mal wieder CNC zurück in den Fokus zu rücken: Es ist etwas sehr Individuelles. Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg finden. Es gibt kein richtig oder falsch, selbst wenn es am Ende nur einzelne Elemente von CNC sind. Wichtig ist einfach, sich bewusst zu machen, wie viel man tatsächlich abgeben möchte. Und vor allem sollte man nicht von null auf hundert gehen, sondern den Dingen die Zeit geben, gemeinsam zu wachsen.
  17. cnc

    (Jack:) Ich frage mich, warum. Solange beide im Konsens damit sind, ist das ja kein Problem. CNC bedeutet ja nicht, dass es keine Grenzen mehr gibt. Gewisse Schranken gibt es im BDSM immer und werden diese missachtet, ist es kein BDSM mehr. Hier spielt halt Vertrauen eine große Rolle, damit jeder für sich selbst ausreichend sicher sein kann, dass diese geachtet werden. Die Aussage ist nur schwierig wenn es eine Dynamik betrifft, bei der dies nicht gegeben ist. Auch wenn es diese geben mag, möchte ich es vermeiden, mich hier per se negativ in meinem Denken auszurichten. Ich sehe die Aussage positiv, als etwas höchst Mächtiges, dass von höchster Verantwortung geprägt ist.
  18. Ich schätze mal, dass du dich auf die letzte Geschichte beziehst, da es in der zuvor um Sissification ging. Solltest du kein weiteres Feedback vertragen, bitte ich dich, diese Antwort nicht zu lesen. Sie ist nicht geschönt und hart ehrlich, da ich hier absichtlich nichts verweichlichen möchte. Ich kann einfach nur anderen zustimmen, dieses dahergeholte Argument mit dem "heißen Girl" ist einfach nur unangenehm und liest sich als versteckter Angriff, weil du nicht das Feedback bekommst, was du dir von Frauen erhoffst. Wie bei vielem: Wir sind hier im Internet und hier eine Erwartung zu haben und sich am Ende darüber beschweren, ist wirklich kein guter Weg. Zumal es ein wenig etwas von "Die anderen sind Schuld" vermittelt. Ich habe mir dennoch mal die Mühe gemacht, die Geschichten zu lesen und habe sie im Kopf mit bsp. Stories verglichen, die Frauen gut fanden: Du schreibst wie ein Mann und du sprichst auch, wie offensichtlich ist, eher Männer hierbei an. Handlung auf Handlung folgt in einem ziemlich schnellen Rythmus - etwas, was mir bei vielen Geschichten aufgefallen ist. Da kann ich ehrlich gesagt nur empfehlen, mal Romane zu lesen (gibt es auch mit BDSM Thema), die überwiegend für die Zielgruppe Frau geschrieben wurde und selbst in diesem Bereich etwas höheren Niveau entspricht. Und dann überlegen wie du bsp. diese Story entsprechend abändern könntest, um eine Gruppe bestimmter Frauen zu erreichen. Alle wird definitiv nicht möglich sein, da jeder Mensch eigene Vorlieben hat und Wünsche, wie etwas geschrieben sein soll. Ich kenne einige, die lieber die Romanze außen herum lesen (das Vorspiel vieler Frauen beginnt, bsp. nicht unbedingt mit sexuellen Berührungen) als das jeder Schritt einer sexuellen Handlung im groben Schlag auf Schlag beschrieben wird. Und es ist wirklich hilfreich, sich bsp. auf Reddit dieses Eck durchzulesen mit männlichen Autoren, die Frauen schreiben - gibt es auch als YouTube Videos, ist nur soweit ich weiß größtenteils auf Englisch. So etwas wie richtige Komma Setzung in zumindest nicht total offensichtlich, einmal Rechtschreibung via Textprogramm prüfen lassen ist auch sinnvoll. Einige Menschen empfinden regelrecht Schmerzen, wenn da ein Komma vor dem und ist. Nur um mal ein Beispiel zu nennen. Letzten Endes wirst du nicht alle erreichen können und wenn du etwas veröffentlichst, solltest du nicht bestimmte Endergebnisse erwarten. Selbst professionelle Autor:innen müssen damit rechnen, dass eben nicht das große Geld auf dem Bankkonto landet und eventuell sogar ein Shitstorm auf sie zukommt, je nach Thema. Vor allem solltest du nicht erwarten, dass dir die Bude mit Lobeshymnen eingerannt wird und wie hier im Verlauf des Themas darstellt, nur noch Frauen auf deinem Profil landen und am besten noch dich anschreiben. Und auch mal allgemein gesagt: Liebe mannert, Herren oder wie auch immer ihr genannt werden wollt - bevor ihr Geschichten veröffentlicht, überlegt, was eure Intention ist und wie realistisch das ist. Wollt ihr es einfach veröffentlichen, weil ihr diese Aktion geil findet - prima. Lesen tun eh nur die, die es wollen. Bei allem anderen solltet ihr wirklich nicht zu viel erwarten. Und setzt noch eine Schippe von "Es könnte schief gehen mit harscher Kritik und unangenehmer Post im Postfach und mehr Profilbesuche von Menschen, die ich nicht auf meinem Profil möchte." Wenn ihr irgendetwas von einem möglichen negativen Outcome nicht ertragen könnt, dann belasst die Geschichte da, wo ihr sie geschrieben habt. Das höchste Risiko besteht im übrigen, diese Geschichte einem (möglichen) Date privat zu schicken oder random einer Person. Vor allem je nachdem wie sie formuliert und ob sie mit oder ohne Konsens verschickt wird.
  19. cnc

    Das hast du schön geschrieben. Und ich verstehe dich wenn du sagst, dass man Teil opfert die einen als Mensch ausmachen. Und genau dieses Ziel habe ich vor Augen. Es gibt wenig, dass mich als Mensch ausmacht, von daher hält sich die Trauer um verlorene menschliche Anteile stark in Grenzen. Eine Formung ohne Schmerz und Leid, ist meiner Meinung nach nicht möglich. Natürlich muss es passen und erfüllend sein. Mit wirklichem Willen.
  20. cnc

    Puh, diese Aussage ist irgendwie noch schwieriger. Wenn ihr eine Dynamik habt, in der das funktioniert und du wirklich glücklich bist und darin aufgehst, dann ist das etwas wirklich Schönes. Nur leider ist das absolut nicht die Norm und deshalb sollte man so eine Aussage mit Vorsicht in den Raum stellen. Als Sub trägt man immer eine gewisse Form von Eigenverantwortung. Der Weg zu einer solchen Dynamik ist geprägt von Gesprächen und ehrlichem Feedback seitens der Sub. Egal wie tief eine Dynamik geht, ich bleibe ein Mensch mit Wünschen und Träumen, mit guten und schlechten Tagen. Auch Bedürfnisse verändern sich ständig. Ist es da nicht auch meine Verantwortung, genau das zu bewahren? Für ein reines Spiel mag es noch zutreffen, dass die Verantwortung überwiegend beim Dom liegt. Aber bezogen auf das eigene Leben sehe ich das anders. Ich kann hier nur für mich sprechen, aber ich durfte in den letzten Jahren etwas Wichtiges lernen. Ich war sechs Jahre lang in einer stark von TPE geprägten D/s Beziehung. Es war keine romantische Beziehung. Ich war seine Sklavin und habe mich vollständig hingegeben. Ich habe die Verantwortung für mich selbst abgegeben und kaum widersprochen. Oft gab es diese kleine Stimme in mir, die fragte: "Bist du dir da wirklich sicher?" Viel zu oft habe ich sie ignoriert. Wir sprechen hier nicht von einer missbräuchlichen Beziehung und auch nicht davon, dass er mir schaden wollte. Ich war in dieser Zeit durchaus zufrieden und er hat mir wahnsinnig viel Gutes getan, wofür ich bis heute dankbar bin. Doch nachdem ich mich gelöst habe, merke ich, wie viel von mir selbst ich unterwegs verloren habe. Sechs Jahre sind eine lange Zeit. Heute bin ich eine andere Frau. Ich muss vieles reflektieren und Teile von mir wiederfinden, die ich über die Jahre aus den Augen verloren habe. Mein persönliches Fazit ist deshalb: Die Verantwortung für mich selbst kann ich nicht vollständig abgeben, ohne dabei Teile von mir zu opfern, die vielleicht genau das sind, was mich als Mensch ausmacht.
  21. cnc

    Moin @Violinchen, ich möchte nur ungern hier den Thread schreddern um über das Verständnis von "Was und wie ist ein:e Sklave:in?" zu reden, so interessant auch die verschiedenen Ansichten zu diesem Thema sein mögen. Deswegen nur kurz eine Anmerkung hierzu: "Aber in dem Moment, in dem Sub bewusst ist, dass ein Befehl möglicherweise in einem Bereich Schaden anrichten kann, der sich nicht so einfach verarbeiten lässt, sollte auch im CNC Kontext Raum für offenes und respektvolles Feedback bleiben." Hier ist, aus meiner Sicht, das Verantwortungsbewusstsein der/des Führenden gefragt. Gerade ein Schaden im Bereich Vertrauen kann schneller angerichtet und schwieriger zu beheben sein als einem lieb ist. Offenes und respektvolles miteinander reden, auch ohne Augenhöhe, sollte in jeder Beziehung möglich sein. Es ist, aus meiner Sicht, einer der wenigen Wege Vertrauen aufzubauen, zu stärken, zu erhalten. m2c rootcause
  22. guten Morgen Euch allen , danke Uyen☕️☕️🥐 und viel Spaß , bin immer noch "Lediert" werde mein Hinkelstein nicht machen ... eher am Edelschrott rumbaseln ... euch noch nen schönen Tag .. und weekend 🌻
  23. cnc

    Eine schwierige Aussage von mir? Finde ich gar nicht, denn wie kann der Bottom im CNC noch selbst Verantwortung tragen? Eine Weigerung zieht normalerweise einen brutalen Erfüllungsakt nachsich. Die Verantwortung liegt beim Dom, sollte sie meiner Meinung generell immer liegen.
  24. Die Idee ist wirklich traumhaft, leider noch nicht umgesetzt.
  25. cnc

    Eine sehr schöne Formulierung. Ich glaube, man kann da auch noch einmal zwischen Lifestyle und Spiel differenzieren. CNC gibt meinem Herrn einfach die Möglichkeit, er selbst zu sein, und ich kann mich viel freier hingeben. Aber auch da muss man noch einmal deutlich betonen, wie wichtig Vertrauen und eine gemeinsame Basis sind. Diese sollte auf Augenhöhe geschaffen werden, damit er auch weiß, welche Dinge für mich Bereiche sind, die vorsichtiger dosiert werden sollten. Doch auch das bleibt ein stetiger Prozess, geprägt von ehrlicher Kommunikation, damit wir miteinander und aneinander wachsen können. Mein Gefühl ist, dass diese Dinge so oft scheitern, weil Bedürfnisse nicht klar benannt werden können und auch Selbstreflexion nur bedingt stattfindet. Ich meine, wie kann ein Dom im CNC Kontext angemessen handeln, wenn die Sub nicht in der Lage ist, konkret zu benennen, was sie braucht? Aber auch der Dom muss klar kommunizieren, was er in diesem Kontext überhaupt zu geben bereit ist. In meinen Augen ist die Aussage: "Eine Sklavin hat immer zu gehorchen!" ...schwierig. Solange es vertretbar ist und Sub dadurch vielleicht nur aus der eigenen Komfortzone geholt wird, mag das zutreffen. Aber in dem Moment, in dem Sub bewusst ist, dass ein Befehl möglicherweise in einem Bereich Schaden anrichten kann, der sich nicht so einfach verarbeiten lässt, sollte auch im CNC Kontext Raum für offenes und respektvolles Feedback bleiben.
  26. cnc

    Moin zusammen. CNC kann etwas ganz Simples sein. Jeder der 3 Takte älter ist kennt "Es wird gegessen was auf den Tisch kommt." Einige Jüngere kennen das auch noch. Schon allein das kann in einer Beziehung, in der CNC vereinbart wurde, eben genau das sein: CNC. Es ist egal ob der Bottom-Part einer Praxis explizit zugestimmt hat oder nicht. Ob bezüglich dieses Vorgehens, einer Praxis, ein enthusiastischer Konsens durch Bottom besteht oder nicht. Wichtig ist, dass von beiden Seiten aus enthusiastischer Konsens zu CNC besteht. CNC bedeutet schlicht und einfach, es wurde vereinbart, dass es ok ist, auch wenn es mal nicht ok für Bottom ist. Dabei ist es egal, ob es nur für ein Spiel oder ein Leben ist. m2c rootcause
  27. cnc

    Eine Sklavin hat immer zu gehorchen.
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