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  1. In der letzten Stunde
  2. Konsens bezieht sich für mich auf Handlungen. Hergestellt wird er durch Kommunikation. Das erste Anschreiben ist so eine Kommunikation. Soweit sind wir uns alle einig, glaube ich. Hier geht es aus meiner Sicht darum, dass ein gewisses Stilmittel eingehalten werden soll. Angeblich wäre es zielführend, vorsichtig zu fragen, die Initiative also dem Empfänger aufzubürden. Viele Frauen wollen aber die Initiative gar nicht ergreifen und reagieren darauf nicht. Wenn man die erreichen möchte, muss man selber die Initiative ergreifen. Deshalb gibt es nach meiner Überzeugung verschiedene Wege die zum Ziel führen können.
  3. Was genau enttäuscht dich ein bisschen?
  4. Das enttäuscht mich gerade ein winziges bißchen......
  5. Ja, Pfote, genau diese Erfahrungen habe ich leider auch gemacht. Sich seiner eigenen Grenzen bewusst zu sein und sie klar kommunizieren zu können, hat für mich überhaupt nichts mit Schwäche oder mit „weniger Sub sein“ zu tun. Im Gegenteil: Für mich ist das eine wesentliche Voraussetzung für eine verantwortungsvolle BDSM-Dynamik. Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass sich unter dem Begriff BDSM inzwischen sehr unterschiedliche Menschen und Vorstellungen finden – teilweise auch solche, bei denen ich mich frage, ob überhaupt eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Konsens, Grenzen und Verantwortung stattgefunden hat. Gerade für Neulinge ist es deshalb unglaublich schwer zu erkennen, wer BDSM nicht nur als Etikett benutzt, sondern sich tatsächlich mit dem auseinandergesetzt hat, was eine solche Dynamik mit sich bringt. Und genau darin sehe ich eines der größeren Probleme.
  6. Ich glaube, wir reden hier ein Stück weit aneinander vorbei. Dass rechtliche Verantwortung durch eine BDSM-Dynamik nicht aufgehoben oder übertragen wird, stelle ich überhaupt nicht infrage. Mir geht es weniger um die Begrifflichkeiten „Kontrolle“ und „Verantwortung“, sondern um die allgemeine Wahrnehmung innerhalb gelebter BDSM-Dynamiken. Wer Kontrolle übernimmt, übernimmt aus meiner Sicht auch Verantwortung für den Umgang mit dieser Kontrolle. Die Eigenverantwortung der Sub verschwindet dadurch selbstverständlich nicht. Aber Verantwortung entsteht eben auch auf der anderen Seite – und genau darum ging es mir.
  7. Dann hätte Dom das nie tun dürfen, weil Dom auch beim Rapeplay eine Fürsorgepflicht für Sub hat.
  8. Ja das kann ich gut verstehen. Erst gestern musste ich feststellen, dass es hier sogar manche gibt, die Konsens für "überflüssig" halten und dies bei "längeren Chats" als gegeben sehen. Solche Personen landen dann bei mir regelmäßig auf der Igno-Liste. Scih selbst seiner Grenzen bewusst zu sein und diese auch Kommunizieren zu können hat nichts mit Schwäche zu tun oder mit "weniger Sub" sein zu tun. Ganz im Gegenteil.
  9. Okay, es wäre aber durchaus interessant gewesen.
  10. Ist das denn legal? Also bei Kinderarbeit bin ich mir ganz sicher, dass es da Grenzen gibt, wie ist das denn bei Katzen?
  11. Das soll der Gärtner mal schön selber entscheiden. Ich will den auch nicht bevormunden (den Gärtner).
  12. Danke dir, freut mich sehr. Entgegen mancher Meinung, die solche Beiträge für überflüssig hält, geht es mir vor allem darum, Erfahrungen zu teilen. Gerade in der BDSM-Szene begegnen mir immer wieder Menschen, die mit falschen Vorstellungen hineingehen oder sich der damit verbundenen Verantwortung kaum bewusst sind. Deshalb teile ich meine Erfahrungen und Gedanken – vielleicht helfen sie dem einen oder anderen, der noch neu in diesem Bereich ist, sich etwas bewusster damit auseinanderzusetzen.
  13. Eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen. Du hast das schon sehr gut beschrieben.
  14. Mit den miezis ... obwohl das eher zweckgebunden ist ... wenn man Schniebibänder (Haargummis) unter die Schränke schießt und die beiden beim wiederholen die Wollmäuse und Spinnweben mitnehmen ... ich nenne das Catwisching
  15. Es geht darum, dass genau das zu dem führen kann, dass Bottom dafür verantwortlich gemacht werden kann - hätte ja einfach nur das Safewort sagen brauchen - da trifft uns doch keine Schuld...
  16. Heute
  17. Genau so sehe ich es auch. Grenzen sind nicht zwangsläufig in Stein gemeißelt. Mit wachsendem Vertrauen, Erfahrung und einem stimmigen Zusammenspiel können sie sich verschieben. Entscheidend ist für mich, dass das aus eigener Bereitschaft geschieht – nicht durch Druck. Manchmal beginnt persönliches Wachstum eben genau dort, wo man sich sicher genug fühlt, über bisherige Grenzen hinauszugehen.
  18. Was ist ein Dom-Schinken?
  19. Ich denke, dass sich Grenzen auch verschieben können. Es kommt natürlich auch immer darauf an, was für mich persönlich als Grenze gilt. Bestimmte Situationen fühlen sich vielleicht einfach im Moment nicht stimmig an, was aber nicht gleich als Grenze gesehen werden sollte. Wenn man lang genug Vertrauen aufgebaut hat und das Zusammenspiel ineinander fließt, kann man auch über sich hinaus wachsen.
  20. Etwas mehr Kontext zu deinem Thema wäre hilfreich. Ansonsten sehe ich da nur, dass du das erleben möchtest und das eben einfach so machen kannst. Ich sehe da keinen Punkt in deinen Beiträgen, die man dazu diskutieren könnte... Hast du da Bedenken, das einfach zu machen oder was für ein Gedanke oder Frage ist dabei in deinem Kopf?
  21. Keine Sorge, hier steht tatsächlich ein Mensch – mit dementsprechend langjähriger Lebens- und Berufserfahrung und durchaus in der Lage, selbst zu entscheiden, was er schreibt und warum. Was dagegen bemerkenswert nichtssagend ist: unter einem Beitrag ausführlich zu erklären, wie nichtssagend du ihn findest. Wenn meine Kommentare für dich weder interessant noch ansprechend noch erkenntnisreich sind, gibt es dafür eine erstaunlich elegante Lösung: einfach weiterklicken. Das Internet hält diese Funktion seit Jahren zuverlässig bereit. Du musst nicht jeden Text mögen. Du musst ihn nicht einmal zu Ende lesen. Aber dich über vermeintlich überflüssige Kommentare auszulassen und dafür selbst einen überflüssigen Kommentar zu hinterlassen, hat schon eine gewisse unfreiwillige Komik. Also: Gefällt dir nicht? Weiterklicken. Funktioniert ganz ohne Natodraht, Elektrozaun und Dom-Schinken.
  22. Nun, da der Typ sich nicht an ab 18 hält, wäre der hier sogar raus.
  23. Diese Schwemme an Threads mit selbstverständlichen bis nichtssagenden Inhalten in dieser sozialpädagogisch-KI-verdächtigen Schreibe - was erwartet man davon? Die Schulter getätschelt bekommen? Als Subversteher gerühmt werden? Danke für die Erklärung, was Nein bedeutet. Meine Grenzen sind mit Natodraht verstärkte Elektrozäune und es riecht häufig nach Dom-Schinken.
  24. Solche Menschen hätte aber auch ein Safewort nicht gestoppt.
  25. "Kontrolle" und "Verantwortung" sind einfach zwei Begriffe für verschiedene Angelegenheiten. Wie "erstaunlich oft" das missverstanden wird, kann ich nicht beurteilen. Soweit die Verantwortung für sich selbst gemeint ist, kann diese niemand wirksam komplett abgeben. Das ist sittenwidrig. Z. B. wirken im Innenverhältniss einer Beziehung getroffene Absprachen nicht nach außen. Wenn der Dom sagt "fahre Auto" und die führerscheinlose Sub baut einen schlimmen Unfall, dann wird sie bestraft, muss sie die Verantwortung übernehmen und nicht ihr Dom. Wenn er sagt "fahre Auto" und die Sub ist eine gute Fahrerin, hat aber im Moment Schwindelgefühle und informiert ihren Dom nicht darüber und baut einen Unfall. Ist es ganz besonders ihre Verantwortung. Das ist also alles relativ begrenzt auf Beziehungsebene. Nur darum geht es beim BDSM.
  26. Das ist die Moral der Geschicht.
  27. Keine Ahnung, vielleicht hatte ich noch nie FemDom.
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