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  1. In der letzten Stunde
  2. Deswegen diskutiere ich das Thema in den seltensten Fällen, weil es meistens auf das rausläuft, wie andere Themen rundum Gewalt und Kriminalität. War aus der FAZ, kannst nachlesen. In Bild stehts auch. Vielleicht eher dein Niveau 😉
  3. Das ist absolut nachvollziehbar @TaliX. Wie gesagt, dachte ich damals gar nicht, dass Online "Dating" irgendwie wahllos sein könnte oder auch einfach Beschäftigung oder das Zaubern einer Figur, sich lediglich "aufzugeilen". Heute bin ich wohl auch ein wenig "abgebrühter". In dem Sinne, über bdsm zu plaudern oder so. Aber auch da, es kommen Nachrichten, ob man sich über bdsm austauschen möchte. Das verstehe ich auch so. Ich tausche mich ggf. mal aus, wer was gut findet oder so. Auch mit männlichen Subs. Schnell kommt die Frage, ob ich das auch von der anderen Seite aus machen würde. Davon war aber nie die Rede. Mein Herr hat sicher auch schon Subs getroffen, die mit ihrem Alter (eine 10 Jahre älter und gab das dann auch zu, sie würde meinen deutlich jünger auszusehen und hatte das halt angegeben^^), Gewicht und dergleichen. Und da sprechen wir nicht über ein paar Kilo "wegmogeln". Dass die sich dann noch real treffen, ist ja irgendwie auch lustig... Gerade dann bin ich doch ehrlich. 🤔 Dass man nicht sofort alles "offenbart" finde ich sehr logisch. Aber halt ein authentisches Bild. So, dass genug Vertrauen für eben ein erstes Treffen vorhanden ist und der Reiz auch vorhanden ist. 👍 Dass es "Fake-Profile" und so gibt, Leute aus ganz anderen Gründen heraus schreiben, ohne Witz, das war mir damals nicht bekannt. Ich dachte halt, man sucht online "wen". Und deshalb macht man das. 😃 Weil man bdsm real so einfach nicht findet (Stammtische kannte ich noch nicht und wüsste auch nicht, ob ich mich alleine dahin getraut hätte. Heute vermutlich eher, wenn man etwas im bdsm Bilde ist). Na ja, teilweise ist es eine Mischung bei mir. Ich bin abgebrühter geworden, gleichzeitig auch skeptischer, aber manchmal immer noch ein wenig "naiv". Weil ich mir das irgendwie kaum vorstellen kann, dass nicht Bärbel sondern Klaus schreibt, der Bärbel erfunden hat...
  4. Da würde ich sagen, dass du dich nicht zum expliziten füttern des Kopfkinos anderer Menschen zur Verfügung stellen solltest - erspart dir am Ende die Enttäuschung. Und von Austausch der Fantasie zur realen Umsetzung könnten zwei kleine Zwischenschritte nicht unwichtig sein... 🤔
  5. Ich fühle starkes Unbehagen bei dem Wort „Selbstaufgabe“. Es hat für mich etwas von „beim Ertrinken nicht mehr zu versuchen an die Oberfläche zu gelangen“… weckt Beklemmungen. Ich liebe es, wenn ich in einen Zustand gelange, in dem ich wie Wachs für sie bin. Aber wohlgemerkt ist das ein zeitweiliges eintauchen. Der Moment, die Zuwendung zu ihren Bedürfnissen, Vorstellungen, Gesten und Worten. ABER, das Leben ist immer mehr, als unsere Dynamik. Da gibt es die vielen anderen Rollen, Verpflichtungen und ToDos für mich, wegen derer ich mir auf gar keinen Fall leisten kann, dauerhaft ein sabbernder Lappen zu sein, der kriechend folgt und sonst keine Eigenständigkeit mehr besitzt. Ich muss dennoch in unterschiedlichsten Augenblicken und an diversen Orten für mich und andere da sein, proaktiv Entscheidungen treffen und auch Grenzen setzen. Das passt für mich nicht mit Selbstaufgabe, auch wenn es gelegentlich ein reizvoller Tagtraum sein kann, realistisch ist das für mein Leben nicht.
  6. Schön dann bring keine fake news.
  7. Damit ist dann auch mindestens die Grenze zum Rassismus erreicht, ganz egal welche Zeitung womit auch immer zitiert wird, um diese Aussage zu stützen. Das suggeriert, als wären in Deutschland geborene Männer alles feine Typen, was ebenso lächerlich wie ein fataler Irrglaube ist, der sich für jene, die lieber locker durch die Hose atmen anstatt selbst Teil einer Verbesserung der Situation sein zu wollen, sehr viel unangenehme Gedanken und Stress erspart. Genau solch ein „Reflex“ ist Teil des Problems bei uns Männern.
  8. Hey, ich sehe da für mich kein Problem, da es ein fiktionaler Charakter ist. Ich schreibe aber auch smut, bin es also gewohnt, Charaktere zu "benutzen". Und "in der guten alten Zeit™" hatte ich auch oft genug Sex im Cosplay. . Anderes Thema wäre für mich tatsächlich, wenn man eine echte Person/persona "spielt", also jetzt zb irgendeine streamerin oder sowas. Finde ich nicht allgemein problematisch, aber kann gut verstehen, wenn Leute da ne Grenze ziehen. LG, Sue
  9. Du, ich hatte in einem anderen Forum mal eine Onlinefreundin - platonisch. Wir haben öfters telefoniert. Bis mir jemand den Link zu dem Model schickte, von der sie ihre Profilbilder gestohlen hatte. Sie hat sich dann tränenreich entschuldigt und mir ein Bild von ihrem echten Gesicht geschickt. Aber sie lud weiter Fakebilder hoch, und ihre immer dramatischer werdenden Geschichten fand ich dann auch nicht mehr glaubwürdig. Der Punkt war - ich hätte ihr reales Ich wahrscheinlich interessant genug gefunden. Aber die lebte online eine Lüge und war danach süchtig. Mir wären die Bilder egal gewesen, es gab ja kein sexuelles Interesse. Trotzdem spielte die auch mir gegenüber eine Wunschversion ihrer selbst, und ich hatte keinen Bock zu raten, stimmt dies oder jenes jetzt zu 15 oder 60%.
  10. Wenn 20-25% der Frauen sexuelle Belästigung bis Übergriffe erlebt hat, geht das nicht von 1% der Männer aus, sondern eher einem gar nicht so kleinen Prozentsatz. Behaupten wir gutmütig, jeder fünfte oder sechste Mann hat was gemacht in seinem Leben, dass wir spätestens heute als übergriffig sehen. Ich glaube, sehr viele Männer wollen es nicht wahrhaben, dasssie in ihrem familiären, beruflichen und freundschaftlichen Umfeld zig Täter kennen - oder selbst aus Sicht einer anderen Person waren. Ich habe so unendlich viel übergriffiges Verhalten gesehen, und einiges erlebt...Ich traue unbekannten bis semibekannten Männern nur so weit, wie ich sie werfen kann. Mich verbürgen würde ich mich für die wenigsten. Und allgemein, glaube ich, neigen die meisten Menschen dazu, viel über sich und andere zu verdrängen und zu beschönigen, und nicht intensiv in die Innenschau zu gehen. Will mich nicht komplett davon ausschließen. Aber ich erinnere mich tatsächlich an lauter grenzwertige Sprüche von mir von früher, und auch mindestens einen Moment grenzüberschreitenden Verhaltens meinerseits. Vermutlich darauf basierend, wie viele, buchstäblich unzählige Male ich verängstigt, verfolgt, bedroht wurde. Was aber keine Entschuldigung ist für das Verhalten, was ich da begangen haben. Denke, wenn jemand in seiner Jugend dauernd mit anderen Jungs Mädels hinterhergejohlt, die Umkleidekabine der Mädels gestürmt hat, regelmäßig versucht hat, eine mit Alkohol und Druck zum Sex zu bewegen, und mehrmals aus "Spaß" einer auf den Hintern gehauen oder den Rock hochgerissen hat...So jemand wird sich entrüsten über die bösen Feministinnen, die wegen Kleinigkeiten so'n Aufriss machen keinen Spaß verstehen. Weil in all das zurückblicken, würde das Selbstbild als "guter" Mensch erst einmal zum Einsturz bringen.
  11. Wenn sich keinerlei Verbindlichkeit einstellt, daran finde ich, kann man es merken. Understatement geht nur ums Schreiben.
  12. Die Erfahrung, dass man da nicht ehrlich war oder so, hatte mein Herr auch schon @TaliX. Die kann sich im Ansatz natürlich bereits aufbauen. Für mich war klar: Ich suche ernsthaft und real einen Dom. Und nicht mal eben so. Sondern als eine Beziehung (Partnerschaft wäre nochmal was anderes, wozu es dann kam). Im Idealfall ist ein vorheriger Austausch tatsächlich aufs Reale übertragbar. Aber ich hatte sozusagen auch noch nie vorher online jemanden gesucht. Für mich war das klar, dass man da ehrlich ist und das Gegenüber auch usw. 🙈 Also das war für mich glaube ich schon verbindlich. Dass das die Online Welt und Kennenlernen so grundsätzlich nicht ist, war mir glaube ich gar nicht bewusst.
  13. Heute
  14. Es ist dann ja gar nicht wirklich dazu gekommen, dass man eine Dom-Sub-Beziehung hat, wenn man sich noch nie gesehen hat. Man kann mal im Chat ein gutes Gefühl haben, aber das heißt nicht, dass es auf das Reale übertragbar ist. Genug Leute haben uralte oder geschönte Bilder. Ich stand original mal vor jemandem, der 20 Jahre älter, 20kg schwerer und 20cm kleiner war, als die Profilfotos suggerierten. Manche Leute haben einen Eigengeruch, den man nicht abkann, obwohl alles andere stimmt. Ein Bekannter, der sehr attraktiv war, dessen Finger fühlten sich wie Gummi an, was jegliches Interesse erstickte, dass ich hätte entwickeln können. Ich hebe mir Verbindlichkeit auf für Menschen, die ich intensiv kenne. Wobei eine über 20jährige Freundschaft, die ich pflege - wir antworten auf einander etwa alle 3/4 Jahr. Aber wären für einander da, wenn es nötig wäre. Ein paar Tage oder Wochen texten ist für mich unverbindlich. Geht es über Monate, ohne Treffen - ist da was auf einer Seite, dass das nicht wirklich will/kann.
  15. @Krypticon hier hing ich tatsächlich auch - kannst du die Frage evtl nochmal anders stellen/teilen wie sie gemeint ist? Gern auch als Anlass zur Rückkehr zum eigentlichen Thema
  16. Würde gern fühlen wie es ist im vakuumbett gefangen zu sein. Oder einfach mal nur benutzt zu werden, anderen zu dienen. Den kopf auszuschalten und nicht nachdenken zu müssen
  17. Ich konnte jetzt das zumindest zuordnen. Und es mag für einige "Wortklauberei" sein. Sorry, das ist dann halt manchmal bei mir so. In der Hinsicht ordne ich die Aussage für mich jetzt als korrekt ein. Was allerdings keine grundsätzliche Selbstaufgabe meint (bzw. "gewissermaßen" kommt hin), sondern in verschiedener Hinsicht einfach etwas von sich aufzugeben. Dieses, etwas von sich aufzugeben ist schlüssig. Das tue ich schon, wenn ich jemanden in meine Seele blicken lasse und das nicht mehr alleinig kontrolliere.
  18. Es gibt Menschen, die werden es nie verstehen. 🤷‍♀️
  19. Und du schon? BDSM ist so vielfältig und lebt jeder anders. Es gibt kein falsch, so lange es sich für die Beteiligten gut und richtig anfühlt. So einfach ist das.
  20. Auch früher tauchte jemand zum ersten oder zweiten Date nicht auf. Wohnte man auf dem Dorf oder Kleinstadt, lief man sich über den Weg und redete dann auch nicht unbedingt - eine Seite hätte deutlich gemacht, da ist kein weiteres Interesse. Vor Rufnummernunterdrückung konnte man dann noch gezwungen werden, mit der Person zu sprechen, der man nichts zu sagen hat. Ich kann jetzt besser vergleichen, wann ein Chat für mich so uninteressant wird, oder sich irgendwelche Dinge auftun, wegen denen ich kein erstes Date will. Und antworte dann nicht auf die letzte Nachricht - oder andersherum. Das ist mir herzlich egal. Chatten heißt wörtlich übersetzt plaudern. Wenn das Plaudern schon langweilt, ist der anfängliche Funke erloschen. Tausende begonnene Chats. Etliche in der Luft hängend - bzw Luft raus. Andere interessant - dann löscht der andere sein Profil, oder loggt nie wieder ein. Ein kleiner Teil lebt vlt lieber in Phantasien, und traut sich nicht, die umzusetzen. Aber ich würde wetten, der Großteil hat einfach lauter kleine Dinge mitbekommen, die das Gegenüber unattraktiv machen. Zu großes Interesse, zu wenig Interesse. Zu schnell zur Sache gekommen, nie zur Sache gekommen. Oder nach dem Sexting ist ein Bähmoment - war gut zum Masturbieren, aber die Kinks des anderen, die Formulierungen - irgendwas stößt ab. Das ist nicht bibdungsgestört, menschliche und sexuelle Kompatibilität zu wollen. Niemand muss an einer Beziehung arbeiten, wenn eigentlich noch Funken sprühen und alles toll erscheinen sollte. Ich mag die Unverbindlichkeit, die Möglichkeit der Wahl. Und nicht auf nem Dorf festzusitzen und entweder Manfred, der einigermaßen gut aussieht, aber langweilt, oder Jonathan, der ein bisschen die eigenen Interessen teilt, sich aber anzieht wie sein Opa, heiraten zu müssen und die ganze Ehe genervt zu sein. Hölle, ich hab schon vor 20 Jahren eine kurze Freundschaft mit nem Mädel beendet, weil es dauernd "zum Bleistift" gesagt und dämlich gelacht hat, jedes verdammte Mal. Einsilbig geantwortet, bis nichts mehr kam. Egal, ob romantisch, platonisch oder sexuell/kinky - wenn's aus welchem Grund auch immer nicht passt, kann weg.
  21. Das finde ich durchaus. Sich selbst "gerecht" werden meint ja nicht immer "selbstsüchtig" zu sein. Es kann einfach erfüllender sein, dem Dom gerecht zu werden und dadurch auch sich selbst.
  22. Ja ich finde den Faktor dahingehend auch wirklich sehr erniedrigend, teilweise löst es sogar ne Art Demütigende Empfindung aus. Gerade ausgerechnet diese Menschen, jene Personen, zu bedienen und oder zu Verfügung zu stehen. Dabei müssen die ja nicht mal so gemein sein, wie sie es vielleicht damals waren. Einfach alleine das sich hingebende, entblößende und untergebende Gefühl von jener Macht Verschiebung, wirkt dahingehend auch sehr stark. Weil man den Unterschied von zuvor kennt. Die eventuelle Gleichberechtigung und oder Gleichstellung (damals beide auf derselbe Stufe/Ebene vielleicht agierend). Nun aber die Position/Situation sich stark verschiebt. Aber auch so, selbst wenn es gute Freunde wären, oder Personen, mit denen man klar kam. Hat es schon doch nen gewissen Beigeschmack von etwas abwertendes, einsortierendes, auf eine niedrige Position sich zu begeben, oder dahingehend eingestuft zu werden, oder gar belächelt. Jedenfalls ganz anders, als wenn man eine Person nicht kennt, b.z.w die Person einen vorher nicht kannte.^^ Zusätzlich spielt für mich da auch sehr stark die Soziale Klassenschichtung mit hinein. Die das dann noch mehr verstärken kann, oder noch mehr die Kluft dazwischen weitet. Auch mit einer meiner absoluten Lieblings Kinks dahingehend. Ich weiß auch nicht, warum ich Schlampe, bei all dem, oder wieder mal bei sowas, so extrem feucht werde, kann mir aber auch anderweitig leider nicht helfen. 😅🙃 Bei der "Mutprobe" Sache, musste ich gleich direkt an jener Aussage; "hast du gut gemacht Puppy" denken. Sie freuen sich, das man jene Befehle befolgt hat und zugleich ist man doch nur das Spielzeug. 😄 Nein, natürlich ist das nicht gut, wenn man in so eine Konstellation reinrutscht und oder in der Annahme ist, man hat wirklich Freunde gefunden, oder man gehört dazu und wird so dermaßen benutzt und betrogen. Zum Glück bin ich was das anbelangt, eh ne Einzelkämpferin und hab nicht so das Verlangen, irgendwo dazu zugehören. Oder vielmehr, ich habe einfach meine eigenen Prinzipien. 😄
  23. @Bratty_Lo, Ist das so? Würde sie sich gerecht werden, würde sie so ihre Wünsche, ihre Bedürfnisse Befriedigen? BDSM ist wie Zahnräder einer massangefertigten Uhr. Egal ob groß, ob klein, sind die Zähne eines Rades Kaputt, weil das tärkere Rad, mal schneller, mal langsamer gelaufenist oder rückarrug gestoppt hat. Die Uhr im gesamten ist Kaputt
  24. Ich brauche nicht googeln, denn ich beabsichtige dazu keine Diskussion, siehe Punkt 4 🙂 S.o.
  25. Wäre es vielleicht möglich, auch über das genaue Verhältnis der Opfer zu debattieren, ob diese eher blond oder brünett sind. Sehr traurig grad der Verlauf. 😞
  26. Was sagt man zu einem toten Eisbär? Was du willst... Er ist ja schon tot
  27. Das kennt mein Herr durchaus auch und ist offenbar ein nicht allzu seltenes Phänomen. Für mich baut sich das halt auch auf. Und zwar im Hinblick auf was Reales. Wir hatten dann auch privat geschrieben und telefoniert usw. Das konkret geplant. Warum einige sehr lange dabei bleiben und dann auf einmal nicht mehr, wenn das real Geplante auch wirklich real werden soll, lässt sich am Ende wohl nicht eindeutig beantworten. 🙃
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