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  1. In der letzten Stunde
  2. Das gilt es beim Kennenlernen und im Verlauf einer Verbindung auszuloten. Beide Seiten können da ja ganz unterschiedliche Bedürfnisse haben. Auch die Lebensumstände können, mal unabhängig von der eigenen Vorstellung, grundsätzlich eher gegen eine Dynamik im Alltagsgeschehen sprechen. Somit können das die Beteiligten immer nur, nach Kenntnis der eigenen Bedürfnisse und Möglichkeiten, sowie im ehrlichen Austausch miteinander, für sich ausloten und entwickeln. Eine allgemeine Vorgabe/ grundsätzliche Ausrichtung kann es für mein Dafürhalten daher nicht geben.
  3. @drochtersen62462 Ich muss dir leider die Illusion nehmen. Das typische Putzen eines Malesubs findet meistens in ihren Köpfen statt. Ich bekomme zig Mails mit Angeboten sich als Haus- oder Putzsklaven zur Verfügung zu stellen. Früher sagte ich: "OK. Kein Problem. Mein Auto sieht wie Sau aus. Wir treffen uns an der Tankstelle. Du putzt mein Auto während ich Kaffeetrinken gehe und wenn es gut lief, sehen wir weiter." Anschließend folgte ein Foto meines verdreckten Autos. Und jetzt rate mal wie viel sich dann mit mir tatsächlich an der Tankstelle getroffen haben? Genau, kein Einziger. Was bringt mir ein Putzsklave der nicht putzt, sondern nur nackt in meinem Haus rumhüpfen möchte? Da bin ich mit einer bezahlten Putzfrau besser bedient.
  4. Eine Entschuldigung zeigt, dass Du Dir Deiner Fehler bewusst bist. Den Fehler nicht zuzugeben und ohne Entschuldigung weiterzumachem, untergräbt Deine Autorität.
  5. Was sich hier aus den versch. Äußerungen zeigt, wie abhängig eine Entschuldigung/Schuldeingeständnis von der jeweiligen Dynamik ist. Da ich mich fern ab von Master/slave bewege und TPE für mich nur 3 Buchstaben sind bzw. zum Abdichten dienen, hier meine subjektive Antwort. Mir als Top ist vorallem eines wichtig und das ist Authentizität. Sich wirklich dafür grade zu machen und zu seinen Fehlern aufrichtig stehen, ist unangenehm, aber zeugt von mentaler Größe. Ich erwarte ja auch Ehrlichkeit und Transparenz von meinem (devoten) Gegenüber und gleiches darf/hat diese Person von mir zu erwarten. Mit ist das Vertrauen zueinander wichtiger als irgendein Machtgefälle. Mache ich einen Fehler und die habe ich gemacht und werde sicher auch neue machen, spreche ich das an, fühle mich schlecht und entschuldige mich mehrfach auch in versch. Form je nach Schwere meines Fehlers und fühle mich dadurch in meiner dominanten Rolle bestärkt und keineswegs untergraben. Sich als Top selbst zu reflektieren, zu wissen, dass man ein Mensch ist, der immer Fehler macht und sich das eingesteht, strahlt für mich mehr Selbstsicherheit und Führungsstärke aus als ein/e "Herr/-in", welche ihr Fehlverhalten hinter ihrem kleinen Ego verstecken und es auf ihre Untergebenen abwälzen.
  6. Sehr gute Zusammenfassung!
  7. Natürlich würde ich mich mindestens entschuldigen. Wie viel Kleinkind kann man sein um darüber nachdenken zu müssen das man scheiße baut und sich das dann nicht eingestehen. "Upps, da ist das Messer in den Körper gegangen bei Knife Play, so eine selten dämmliche Sub auch". Und ja das Beispiel ist durchaus passend, da ist die Sub dann nicht Schuld sondern man selbst. Ich kann jeder Sub nur empfehlen, wenn der Dom der Meinung ist so unreif zu sein das "ihre Erhabenheit" der Meinung ist das sein Fehler, der Fehler der Sub ist, dann sollte die Sub gehen und vor der Person alle warnen. Es ist nicht die Aufgabe eines Doms zu dominieren, es ist die Aufgabe des Doms aufzupassen und Fürsorge zu tragen. Und wer das nicht verstanden hat, soll seine Pornos ausmachen, seinen Account von jeglicher Plattform löschen wo er andere anschreibt bezüglich "BDSM" und sich eingestehen das er Charakterlich dazu nicht geeignet ist. Und das beweist Charakterstärle und was im Ansatz ein Dom sein könnte, die Einsicht das man auch Fehler macht und sich Gedanken darum macht wie man diese dann beheben könnte.
  8. Ja, doch. Finde das sollte ein Sub auch im Alltag tun. 🤭
  9. Als Dom übernehme ich Verantwortung und Führung. In so einer Position nicht zu Fehlern stehen zu können, sie nicht ehrlich an- und besprechen zu können halte ich für ein Zeichen der Schwäche und mangelnde Führungskompetenz, eine lapidare Entschuldigung für ein Zeichen der Geringschätzung. Nichts davon würde ich meiner Partnerin entgegenbringen wollen. Ich möchte, dass sie sich auf mich verlassen kann und sich als meine Partnerin wertgeschätzt fühlt. Als Mensch ist niemand perfekt, das ist allgemein bekannt... warum sollte ich also versuchen, diese Illusion durch kindisches Verhalten aufrecht zu erhalten? Was sich mir ebenfalls nicht erschließt, ist die Wertschätzung und das Verantwortungsbewusstsein, wenn man ihr dann ein Goodie hinwirft. Hat was von dem obligatorischen Blumenstrauß, wenn Mann mal wieder zu spät aus der Kneipe heimgekommen ist. Allein, dass es ein Standardvorgehen ist, widerspricht der Wertschätzung und dem Verantwortungsbewusstsein fundamental, es ist ein billiges Freikaufen. Besonders, wenn man sich nicht mal die Mühe macht, selber was auszusuchen, sondern Blanko-Gutscheine verteilt wie ein Kind zum Muttertag.
  10. Ich entschuldige mich, wenn ich einen Fehler mache. Weil ich das auch vom Sklaven erwarte und mit gutem Beispiel voran gehe. Eine Wiedergutmachung gibt es nicht. Die Entschuldigung muss reichen. Wenn nötig gibt es auch Trost. Lügen sind auch für mich ein NoGo. Verheimlichen wichtiger Dinge übrigens genauso.
  11. Ja!😂
  12. Mir sind diese Gedanken immer sehr befremdlich. Als sub und Sklavin bin ich immer noch ein Mensch. So wie auch der Dom. Wenn der Dom einen Fehler macht und mir zu unrecht eine Standpauke hält. Ist das mindeste was ich erwarte das er seinen Fehler eingesteht (allein schon aus rein menschlicher Sicht) und sich um mich kümmert was einfach seine Aufgabe als Dom ist. Mir ist es wie gesagt fremd zu glauben das SUB da kein Recht drauf hätte. Und nein Fehler zugestehen untergräbt deine authorität nicht. Im Gegenteil es zeigt das du dir bewusst bist was du tust und dein stolz dir nicht im Weg steht. Das ist wirkliche authorität meiner Meinung nach. Egal ob als Dom, Lehrer oder Elternteil oder welche "authoritäts Person" auch immer. Kannst du deine eigenen Fehler nicht eingestehen bist du einfach nur nen machtgeiles Etwas das selber riesen Egoprobleme hat.
  13. Für mich wäre sich zu entschuldigen die einzig richtige Wahl. Zu seinen Fehlern zu stehen ist für mich definitiv ein Zeichen von Stärke und Verantwortungsbewusstsein. - Niemand ist perfekt, auch kein Dom dieser Welt. Fehler passieren und gehören dazu, der Umgang damit zeigt den Charakter eines Menschen.
  14. Mein Herr prüft immer alles weit. Wie gut Aufgaben zu erfüllen sind, gibt auch Acht darauf, nichts zu übersehen usw. So etwas mag in seltenen Fällen mal passieren. Mein Herr würde sich dafür entschuldigen. Ich sehe daran kein "Anrecht" in dem Sinne. Aber wenn der Herr eine Sub für auch versehentliche Fehler ihrerseits, dass sie mal was übersehen sollte, bestraft, dann wäre anders herum für mich der eigene Anspruch, das auch entsprechend für sich selbst zu bewerten als Fehler. Und sich dann als Dom zu entschuldigen. Sprich, hier nicht mit zweierlei Dingen Maß zu messen. Das ist in meinen Augen einfach eigenes Gerechtigkeitsempfinden des Doms und Fairness. Es ändert ja am Machtgefälle nichts. Ein Geschenk oder was auch immer, brauche ich da nun wirklich nicht. Aber das eigene Erkennnen eines Fehlers, wenn wie gesagt im Gegenzug die Ansprüche an die Sub auch entsprechen gelten, das ist schon ganz nett...😉
  15. Und sich nicht einfach lapidar entschuldigt (ich will damit nicht sagen, dass du das anders beschrieben hast. Ich stimme deinem Beitrag zu und möchte noch meine Sicht erläutern), sondern es reflektiert und begründen kann. Eine Entschuldigung muss einen gewissen Stellenwert besitzen und man darf auch nicht davon ausgehen, dass es damit dann erledigt ist. Manche Vorgänge benötigen Zeit und man sollte natürlich auch in der Lage sein, den Fehler in Zukunft nicht zu wiederholen, weil man ein besonderes Augenmerk darauf hat.
  16. Ein Wunsch frei oder ein Goodie? Nein danke, ich will einen erwachsenen Partner, der sich entschuldigt und dies auch meint und nicht einen Menschen, der glaubt, sich aus der Situation freikaufen zu können.
  17. 1. Es ist Schwach, nicht zu seinen Fehlern zu stehen und keine Konsequenzen daraus zu ziehen. Dom würde bei mir massiv an Ansehen verlieren, wenn er nicht in der Lage wäre, sich zu entschuldigen. Tatsächlich ist es das, was Dominanz für mich ausmacht: Verantwortung und Konsequenzen ernst zu nehmen. Wenn er seine Regeln und Aufgaben und deren Einhaltung nicht ernst nimmt und überwacht, warum sollte ich es dann noch tun? 2. Wenn du von TPE sprichst, dann kann das meiner Meinung nach nur in einer festen partnerschaftlichen Beziehung bestehen. Eine Spielbeziehung und TPE schließen sich m.M.n. aus. Er wäre also auch mein Partner und würde mich dann auch als Partner verletzen, wenn er nicht zu seinen Fehlern und deren Konsequenzen stehen würde. Bei mir wäre also das Machtgefälle erst mal in Frage gestellt und je nachdem, wie massiv die Standpauke gewesen ist, würde noch ein Beziehungsgespräch über Erwartungen und deren Erfüllung anstehen. BDSM ist keine Einbahnstraße, das ganze beruht auf gegenseitigem Respekt. Und den musst du entsprechend eurer Beziehungsvereinbarungen auch deiner Partnerin zeigen. Und dazu gehört auch, Fehler einzugestehen und die Konsequenz zu tragen. Niemals sollte die Erfüllung von Rollenklischees vor dem Menschen kommen. PS: Flunkern und Lügen auf Subseite würde ich als Dom und Partner ebensowenig akzeptabel finden. Auch da wäre meine Überlegung, ob ein Machtgefälle nicht an mangelnder Grundeinstellung scheitern wird.
  18. Heute
  19. Gegen Hallo sagen und sagen wer man (persönlich) ist, sollte generell ja auch nichts sprechen. Würde man in einer realen Runde ja auch. Aber eben nicht auf Ebene das Miteinander hier über den Fetisch zu definieren/bedienen. Hat, wie der Kollege vorab ja zeigt, eh nur kurze Halbwertzeit. Von daher - welcome back und schön dass du (wieder) da bist 🌷
  20. Jup, stimme dir zu. Es berüht nicht das Machtgefälle, da ich bei Dom(me)s Reflexionsvermögen, Aufrichtigkeit und Einsichtsfähigkeit in besonderem Maße als Grundvoraussetzung ansehe. Wenn hier bereits ein Problem darin besteht, dass man einen Fehler nichtmal eingestehen bzw. sich entschuldigen kann, sehe ich das eher als gravierende Schwäche und Egoproblem. Fehler WERDEN passieren; alles eine Frage der Zeit. Der Umgang damit sollte aber von einer gewissen Reife zeugen. Gibt natürlich auch andere, gewünschte Herangehensweisen wie bei @@Rosenrot82, nbsp;was natürlich vollkommen legitim ist. Aber nach meiner persönlichem Ansicht ist das Eingestehen einer Unzulänglichkeit kein Mangel an Dominanz, sondern eher ein Zeichen der Wertschätzung.
  21. Warum muss ich sowas haben, ich habe einen sehr kleinen und meine Partnerin wird das feststellen, ist da die Enttäuschung bei ihr nicht viel größer, wenn sie merkt, das alles nur schein war, im Gegensatz zu zb Brustimplantaten, ich wirklich Sinn machen, bei einigen Frauen, die vom Schicksal benachteiligt worden, pushaps verschleiern nur, da kommt die Wahrheit auch raus, ist aber nicht so extrem, da sie nur den Anblick etwas verschönern
  22. Siehe meinen Tweed " Erinnerung" das ist finde ich genau die richtige Antwort, hast du aber gut umschrieben
  23. Den Fehler eingestehen und versuchen es wieder gut zu machen kann nie verkehrt sein. Niemand ist perfekt. Bin zugegeben nicht unbedingt die Art Dom/Switcher , der in strikten Schubladen denkt oder besonders ernst und streng beim Spiel ist...Eine menschliche Komponente mit Einfühlungsvermögen, Respekt und Akzeptanz für Bedürfnisse und Gefühle des anderen besteht bei mir immer. Kommunikation ist zunächst das wichtigste. Offen damit umgehen und den Sachverhalt klären. Gaslighting oder irgendein anderen Schwachsinn auftischen um vermeintlich das Gesicht zu wahren...kommt bei mir nicht in Frage...Bin selber sehr fokussiert und bedacht keine Grenzen zu überschreiten...grade bei dem Spiel mit einer relativ neuen Gespielin oder neuen Spielarten ,mache Ich mir manchmal Sorgen, dann Fehler zu machen. Gehe recht locker damit um...aber solche Schwächen oder Sorgen Fehler zu machen möchte man natürlich ungern auf die Sub/Partnerin projizieren. Wenn es mal passiert...einfach ehrlich kommunizieren. Hab ich bisher nicht bereut.
  24. Ich denke, der Hauptunterschied ist in dem Fall, dass ich als Dom ohne Strafe davon komme. Das zwischenmenschliche Verhalten ist für mich prinzipiell gleich. Sie würde ich zumindest ermahnen, vielleicht züchtigen für ihren Fehler. Bei mir reicht eine einfache Entschuldigung. Wobei, je nach Verletzung, schon mehr Gefühle und Worte angebracht sind. So, dass ich erneut meine Wertschätzung, mein Vertrauen in sie zum Ausdruck bringe.
  25. Ich glaube ich bin nicht die einzige Person auf der Welt der einfach egal ist was für Genitalien vorhanden sind oder nicht. Ich kann mit allem arbeiten. Peniskäfig geht wahrscheinlich schlecht, aber sonst 🤷‍♀️ Gibt denn DIR der Packer ein besseres Gefühl als Strapons? Danach würde ich gehen. Es wird Menschen geben, die nicht drauf klar kommen, aber die sind doch eh raus als Kandidat und bei den anderen Männern findet ihr zusammen eine gute Lösung.
  26. Ich beantworte nur die Frage was ich mir als Sklavin wünschen würde in dieser Situation. Und das ist mein persönliches Gusto, wie mein Master das regeln würde weiß ich nicht. Da kommt also das Donnerwetter und natürlich würde ich schmollen. Er würde seinen Fehler erkennen, mich streicheln und sagen, das hast du gut gemacht. Ich empfinde eine Entschuldigung vom Master an mich als ein "zuviel" und für mich fühlt sich das nicht gut an. Wie ich in einem anderen Thread erwähnte, bevorzugen ich eine gewisse Distanz und Gefühlskälte. Da sich nun einige über den Begriff "Gefühlskälte" muckiert haben, das sind meine eigenen Bedürfnisse und ich spreche nur von mir und von niemandem sonst. Ich ticke eben so.
  27. Treffender kann man es nicht bezeichnen.
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