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  1. In der letzten Stunde
  2. Mich überraschen immer wieder die Dategesuche hier. Offenbar gibt es sie, die Spontanen. Die auf ein heute Morgen eingestelltes Dategesuch nach einem Sklaven fürs Wochenende ihre Sachen packen und 400 km fahren. Klar bin ich spontan was meinen Partner angeht. Wenn er sich am gleichen Tag treffen möchte, kann ich das fast immer einrichten. Zu meinen unverpartnerten Zeiten gab es auch spontane Treffen. Ich hielt noch nie was davon, ewig lang zu schreiben. Ziel war immer real jemanden kennenzulernen. Theoretisch alle möglichen Szenarien durchzugehen, um dann bei einem Treffen festzustellen, dass die Chemie nicht passt, wäre für mich pure Zeitverschwendung. Insofern gab es meist kurze Zeit schriftlichen Austausch, dann ein "Schnuppertreffen" - und da die Entscheidung, ob mehr draus werden könnte.
  3. Mich beschäftigt gerade eine Frage, besonders im Zusammenhang mit D/s: Warum kann sich Küssen für mich intimer anfühlen als eine D/s-Dynamik – obwohl gerade D/s doch unglaublich viel Vertrauen, Verletzlichkeit und Nähe voraussetzen kann? Dabei meine ich ausdrücklich nicht, dass D/s für eine dominante oder eine submissive Person weniger intim sein muss. Im Gegenteil. Als Sub kann es eine enorme Form von Vertrauen sein, einem Menschen freiwillig Macht zu überlassen, sich führen zu lassen und sich in einer Dynamik verletzlich zu zeigen. Und auch aus der dominanten Perspektive kann es sehr persönlich sein, diese Verantwortung anzunehmen, die Grenzen des anderen zu kennen, seine Reaktionen wahrzunehmen und mit dem Vertrauen umzugehen, das einem gegeben wird. Trotzdem empfinde ich Küssen für mich noch einmal anders. Für mich ist Küssen ein unmittelbarer nonverbaler Dialog – fast wie ein Walzer. Einer macht eine Bewegung, der andere reagiert darauf. Mal führt der eine, mal der andere. Man muss sich gegenseitig wahrnehmen, aufeinander eingehen und den Rhythmus gemeinsam finden. Es gibt keine Rolle, hinter der man sich bewegen kann, die einem aufgezwungen wird oder der du gerecht werden muss. Vielleicht liegt genau darin für mich der Unterschied: In einer D/s-Dynamik können Dominanz und Submission einen klaren Rahmen geben. Beim Küssen fällt dieser Rahmen für mich weg. Da geht es weniger darum, wer führt und wer folgt, sondern darum, wie zwei Menschen unmittelbar aufeinander reagieren. Ich kann deshalb jemandem in einer D/s-Dynamik sehr viel Vertrauen entgegenbringen und trotzdem keinen Wunsch haben, ihn zu küssen. Denn Küssen ist für mich nicht einfach eine weitere sexuelle Handlung. Ich kann keinen Menschen küssen, für den ich keine Gefühle habe. Vielleicht gibt es deshalb für mich verschiedene Arten von Intimität: D/s kann bedeuten „Ich vertraue dir genug, um mich auf unsere Dynamik einzulassen.“ Sex kann bedeuten „Ich teile körperliche Nähe mit dir.“ Und Küssen bedeutet für mich „Ich begegne dir unmittelbar und wir kommunizieren miteinander, ohne Worte.“ Mich interessiert deshalb besonders, wie andere das erleben – sowohl aus der dominanten als auch aus der submissiven Perspektive. Gibt es für euch einen Unterschied zwischen der Intimität von D/s und der Intimität von Küssen? Kann sich Macht abzugeben oder Macht zu übernehmen für euch persönlicher anfühlen als ein Kuss? Oder ist es gerade umgekehrt? Und vielleicht noch spannender: Gibt es für euch einen Punkt, an dem eine D/s-Dynamik von einer persönlichen Beziehungsebene getrennt werden kann – oder sind Vertrauen, Macht, Begehren und emotionale Nähe für euch untrennbar miteinander verbunden? Für mich bleibt momentan der Gedanke: Bei D/s kann ich mich bewusst auf eine Rolle und eine Dynamik einlassen. Beim Küssen gibt es für mich keine Rolle. Da bin einfach ich – und da bist du.
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  4. Wie der Herr so das Gescherr sagt man dann ja wohl nicht ohne Grund
  5. Heute
  6. Ja...jajaja. ich kenne das noch sehr gut. Man wird als Schlafplatz erwählt, angegähnt mit Mundgeruch, ein Pups rutscht auch mal raus, dann wird man mit den Pfoten getreten als sei man eine milchgebende Kuh, man wird grundlos gebissen oder fährt die Krallen aus. Haustiere kommen keine mehr her. Die einzige eventuelle Ausnahme wäre ein Dackel. Aber das ist kein Tier und erst recht kein Hund, ich mag keine Hunde und Hundebesitzer auch nicht!
  7. Trotz das mein erzeuger afroamerikanischer Herkunft ist, und lebt auch wieder dort, hab ich sehr sehr helle Haut und wodurch ich auch schon einiges eingesteckt habe an Sprüchen .... Haut sagt halt null aus wer oder was man ist. Selbst die Herkunft nicht. Gibt ja Leute die in 2ter oder Dritter Generation in Deutschland oder anderen Land geboren wurde und trotzdem werden sie auf etwas äußerliches reduziert das vererbt wurde. Traurig aber ich hab die Hoffnung das es iwann noch ausstirbt. Trauriger ist das einige mit dem Wissen das mein erzeuger ein people of Couleur ist mich plötzlich anders behandelt haben.. Tja helle Haut, blaue Augen und der geburtsort sind wohl doch nicht genug für manche.
  8. Keine Erklärung zum Anwurf. Okay. Ich bezog mich auf stille, introvertierte Menschen. Niemanden dem es leicht fällt Kontakte zu knüpfen, niemanden der laut ist, also eher im Mittelpunkt steht.
  9. Ich denke mein Beitrag, auf den Du Dich bezogen hattest, hatte keine unerreichbaren Idealvorstellungen ausgedrückt, sondern nur Fakten und Selbstverständlichkeiten für eine themenbezogene Plattform. Sowie weiterhin versucht, rein sachlich, anhand der von der Inhaberin dieser Plattform selbst veröffentlichten "Vision", die Frage dieses Themas zu beantworten:
  10. Ich gebe dir in sofern Recht, dass all die Dinge die du genannt hast in einer moralischen Bewertung - zu keinem unterschiedlichen Ergebnis führen.
  11. Genau und das kannst js du dann machen, die Lügner entlaven. Weil du wahrscheinlich hier der einzig ehrliche bist.
  12. Hab ich das behauptet? Es ist meine Sicht nach der wurde gefragt.
  13. Ja, im R@peplay schon, aber eben nicht in Bezug auf Raceplay.
  14. Da hast du wohl recht. Ich selbst habe es als abwertend eingestuft. Was vielleicht daran liegt, dass ich Menschen nicht nach Rassen definiere. Selber aber nicht selten im negativen Kontext damit konfrontiert werde.
  15. Hatte ich im Sinne eines Kinks auch nicht. Aber da ich ein sehr heller Typ bin, wurde mir auch schon gesagt, "Sorry, aber ich stehe auf andere Ethnien." Wobei ich persönlich grundsätzlich in Ethnien oder Herkunft einordne und nicht in Rassen.
  16. Ist etwas zu bezeichnen immer gleichgesetzt mit einer (Ab)wertung?
  17. Dominanz

    Dynamik ist erstaunlich einfach, wenn man etwas aufmerksam ist und einander zuhört und sich gegenseitig wirklich sieht... Aber das macht es ja manchmal so unterhaltsam, wenn mal wieder ein "Superdom" mit ganz vielen Worten nicht erklärt, weshalb er so unglaublich toll wäre.
  18. Dann nochmal die Frage an dich @Marushko Mich würde interessieren, weshalb bei R@peplay das Play elementar zu sein scheint, um sich nicht im strafrechtlichen Bereich zu verhalten, aber trotz dem Play in Racesplay diese Vorliebe als "Rassismus" abgewertet wird?
  19. Okay Ich dachte, weil du dich auf das Play bezogen hast, wolltest du damit einen Unterschied aufzeigen.
  20. Sehr gerne quere ich dazwischen, bin ein Mensch der die Natürlichkeit liebt. Und man kann natürliche Dominanz schon sehr oft an der Haltung/Gestik/Verhalten erkennen. Und etwas „spielen“ gehört ins Theater oder ans Filmset - alles Liebe von uns für Dich
  21. Das ist doch ok. Niemand zwingt Dich, spontan zu sein.
  22. Das wäre tatsächlich auch meine Idealvorstellung von dieser Plattform. Aber dies so umzusetzen wäre meines Erachtens auch nur möglich, wenn sie nicht öffentlich zugänglich wäre. Erlebe dies auch bei meinen Gruppen, mit einem Bruchteil an Mitgliedern. Ich selbst fühle mich hier schon sehr wohl und ich glaube das berechtigt mich, hier sein zu dürfen. Etwas schwieriger find ich es, und darüber habe ich selber mal ein Thema erstellt, wenn ständig über die User gemotzt, oder ganz dreist, über die Moderation/Op's, Plattform oder die Betreiber hergezogen und geschimpft wird. Ich denke mir dann einfach, wer sich mit seiner Anwesenheit hier nichts oder kaum Gutes tut, bei dem wäre ein 'sich-lösen-können' vermutlich sinnvoll - sowohl für einen selbst, aber auch für die Community.
  23. Das musst die Fragen, die R.a.c.e play praktizieren oder hier in die Diskussion einbrachten.
  24. Nichts für ungut @slaughter, wir hatten nur gerade ein paar Beiträge, wo Dominanz differenziert betrachtet wurde und da kam deiner so richtig quer dazu.
  25. Und das ist eben der Punkt, den Rosenrot82 vor mir gemacht in weniger Worten. Raceplay umfasst in der Regel auch nicht, die Vorfahren von Sub zu enteignen mit nem bisschen Genozid, Sub auf Arbeit diskriminieren, beim Doktor weniger ernst zu nehmen, von Fremden auf offener Straße anspucken und von Staatsmächten schikanieren zu lassen - -play ist in so vielen Dingen drin. Es ist auch Sklaverei-Play, auch wenn DS-Romantiker da Schnappatmung kriegen - 99,9% der Subs wären nämlich nicht damit einverstanden, den eigenen erwachsenen Nachwuchs ein paar Bundesländer weiterverkauft zu sehen, für 500,00 nach Dubai als Putzsklavin oder in einen Sweatshop zum Nähen verkauft zu werden, weil Top wen Attraktiveres gefunden hat. Und die allermeisten Tops sind nicht so aufgestellt, dass sie ihre Subs bis ans Lebensende finanziell tragen und sie bei sich wohnen lassen müssten. Das ist alles -play.
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