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  1. In der letzten Stunde
  2. Ist das denn legal? Also bei Kinderarbeit bin ich mir ganz sicher, dass es da Grenzen gibt, wie ist das denn bei Katzen?
  3. Das soll der Gärtner mal schön selber entscheiden. Ich will den auch nicht bevormunden (den Gärtner).
  4. Danke dir, freut mich sehr. Entgegen mancher Meinung, die solche Beiträge für überflüssig hält, geht es mir vor allem darum, Erfahrungen zu teilen. Gerade in der BDSM-Szene begegnen mir immer wieder Menschen, die mit falschen Vorstellungen hineingehen oder sich der damit verbundenen Verantwortung kaum bewusst sind. Deshalb teile ich meine Erfahrungen und Gedanken – vielleicht helfen sie dem einen oder anderen, der noch neu in diesem Bereich ist, sich etwas bewusster damit auseinanderzusetzen.
  5. Eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen. Du hast das schon sehr gut beschrieben.
  6. Mit den miezis ... obwohl das eher zweckgebunden ist ... wenn man Schniebibänder (Haargummis) unter die Schränke schießt und die beiden beim wiederholen die Wollmäuse und Spinnweben mitnehmen ... ich nenne das Catwisching
  7. Es geht darum, dass genau das zu dem führen kann, dass Bottom dafür verantwortlich gemacht werden kann - hätte ja einfach nur das Safewort sagen brauchen - da trifft uns doch keine Schuld...
  8. Genau so sehe ich es auch. Grenzen sind nicht zwangsläufig in Stein gemeißelt. Mit wachsendem Vertrauen, Erfahrung und einem stimmigen Zusammenspiel können sie sich verschieben. Entscheidend ist für mich, dass das aus eigener Bereitschaft geschieht – nicht durch Druck. Manchmal beginnt persönliches Wachstum eben genau dort, wo man sich sicher genug fühlt, über bisherige Grenzen hinauszugehen.
  9. Was ist ein Dom-Schinken?
  10. Ich denke, dass sich Grenzen auch verschieben können. Es kommt natürlich auch immer darauf an, was für mich persönlich als Grenze gilt. Bestimmte Situationen fühlen sich vielleicht einfach im Moment nicht stimmig an, was aber nicht gleich als Grenze gesehen werden sollte. Wenn man lang genug Vertrauen aufgebaut hat und das Zusammenspiel ineinander fließt, kann man auch über sich hinaus wachsen.
  11. Etwas mehr Kontext zu deinem Thema wäre hilfreich. Ansonsten sehe ich da nur, dass du das erleben möchtest und das eben einfach so machen kannst. Ich sehe da keinen Punkt in deinen Beiträgen, die man dazu diskutieren könnte... Hast du da Bedenken, das einfach zu machen oder was für ein Gedanke oder Frage ist dabei in deinem Kopf?
  12. Keine Sorge, hier steht tatsächlich ein Mensch – mit dementsprechend langjähriger Lebens- und Berufserfahrung und durchaus in der Lage, selbst zu entscheiden, was er schreibt und warum. Was dagegen bemerkenswert nichtssagend ist: unter einem Beitrag ausführlich zu erklären, wie nichtssagend du ihn findest. Wenn meine Kommentare für dich weder interessant noch ansprechend noch erkenntnisreich sind, gibt es dafür eine erstaunlich elegante Lösung: einfach weiterklicken. Das Internet hält diese Funktion seit Jahren zuverlässig bereit. Du musst nicht jeden Text mögen. Du musst ihn nicht einmal zu Ende lesen. Aber dich über vermeintlich überflüssige Kommentare auszulassen und dafür selbst einen überflüssigen Kommentar zu hinterlassen, hat schon eine gewisse unfreiwillige Komik. Also: Gefällt dir nicht? Weiterklicken. Funktioniert ganz ohne Natodraht, Elektrozaun und Dom-Schinken.
  13. Nun, da der Typ sich nicht an ab 18 hält, wäre der hier sogar raus.
  14. Diese Schwemme an Threads mit selbstverständlichen bis nichtssagenden Inhalten in dieser sozialpädagogisch-KI-verdächtigen Schreibe - was erwartet man davon? Die Schulter getätschelt bekommen? Als Subversteher gerühmt werden? Danke für die Erklärung, was Nein bedeutet. Meine Grenzen sind mit Natodraht verstärkte Elektrozäune und es riecht häufig nach Dom-Schinken.
  15. Solche Menschen hätte aber auch ein Safewort nicht gestoppt.
  16. "Kontrolle" und "Verantwortung" sind einfach zwei Begriffe für verschiedene Angelegenheiten. Wie "erstaunlich oft" das missverstanden wird, kann ich nicht beurteilen. Soweit die Verantwortung für sich selbst gemeint ist, kann diese niemand wirksam komplett abgeben. Das ist sittenwidrig. Z. B. wirken im Innenverhältniss einer Beziehung getroffene Absprachen nicht nach außen. Wenn der Dom sagt "fahre Auto" und die führerscheinlose Sub baut einen schlimmen Unfall, dann wird sie bestraft, muss sie die Verantwortung übernehmen und nicht ihr Dom. Wenn er sagt "fahre Auto" und die Sub ist eine gute Fahrerin, hat aber im Moment Schwindelgefühle und informiert ihren Dom nicht darüber und baut einen Unfall. Ist es ganz besonders ihre Verantwortung. Das ist also alles relativ begrenzt auf Beziehungsebene. Nur darum geht es beim BDSM.
  17. Das ist die Moral der Geschicht.
  18. Keine Ahnung, vielleicht hatte ich noch nie FemDom.
  19. Aber komplett falsch verstanden
  20. Ich oute mich mal als die Person, die neugierig darauf ist, im BDSM und auch Shibari Kontext einmal Dienstleistungen in Kauf zu nehmen. Ich bin da einfach neugierig darauf und es hat absolut nichts damit zu tun, dass hier etwas besser funktioniert. Meine Intention ist hier hauptsächlich herauszufinden, wie der Unterschied ist, ob sich das Feeling ändert oder ob es durchaus parallelen gibt. Letzten Endes kann es in dem möglichen Rahmen der dienstleistenden Person auch eine Art Wunschkonzert werden - super, wenn etwas spezifisches ausprobiert werden möchte, was sich so nicht häufig findet bei anderen Menschen oder mit Partnerperson/en nicht auszuleben ist. Manchmal kommt zusätzlich hinzu, dass es keine passenden Räumlichkeiten gibt. Auch kann ich mir hier vorstellen, dass gerade das Bezahlen als Bottom einen bestimmten / gewissen Kick geben könnte. Gerade im Shibarikontext kenne ich es, dass hier meist sehr erfahrene, fesselnde Personen das anbieten, die dann durchaus mit dir auch extra schauen können, warum beispielsweise eine Oberkörperfesselung immer zu Nervenschäden führt und wie diese aufgebaut werden müsste. Dieses Wissen kann mir als Bottom schon alleine sehr gut helfen um aktuellen oder späteren anderen Menschen, die mich fesseln, kommunizieren zu können, was möglich ist und was nicht - und sogar warum genau. Andere nutzen es einfach als eine Art von Selfcare. Und manchmal reicht auch einfach der Grad der Neigung, die verfügbare Zeit, die Kapaziten nicht für eine (weitere) Beziehung aus und 1-2 Mal eine Dienstleistung bezahlen reicht vollkommen aus um das zu befriedigen.
  21. Grenzen im BDSM – warum ein Nein genauso wichtig ist wie ein Ja Ein „Ja“ hört man als Dom natürlich gerne. Ein „Nein“ ist allerdings häufig wesentlich interessanter. Denn ein Nein bedeutet nicht automatisch Ablehnung. Es bedeutet auch nicht, dass eine Sub plötzlich „schwierig“ ist oder die Dynamik infrage stellt. Manchmal bedeutet es schlicht: Bis hierhin. Nicht weiter. Nicht heute. Oder nicht so. Und genau da zeigt sich für mich ziemlich schnell, was Dominanz eigentlich wert ist. Grenzen sind kein lästiges Hindernis, das man irgendwie überwinden muss. Sie definieren den Raum, in dem wir uns bewegen können. Je besser ich diesen Raum kenne, desto sicherer kann ich darin führen – und desto leichter kann mein Gegenüber vielleicht irgendwann Kontrolle abgeben. Natürlich dürfen Grenzen auch hinterfragt, besprochen und gemeinsam erkundet werden. Menschen verändern sich. Vertrauen wächst. Dinge, die gestern noch undenkbar waren, können morgen spannend werden. Aber aus einem Nein wird nicht deshalb ein Ja, weil ein Dom nur überzeugend genug auftritt. Ein Nein macht niemanden weniger submissiv. Und der respektvolle Umgang damit macht niemanden weniger dominant. Ganz im Gegenteil. Für mich gehört genau das zu einer guten D/s-Dynamik. Wie erlebt ihr das? Sind eure Grenzen in Stein gemeißelt – oder haben sie sich mit Erfahrung und wachsendem Vertrauen verändert?
  22. Da sind wir wieder an dem Punkt, dass es eben auch Menschen gibt, die durchziehen und das als Rechtfertigung nehmen, dass ja schließlich kein Safewort gefallen wäre... Gerade wenn da noch eine unberechenbare Gruppendynamik mit reinspielt, ist nichts mehr selbstverständlich, weil auch da die eigene Verantwortung kleiner geschätzt wird, weil die anderen ja auch weitergemacht haben. So ein Szenario ist ganz dünnes Eis, wenn man dafür nicht schon genau die richtigen Mitspieler kennt...
  23. Heute
  24. Als jemand der Kontrollverlust als einen meiner Haupt-Kinks bezeichnet schmelze ich bei diesem Text gleich dahin… 🫠 Es gibt da tatsächlich eine Zone da ist man voll weg und die Verantwortung ist dann auch voll beim Top. Was aber bestimmt nicht heisst das man sich als sub zB. vorab schlau macht um bei einem Vorgespräch entsprechend Fragen stellen kann usw. um dann alles im vollen gegenseitigen Konsens zu haben. Top will ja unter umständen auch nicht die Verantwortung "für alles" übernehmen. Das ist also beidseitig. Das kann auch alles praktisch 1:1 auf einen meiner zweiten Kinks - die erotische Hypnose – übertragen werden. Obwohl es den Anschein von aussen macht das man unter Hypnose noch mehr Kontrolle abgibt bleibt auch da ein Teil der Verantwortung beim Hypnotee und sei das auch nur ehrliches Feedback zu geben. Um der Frage noch etwas auf den Kern zu fühlen - solange eine Szene sich im Bereich des abgesteckten Rahmen bewegt ist es für mich Kontrolle oder Kontrollabgabe. Sobald Randregionen des abgesteckten Rahmens berührt werden kommt das Thema Verantwortung hoch…
  25. Da würde ich eher zu einem Gleitgel ohne betäubende Wirkung raten, damit der Körper sich melden kann, bevor Verletzungen passieren. Und steriles Gleitgel kann man auch schon fertig in Einwegspritze kaufen...
  26. Dilatoren aus Edelstahl, kein Silikon. Silikon hat einige Nachteile. Keine Stricknadeln, Löffelenden oder Ähnliches umfunktionieren. Es geht hier um das sichere Dehnen und dann Weiterbearbeiten. Hole dir ein hochwertiges Dilatatoren-Set, gibt es mittlerweile in jedem einigermaßen gut sortierten Sexshop, sowohl online als auch offline. Achte auf das Gütesiegel, dass es medizinische Qualität hat, und lies dich vor der Nutzung ein, wie man die unterschiedlichen Segmente verwendet. Den Kram also nicht bei Temu, Ali oder irgendeinem chinesischen Atomkraftwerk kaufen. Noch ein Tipp: Gerade bei Spielen im Inneren der Harnröhre hole dir ein Gleitgel, das in kleinen Päckchen abgefüllt ist, und verwende keines aus Flaschen. Das ist für Anal und Vaginal relativ unbedenklich. In der Harnröhre kann sich da zu viel Schmutz mit ansammeln. Jedes geöffnete Päckchen ist erstmal die sterilste und sicherste Portion. Viel Spaß.
  27. Pipi pause und weiter sei kein weichfuchs 😆❤️
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