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  1. In der letzten Stunde
  2. cnc

    Oh, mir gleich mir Victimblaming vorwerfen... Du hast meinen Beitrag genau durchgelesen? Scheinbar nicht. Ich schrieb von Risikobereitschaft, CNC mit fremden... und sorry, dass ist fahrlässig! Frauen die häusliche Gewalt erleben ist doch eine komplett andere Situation, als Menschen die den Kick suchen und CNC mit jemandem machen, den sie kaum kennen.
  3. cnc

    (Jack:) Was die ungesunden Dynamiken angeht, möchte ich dir gar nicht wiedersprechen. Dass die Aussage, eine Sklavin hat immer zu gehoren, hier pauschal oder allgemein getroffen wurde, trifft meines Erachtens aber nicht zu: Das Thema ist CNC, damit ist der Kontext klar. Ich stimme dir aber zu, dass man diese Aussage nicht treffen sollte, wenn dieser nicht gegeben ist. Das trifft dann aber letztlich auf alle pauschalisierenden Aussagen zu. Ich denke mal, er meinte das eher in einem übertragenen Sinne, denn ganz sachlich-objektiv betrachtet: Wenn Eltern diesen Satz sagen, ist es kein CNC, sondern nur NC. Warum? Weil eben genau kein beiderseitiger Konsens darüber besteht. Der Schutzbefohlene wurde nicht gefragt und hat dem nicht zugestimmt. Hier ist es nichts anderes als eine auf Zwang basierende Pädagogik, in deren Wesen es liegt, explizit nicht-konsensuell zu sein. Was Nieren, Kutteln und Austern angeht: das sind jetzt Lebensmittel von denen ich sagen würde, dass sie vom Geschmack her schon speziell sind und ich persönlich mag auch nichts davon, ohne gezwungen worden zu sein, diese zu essen. Man kann gut ein Leben ohne führen. Das macht die Umstände, warum es auf deiner Liste gelandet ist, nicht besser, aber richtig fatal würde ich es in diesem Zusammenhang finden, wenn es sich um ein Grundnahrungsmittel handeln würde. Und das ist übrigens nichts, dass in Stein gemeißelt ist. Jeder hat jederzeit die Möglichkeit, eine schlechte gemachte Erfahrung durch eine gute zu ersetzen. Je nachdem, wie tiefgreifend diese ist, ist das mehr oder minder schwer, es ist aber nicht unmöglich.
  4. cnc

    Das ist pures Victimblaming, was Du da machst, mut null Empathie. Und Du übersiehst, dass Du Glück hattest. Opfer häuslicher Gewalt berichten extrem häufig davon, dass die Täterperson sich erst zu erkennen gab, nachdem das Opfer "in der Falle" saß - schwanger, Umzug weit weg von Familie und Freunden, verheiratet, ohne Job. Du bildest Dir ein, es besser als andere zu wissen. Der beliebte "Das könnte mir niemals passieren"-Bias. Vorsicht ist gut. Sich darauf verlassen, dass man unendliche Menschenkenntnis besitzt, wiegt in falscher Sicherheit.
  5. Das kann sein, aber ich habe darum gebeten und nichts verboten, und bei dieser Bitte belasse ich es jetzt auch. Zu diesem Thema werde ich mich hier nicht mehr äußern, weil hier eh schon zu viel OT ist.
  6. Safety im Spiel.

    Einfach mal Hojojutsu googeln und mit typischen Shibari vergleichen
  7. Safety im Spiel.

    Bondage/Shibari ist ja angelehnt an Folterfesselungen der Japaner, die bewusst auf neuralgischen Punkten saßem und Gefangene schwächten, aber am Leben ließen. Jetzt sind tendenziell Knoten eher auf erogenen Zonen - aber so grundlegend anders ist die Fesselung nicht, dass auch immer noch einiges unangenehm schwächend ist
  8. Diese Trans-Frau, von der ich hier erzählte: Sie hatte ja diesen wirklich großen Fleisch-Penis (der bei Erektion aber nur steif und hart, aber kaum größer wurde), sie hatte sich für viel Geld eine Sonderanfertigung gegönnt. Die passte dann perfekt, wenn sie (mit dem Ding an) aber erregt war, stand das hart von ihrem Körper ab, bei ihr als trans Frau unerwünscht. Für sie ist so ein Flat-Ding eine wirklich gute Lösung: keine fette Beule mehr da unter und das auch »kaum« bei gleichzeitiger Erregung. Zu »kaum«: Es gibt da schon eine Ausbuchtung, aber bedeuten kleiner und diskreter als mit einem „Außencage“ oder gar ohne. Ach ja, ich kann mir vorstellen, dass es auch einen Unterschied macht, ob Mann „Oben-Träger“ oder „Unten-Träger“ ist, wie sich das auswirkt, weiß ich aber nicht.
  9. Nein, bei mir stieg und steigt da keine Akzeptanz oder Wahrnehmung zum Gefallen, egal wie alt ich war und bin. Es heißt ja nicht ohne Grund: Frauenbekleidung oder Dessous für Frauen. Ich werde nie verstehen, warum Männer sowas tun. Es gibt Strings für Männer, ob man es schön findet oder nicht sei dahin gestellt, es gibt auch knappere Shorts für Männer, die etwas länger als Panties oder so sind. Ich glaube nicht, wenn jemand sagt, es sieht einfach schöner aus oder ist bequemer ... es ist eher einen Fetish schön reden zu wollen. Ich persönlich sehe es wie meine Vorrednerin .. sorry Männer, ihr seht scheiße aus damit!
  10. Nur damit es nicht in ein falsches Licht gerückt wird. Ich schreibe hier keine PN Inhalte, hab ich noch nie. Informationen, die in diesem Forum veröffentlich wurden, wenn auch in einem anderen Thema sind absolut zulässig, das kannst Du niemandem verbieten. Weiterhin sah ich hier den beschriebenen Zusammenhang zu Deinen Kommentaren in diesem Thema. Aber ich betrachte das damit als geklärt.
  11. Heute
  12. cnc

    Und das ist der Punkt. CNC oder auch TPE macht man nicht mit fremden. Auch wenn man meint zu vertrauen bzw. ein Vertrauensvorschuss gibt, weil er ja so einen sympathischen und gebildeten Eindruck erweckt, weil er einen sprichwörtlich Honig ums Maul schmiert, sollte man trotzdem nicht zu schnell solch eine tiefgreifende Dynamik eingehen. Wer zu ungeduldig ist oder den Kick sucht (ist ja geiler mit fremden als mit vertrauten Menschen), der ist selbst schuld, wenn er auf die Fresse fliegt. Sorry, für meine harten Worte. Aber ich lese so oft von schlechten Erfahrungen und gleichzeitig von so viel Risikobereitschaft. Und am Ende ist das Geschrei immer groß. Dann werden einzelne Dynamiken/Praktiken verteufelt und als gefährlich eingestuft, was so gesehen gar nicht der Fall ist. Gefährlich wird es erst, wenn man unnötiges Risiko eingeht, nicht auf sein Gefühl hört, komplett naiv an die Sache ran geht, keine Vertrauensbasis herrscht. Denn dann gerät man ziemlich schnell an den falschen. Ich hatte schon viele Dates/Affären, aber hatte noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Das hat nichts mit Glück zu tun, sondern damit, dass ich sehr gute Menschenkenntnise habe, auf meine Gefühle gehört habe und kein unnötiges Risiko eingegangen bin. Ja, ist vielleicht langweilig, aber sicherer. Hätte ich diese Dinge nicht beachtet, wäre so manches Treffen sicherlich anders ausgegangen.
  13. Ich schreibe meine Kommentare als ganz normaler User, genauso wie Du einer bist, und nicht als MOD und auch nicht als angehender MOD. Wie oft willst Du noch diese Informationen, die Du aus einem anderen Forums-Thema und meiner PN weißt, in andere Threads tragen? Bitte lasse das in Zukunft sein. Danke. Und ja, @SirTorben, Du hast recht, dass zu viel Ironie ein Thema schrotten kann. Hin und wieder vergesse ich das tatsächlich, also danke für den Hinweis (zum »Schrotten«).
  14. Mir war lange nicht bewusst was für gefahren selbst bei bondage mit Handfesseln besteht. Stichwort: Hände über Herzhöhe. Selbst sowas kann durchaus Ohnmacht hervorrufen, gerade beim lösen bzw arme nach unten nehmen. Mittlerweile habe ich immer ein kleines Erste-Hilfe Pack mit, wo auch Traubenzucker enthalten sind (sind manchmal ein echter game changer.
  15. Also ich kann den Erhalt solcher Bilder (=Ü18) in meinem Premium-Account ein- und auch ausschalten, zumindest die vom "gemeinen Volk". Konkret steht da bei FSK-18 Bilder: "Mir dürfen nur meine Freunde/Favoriten FSK-18 Bilder schicken Aktiviere die Funktion, um zu entscheiden, dass nur deine Freunde und Favoriten dir FSK-18 Bilder schicken dürfen."
  16. Gerade Baumwollseile meide ich ganz bewusst, da sich dort die Knoten sehr fest fressen können, wenn sich mal jemand etwas wehrt oder so.
  17. Safety im Spiel.

    Learning by doing habe ich früher immer wieder gehört und es wird schon nix passieren. Das ist gefährlicher Blödsinn und kann richtig ins Auge gehen. Mal eben mit Rohrstock den Rücken bearbeiten oder vielleicht doch besser dafür die Stahlgerte nehmen? Auch eine Wirbelsäule kann schaden nehmen. Beim Shibari/Bondage, da kann durch einen falschen Griff, eine Bewegung von Bunny, auch mal ein Seil minimal in Bewegung kommen und zack, Falldaumen oder mehr. Ist mir passiert und ist dann auch nicht lustig und ich habe nicht wenig Erfahrung am Seil. Nadelungen in gewissen Körperregionen und damit meine ich jetzt nicht zwingend Schamlippen oder Penis/Hoden, sondern Gesicht, Hände, Füße oder auch das Winkefleisch unter den Achseln, kann problematisch werden. Eim Workshop ist definitiv eine gute Investition und lieber einen Schritt zurück als sich beweisen zu wollen, wie toll man ist, ist Respektabel und zeugt von Größe. Wer nicht fragt bleibt dumm, da steckt viel Weisheit hinter. Und selbst wenn man 1000 mal etwas gemacht hat, es kann immer mal dieses eine Mal geben, da passt etwas nicht, geht etwas schief und wir, der aktive Teil, wir stehen dort in der Verantwortung. Es schadet also nicht, wenigstens auch Ahnung im Bereich erste Hilfe zu haben und vielleicht zu wissen, wie die Notrufnummer lautet. Und nach all dieser Dramatik, in 30 Jahren BDSM ist bis heute zum Glück nichts dauerhaft schädigendes geschehen und das liegt nicht daran, dass ich 'streichel'. Aber ich bin vorsichtig und näher mich an, nehme mir Zeit und lasse es sich entwickeln. Nur darf man sich auch nicht davon überwältigen lassen, was halt passieren könnte, denn dann kann man es am besten sein lassen.
  18. Nur mal so: Gehört Thema schrotten mit OT und Ironie jetzt auch zur Qualifikation eines zukünftigen FET-Foren-Moderators oder ist das so eine Art "vorauseilender Gehorsam", weil hier die Intransparenz der Plattform kritisiert wurde?
  19. Muss keinem gefallen außer einem selbst, aber es gibt kaum frauen die sagen ja find ich geil Hatte auch so nen freund der stand plötzlich in damenwäsche da ich musste lachen, weil es zu 99 % einfach scheiße aussieht
  20. Das muss jetzt mal sein, dass man etwas, dass einem nicht passt, aus Begrentheit, kommentieren muss!!! Es war nach Sinnhaftigkeit gefragt!!!
  21. Oder nee, Ironie doch noch mal auf on: Was hier fehlt, ist die Fick- und Zugriffs-Garantie für zahlende Mitglieder! Jetzt aber Ironie off.
  22. Wenn ich mir die Kommentare anschaue, die öffentlich auf Profilen von Frauen hier stehen, bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass die allermeisten ziemlich schnell enge Filter setzen...da schämt man sich ziemlich oft wirklich dafür, auch ein Mann zu sein. Und die Aussage "Ich traue Frauen alles zu" spricht jetzt auch nicht grade für ein modernes Frauenbild ;) PS: Ich habe mal das Profil angesehen: Ein Mann, der laut Profil kein Single ist, aber eine feste Beziehung sucht, dürfte halt bei allen Filtern rausfliegen...
  23. Super Kommentar: detailliert und tiefgründig reflektiert begründet. Bitte mehr davon, nur so kann es besser werden! Ironie wieder off. Sorry, das musste jetzt mal sein.
  24. Wenn ich die Kommentare lese, die so unter Bildern auf Profilen stehen, dann bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass die allermeisten ziemlich schnell solche Filter setzen...da schämt man sich oft wirklich ein Mann zu sein...
  25. Da muss ich kurz Wissen rauswerfen Da ist weit mehr als nur "die beiden Nerven" zur Hand. Medianus, Radialis und Ulnaris sind durchaus die bekanntesten Nerven, da diese am ehesten bemerkt werden und dabei verschiedene Bereiche der Hand betreffen. Wie weit aber der Arm betroffen ist, hängt davon ab, wie weit 'vorher' die Nerven beschädigt wurden. Dabei werden die Nerven nicht "abgeklemmt", starker Druck kann auch schon ausreichen um die Myelinschicht zu beschädigen oder zu zerstören (für Nerv durch brauchts schon etwas mehr). Die Lage der Nerven verschiebt sich auch, je nachdem wie das Körperteil gedreht ist und die Muskeln beeinflussen auch den Schutz (zu viele starke Muskeln könnten allerdings auch den Nerv quetschen, ohne das das Seil dahin kommt). Generell liegen die Nerven bei jedem Menschen auch etwas anders. Weniger bekannt sind tatsächlich bsp. die Nerven in den Beinen / Füßen, die ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden können. Aber seltener zu motorischen Problemen führen, sondern eher sensorischer Ausfall (was nicht bedeutet, dass da nicht mehr gehen kann. Es ist einfach nur seltener). Je mehr Infos ich innerhalb von Shibari (emotionales Fesseln) gesammelt hatte, desto bewusster gehe ich hier an die Sachen ran, da ich bsp. auch ein Problem an einem Arm habe und ich weiß, dass dieser sich mit bestimmten Fesselungen nicht verträgt -> verzichte ich eben auf bestimmte Pattern und bei neuen Pattern achte ich genau darauf. Auch fessel ich nicht über meinem Level und lasse mich von einigen Menschen nicht einfach so aufhängen. Hätte ich vorher nicht gemacht, aber jetzt erst recht. Thematik Breathplay(damit meine ich nicht nur würgen), Neckrope sowie Carotis - Sinus - Reflex Play (was in der Regel das ist, was die Ohnmacht / "Schwarz sehen" auslöst) ist ein ziemlich breites, gefährliches Feld. Umso mehr freut es mich, dass es dazu mittlerweile Workshops gibt um über Risiken und Gefahren aufzuklären, aber auch, was es da alles gibt und wie sich hier die Risiken unterscheiden. Welche Risiken sich wie minimieren lassen - vollständig ausmerzen ist aber nicht möglich. Mit Langzeitschäden über längere Zeit hinweg sollte bsp. auch sicherheitshalber gerechnet werden. Zum Thema Ohnmacht im Seil gibt es auch mind. ein Workshop, wo nochmals Neckrope aufgreift, aber auch, was hier sinnvoll ist zu beachten beim entfesseln der Person bzw. aus der Luft holen. Was hier aus meiner Sicht erschreckender ist: Viele wollen unbedingt wissen, wie es "safe" machbar ist mit dem Atem zu spielen - überlegen sich aber selten, was wirklich zu tun wäre, würde etwas schief gehen. Und wenn du dann noch auf einen Menschen trifft, der spontan Dinge ausprobiert, kommt es dann so zustande, dass du zu dir kommst, weil du plötzlich ohnmächtig gemacht wurdest und der nur meinte "Ach ich wusste gar nicht, wann ich den Krankenwagen hätte rufen sollen... Aber ich wollte das schon immer mal ausprobieren!" Fragt da also lieber nach, bevor ihr mit jemanden spielt, wie es um Erste Hilfe, Notruf etc. steht und klärt Konsens. Nicht nur bei so Atemsachen, sondern auch bei anderen Dingen. BDSM spezifisches Erste Hilfe Kurse gibt es noch nicht so viele - wenn ihr einen seht, nehmt ihn mit, auch als Bottom! Genauso wie sieht die Nachsorge aus, wenn etwas schief geht? Wer versorgt ggf. die Person, wenn mit zwei Fallhänden nichts mehr gemacht werden kann? Oder wie sieht es aus, wenn ein Beruf längere Zeit nicht mehr ausübbar ist oder gar dauerhaft? Das sind gewissermaßen auch alles Risiken, nicht nur die Risiken bezüglich Leib und Seele... Psychologische Folgen sind auch nicht zu verachten, die vielleicht auch eine Langzeittherapie benötigen, Traumata hinterlassen etc. Ich habe Fälle mitbekommen, wo ein nicht allzu schlimmer Unfall mit einer körperlichen Verletzung passiert ist, aber das emotionale danach aufgrund schlechten Umgangs den weitaus schlimmeren Schaden verursacht hat - und das steht leider nicht in den Statistiken drin. Ansonsten muss ich gerade wirklich scharf nachdenken... Mein Risikoprofil hat sich durchaus in den Jahren angepasst / geändert - allerdings waren viele Praktiken für mich schon von Anfang an klar, dass diese aus persönlichen Risikogründen nicht an mir ausgeführt werden oder ich ausführen werde. Die "Ups, da ist was scheiße verlaufen" Momente hatte ich im Shibari mit ziemlich klaren Fällen, warum da etwas schief gelaufen ist und es lag nicht am Shibari selbst, sondern an Fehlern, Pattern etc.. Plus der ein oder andere Schlag, der einfach daneben ging oder das Schlagwerkzeug, dass zu früh / zum falschen Zeitpunkt genutzt wurde - das sind eher die modifizierten Fälle. Spielereien mit Atemsachen -> davon bin ich quasi weg. Luftanhalten auf Kommando gibt es vllt. noch, wenn es passt, dass lässt sich dann aber selbstständig von mir abbrechen als Sicherheitsstruktur. Mein größtes Learning: Es lohnt sich, sich darauf einzustellen, dass irgendwann mal was schief gehen wird und niemand dafür die Schuld trägt - das sind dann keine Konsensverletzungen oder das Gegenüber plötzlich ein Täter, wenn der Shibariring durchbricht. Wenn die Person sich aber danach nicht um dich kümmert, dann ist diese Person ein Arsch... Fehler sind Menschlich. Fehler passieren. Und selbst geringste Risiken können einen dann doch unvermittelt hart treffen, obwohl ich mir dachte, damit käme ich klar. Oder wegen welchen Gründen auch immer: Mensch ist sich dem einen Risiko nicht bewusst und es passiert. Verlasst euch auch nicht auf die Aussagen eures Gegenübers bezüglich der Risiken - informiert euch selbst und unabhängig von der Person. kinkbeyondlimits ist eine Seite, die bsp. Risiken auflistet. Und auf den BDSM Seiten werden sich häufiger auch über Risiken ausgetauscht. Überlegt, welche Risiken ihr ggf. auf einmal in einer Session eingehen und die Konsequenzen danach auch ertragen könnt. Je mehr verschiedene Dinge passieren, desto mehr verschiedene Dinge könnten theoretisch gleichzeitig passieren. Ja, beachtet dennoch die mögliche Wahrscheinlichkeit, seid aber realitisch genug und geht nicht davon aus, das niemals etwas passieren wird. Prüft, welche Risiken sich minimieren lassen. Ganz wenige Risiken lassen sich komplett ausschalten, aber das dürfte die wenigsten betreffen. Ebenso können Missverständnisse entstehen, gerade dann, wenn ihr mit Label um euch werft und dann nicht genauer definiert ist, was ihr persönlich genau damit meint, welche Handlungen es impliziert und welche nicht. Für manche ist Würgen einfach nur Hand am Hals anlegen und ein wenig "umarmen" - andere wollen wirklich Handabdrücke am Hals haben. Wenn das nicht am Ende erklärt wird, ist eine (Konsens)Verletzung vorprogrammiert. Es ist auch nicht allumfassend möglich, Konsens 100% abzuklären und niemand kann sich 100% richtig einschätzen und muss am Ende vllt. den Konsens zurück nehmen oder feststellen, dass der Konsens eigentlich doch nicht da war - das ist okay und in Ordnung. Euer Gegenüber sollte damit auch dann klar kommen können. Manche Sachen sind in der Fantasie richtig toll, stellen sich dann aber als echt s***** raus. Check-Ins können hier im übrigen helfen zu verhindern, dass bsp. Bottom sich trotzdem durchzwingt. Schwierig wird es, wenn jemand wiederholt "Missverständnisse" vorschiebt um wirklich Grenzen/Tabus verschieben oder gar bricht. Oder wenn es ein Missverständnis gab, aber keine Verantwortung übernommen wurde. Ob ihr einem Menschen wirklich vertrauen könnt / euch auf diesen Verlassen könnt, merkt ihr dann, wenn Sachen schief gehen. Wenn diese plötzlich flüchten, euch ignorieren, euch plötzlich Vorwürfe machen etc. Ihre Fehler nicht eingestehen können und nichts tun, um diesen Fehler in Zukunft zu eliminieren oder Risiken zu minimieren - geht von diesen Menschen weg. Fragt das aber auch am besten beim Kennenlernen ab, die Reaktionen zeigen auch, ob sich die Person so etwas bewusst ist. Kann die Person Verantwortung übernehmen oder nicht? Und will sie das auch? Und ja, auch Bottoms können hier etwas verursachen - wenn auch seltener körperlich, sondern mehr psychisch. Und auch hier sollte Verantwortung übernommen werden. Wenn ihr dazu tendiert, dass Safeword nicht sagen zu können, macht das eurem Gegenüber bewusst, wenn ihr zu Traumaresponses neigt ebenfalls. Oder Dissoziation, Mutismus etc. Egal ob Bottom oder Top, wer auch immer hier zu psychologischen Herausforderunge neigt (gerade neurodivergente Menschen dürften hier betroffen sein mehr oder weniger, nicht alle, aber viele), sollte über diese informieren (und das geht auch ohne Diagnosen zu nennen) und sich auch überlegen, ob Mensch bereit ist, selbst dieses Risiko einzugehen. Komme ich damit klar, wenn zufällig mein sexuelles Trauma getriggert wird und ich nicht safeworden kann, dass nicht mein Gegenüber das Problem ist, sondern die Traumareaktion? Was brauche ich nach solch einer Situation um da gut wieder rauszukommen? Oder weiß ich das vielleicht noch nicht, möchte es aber herausfinden? Oder sollte ich genau deshalb Bereiche auslassen? Und kann mir mein Gegenüber das geben? Zeigt sich mein Gegenüber dem offen? Und ja, es gibt Menschen, die gar nichts wissen von ihrem Trauma bis da plötzlich etwas getriggert wird. Und es ist generell okay, hier als Gegenüber zu sagen, dass BDSM mit diesen Menschen nicht möglich ist, weil das nicht ins Risikoprofil passt, hier sollte einem allerdings bewusst sein, dass ein Großteil der Menschen mittlerweile irgendetwas psychologisches mit sich herum trägt oder es innerhalb seines Lebens bekommen wird. Das ist aus meiner Sicht ebenso ein Konsensthema wie welche Praktiken praktiziert werden sollen usw. und informierter Konsens kann hier aus meiner Sicht nicht gegeben werden, wenn hier etwas absichtlich verheimlicht wird. Wenn ich mein Herzinfarktrisiko verschweige und munter mit Strangulation / Würgen herumspielen lasse - werde ich meinem Gegenüber vermutlich den Schock seines Lebens geben, wenn da dann etwas passiert. Weiß ich das als Topperson, kann ich direkt sagen: "Auch wenn dich das reizt, ich werde das wegen dem Herzinfarktrisiko mit dir nicht ausüben!"
  26. Das ist ja interessant. Ich stöbere wirklich viel in den Profielen hier rum (und lese sie fast immer ganz bis zu Schuss!) und ich habe diese Aufforderung zum Geschenk schicken noch nie gesehen. Allerdings bin ich auch schon immer zahlendes Mitglied, denn ich finde es suspekt, Dienstleistungen für lau zu nutzen, auch würde mich die Werbung nerven. Kann also sein, dass die Nichtzahler zu sowas aufgefordert werden. Ich muss sagen, das fände ich sogar legitim. So, Ring frei zum Steineschmeißen auf den 🦔.
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