Sie hat einen Ruf wie ein altes Sofa: bequem, vertraut, irgendwie da – aber aufregend? Fehlanzeige. Die Missionarsstellung wurde lange in die Schublade „langweilig, weil vanillasüß“ gesteckt. Dabei ist sie in Wirklichkeit das Gegenteil: superintim, überraschend variabel und vollgepackt mit Möglichkeiten für all die, die Lust auf Nähe, Kontrolle und ein bisschen Spieltrieb haben.

Hier kommt dein kinky Reminder: Die Missionarsstellung ist kein Auslaufmodell. Sie ist ein rohes Stück Ton – bereit, von neugierigen Händen in ein kleines Meisterwerk verwandelt zu werden.

 

1. Klassiker mit Vibes: Wenn’s unten pulsiert

Die Missionarsstellung wird oft unterschätzt – ein bisschen wie Gürteltiere.
Klingt schräg? Gürteltiere sind weitaus spannender als gedacht. Die kleinen Schuppenträger sind nicht nur Fans der klassischen Stellungen, sondern feiern in freier Wildbahn auch ganz eigene Sexpartys (ja, wirklich). Aber zurück zu dir.

Denn mit einem Vibrator oder einem anderen Sexspielzeug bekommt der Klassiker ganz neuen Drive. Ob’s leise summt, rhythmisch pulsiert oder punktgenau stimuliert – so ein Toy kann den Unterschied machen. Und zwar ohne, dass sich die Dynamik ändern muss. Nähe bleibt, Kontrolle auch – nur das Kribbeln wird intensiver.

Lust auf mehr? Du kannst mit einem vibrierenden Plug für analen Druck und zusätzlichen Reiz spielen. Kleine Ergänzung, große Wirkung.

 

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2. Die Unendliche Acht: Mehr als ein Kissen-Trick

Wer sagt, dass die Missionarsstellung immer gleich aussehen muss, hat vermutlich noch nie ein festes Kissen als Gamechanger eingesetzt. Denn mit dem richtigen Support unter dem Becken verändert sich nicht nur der Winkel – sondern das gesamte Spielgefühl.

Ein angehobenes Becken bedeutet: mehr Tiefe, mehr Druck, mehr Reibung an genau den richtigen Stellen. Der G-Punkt? Meldet sich fast automatisch. Das klingt nicht nur vielversprechend – das ist es auch.

Und wenn du denkst, das war’s schon, kommt hier das eigentliche Upgrade: die Unendliche Acht. Eine fließende, kontrollierte Bewegung, die sich fast hypnotisch anfühlt:

Du (oder dein Gegenüber) legst dich auf den Rücken, das Kissen unter dem Po sorgt für die perfekte Höhe.

Die Beine aufgestellt, bereit, den Körper auf Spannung zu bringen.

Die obere Person liegt lang ausgestreckt darüber – Arme gestützt, Blickkontakt garantiert.

Und dann beginnt das Spiel mit der Bewegung: weg von Stößen, hin zu fließenden, kreisenden Hüftbewegungen. Es geht weniger um Tempo als um das Entdecken eines gemeinsamen Rhythmus. Nicht das Ziel steht im Fokus, sondern der Weg dorthin.

Klingt soft? Kann es sein – muss es aber nicht. Denn diese Technik erlaubt viel Spielraum. Von slow & sensual bis kontrolliert dominant. Wer führen will, darf. Wer sich hingeben will, auch. Alles mit Consent. 

Und natürlich: Switch it up!
Die Missionarsstellung funktioniert auch wunderbar mit einem Strap-on. Dann liegt der Fokus auf der weiblichen Dominanz – perfekt für alle, die Lust auf anale Stimulation beim Mann haben. Rollentausch inklusive? Yes, please. 

 

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3. Die Lotusstellung: Für tiefe Blicke

Auch diese Stellung beginnt – wenig überraschend – mit der liegenden Person auf dem Rücken. Der aktive Part liegt diesmal aber nicht auf, sondern kniet über dem Körper – aufrecht, präsent, bereit zu führen.

Während der Penetration können die Beine der empfangenden Person angewinkelt und so weit wie möglich zur Hüfte gezogen werden. Klingt simpel, macht aber einen riesigen Unterschied: Je nach Position der Oberschenkel verändert sich das Empfinden. Ein offenerer Winkel kann Bewegungen erleichtern und dabei helfen, herauszufinden, was sich für beide stimmig anfühlt. Wer auf tiefe Stöße steht und gleichzeitig Blickkontakt und Kontrolle liebt, wird diese Variante feiern.

Kissen unterm Becken? Auf jeden Fall.
Denn auch hier sorgt die leichte Erhöhung dafür, dass der Winkel stimmt – für maximalen Hautkontakt und den berühmten Wow-Effekt bei jedem Stoß.

Die Lotusstellung ist ruhig, aber nicht passiv. Intensiv, aber nicht überfordernd. Und vor allem: perfekt für Kinkster, die Dominanz nicht schreien müssen, sondern durch Haltung zeigen.

 

4. Wenn der Körper die Richtung vorgibt

Diese Stellung ist nichts für enge Betten – aber definitiv was für experimentierfreudige Kinkster mit Lust auf Perspektivwechsel.
Voraussetzung: Platz zum Ausstrecken und Neugier auf neue Dynamik.

Eine Person liegt lang ausgestreckt auf der Seite.

Die andere legt sich im rechten Winkel dazu auf den Rücken – so, dass die Genitalien auf einer Höhe sind.

Beim Eindringen können die Beine entspannt auf der Hüfte abgelegt werden – oder, wenn die Oberschenkel mitspielen, angewinkelt in der Luft bleiben.

Beim Eindringen ruht der Blick aufeinander – leidenschaftlich, präsent, vielleicht auch ein bisschen fordernd. Die Beine können locker auf der Hüfte des aktiven Parts abgelegt oder – mit etwas Körperspannung – in der Luft gehalten werden. So entsteht Spielraum: für langsames Gleiten, gezielte Stöße oder das kleine Zittern, wenn die Beine nachgeben wollen.

Das Beste daran? Die empfangende Person hat freie Hände. Und die können neugierig wandern: über die Schenkel, zu besonders empfindlichen Bereichen — oder dorthin, wo Berührungen als besonders intensiv wahrgenommen werden. Ein sanftes Streicheln, ein überraschender Druck, ein spielerischer Griff – erlaubt ist, was sich gut anfühlt und abgesprochen ist.

Diese Stellung ist ein bisschen schräg – im besten Sinne. Nah, aufregend, und voll kleiner Möglichkeiten, die Kontrolle zu behalten oder ganz bewusst loszulassen.

 

Fazit: Missionar? Ja, bitte – aber mit deinem Twist

Die Missionarsstellung ist kein langweiliger Klassiker – sie ist die perfekte Spielwiese für Nähe, Kontrolle und kreative Updates. Ob mit Toy, Kissen oder Perspektivwechsel: Schon kleine Anpassungen machen aus der vertrauten Position ein neues Erlebnis.

Mal soft und sinnlich, mal tief und dominant – und manchmal beides gleichzeitig.
Ob du führst, dich fallen lässt oder mittendrin die Rollen wechselst – am Ende zählt nur eins: dass es sich gut anfühlt.

Denn der wahre Reiz liegt nicht in der Stellung, sondern in dem, was ihr daraus macht.

Welche Variante macht dich neugierig? Teile deine Erfahrungen im Forum – oder probier’s direkt aus.

Keep it kinky.


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