Website Logo

Der beste kinky Sex Blog | Community Award 2018

Online über Sex zu schreiben ist ein relativ neues Phänomen, das aber gerade in den letzten Jahren und in Zeiten von Corona extrem populär geworden ist. Aber warum ist das so? Warum lassen sich plötzlich so viele Leute gerne unter die Bettdecke schauen und warum schauen so viele andere genauso gerne zu?
 

Vielleicht weil ein Sex Blog wie ein anonymes Tagebuch ist, in dem man seine wildesten Fantasien offenbart ohne dass man sein Wahres Ich zeigen muss. Und für die Leser? Ganz einfach: Wer würde nicht gerne die wildesten Gedanken eines anderen lesen? Eben.

Und das Schöne an einem Sex Blog ist auch, dass es so einfach ist und dass es jeder tun kann - du brauchst nur einen Computer, Wifi und eine schmutzige Fantasie. Fertig. Gut, das bedeutet auch, dass dort draußen jede Menge Stoff herumgeistert, der nicht unbedingt den nächsten Pulitzerpreis gewinnt, aber auch jede Menge Lesenswertes in den Sex Blogs von bislang unentdeckten Schreibtalenten!
 

Der kinky Sex Blog Contest

Um genau diese zu finden haben wir in 2018 die Fetish & Fetisch.de Community zu einer Sex Blog Competition aufgefordert, um einige dieser kinky Perlen im Sexblogger Netz aufzustöbern und ihr habt uns gegeben, wonach wir suchten. Danke an Alle, die damals daran teilgenommen haben, für uns die besten kinky Sexblogs ausfindig zu machen! Für jede der beiden Communities wurde ein Gewinner ausgewählt und wenn du unsere Ankündigungen im Newsfeed aufmerksam verfolgst, dann ist Dir nicht entgangen, dass wir in der englischen Community den sehr talentierten Fimus zum Gewinner erkoren haben, weil sein Sex Blog Alanna uns schlichtweg umgehauen hat, unser Puls rast immer noch…

Wir möchten Fimus deswegen höchstpersönlich zu Wort kommen lassen und haben ihn mit Fragen gelöchert und ihm vielleicht auch das ein oder andere kinky Geheimnis entlockt; Aber lies selbst!

 

4.png

 

"Deine erotische Kurzgeschichte ist der Hammer! Wie bist du darauf gekommen?"

"Erst waren da nur ein paar Ideen aus meinen eigenen Phantasien und Erfahrungen und aus dem, was andere vor mir in diesem Bereich schon erlebt und erfahren haben. Das war dann die Basis meiner Geschichte. Ich liebe es, nachzuforschen und so habe ich mir im Laufe der Jahre einiges zum Thema Fetisch und Kinks zusammen recherchiert und das hat mir geholfen, die Lücke zu meinen eigenen Erfahrungen zu schliessen - und etliche Posts auf Fetish waren dabei ebenfalls perfekte Lückenschliesser!"

"Den Sex Blog zu schreiben war dann fast so wie die Geschichte selber zu erleben - hoch erotisch und es sprudelte nur so aus mir heraus, nachdem die Vorarbeit der Recherche hinter mir lag. Ich genoss jedes kleine Detail, das ich noch hinzugefügt habe, um die Geschichte auszuschmücken und fühlbar zu machen. Das hat mich so angefixt, dass ich gleich noch 2 Sex Blogs eingereicht habe und ich plane noch weitaus mehr zu schreiben."
 

"Ah, du bist also auch ein aktiver Kinkster auf Fetish? Dann liegt natürlich eine Frage nahe: Was ist dein Kink?"

"Ja, das bin ich. Ich bin Crossdresser und ich bin pansexuell. Und auch sehr sehr devot. Mein grösster Kink ist das Abgeben von jeglicher Kontrolle, besonders wenn es “psychologisch” geschieht, also z. B. dadurch dass ich Mädchenkleidung tragen muss oder Windeln oder wenn ich angepinkelt werde. Oder wenn ich einfach nur als Sex Objekt benutzt werden anstatt meine eigenen Wünsche erfüllt werden."

"Aber mich fesseln auch alle möglichen anderen Beschränkungen. Wenn ich dementsprechend angezogen bin, dann lass ich mich in diese Persönlichkeit fallen und kann so auf einmal zu einer enorm hemmungslosen Schlampe werden, deren einziges Ziel es ist, jeden zu befriedigen."
 

"Dann bist du froh, dass es Seiten wie Fetish gibt?"

"Ich denke, es ist für jeden der sich abseits der so genannten ‘Norm’ befindet wichtig, irgendwo einen Ort zu haben, wo man hingehen kann und Gleichgesinnte trifft. Manchmal einfach nur, um sich dadurch wieder ‘normal’ zu fühlen. Ich schätze an Fetish, obwohl ich erst sehr kurz hier bin, dass ich hier auch noch viel Tipps und andere Infos rund ums Thema finde."

"Ich bin auch auf ‘normalen’ Dating Seiten unterwegs und treffe da ab und zu Leute, die offensichtlich kinky sind und einen Fetisch haben und verzweifelt nach Gleichgesinnten suchen. Ich verweise sie meistens auf Fetish, besonders die jüngeren, die noch herumexperimentieren oder nicht wissen, was mit ihnen los ist und denen jede Info zum Thema fehlt. Es wäre schlimm für mich, wenn ich wüsste, dass sie bei dem Versuch sich auszuprobieren verletzt und zurückgestoßen werden."
 

"Kinky Secrets - ein fesselnder Sex Blog"

"Ausnahmslos begeistert waren wir auch vom Sex Blog des talentierten Schreibers und Kinksters TomaszB von Fetisch.de, der Deutschen Kinkster Community. Sein Beitrag Kinky Secret 3 – Versklavt aber glücklich über eine junge Frau, die ihrem öden und einsamen Leben als Flugbegleiterin als BDSM-Sklavin entflieht, hat uns regelrecht gefesselt."

"Nach einer kurzen Einleitung holt Tomasz die Peitsche raus und knallt zu! Es ist beeindruckend wie viel Spannung sich schon nach dem ersten Absatz in der Story im Sex Blog aufbaut und den inneren Kinkster in jedem Leser zum Leben erweckt. Durch die ausführliche Beschreibungen im Sex Blog fühlt man sich selbst in die Rolle der Sexsklavin versetzt, als wäre man selbst Teil des Geschehens im Kerker. Während man sich durch die Gedanken der Sklavin liest, kribbelt es warm im ganzen Körper. Man möchte am liebsten direkt live dabei zusehen, wie sich der dominante Herr an seiner Sklavin vergnügt oder sogar einfach selbst die Sklavin sein und sich dem Herr bedingungslos hingeben."

 

Mag Article News Feed Fetish.com.png

 

Tomasz Sex Blog ist viel mehr als nur gutes Entertainment. Seine Sex Blog-Reihe Kinky Secret ist ein Katalog voller leidenschaftlicher Geschichten aus der BDSM-Welt. Doch wie kommt ein Schreibtalent wie Tomasz zum Sex Bloggen? Natürlich aus eigener Erfahrung! In seinem Sex Blog mischt er Phantasien mit seinen eigenen Erlebnissen. Vielleicht verrät er uns bei Gelegenheit ja mal, welche seiner kinky Erzählungen der Wahrheit entsprechen…? Aber ganz egal ob fiktiv oder echt, Tomasz Sex Blog hat auf jeden Fall unsere kinky Phantasien geweckt!

 

Wie sagt ihr zu den Sex Blogs der talentierten Kinkster aus der Communtiy? Uns ist's immer noch ganz warm vom Lesen... Die beiden Autoren freuen sich über eure Kommentare!

Zum BDSM Forum

4 Kommentare

Kommentar hinzufügen


    Verwandte Diskussionen

    Verwandte Diskussionen

    Zwischen Vertrauen und Grenzüberschreitung: Die Ethik metakonsensueller Grenzverschiebung im BDSM

    Welche Rolle spielt das Konzept der metakonsensuellen Grenzverschiebung im BDSM, und wie lässt es sich ethisch von einer tatsächlichen Überschreitung des Konsenses abgrenzen? 24 Likes 57 Antworten· vor 3 Tagen

    Erfahrungen mit BDSM-Unterkünften rund um den Bodensee?

    Hey Ich stolpere immer mal wieder über Bdsm Hotelzimmer. Diese sind dann aber nicht gerade um die Ecke (anderer Kontinent etc..) Hat jemand dazu Erfahrungen? Dürfen auch etwas weiter entfernt sein (200km vom Bodensee) 17 Likes 8 Antworten· vor 9 Tagen

    Warum für mich ein Kuss intensiver ist als BDSM

    Mich beschäftigt gerade eine Frage, besonders im Zusammenhang mit D/s: Warum kann sich Küssen für mich intimer anfühlen als eine D/s-Dynamik – obwohl gerade D/s doch unglaublich viel Vertrauen, Verletzlichkeit und Nähe voraussetzen kann? Dabei meine ich ausdrücklich nicht, dass D/s für eine dominante oder eine submissive Person weniger intim sein muss. Im Gegenteil. Als Sub kann es eine enorme Form von Vertrauen sein, einem Menschen freiwillig Macht zu überlassen, sich führen zu lassen und sich in einer Dynamik verletzlich zu zeigen. Und auch aus der dominanten Perspektive kann es sehr persönlich sein, diese Verantwortung anzunehmen, die Grenzen des anderen zu kennen, seine Reaktionen wahrzunehmen und mit dem Vertrauen umzugehen, das einem gegeben wird. Trotzdem empfinde ich Küssen für mich noch einmal anders. Für mich ist Küssen ein unmittelbarer nonverbaler Dialog – fast wie ein Walzer. Einer macht eine Bewegung, der andere reagiert darauf. Mal führt der eine, mal der andere. Man muss sich gegenseitig wahrnehmen, aufeinander eingehen und den Rhythmus gemeinsam finden. Es gibt keine Rolle, hinter der man sich bewegen kann, die einem aufgezwungen wird oder der du gerecht werden muss. Vielleicht liegt genau darin für mich der Unterschied: In einer D/s-Dynamik können Dominanz und Submission einen klaren Rahmen geben. Beim Küssen fällt dieser Rahmen für mich weg. Da geht es weniger darum, wer führt und wer folgt, sondern darum, wie zwei Menschen unmittelbar aufeinander reagieren. Ich kann deshalb jemandem in einer D/s-Dynamik sehr viel Vertrauen entgegenbringen und trotzdem keinen Wunsch haben, ihn zu küssen. Denn Küssen ist für mich nicht einfach eine weitere sexuelle Handlung. Ich kann keinen Menschen küssen, für den ich keine Gefühle habe. Vielleicht gibt es deshalb für mich verschiedene Arten von Intimität: D/s kann bedeuten „Ich vertraue dir genug, um mich auf unsere Dynamik einzulassen.“ Sex kann bedeuten „Ich teile körperliche Nähe mit dir.“ Und Küssen bedeutet für mich „Ich begegne dir unmittelbar und wir kommunizieren miteinander, ohne Worte.“ Mich interessiert deshalb besonders, wie andere das erleben – sowohl aus der dominanten als auch aus der submissiven Perspektive. Gibt es für euch einen Unterschied zwischen der Intimität von D/s und der Intimität von Küssen? Kann sich Macht abzugeben oder Macht zu übernehmen für euch persönlicher anfühlen als ein Kuss? Oder ist es gerade umgekehrt? Und vielleicht noch spannender: Gibt es für euch einen Punkt, an dem eine D/s-Dynamik von einer persönlichen Beziehungsebene getrennt werden kann – oder sind Vertrauen, Macht, Begehren und emotionale Nähe für euch untrennbar miteinander verbunden? Für mich bleibt momentan der Gedanke: Bei D/s kann ich mich bewusst auf eine Rolle und eine Dynamik einlassen. Beim Küssen gibt es für mich keine Rolle. Da bin einfach ich – und da bist du. 21 Likes 31 Antworten· vor 9 Tagen

    Meine Fragen zu BDSM

    Hallo liebe Mitmenschen, während meines Lebens bin ich gelegentlich auch mit BDSM in Berührung gekommen, meistens beim Betrachten von Pornos. Irgendwie war es jedoch nie so richtig meine Welt auch wenn der ein oder andere Aspekt durchaus seinen Reiz hat. Zumindest wenn es um Fantasien im Kopfkino geht. Als sehr empathischer Mensch kann ich mich auch in Bereiche hinein versetzen, die mich eigentlich nicht erregend finde. Aber es gibt ein paar Sachen die ich einfach nicht richtig verstehe. Und auf die auch meine Internet Recherche keine für mich zufriedenstellende Antwort geliefert haben. Ich hoffe daher auf ein paar Meinungen und Antworten von Menschen, die in dieser Welt Zuhause sind. Bei einem Dom/Sub Verhältnis bzw. bei S/M Aktivitäten... geht es doch darum das einer die Macht und die Kontrolle über den anderen hat. Aber ist das Gefühl daß der Dominante oder Sadistische Partner hat, auch wirklich echt und intensiv genug um vollständig erfüllt zu werden, wenn der devote oder masochistische Partner Freunde daran hat unterdrückt, kontrolliert oder sogar verletzt zu werden. Verliert das Machtgefühl dadurch nicht an Reiz oder Wert ? Wäre das Gefühl nicht stärker wenn man seinem Partner als Sadist etwas antun würde das gegen sein Willen ist ? (Bitte nicht falsch verstehen, ich will hier in keinster Weise - irgendeiner Form von erzwungenem Sex eine positive Note verpassen, ich verabscheue jegliche Gewalt beim Sex.) ... aber die Frage bleibt irgendwie offen. Wenn ich höre das sich Männer gerne von Frauen dominieren lassen, habe ich schon ein wenig Probleme das nachzuvollziehen. Aber ich kann mir durchaus vorstellen das ein Mann der sonst immer die Kontrolle und Macht besitzt, diese gerne auch mal an eine Frau übergibt und sich gerne sagen lässt was man tun soll. Aber wo bitte ist bei so einem Szenario der Reiz wenn man sich für mehrere Stunden in eine Kiste sperren lässt und der Domina ein Vermögen dafür zahlt. Das stelle ich mir einfach nur langweilig vor. Und was manche Männer dafür zahlen, steht meiner Meinung nach in keinem Verhältnis zu dem was die Domina im Gegenzug dafür leistet. ... versteht ihr was ich meine? Ich kann einfach nicht in begreifen worin der Reiz liegt. Bei den meisten Porno Clips zu diesem Bereich empfinde ich das gespielte Machtverhältniss eher unglaubwürdig und kindisch. Ja oft sogar lächerlich. Als würde kleine Kinder Räuber und Gendarm spielen. Ich kann beim zusehen eher darüber lachen wie peinlich sich die Personen anstellen, als die Situation ernst zu nehmen. Wirkt es auf euch nicht auch wie die Aufführung eines Leintheaters. Und was die Kleidung betrifft... sind wir doch mal ehrlich. Wenn Dominas in Lack und Leder erscheinen, dann können sie wirklich sehr erregend sein. (auch wenn es für meinen Geschmack eigentlich etwas übertrieben wirkt, liebe ich die Optik vieler Dominas. ... auch wenn ich sie lieber in einer nicht so machtvollen Position hätte). Aber Männer im Lack und Latex? Sieht das nicht immer ein bisschen schwul aus ? Sorry Leute das ist nicht abwertend gemeint. Aber Männer die nicht gerade mit einer Gitarre auf der Bühne Rockmusik machen, sollten solche Klamotten einfach nicht tragen. Ich finde das Dominante Männer eigentlich keine besondere Kleidung benötigen um ihre Überlegenheit zu demonstrieren. Und wenn dann vielleicht noch in einem schicken Anzug. Diese Normen bei der Bekleidung im BDSM Bereich gehören meiner Meinung nach in den Karneval Bereich. Was meint ihr dazu? Was mich ebenfalls interessiert... wie und wo haben sich glückliche Paare dieser Welt kennen gelernt. Ich meine Mann geht doch nicht in ein Kneipe und spricht ein Frau mit den Worten "Hey ich vergewaltige und quäle gerne schöne Frauen. Darf ich dich bei Gelegenheit mal in meinen Keller sperren?" und sie Antwortet : Aber nur wenn du mir fesseln anlegst und mich jeden Tag mehre Stunden lang misshandelst" ... so funktioniert es vielleicht in den unglaubwürdigen Porno Clips, aber im realen Leben stelle ich mir sowas doch viel schwerer vor. Was ich mich ebenfalls frage ... wie gehen SM Paare außerhalb der Sexuellen Aktivitäten miteinander um. Ist es eine gelebte Veranlagung oder eher ein Rollenspiel das keine Einfluss auf das miteinander hat. Es gibt noch weitere Fragen die mich interessieren, aber ich möchte auch nicht peinlich wirken. Falls es euch interessiert... ... ich persönlich würde mich als leicht Dominant einstufen. Eigentlich bevorzuge ich Sexualpartner auf Augenhöhe. Sympathie spielt eine sehr große Rolle, ebenso wie Zärtlichkeit und langsame Aktivitäten. Ich bin sehr offen ausgerichtet. Eine Frau sollte nur nicht dominant beim Sex sein. Auch wenn ich Gewalt beim Sex verabscheue, so habe gelegentlich Fantasien eine Frau zu nötigen, zu erpressen oder auf einen andere Weise dazu zu bringen mich zu verwöhnen, obwohl sie es ursprünglich nicht machen würden oder wollen. Pornos bei denen der weibliche Part unglücklich oder traurig erscheint, finde ich schon manchmal erregend. Aber im echten Leben, könnte ich bei so einem Anblick oder so einer Situation keine Erektion bekommen. Ergeht es euch vielleicht manchmal auch so? Ich meine das ihr Fantasien habt, die euch im echten Leben nicht interessieren oder sogar abstoßend findet? ... Wenn ihr Antworten habt, eine Meinung oder ihr auch unbeantwortete Fragen zu dem Thema habt, würde ich mich sehr über euer Feedback freuen. 3 Likes 50 Antworten· vor 11 Tagen

    Vom Macho zur Sklavin

    Vorwort: Diese Geschichte ist reine Phantasie und stellt keine realen Handlungen oder Charaktere dar. Eventuelle Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Amtsgericht Transingen; Saal 2; 20.03.2000: „Hiermit verurteile ich den Angeklagten Klaus Jakobsen zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung. Die Strafe ist sofort anzutreten und wird in der JVA Transingen verbüßt.“ Zur Urteilsbegründung: „Das Gericht sieht es, auch aufgrund des umfassenden Geständnisses des Angeklagten, als erwiesen an, dass er am 26.08.1999 die 20-jährige Prostituierte Sarah Jannings ermordet hat. Er handelte hierbei vorsätzlich und mit unglaublicher Grausamkeit.“ „Die Einwürfe des Rechtsbeistandes, der Angeklagte sei zum Tatzeitpunkt stark alkoholisiert gewesen, wurden als unbegründet zurückgewiesen. Herr Jakobsen hatte zum Tatzeitpunkt nachweislich einen Blutalkoholwert von weniger als 0,3 Promille. Demnach ist davon auszugehen, dass er sich der Tat voll bewusst war.“ „Der Angeklagte legte zwar ein umfassendes Geständnis ab, zeigte jedoch keinerlei Reue. Im Gegenteil. Er lässt keinen Zweifel daran, dass er die Tat erneut begehen würde. Aus diesem Grund wird die Sicherungsverwahrung angeordnet.“ Kapitel 1 Klaus glaubte seinen Ohren nicht zu trauen. Hatte ihn die Richterin grade tatsächlich zu lebenslänglich verdonnert? Bis zuletzt hatte er noch geglaubt, sein Vater würde ihn hier rausholen. Nun wurde ihm bewusst, dass dieser seine Drohung wahr gemacht hatte. Was hatte er beim letzten Mal gesagt, als er ihn mit viel Mühe und hohen Bestechungsgeldern vorm Knast bewahrt hatte? „Mein lieber Junge. Du weißt, dass ich Dich über alles liebe und Du alles von mir haben kannst. Aber irgendwann musst auch Du begreifen, dass man auch einmal die Konsequenzen für sein Handeln tragen muss. Ich habe Dich jetzt oft genug rausgeboxt und dieses Mal musste ich all meinen Einfluss geltend machen, um es zu schaffen. Jetzt ist Schluss. Beim nächsten Mal musst Du selber zusehen, wie Du die Suppe auslöffelst, die Du Dir eingebrockt hast.“ Tatsächlich hatte sein Vater lediglich über den Anwalt ausrichten lassen, dass er die Anwaltskosten übernimmt. Nicht mal besucht hatte er ihn. Trotzdem hatte er sich bis eben daran geklammert, dass sein Vater ihn nicht im Stich lassen würde. „Wie soll ich denn 15 Jahre im Knast aushalten?“ fragte er sich. „Die machen mich doch schon in der ersten Woche so fertig, dass ich nicht mehr laufen kann.“ Ihn schauderte bei dem Gedanken daran, dass er womöglich von schmierigen, tätowierten Knackis *** werden könnte. Vielleicht würden Sie ihn sogar zwingen, Schwänze zu lutschen und Sperma zu schlucken. Allein bei dem Gedanken daran wurde ihm so übel, dass er sich noch im Gerichtssaal übergeben musste. Nachdem er sich auf der Toilette notdürftig säubern durfte, wurde er abgeführt. Die grüne Minna wartete schon darauf, ihn ins Gefängnis zu bringen. 11 Likes 53 Antworten· vor 5 Tagen