An guter Kommunikation, Vertrauen und erotischen Massagen interessiert. Ich bevorzuge eindeutig die langsame, intensive, gefühlvolle Spielweise.
Besonders fasziniert mich die intensive Verbundenheit und tiefe weibliche Lust, wenn Frau sich öffnet, die sanfte innere Umarmung beim vaginalen Fisting zulässt, sich dem Gefühl der inneren Wärme und des lustvollen Ausgefülltseins hingibt, sich fallen und von mir durch diese unbeschreibliche Welt ohne Raum und Zeit begleiten lässt.
Ich habe ca. 25 Jahre Erfahrung damit, meine Technik ist komplett schmerz- und verletzungsfrei, klappt normalerweise auch mit Anfängerinnen auf Anhieb und besteht aus einer Kombination verschiedener schon für sich sehr lustvoller Stimulations- und Massagetechniken, die ganz langsam die Muskulatur entspannen, bis sich das Einführen der Hand ganz natürlich, intensiv und wunderschön anfühlt.
Mit leichten Abwandlungen ist meine Technik auch zum Wegmassieren der muskulären Verkrampfung bei Vaginismus geeignet. Es geht dann etwas länger, ca. 6h (mit Pausen natürlich), und braucht ca. ein bis drei Sitzungen, und ist ebenfalls komplett schmerzfrei und lustvoll.
Solltest Du darunter leiden oder eine kennen, bei der das der Fall ist, melde Dich gerne. Dann nehme ich mir gerne die Zeit und erkläre es Dir. Das nötige Vertrauen vorausgesetzt, würde es mich sehr freuen, der Einen oder Anderen mit meinem Können weiterhelfen zu dürfen.
Verletzendes Verhalten, Zigarettengeruch, Unehrlichkeit sind NICHT mein Ding.
Im Wesentlichen kommt der scheinbare Widerspruch daher, dass Fisting sehr intensiv ist - unfassbar schön, wenn man es richtig macht, und unfassbar schmerzhaft, wenn nicht. Schlicht, weil dabei viel mehr Nervenenden gleichzeitig viel intensiver stimuliert werden als bei so ziemlich jeder anderen Weiterlesen… Technik. Dadurch hängt es sehr vom Können des aktiven Parts ab, ob es für den empfangenden Part ganz furchtbar schrecklich oder einfach wunderschön ist. Und weil nun zwar viele diese Fantasie haben, aber nur die wenigsten sich dann auch wirklich mit den dafür benötigten Techniken und anatomischen Details des weiblichen Körpers auseinandersetzen, bleibt die Zahl derer, für die es eine wunderschöne und unbedingt wiederholenswerte Erfahrung wird, leider überschaubar, während diejenigen, die nicht dieses Glück hatten, umso lauter zu hören sind. Was grundsätzlich Interessierte dann noch zusätzlich verunsichert. So kommt es, dass die Meinungen so kontrovers sind und dass es unterm Strich so wenige sind, die es tatsächlich praktizieren, obwohl die Zahl derer, die es gerne probieren möchten (das mangels geeignetem Aktivem Part aber nicht können), bei genauerer Betrachtung gar nicht so klein ist.
Das sehe ich nicht so. Bei Vaginismus geht es ganz stark um (fehlendes) Vertrauen - das Vertrauen in sich selbst und das Vertrauen in das Gegenüber. Und das ist etwas, womit BEIDE Seiten irgendwie klarkommen müssen. Zu erleben, sie möchte es, aber es geht nicht. Das verunsichert beide Seiten Weiterlesen… gleichermaßen. Und darum, das einzige was das jetzt zumindest aus meiner Sicht wirklich suggeriert ist, dass diese Herren wenig überraschend in einem ähnlichem Alter wie die TE waren und schlicht nicht damit umgehen konnten, NICHT der Mann für sie sein zu können, der ihrem eigenen, noch nicht ganz ausgereiften Selbstbild entspricht.
Jede Wette, das hat diese Herren zunächst mal genauso verunsichert wie die TE. Das dann noch in Kombination mit einem durch die körperliche Nähe zwar erweckten aber dann nicht richtig befriedigten Sexualtrieb und überschießenden Hormonen... Also ohne irgendwas schön reden zu wollen (eine Verge.walt.igung ist schlicht eine Straftat) aber ich sehe in der Situation genauso eine Überforderung der männlichen Partner:
Er merkt, sie hat Angst, und obwohl sie es vom Kopf her gerne möchte, blockiert ihr Körper. Er registriert, sie/ihr Körper traut ihm nicht. Er wird unsicher. Diese Unsicherheit reflektiert dann wieder zurück: Sie merkt, er ist unsicher. Das verunsichert sie dann noch weiter. Und so blockiert sie dann noch mehr, ob sie es will oder nicht. Was auch ihn weiter verunsichert, zu unkontrolliertem Verhalten und/oder in die Flucht treibt. Das ist für beide Seiten schwierig. Nur dass die eine Seite eine Wahl hat, und die andere nicht. Und ja, natürlich ist da ein Leidensdruck. Sie schreibt ja selbst, dass sie sehr gerne sexuell aktiv sein möchte. Aber da hilft es auch nicht, ein Feindbild aufzubauen mit 'Herren, die nur ihren Schwanz reinstecken wollen' und mit einer Deutung im Sinne von 'nicht wichtig genug' oder 'es nicht wert sein'. Das scheint mir eher eine subjektive Einordnung zu sein, womöglich basierend auf eigenen schlechten Erfahrungen und negativen Gefühlen, projiziert auf die Situation der TE. Das finde ich zwar nachvollziehbar, aber nicht hilfreich. Weil es noch weitere negative Konnotationen zur ohnehin bereits ausreichend belastenden Situation der TE hinzufügt.
Zielführender und wichtiger finde ich hier, den Zusammenhang zum Vertrauen aufzuzeigen: Ich vertraue mir, daher kannst auch du mir vertrauen, und weil du das kannst, kann ich auch dir vertrauen, dass du dir selbst vertraust. Und das ermöglicht dann: Du vertraust dir, daher kann auch ich dir vertrauen, und weil ich dir vertraue und merke, du vertraust mir, darum kann auch ich mir vertrauen. Wenn das gefestigt ist, wenn dieses Vertrauen da ist, dann kann man als nächstes auch den Körper davon überzeugen, dass er in Sicherheit ist. Und das ist auch nötig (und möglich), denn das sind schließlich teilautonome Nervenbahnen, die aber schlicht eine andere Sprache sprechen als die, in der wir sonst verbal kommunizieren. Man muss einfach nur wissen wie es geht. So kann dann der Körper die Erfahrung machen, dass es sich gut anfühlt. Das ist die Weise, wie der Körper vertraut. Dadurch macht dann der Kopf die Erfahrung, dass der Körper das tatsächlich kann. Dass der Körper vertraut. Dadurch kann dann auch der Kopf dem Körper vertrauen. Und blockiert ihn nicht mehr. Zumindest nicht grundlos. Hat man einmal gelernt, wie es sich anfühlen muss, dann weiß man das nächste Mal intuitiv, wenn es sich wieder richtig anfühlt. Und kann das ganz gezielt wiederholen, üben, festigen und genießen.
Ich hoffe, das war hilfreich. Nur Mut. Das ist wirklich machbar. Und es lohnt sich
:1784590407,6996710,Vielen Dank für die reichlichen Antworten, vieles hat mich schobmal etwas beruhigt anal geht für mich leider überhaupt nicht, musste durch einen ex Freund leider anale vergew****gung erleben . Ich möchte gerne sexuelle aktiv sein sogar sehr, weshalb eine Beziehung ohne Weiterlesen… Intimität für mich auch nicht in Frage kommen würde. Aktuell kommt für mich Penetration nicht in Frage, wie mein Weg weiter geht ist offen, ob ich dagegen was unternehme oder nicht bin ich noch unschlüssig. Ich habe nur Angst das wenn ich mich gegen Hilfe entscheide und wirklich keine Penetration in meinem Leben habe, das ist so leider keinen Partner fürs Leben finden werde.
Also zum einen: Intimität und Penetration sind Zweierlei. Intimität geht auch gut ohne Penetration. Wenn Penetration aktuell für dich nicht in Frage kommt, dann ist das völlig OK. Und doch eigentlich sogar ziemlich normal. Gerade, wenn du schon schlechte Erfahrungen gemacht hast. Da brauchst du einfach mehr Sicherheit, mehr Vertrauen um dich öffnen zu können.
Zum Anderen: Du setzt dich da völlig unnötig unter Druck. Du wirst den Partner fürs Leben nicht finden, indem du dich von ihm penetrieren lässt. Und daher auch nicht, indem du dich für Hilfe entscheidest, um dich von ihm penetrieren lassen zu können. Deshalb braucht dir deine Entscheidung, ob du dir jetzt, zu diesem Zeitpunkt, in Bezug auf deinen Vaginismus helfen lassen möchtest, auch keine Angst zu machen. Du triffst sie, weil du es gerne möchtest, weil du sehr gerne sexuell aktiv sein möchtest. Nicht, weil das Finden deines Partners fürs Leben davon abhängen würde. Und auch da wieder: Selbst verständlich kannst du auch ohne Hilfe sexuell aktiv sein.
Hilfe heißt, dass man dich unterstützt. Sie ist keine Voraussetzung für irgendetwas. Sie kann manches einfacher machen. Zum Beispiel, indem sie dir deine Angst nimmt. Aber sie ist kein Muss. Für nichts.
Wenn du magst, schreib mich mal an. Über manches redet es sich besser im Privaten, und nicht alles gehört in ein öffentliches Forum.
Ich vermute, wenn du ehrlich zu dir selbst bist, fragst du hier eigentlich gar nicht, ob es Männer gibt, die eine Beziehung ohne Penetration führen können. Denn die Frage wirst du dir höchst wahrscheinlich auch selbst mit JA beantworten können. Ja, es gibt solche Männer. Nur, so wie du es Weiterlesen… schilderst, leidest du ja unter dem Vaginismus, tust dich schwer mit der Therapie und hast sehr viel Angst. Wie ich das lese, fragst du nach Erlaubnis, deiner Angst nachzugeben. Sie zu verfestigen, zu positivieren und fest zum Teil deiner Identität zu machen. Nicht weil du das unbedingt möchtest, denn wäre es so, würdest du nicht so darunter leiden. Sondern vielmehr, weil dir dieses darunter leiden so zusetzt, dass es dich verlockt aufzugeben, zu positivieren, abzubrechen. Ich sehe das als eine Schutzhaltung, ganz ähnlich wie der Vaginismus selbst. Und womöglich ist das sogar ein gutes Zeichen, denn vielleicht heißt das ja, dass die Therapie lange Verdrängtes, Schmerzhaftes wieder hervorholt. Was unangenehm ist. So wie es weh tut, sich einen Splitter aus einer Wunde herauszupulen, damit sie heilen kann (bitte entschuldige das doofe Bild). Und doch ist genau das der Weg. Den du begleitet in einem sicheren Rahmen, um einiges erfahrener und stärker, nun Schritt für Schritt gehen kannst. Es ist ganz normal, nach Alternativen zu schauen. Das ist einfach nur menschlich. Wenn dir solche Gedanken für den Moment Trost spenden, dann ist das völlig in Ordnung. Um Kraft zu schöpfen. Um den Mut zu finden. Um zu beschließen, der Splitter nervt, und du willst ihn endlich loswerden. Und dann wirst du deine Angst vergessen und wirst deinen Weg gehen.
Ich kann dir leider nicht schreiben, sonst hätte ich das schon vor einer Weile getan. Meine Ex litt auch unter Vaginismus. Wir hatten vorher lange darüber geredet, wirklich Monate lang. Und irgendwann sagte sie, es sei ihr jetzt egal, sie wolle es versuchen. Und ob du es glaubst oder nicht, ich hab ihr den Vaginismus in einer einzigen langen Massagesitzung über einen kompletten Nachmittag praktisch vollständig wegmassieren können. Die Techniken waren fast die gleichen, die ich auch sonst verwende, wenn ich meinem Kink nachgehe, nur etwas angepasst auf die spezielle Situation. Von daher, wie ich es erlebt habe, ist das Körperliche beim Vaginismus eigentlich der kleinere Teil. Das, was viel länger dauert, ist das Mentale. Weil man das nicht einfach wegmassieren kann. Der Vaginismus ist nur ein Symptom. Ein lästiges, unschönes. Aber eines, das gut therapierbar ist. Akzeptiere deine Angst. Begrüße sie wenn du sie verspürst wie eine alte Bekannte. Bis du irgendwann sagst: Hallo alte Freundin, ich kenne dich. Ich weiß, wo du herkommst. Und wovor du mich bewahren willst. Und ich respektiere deine Einschätzung, dass du hier womöglich gebraucht werden könntest. Und ich danke dir dafür, dass du immer für mich da bist und auf mich aufpasst. Doch schau, jetzt gerade stehst du mir im Weg, denn das, wovor du mich bewahren möchtest, das ist schon so lange vorbei, das ist hier jetzt nicht und ich bin jetzt eine andere. Ich bin nun viel erfahrener und stärker, mutig und zuversichtlich. Und deshalb, ja, ich sehe dich und deine Bedenken. Doch das sind nun deine, nicht mehr meine. Ich möchte etwas anderes. Und das mache ich jetzt... Wenn dir das gelingt, dann ist der Vaginismus schlicht egal. Vielleicht bleibt er. Vielleicht nicht. Einzig wichtig ist dann, dass er dir keine Angst mehr macht. Dass du nicht mehr darunter leidest. Und deine eigenen schönen Wege gehst und findest.