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BDSM und Therapie: Ein No-Go?


sexation

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Sehr interessantes Thema. Bin auf die Antworten sehr gespannt. Hab darüber selbst noch nie nachgedacht, obwohl es doch sehr relevant ist.
Geschrieben
Ich würde ja schon mal sehr in Frage stellen, dass jemand der eine Therapie macht grundsätzlich mental nicht gesund ist. Es gibt unterschiedlichste Therapieformen, -ziele und -gründe. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass es eher ein Zeichen der Stärke ist, sich mit seinem Selbst auseinanderzusetzen...
Geschrieben
Aus Dom-Sicht schließe ich das nicht völlig aus. Aber wenn es zu einer wie auch immer gearteten Beziehung kommt, übernehme ich ab einem bestimmten Zeitpunkt die Leitung. Und damit auch ein Stück Verantwortung.

Eine Person, die in psychothe***utischer Behandlung ist, hat aber im Idealfall schon eine leitende , begleitende oder unterstützende Person zur Seite.

Ich hätte Sorge, durch die D/s Beziehung ungewollt die Therapie-Ansätze und Strategien zu gefährden. Und ich würde das Gefühl haben, immer irgendwie im Dunkeln zu tappen, was die aktuelle Befindlichkeit meiner Sub anbelangt. Therapiegespräche können sehr intensiv und aufwühlend sein.
Geschrieben
Ohne den Einzelfall zu betrachten absoluter Unfug. Sicher gibt es derart instabile Personen - auch in Therapie - die für's Spielen ungeeignet sind. Umgekehrt gibt es genug Gründe, die eine Therapie notwendig machen können, ohne dass die Menschen besonders instabil sind. Nehmen wir nur mal Polizisten oder Rettungssanitäter, die oft wegen schrecklicher Erlebnisse Therapien durchlaufen haben.
Geschrieben
Ich merke manchmal echt, dass ich gewisse Denkweisen nicht nachvollziehen kann. Wer behautet denn dass jemand der keine Therapie macht mental gesund ist? Vielleicht ist da die Einsicht noch nicht da? 🤷🏻‍♀️

Es kann einem als Mensch doch auch passieren dass man an jemanden gerät der gar nicht auf der Pfanne hat dass eine Therapie notwendig ist. Ist doch super dass Menschen gewillt sind an sich zu arbeiten.

Funfact aus einem Podcast den ich höre: Männer können aufgrund des teilweise immer noch gelebten alten Weltbildes „Ein Mann ist ein Mann, ein Mann zeigt keine Schwäche, ein Mann weint nicht“ sich selbst schlecht eingestehen dass eine Therapie notwendig ist. Die meisten Männer, die sich in eine Therapie begeben wurden von einer Frau darauf aufmerksam gemacht . Aussage eines männlichen Psychologen der Männer therapiert.

Tja ich bin auch schon an dominante Männer geraten, die mal überlegen sollten sich professionelle Hilfe zu suchen und dies ist ganz wertfrei gemeint. Toxische Männlichkeit ist etwas was mir immer wieder unterkommt, kann man auch dran arbeiten wenn die Einsicht da ist.

Also ich finds gut wer seine Stärken und Schwächen kennt, unabhängig von seiner Neigung und an sich arbeitet.
Geschrieben
Huhu, ich will auch meinen Senf dazugeben 😊
Das Thema hatte ich mit vielen Menschen und auch auf mehreren moderierten Stammis.

Es gibt ja die unterschiedlichsten Gründe wieso Menschen dies nicht wollen, negative Erfahrung mit Spielpartner*Innen, in Bezis, Vorurteile, Unsicherheit etc. Es ist ersteinmal nichts verkehrtes dabei und die Personen nehmen Rücksicht oder schützen ggf. auch sich selbst <3. Vorteile sind eine andere Geschichte... Ansonsten das Unbekannte, das Fremde ist Unsicherheit.

Therapie und BDSM ist aus sozialwissenschaftlicher Sicht nicht zu empfehlen, ganz gleich wie toll sich einige dominante Menschen einschätzen und befähigt halten, RedFlag. Zum Thema Triggern, damit können die meisten Menschen nicht umgehen, die Person ist dann im absoluten Überlebensmodus und es kann tödlich enden, Aftercare und Saveword sind da zu spät. Das Wort Triggern ist leider zu einem Modewort mutiert und ist etwas anderes, als was in der Psychologie darunter verstanden wird, ich empfehle sich zu informieren.

Ich lehne BDSM zu Therapiezwecken ab, ssc funktioniert hier nicht. Wenn andere dies machen, ist deren Leben. Therapie in die Hände der professionellen (damit meine ich nicht The***ut*Innen die es im BDSM nutzen, arrrgs).

Alles meine Meinung, Quellenangaben mache ich nicht mehr, liest eh kein Menschen.

Ich persönlich würde auch mit Menschen in Therapie oder mit ihren Päckchen spielen. Sozialwissenschaftliche gesehen ist unsere Gesellschaft krank und ich kenne eigentlich keine gesunden Menschen die BDSM betreiben oder kein BDSM betreiben🧐, ganz zu schweigen von den ganzen wundervollen neurodivergenten Menschen und ich kenne vieeeele BDSMler.
Es ist aber mit oder ohne Trauma etc. für mich extrem wichtig sub/bot/slave wirklich kennenzulernen, langsam anzufangen und Grenzen zu setzen, die nicht in Therapiegefilden enden. Das "Spielzeug" wird nicht kaputt gemacht (mir sind die Menschen um mich wichtig 🤫). Sexualität, BDSM, Kink, Sport, verschiedenste Hobbys können und werden auch als Kompensation genutzt und es geht auch nicht immer anders. Dabei ist zu hoffen das sich die Personen darüber hoffentlich bewusst sind und sich nicht nachhaltig schaden.


@Schneewittchen
Männern emotionen abzuerziehen ist noch ein Überbleibsel aus den kriegerischen Tagen, der männliche Teil der Bevölkerung hat vor ca. 30/40+- Jahren auch angefangen sich zu emanzipieren (an der Masse ist es nicht zu sehen), die weibliche Bevölkerung macht das schon seit über 200 Jahren, ist vorraus, dafür läuft die zweite Welle schneller und kann von der ersten lernen #Birkenbihl.

Wenn SSC auch gelebt wird, nicht nur verbalisierte blabla Etikette in der Szene, die Spielpartner sich viel Zeit nehmen, offen und ehrlich kommunizieren können, Aftercare, Grenzen, Saveword und und und und es um die andere Person geht, ist es für mich okay, sollte aber immer die Basis sein, ob Therapie(-bedürftig) oder nicht. BDSM ist etwas sehr individuelles und es geht nicht darum eigene Vorlieben durchzupeitschen RedFlags etc. Solche Menschen sollen mit sich selbst spielen und nicht mit anderen😼

Jetzt aber genug von mir, sonst schreibe ich noch Ewigkeiten weiter :)


Nachti 😊
Geschrieben
Kommt ganz klar auf den Therapiegrund an und wie stabil die Person ist.
Ich hatte Beziehungen mit depressiven Menschen und (vermutlichen) Borderlinern, die nicht in Therapie waren und kann das nicht wirklich empfehlen. Es ist ziemlich belastend. Auf verschiedenen Ebenen.
Je nach Kontext würde ich sogar eine Person in Therapie einer untherapierten vorziehen, denn erstere hat zumindest erkannt, dass etwas nicht so läuft, wie es soll.
Kommt aber eben echt auf die Person und den seelischen Zustand an
LG, Sue
Geschrieben
Was meinst Du/Sie transparent mit Emotionen, Gedanken und triggern,Traumata umgehen? Vorallem aufs Wort transparent?

Wenn jemand Blindlinks agiert dann bestimmt weil dieser ehrlich sein möchte und dann vom Top versichert werden, dass man nix falsch macht, man ehrlich sein kann mit seinen Emotionen und allem. , Der Top stolz auf einen ist.

Ich habe so keine Erfahrung aber dies würde ich mir darunter vorstellen wenn ich Blinglinks agieren würde. Würde Ehrlich sein. Wenn ich bei einer Gruselmusik Angst in einer Session in dunkeln zb Augenbinde bekomme und mich aufm Boden werfen würde und um Gnade flehe oder Gelb schreie/sage ,da ich damit noch nicht umgeben kann obwohl ich diese dachte ... was wäre daran schlecht? Evtl baut man so eine stärkere Bindung auf zum Top und kann besser fallen lassen bei der Session oder wen man dies nochmal versucht ein andermal... Oder der Top bei Gelb dieses Spiel anders lenkt damit es einen besser geht und über sich hinauswachsen kann..🙂

Und ggf Traumata bewältigen oder einfach Ängste oder schlechte Erfahrungen bei dem der Top einen hilft und beide dann Vergnügen empfinden.

Naja ich wollte nur mal mein Gedankengang dazu mitteilen.

Liebe Grüße. 🤗
Geschrieben
Vor 9 Stunden, schrieb Idiosyncratic:
Huhu, ich will auch meinen Senf dazugeben 😊
Das Thema hatte ich mit vielen Menschen und auch auf mehreren moderierten Stammis.

Es gibt ja die unterschiedlichsten Gründe wieso Menschen dies nicht wollen, negative Erfahrung mit Spielpartner*Innen, in Bezis, Vorurteile, Unsicherheit etc. Es ist ersteinmal nichts verkehrtes dabei und die Personen nehmen Rücksicht oder schützen ggf. auch sich selbst <3. Vorteile sind eine andere Geschichte... Ansonsten das Unbekannte, das Fremde ist Unsicherheit.

Therapie und BDSM ist aus sozialwissenschaftlicher Sicht nicht zu empfehlen, ganz gleich wie toll sich einige dominante Menschen einschätzen und befähigt halten, RedFlag. Zum Thema Triggern, damit können die meisten Menschen nicht umgehen, die Person ist dann im absoluten Überlebensmodus und es kann tödlich enden, Aftercare und Saveword sind da zu spät. Das Wort Triggern ist leider zu einem Modewort mutiert und ist etwas anderes, als was in der Psychologie darunter verstanden wird, ich empfehle sich zu informieren.

Ich lehne BDSM zu Therapiezwecken ab, ssc funktioniert hier nicht. Wenn andere dies machen, ist deren Leben. Therapie in die Hände der professionellen (damit meine ich nicht The***ut*Innen die es im BDSM nutzen, arrrgs).

Alles meine Meinung, Quellenangaben mache ich nicht mehr, liest eh kein Menschen.

Ich persönlich würde auch mit Menschen in Therapie oder mit ihren Päckchen spielen. Sozialwissenschaftliche gesehen ist unsere Gesellschaft krank und ich kenne eigentlich keine gesunden Menschen die BDSM betreiben oder kein BDSM betreiben🧐, ganz zu schweigen von den ganzen wundervollen neurodivergenten Menschen und ich kenne vieeeele BDSMler.
Es ist aber mit oder ohne Trauma etc. für mich extrem wichtig sub/bot/slave wirklich kennenzulernen, langsam anzufangen und Grenzen zu setzen, die nicht in Therapiegefilden enden. Das "Spielzeug" wird nicht kaputt gemacht (mir sind die Menschen um mich wichtig 🤫). Sexualität, BDSM, Kink, Sport, verschiedenste Hobbys können und werden auch als Kompensation genutzt und es geht auch nicht immer anders. Dabei ist zu hoffen das sich die Personen darüber hoffentlich bewusst sind und sich nicht nachhaltig schaden.


@Schneewittchen
Männern emotionen abzuerziehen ist noch ein Überbleibsel aus den kriegerischen Tagen, der männliche Teil der Bevölkerung hat vor ca. 30/40+- Jahren auch angefangen sich zu emanzipieren (an der Masse ist es nicht zu sehen), die weibliche Bevölkerung macht das schon seit über 200 Jahren, ist vorraus, dafür läuft die zweite Welle schneller und kann von der ersten lernen #Birkenbihl.

Wenn SSC auch gelebt wird, nicht nur verbalisierte blabla Etikette in der Szene, die Spielpartner sich viel Zeit nehmen, offen und ehrlich kommunizieren können, Aftercare, Grenzen, Saveword und und und und es um die andere Person geht, ist es für mich okay, sollte aber immer die Basis sein, ob Therapie(-bedürftig) oder nicht. BDSM ist etwas sehr individuelles und es geht nicht darum eigene Vorlieben durchzupeitschen RedFlags etc. Solche Menschen sollen mit sich selbst spielen und nicht mit anderen😼

Jetzt aber genug von mir, sonst schreibe ich noch Ewigkeiten weiter :)


Nachti 😊

Hier gibt es leider keine Bearbeitungsfunktion, Smartphone Autokorrektur hat mich sehr gerne.

Korrektur: "Vorurteile sind eine andere Geschichte..."

Geschrieben
Vor 4 Stunden, schrieb xXDeniseXx:
Was meinst Du/Sie transparent mit Emotionen, Gedanken und triggern,Traumata umgehen? Vorallem aufs Wort transparent?

Wenn jemand Blindlinks agiert dann bestimmt weil dieser ehrlich sein möchte und dann vom Top versichert werden, dass man nix falsch macht, man ehrlich sein kann mit seinen Emotionen und allem. , Der Top stolz auf einen ist.

Ich habe so keine Erfahrung aber dies würde ich mir darunter vorstellen wenn ich Blinglinks agieren würde. Würde Ehrlich sein. Wenn ich bei einer Gruselmusik Angst in einer Session in dunkeln zb Augenbinde bekomme und mich aufm Boden werfen würde und um Gnade flehe oder Gelb schreie/sage ,da ich damit noch nicht umgeben kann obwohl ich diese dachte ... was wäre daran schlecht? Evtl baut man so eine stärkere Bindung auf zum Top und kann besser fallen lassen bei der Session oder wen man dies nochmal versucht ein andermal... Oder der Top bei Gelb dieses Spiel anders lenkt damit es einen besser geht und über sich hinauswachsen kann..🙂

Und ggf Traumata bewältigen oder einfach Ängste oder schlechte Erfahrungen bei dem der Top einen hilft und beide dann Vergnügen empfinden.

Naja ich wollte nur mal mein Gedankengang dazu mitteilen.

Liebe Grüße. 🤗

Ein Trauma bewältigen durch BDSM, wäre wieder aktiv Therapie-BDSM und wenn die Person dann getriggert wird, dann ist Dom/Top nicht professionell ausgebildet um das zu sehen und eingreifen zu können. Es ist spielen über gesunde und kontrollierbare Grenzen hinaus.
Was natürlich funktioniert, ob mit oder ohne BDSM ist offene Kommunikation, dem anderen Sicherheit geben, Vertrauen ist immanent und ein Umfeld, was es erlaubt so zu sein, wie man ist (was "normal" sein sollte). Positive Erfahrungen und das die Person, sofern es dieser sehr schlecht geht, wieder Lebensluft atmen kann. Um ein Trauma zu bewältigen, soweit dies überhaupt möglich ist, ist es erforderlich diese Situation neu zu durchleben und da gibt es Methoden für und professionell ausgebildete Menschen. Es ist meist eher ein lernen damit soweit umzugehen, dass es nicht mehr einen riesigen Raum einnimmt und ständig Lebensqualität verwehrt und nach und nach weniger Raum einnimmt. Sich für sich und das Leben entscheiden und selbst die Kontrolle übernehmen.
BDSM als Skill kann natürlich genutzt werden, um positive Effekte zu erzielen, aber die meisten kennen sich einfach nicht aus und wissen gar nicht wie beeinflussbar Menschen sind und was beim BDSM passieren kann und was die gerade tun^^. Würde ich mit aller Deutlichkeit behaupten.
Grenzen sind sehr sehr wichtig und das spielen soll "gut" tun und nicht belastend sein.

Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb Idiosyncratic:

Hier gibt es leider keine Bearbeitungsfunktion, Smartphone Autokorrektur hat mich sehr gerne.

Korrektur: "Vorurteile sind eine andere Geschichte..."

Du hast eine Stunde Zeit deinen Post zu bearbeiten, danach geht es nicht mehr. 

Geschrieben (bearbeitet)
Am 14.11.2022 at 20:37, schrieb sexation:

hey liebe kink community,

falls diskussionen über dieses thema bereits existiert freue ich mich auf hinweise auf die jeweiligen threads. in meiner suche habe ich nichts passendes gefunden.

ich bin über die jahre immer wieder auf menschen gestoßen, die für sich kategorisch ausschließen eine d/s beziehung mit einer person einzugehen, die sich in therapie befindet. ich habe das immer sehr befremdlich gefunden und mich gewundert warum das für einige so ein großes no-go zu sein scheint.
mir ist dies vor allem bei dominanten parts aufgefallen, die nach neuen subs gesucht haben.

prinzipiell verstehe ich den wunsch nach einer mental "gesunden" person als (spiel-)partner*in und auch ich wünsche mir in sich gefestigte personen, wenn ich im bdsm kontext unterwegs bin.

meine gedanken dazu sind: fast jede person wird in ihrem leben mit situationen konfrontiert, die psychisch belastend sind. viele schaffen es aus eigener kraft heraus mit diesen problemen umzugehen. andere benötigen für einschneidene erlebnisse professionelle hilfe und einige von diesen personen nehmen diese hilfe auch in anspruch.
ich finde es gibt nichts verwerfliches daran sich hilfe zu suchen, wenn man mit den persönlichen anforderungen, die das leben einem entgegenwirft, nicht mehr zurecht kommt. ich denke eher, dass es eine stärke ist sich dies einzugestehen.

eine person die sich in the***utische behandlung begibt, sich selbst reflektiert und an sich arbeitet ist mir persönlich lieber, als eine person die ihre probleme unbewusst durch ihr leben trägt und diese an anderen auslässt. ich habe lieber jemanden, der transparent mit emotionen, gedanken und im schlimmsten fall triggern/traumata umgehen kann, als jemanden der blindlinks agiert.


bdsm und eine d/s beziehung ersetzen keine therapie, das ist klar. aber warum wird eine person ausgeschlossen, die sich in therapie befindet / therapie durchlaufen hat?

Es ist richtig! Too many broken people think they have no emotional problems.🤷‍♀️

bearbeitet von kiseu
Geschrieben
Eigentlich sind Personen die eine Therapie machen sogar stabiler als welche die keine machen, weil sie sich evtl nicht eingestehen können, dass sie eine bräuchten. Mentale Stabilität hat viel mit selbstreflektion zutun und damit, dass man die Stärke besitzt, sich einzugestehen, dass man evtl alleine nicht weiter kommt und Hilfe benötigt. Wenn ich mir den Großteil unserer Gesellschaft anschaue, sollten sich viel mehr Menschen in eine Therapie begeben.
Geschrieben

Guten Tag euch allen,habe drüber nach gedacht zu antworten also tue ich es.

 

Ich bin Krankenpfleger und habe 7 j in der Kindermund Jugendpsychiatrie gearbeitet.

Ich habe aus dem Nichts Backflash's , Alpträume wie ich sie kannte und Dunkelheit in Gedanken und irgendwann waren alle Farben Weg.

Ich habe mir selber 7 Monate beim Irre werden zu gesehen.

Dann selber die Reißleine gezogen und in eine Klinik gegangen.

Ich war 6 Monate da und habe eine Trauma Therapie gemacht.

Es ging auch um meine Vorliebe für bdsm und fetisch.

In der akut Phase als es mir schlecht ging hatte ich keine Lust keine Phantasien ect.

Ab der Mitte habe ich mich dann wieder mit wem getroffen.

Mir hat es enorm geholfen wieder diese intime Beziehung zu spüren und habe es auch mehr genossen als vor meinem Break down Stichpunkt Achtsamkeit ect.

Mein The***ut in der Klinik wie auch meine 2 j ambulante The***utin haben mit mir den Skill Effekt erarbeitet weil die dunkeln Gedanken waren auch mich bezüglich und meinen sexuellen Phantasien.

Und ich hatte nie negative Rückmeldung auf mich mein Handeln.

Plötzlich fühlt es sich ganz anders an wie man selber ist.

 

Bdsm und fetisch Sessions sind ein Skill für mich erdet mich Kopf ist nur bei Einer Sache und im hier und Jetzt..

 

Ich glaube und weiß das es bei jedem Massiv anders sein kann.

Grade wenn man seelisch verletzt ist und an den Wunden  the***utisch arbeitet .

Man sollte Achtsamkeit nicht unterschätzen und wenn es sich nicht wirklich richtig und schön an fühlt nicht Tun.

Sovwar ein bisschen unstrukturiert.

🙈🌈

 

 

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