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Warum Rollenspiel?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hi, 

mir ist das Thema Rollenspiel suspekt. Eine Rolle zu spielen. Temporär oder dauerhaft etwas oder jemand Anderes zu sein.

Wenn von einem Coach die Frage gestellt wird, was ich für ein Tier sein möchte oder fiktionale Person oder welcher Promi, stieg ich immer innerlich aus.

Ich bin total glücklich Mensch zu sein und mit mir zufrieden. 

 

Was ist eure Motivation dahinter?

Dass es wahrscheinlich Allen etwas in diesem Unterforum bringt, ist mir bewusst.

Wie beschreibt ihr euren Reiz?

Eure Motivation?

Bekehren könnt ihr mich sicher nicht, aber mehr Gefühl vermitteln, was es für euch ist und bedeutet. Bisher kann ich mir nur vorstellen, dass es ein "Ausbrechen" aus dem Alltag sein könnte.

Aber weil es mir eben fremd erscheint, wird das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht alles sein.

Danke vorab.

Geschrieben
Ich mag gerne klassische Musik, Klavier besonders, mag mich da hinsetzen und mich verwöhnen lassen, bin eher auf elektro oder old school rap, ich mach ganz viele dinge die mich aus dem täglichen Alltag rausholen. Arbeite an der Börse, Schlips, ich zock legal Leute ab, als operator ist mir bewusst wie viel Leute ich sprichwörtlich fi**** . Ja ich roll sie over.die andere Seite verdient daran. mag Natur und an nichts denken von daher ja, Rollenspiel, Fantasie, aus dem Alltag entfliehen, ja, danke. Theater over cinema, Rotwein over beer, lieber gar nichts sagen als Bullshit. Also ja, einfach mal auf stop drücken und in was fantasievolles eintauchen, tolles Gefühl. Mag ich mich als Mensch? Ja, hab ich alles? Ja. Ist es trotzdem langweilig manchmal und kann Farbe vertragen? Ja. Muss ja nicht immer nonne trifft Priester aka die Handwerker kommen teil drei sein. hallo bin hier um ihr rohr zu reinigen, hoho, beim boxen bin ich nicht der operator, im gym bin ich nicht der operator, und beim bdsm und beim Spielen bin ich einfach ich.
Geschrieben
Ich denke es ist für viele eine Möglichkeit mal in eine Senario ein zu tauschen um mal ab zu schalten.
Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb Lider:

Ich mag gerne klassische Musik, Klavier besonders, mag mich da hinsetzen und mich verwöhnen lassen, bin eher auf elektro oder old school rap, ich mach ganz viele dinge die mich aus dem täglichen Alltag rausholen. Arbeite an der Börse, Schlips, ich zock legal Leute ab, als operator ist mir bewusst wie viel Leute ich sprichwörtlich fi**** . Ja ich roll sie over.die andere Seite verdient daran. mag Natur und an nichts denken von daher ja, Rollenspiel, Fantasie, aus dem Alltag entfliehen, ja, danke. Theater over cinema, Rotwein over beer, lieber gar nichts sagen als Bullshit. Also ja, einfach mal auf stop drücken und in was fantasievolles eintauchen, tolles Gefühl. Mag ich mich als Mensch? Ja, hab ich alles? Ja. Ist es trotzdem langweilig manchmal und kann Farbe vertragen? Ja. Muss ja nicht immer nonne trifft Priester aka die Handwerker kommen teil drei sein. hallo bin hier um ihr rohr zu reinigen, hoho, beim boxen bin ich nicht der operator, im gym bin ich nicht der operator, und beim bdsm und beim Spielen bin ich einfach ich.

an der Börse zockst du leute selten ab... sondern riskierst nur, dass deine Erwartungen besser laufen, als die der anderen. Oder bist ein Mistrade hunter? :D 

 

Danke für deine Antwort. Also so etwas wie "Pornofilm real leben, den es sonst nie geben können, dürfte, würde"?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 8 Minuten, schrieb Little_Prinzessin:

Ich finde deine Frage etwas eigentümlich 😅 da du selbst die bekannteste Rolle spielst. Nämlich devot zusein. Du kannst ja auch nur devot sein, wenn du einen Gegenpart hast, der die andere Rolle einnimmt… also weist du wie es ist in eine Rolle zu schlüpfen. Sich also in ihr fallen zu lassen und zusein wer du im tiefsten deiner Tiefen sein möchtest. Nämlich die Rolle des sehr devoten. Oder ich, die Rolle des Little… oder die Rolle des Pet.

devot zu sein ist keine Rolle, sondern ich. klappt nicht bei jedem, weil jede Konstellation zwischenmenschlich immer etwas anders ist, aber bin trotzdem devot. Und spiele es nicht. Es gibt für mich also keine Motivation "devot" zu spielen

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
  • Moderator
Geschrieben

Klassischje Rollenspiele, wie in der Fragestellung gemeint sein könnten, lebe ich nicht.

Aber irgendwie "spielt" trotzdem jede/r  (auch ich) im Leben eine Rolle, wobei "spielt" da nicht als nur spielen in dem Sinne gesehen werden sollte.

Bestimmte Berufe bzw. Tätigkeiten zwingen uns sogar "Rollenspiele" auf.

Rollenspiele sind nicht nur diese (eventuell sexuell) motivierten  Dinge mit oder auch ohne BDSM-Bezug.

Würde kein Schauspieler mehr eine Rolle spielen wollen, gaäbe es bald gar keine guten Filme oder Theater-Stücke mehr.

Viele Menschen  mögen Pornos, aber auch die gäbe es nicht mehr, ohne Pornodarsteller.

Sie spielen auch nur Rollen.

Geschrieben
Im Grunde spielst du immer nur eine Rolle.
Die Persönlichkeit eines Menschen ist nichts als eine Maske die man in sozialem Umfeld aufsetzt um sich selbst zu identifizieren. Meistens ändert sich diese Persona abhängig davon mit welchem Menschen man gerade Interagiert. Familie, Freunde, Kollegen, etc.
Dies passiert meist völlig unterbewusst.
Warum sollte man dies nicht auch gelegentlich bewusst in einem vorbestimmten Rahmen und/oder Umfeld machen?
Geschrieben
Geht mir ähnlich - das was im BDSM klassisch als Rollenspiel angesehen wird - petplay, adultplay, feminization etc. sind alles Dinge wo ich wie der TE eher geistig aussteige. Die meisten Dinge törnen mich dabei auch eher ab und sorry das soll jetzt kein Angriff auf die sein die es mögen, aber es wirkt auf mich oft lächerlich. Und wenn ich Vorstellungen bzgl. Tieren, Promis o. fiktionelle Personen habe dann ist meine Vorstellung nicht die Person/das Tier zu sein, sondern das Aussehen o. Fähigkeiten die ich gerne hätte.
Rollenspiel im Alltag - fast gänzlich aufgegeben, leider manchmal nicht vermeidbar oder man erreicht nicht was man möchte, aber das sind nur kurze Abschnitte, nicht ein Großteil des Tages. Ich habe gemerkt es ist einfacher und besser für die eigene Gesundheit wenn man sich nicht verstellt.
Geschrieben
Geht mir ähnlich. Ich habe so 2-3 verschiedene Seiten in mir, die sind aber alle "ich". Eine Situation wie in einem Theater zu spielen, fühlt sich für mich komisch an. Aber Menschen sind nunmal verschieden und wer drauf steht - warum nicht.
Geschrieben

Spielen wir nicht alle eine Rolle, die die von uns erwartet wird oder die die wir gerne sein möchten, sich als identisch darzustellen, fällt doch vielen schwer...

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Little_Prinzessin:

Ich verstehe was du meinst, aber devot kannst du nur sein, wenn du jemanden hast der dich dominiert. Ich hab auch keine Rolle in dem Sinn, aber auch ich brauche einen Gegenpart. Ein pet braucht auch ein Herrchen. Es sind trotzdem Rollen. Wenn du Vater bist, bist du in der Vaterrolle, und nicht in deiner devoten Rolle. Aber vielleicht seh ich das auch einfach von einer anderen Perspektive. Im Grunde genommen gibt es nur devote, oder dominante Rollen. Stell ich gerade fest. 

ich glaube schon, dass Rollenspiele, wie sie hier üblichlerweise beschrieben werden, erheblich von der "Rolle" eines Elter, eines Kollegen, als Freund/Freundin und üblicherweise auch erheblich vom reinem DS-abweichen. Sowohl in sexuellem, emotionalem Sinn, als aber auch in Bezug auf den zeitlichen Rahmen.  Elter bin ich solange, wie ich oder mein Kind leben. Kollege bin ich an rund 220 Tagen im Jahr 8 Stunden lang.

Auch wenn Uyen schrieb, dass es Schauspieler gibt, sehe ich den Bezug in der Kunst etwas anders. Kunst macht man für sich + Unbekannte, es hat eine klare Aussenabsicht, und Schauspieler nehmen immer wieder verschiedenste Rollen an. Rollenspieler bei fetisch.de haben vielleicht auch verschiedene Rollen, wie du Little und Pet bevorzugst, aber sicher nicht den Ehrgeiz davon zu leben.

Das jemand, der Rollenspiele als sexuell konnotiertes Ausleben seiner Sehnsüchte spielt und hier in diesem Unterforum darüber berichtet/ sich austauscht, ist für mich etwas völlig anderes, weil die Motivation aus sich selbst heraus initiiert wird und nicht durch äußere Umstände erzwungen wird oder man sich dadurch Annehmlichkeiten erhofft. 

Und ich halte die meisten Rollenspieler - wie der ein oder andere hier schon mit dem "Ausbruch aus dem echten Leben" umschrieb - nicht von außen gesteuert. 

 

Mich interessiert sehr der innere Beweggrund. Nicht der Vergleich mit anderen "Rollen" und Positionen im RL, die man im Zuge eines sozialverträglichen Umganges lebt. Auch wenn ein Vergleich durchaus eine Möglichkeit ist, sich dem Kern meiner Frage anzunähern.

Damit es mir leichter ist,  Euch zu verstehen, hoffe ich auf die ein oder andere "Seelen-Beichte" was einen dazu treibt.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben
vor 11 Minuten, schrieb Protector:

Spielen wir nicht alle eine Rolle, die die von uns erwartet wird oder die die wir gerne sein möchten, sich als identisch darzustellen, fällt doch vielen schwer...

Ich finde auch deinen Einwand gut,  insbesondere die letzen beiden Halbsätze würde ich zehnmal unterstreichen. Aber so ganz bin ich immer noch nicht bei "euch"

Little_Prinzessin
Geschrieben
Vor 38 Minuten , schrieb Sehrdevot:

ich glaube schon, dass Rollenspiele, wie sie hier üblichlerweise beschrieben werden, erheblich von der "Rolle" eines Elter, eines Kollegen, als Freund/Freundin und üblicherweise auch erheblich vom reinem DS-abweichen. Sowohl in sexuellem, emotionalem Sinn, als aber auch in Bezug auf den zeitlichen Rahmen.  Elter bin ich solange, wie ich oder mein Kind leben. Kollege bin ich an rund 220 Tagen im Jahr 8 Stunden lang.

Auch wenn Uyen schrieb, dass es Schauspieler gibt, sehe ich den Bezug in der Kunst etwas anders. Kunst macht man für sich + Unbekannte, es hat eine klare Aussenabsicht, und Schauspieler nehmen immer wieder verschiedenste Rollen an. Rollenspieler bei fetisch.de haben vielleicht auch verschiedene Rollen, wie du Little und Pet bevorzugst, aber sicher nicht den Ehrgeiz davon zu leben.

Das jemand, der Rollenspiele als sexuell konnotiertes Ausleben seiner Sehnsüchte spielt und hier in diesem Unterforum darüber berichtet/ sich austauscht, ist für mich etwas völlig anderes, weil die Motivation aus sich selbst heraus initiiert wird und nicht durch äußere Umstände erzwungen wird oder man sich dadurch Annehmlichkeiten erhofft. 

Und ich halte die meisten Rollenspieler - wie der ein oder andere hier schon mit dem "Ausbruch aus dem echten Leben" umschrieb - nicht von außen gesteuert. 

 

Mich interessiert sehr der innere Beweggrund. Nicht der Vergleich mit anderen "Rollen" und Positionen im RL, die man im Zuge eines sozialverträglichen Umganges lebt. Auch wenn ein Vergleich durchaus eine Möglichkeit ist, sich dem Kern meiner Frage anzunähern.

Damit es mir leichter ist,  Euch zu verstehen, hoffe ich auf die ein oder andere "Seelen-Beichte" was einen dazu treibt.

Achsooo, du willst wissen warum. Also wie gesagt, es gibt meiner Meinung nach nur „sexuell“ dominante und devote Rollen. Oder fällt dir noch etwas anderes ein? Diese Rollen auszuleben ist eine Kompensation für das Selbstwertgefühl. Der dominante fürchtet, dass ihn die Freiheit des Anderen zurückweisen könnte und er durch Zurückweisung entwertet wird. Der devote fürchtet, durch Zurückweisung entwertet zu werden. Er glaubt, die Zurückweisung vermeiden zu können, indem er alles gibt. Im groben!!! Natürlich triggert das die meisten, mit Sicherheit wird es auch nicht so erkannt. Aber deswegen erfüllt es einen sooooo maßlos und füllt sich sooo verdammt gut an, da es Sicherheit gibt.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Little_Prinzessin:

Achsooo, du willst wissen warum. Also wie gesagt, es gibt meiner Meinung nach nur „sexuell“ dominante und devote Rollen. Oder fällt dir noch etwas anderes ein? Diese Rollen auszuleben ist eine Kompensation für das Selbstwertgefühl. Der dominante fürchtet, dass ihn die Freiheit des Anderen zurückweisen könnte und er durch Zurückweisung entwertet wird. Der devote fürchtet, durch Zurückweisung entwertet zu werden. Er glaubt, die Zurückweisung vermeiden zu können, indem er alles gibt. Im groben!!! Natürlich triggert das die meisten, mit Sicherheit wird es auch nicht so erkannt. Aber deswegen erfüllt es einen sooooo maßlos und füllt sich sooo verdammt gut an, da es Sicherheit gibt.

Keine Antwort auf meine Eingangsfrage.. ist nach vielen Ansätzen von vielen anderen Dingen zu sprechen... auch eine Antwort. Oder gibt es nur schwarz und weiß?

Geschrieben

Es gibt verschiedene Möglichkeiten in ein Rollenspiel einzutauchen. Für mich ist es weniger der Postmann, der drei Mal klingelt oder der Handwerker als Situationen in denen wir so bleiben, wie wir sind uns aber anders verhalten. Wenn er beispielsweise kocht sitze ich gerne auf der Theke und nasche aus seiner Hand wie ein Kätzchen. Kätzchen trifft es auch, wenn ich mich neben ihm zusammenrolle und schlafe, wenn er liest oder konzentriert einem Online-Meeting folgt. Wenn wir gemeinsam einen Film schauen, turne ich eher auf ihm rum weil ich so schwer still halten kann. Das ist dann eher kindlich. So ergeben sich für uns Rollenspiele, auch eher aus sich ergänzendem Verhalten. Wir spielen nicht nach Drehbuch, aber wir verhalten uns unter Umständen nicht öffentlichkeitstauglich. Das ergibt sich einfach aus der Situation heraus.

Geschrieben
Es gab neulich mal wieder diesen wunderschönen Film wo ein kleines Mädchen von einem älteren Mann wissen möchte was oder wie Phantasie geht. Das hat mich beflügelt diesen Satz auf meiner eigenen Fetish Seite einzubauen: Phantasie ist die Gabe, unsichtbare Dinge zu sehen. Sie ist wohl eine der wichtigsten Triebfeder von Ideen, Kreativität, Entwicklung und dem Fetisch.
Viele sagen auch Sex oder grad auch Fetisch beginnt oder findet vorwiegend im Kopf statt. Du wirst bei deinem Partner nicht immer den gleichen Kick haben ein Leben lang. Auch wird glaube ich ein Orgasmus den man selber betreibt ohne Phantasie langweilig. Und die nun gesteigerte Form davon ist ein Rollenspiel. Du kannst hier mal eine Phantasie zu einem einfachen Rollenspiel lesen.
poverso.com/abnehmen/
Einfach mal im Browser eingeben, hier funzen Links oft nicht.
Geschrieben
Shit:
Viele sagen auch Sex oder grad auch Fetisch im Kopf beginnt
Little_Prinzessin
Geschrieben
Vor 54 Minuten , schrieb erfrischendApril:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten in ein Rollenspiel einzutauchen. Für mich ist es weniger der Postmann, der drei Mal klingelt oder der Handwerker als Situationen in denen wir so bleiben, wie wir sind uns aber anders verhalten. Wenn er beispielsweise kocht sitze ich gerne auf der Theke und nasche aus seiner Hand wie ein Kätzchen. Kätzchen trifft es auch, wenn ich mich neben ihm zusammenrolle und schlafe, wenn er liest oder konzentriert einem Online-Meeting folgt. Wenn wir gemeinsam einen Film schauen, turne ich eher auf ihm rum weil ich so schwer still halten kann. Das ist dann eher kindlich. So ergeben sich für uns Rollenspiele, auch eher aus sich ergänzendem Verhalten. Wir spielen nicht nach Drehbuch, aber wir verhalten uns unter Umständen nicht öffentlichkeitstauglich. Das ergibt sich einfach aus der Situation heraus.

🥰

Geschrieben
Reinfühlen in andere Welten.
Ganz einfach.
Wer sich nicht in jemand anderen versetzen kann und dessen Handlungen verstehen kann, dürfte in der sozialen Welt Probleme haben.
Eine Rolle spielen zu können ist eine gute Übung.
Man muss ja niemand anderes sein wollen, man muss nur Freude haben, als diese Person zu agieren.
LG von der fanfiction/rpg Front
Sue
Geschrieben

Ein sehr spannendes Thema..... 

Mir ist grad ein völlig anderer Ansatz dazu eingefallen... Kann es sein, das wir in verschiedene Rollen schlüpfen, weil das Verhalten, welches wir dort an den Tag legen, von der Gesellschaft abgelehnt wird ? Gerade im D/S oder auch Puppy/Pet Bereich. Im Alltag würde die Gesellschaft solch ein Verhalten niemals akzeptieren. Es ist ein Teil unserer Fantasie, die wir nur im Privaten oder unter bestimmten Bedingungen erfüllen können. 

Geschrieben
Vor 44 Minuten , schrieb ZartundHart_Z:

Ein sehr spannendes Thema..... 

Mir ist grad ein völlig anderer Ansatz dazu eingefallen... Kann es sein, das wir in verschiedene Rollen schlüpfen, weil das Verhalten, welches wir dort an den Tag legen, von der Gesellschaft abgelehnt wird ? Gerade im D/S oder auch Puppy/Pet Bereich. Im Alltag würde die Gesellschaft solch ein Verhalten niemals akzeptieren. Es ist ein Teil unserer Fantasie, die wir nur im Privaten oder unter bestimmten Bedingungen erfüllen können. 

Jede Rolle, die wir einnehmen, ist in dem kleinen Rahmen, in dem wir sie leben Gesellschaftlich akzeptiert, während eine andere Rolle es nicht ist.
Die Rolle des Arbeitnehmers spielen wir anders, als die des Sohnes/der Tochter, als die des Elternteils, als die des Partygang Mitgliedes, als die des Hobby xy clubs, als sie des Sexualpartners, als die des kinksters, als die des social Media Plattformen xy Nutzers.
Wir spielen täglich bestimmt 5 verschiedene Rollen, die auch nur in diesem Rahmen akzeptiert sind.
Ist man mit den saufkumpanen unterwegs, spielt man nicht die Rolle des Elternteils.
Auf der Arbeit spielt man nicht die Rolle des gamers.
Und vor den Eltern lebt man nicht den kinkster aus 🤷
LG, Sue

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