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Unwohl beim Ausleben von Fetischen, als pony auf csd?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Hallo, in Grunde hab ich zwei Fragen die mich beschäftigen. Ich fühl mich oft beim Ausleben oder schon über fetische fantasieren unwohl. Ich hab kaum richtige Erfahrung außer etwas alleine und ein Treffen wo es eigentlich nur ums Kennenlernen und Zeigen ging. Das unwohl sein stört halt einfach, es hindert halt nur und macht alles schwerer. Bei dem Gefühl geht es halt nicht um andere Personen sondern um die fetische an sich, es kommt mir halt falsch vor obwohl die nix wirklich ungewöhnliches sind und auch nichts falsches daran ist welche zu haben. Was könnte man dagegen tun und bin ich da der einzigste?
Und das andere ist dass die Person mit der ich mich getroffen hab, möchte gerne mit mir und einen anderen auf einen csd gehen und anscheinend im pony Outfit (haben uns wegen ponyplay kennen gelernt). Ich war noch nie auf einen csd und find es halt auch komisch. Ist etwa sowas dort öfters vertreten ?
Geschrieben
Du musst lernen deinen Kopf auszuschalten. Ich habe einige Dinge erlebt die für mich vor einem Jahr noch unvorstellbar waren. Mittlerweile klappt es ganz gut. Und auch weg vom " Tunnel denken". Bloß weil andere es nicht gut finden. Immer dran denken " du hast nur ein Leben. Und die Zeit kommt nicht zurück. Nimm deinen Mut zusammen und mach es einfach 👍☘️
SensoryDeprivation
Geschrieben
Zunächst einmal, schlagt die Ideen ausem Schädel zum Csd mit Fetisch zu gehen. Warum?- Zu aller erst einmal schaut euch an wofür der CSD steht, für Lgbtq+ schieß mich Tod und keines davon hat mit dem Ausleben von Fetisch Gear in der Öffentlichkeit zu tun. Der Csd ist eine Demonstration für mehr Akzeptanz und Toleranz von Gender-Vielfalt und nicht in was du dich geil findest. Zu dem mal dein Bauchgefühl gar nicht so unrecht hat, in der Öffentlichkeit bei anderen Menschen so rum zu laufen. Es ist jetzt egal wer in was für ein Fetisch Extremum rumläuft, aber es gibt Dinge die gehören sich nicht auf der Straße, besonders in Verbindung zu einer Demonstration, die damit eigentlich nichts zu tun hat. Ich mein versetze sich auch in die Lage der Mitmenschen worunter ich Kinder mit einschließe, nen Pony ist der Hit, aber ein menschliches Pony, da sind die Kinder verstört. Letzten Csd, war ich da gewesen und diverseres bizarres Bild hätte es nicht geben können: Schwuller Papa mit seinen kleinen Mädchen in Csd Family Trikot und 5meter links von den 2 Glatzköpfe in Latex Bodysuit und Arsch offen. Sorry aber bei sowas hört es auf. Da winkt der gesetzliche Zaunpfahl auch schon Alarmstufe rot.
Nun denn Confusedguy3, probiere dein fetischplay im abgeschlossenen und privaten Raum, wo du intim ein Bereich mit dir allein oder Bekannten hast und taste dich langsam ran. Mit der Zeit wirst du auch lockerer, probiere es in dem Gefilde aus. Und hey wenn ihr Bock auf Outdoor habt, dafür gibts Fetischpartys, Clubtreffen und für Exhibitionisten, die Fkk Resorts. Für alles und jeden gibt es einen Platz :).
Auf deine andere Frage zum Csd, es war mein erstes mal life dabei zu sein am csd. Ich habe meine schwullen Kumpels begleitet und für jeden von uns gab es da was. Für mich gute Musik, teils bombige Stimmung zur Musik und auch die ein oder andere schöne Frau. Aber natürlich nicht nur positives, auch neben dem Fremdscham, die alltägliche Idiotie von Mitmenschen, wie Menchengedränge oder politische Hasstriaden und Parolen gegen andere Parteien - wie so oft fragte man sich , was hat es mit dem Kern des Csd überhaupt zu tun. Naja. Jedenfalls trotz Unwetter Unterbrechung eine Mischung aus Brasilianischer und Kölscher Karneval, wenn mans mag, ein must see. Ungezwungen kann man freiwillig sogar mit marschieren oder wer kein Bock auf dem Zug hat, geht zu den Bühnen. Dort gab es reichlich an Lifeacts, wie bands und Djs. Da war ein prall gefülltes Bühnenprogramm mit allem dabei für jeden. Reichlich Getränkewagen, sowie eine Vielzahl verschiedener Stände, mit allerhand Nahrungsmittel. Naja und ner Puppy Schaltzentrale, naja, damit war der Csd von meiner seite soweit erzählt. Es gibt abseits davon, davor, wie danach weitere Partys, da muss man sich einfach vernetzen, dann findet man schon was gescheites und eventuell die richtige Kompanei 😄
Geschrieben

Vor ca. 20 Jahren habe ich durch meine damalige Freundin eine Vorliebe für Damenunterwäsche und Damenoberbekleidung entdeckt.
Die Vorliebe war irgendwann so stark, dass ich daran zweifelte, ob ich überhaupt ein echter Mann bin oder im tiefsten Inneren nicht doch eine Frau, die nur die ganzen Jahre im falschen Körper gefangen ist.
Ich recherchierte wochenlang im Internet und stellte dann fest, dass meine Vorliebe überhaupt nicht so selten ist und dass es unzählige Ausprägungen geben kann.
Nachdem ich dann herausgefunden hatte, dass ich einfach nur ein "femininer Mann" bin und weiterhin voll zu meinem biologischen Geschlecht stehe, hörten meine Selbstzweifel auf.
Ich ging in mich und überlegte, warum ich so eine starke Vorliebe für Damenbekleidung habe.
Letztendlich stellte ich fest, dass mir die zarten, angenehmen, schönen und vielseitigen Stoffe so unglaublich gefallen, und dass die Sachen in den allermeisten Fällen einfach deutlich bequemer zu tragen sind.
Und dann die Vielfalt an unterschiedlichen Kleidungsstücken, die es in der Männerabteilung gar nicht gibt, wie z. B. die verschiedensten Kleider, Bodies, Leggings, Overknee-Strümpfe, Halterlose, Feinstrumpfhosen, ...

Nachdem mir all das klar war, konnte ich meine Vorliebe in unterschiedlicher Art ohne schlechtes Gewissen ausleben:

Damenunterwäsche kann ich jederzeit sowohl zuhause, in der Freizeit als auch am Arbeitsplatz tragen, da es ja niemand sieht.
Damenoberbekleidung kann ich ebenfalls jederzeit tragen, sofern es keine "typisch femininen" Kleidungsstücke wie z. B. ein Kleid, Rock, ... ist oder "typisch feminines" Design (Farben, Verzierungen, ...) aufweist.

In "typisch femininem" Outfit traute ich mich bisher noch nicht in der Öffentlichkeit.
Auf einem thematisch passenden Event hätte ich jedoch kein Problem damit, in einem langen Kleid mit Silikonbrüsten, Perücke und High Heels gesehen zu werden.

Geschrieben

Ich finde es sogar gut wenn man sich dabei unwohl fühlt, zumindest normal.

 

Ich bin grundsätzlich sehr tolerant, vorallem wenn ich manche Äußerung mancher Mitmenschen bedenke ist das eher die Ausnahme. Ich komme aber auch aus einer relativ konservativen ecke von Deutschland.

Da hat die Lederhose nichts mit Fetisch zu tun :P

 

Leben und Leben lassen ist mein motto, aber man soll damit niemand anderen belästigen und muss Rücksicht nehmen.

Toleranz erfordert zwei seiten meiner Meinung nach. Ich kann nicht toleranz verlangen, und gleichzeitig keine Rücksicht auf andere nehmen, wenn man eh weiß das es sie verstören kann.

 

Wenn man sich in der Öffentlichkeit bewegt, wozu der CSD gehört, dann sollte man meiner Meinung nach zweimal nachdenken womit man da Auftritt.

Die zur Schaustellung von Fetisch (je nachdem wie weit, aber Pony ist schon eher speziel), nackten Hintern usw. trägt sicher nicht zu mehr Verständniss bei der restlichen Bevölkerung bei, vorallem wenn es öffentlich ist und auch Kinder dabei sind.

Ich war noch nie auf so einer Veranstalltung, finde die Bilder aber schon schrecklich, das wäre im Internet und Fernsehen nicht jugendfrei.

Wenn man es übertreibt Spaltet das meiner Meinung nach die Gesellschaft nur noch mehr.

 

Dafür gibt es eigene Veranstaltungen, und wenn nicht wäre es ein Grund welche zu machen.

 

Ihr könnt mir gerne den Hintern dafür versohlen, aber nicht wenn Kinder zusehen.

Geschrieben
Ich würde es langsam angehen lassen ☝️🤓. Gerade wenn Du Dir unsicher bist und unwohl fühlst, ist der CSD nicht der richtige Kontext, dass Du Deine ersten Schritte wagst. Lass Dir Zeit! Such Dir Leute mit denen Du sicher in Deinen Fetisch eintauchen kannst. Personen, die ihren Fetisch in der Öffentlichkeit zeigen, müssen auch leider immer noch damit rechnen, mit oppositionellen Meinungen konfrontiert zu werden. Das kann viel kaputt machen, wenn man sich seiner nicht sicher ist.
Geh doch erstmal so hin und feiere mit. Vielleicht lernst Du liebe Leute kennen, in deren Gesellschaft Du Dich wohlfühlst, und Dich eventuell austauschen kannst. Wenn Du ein wenig mehr Erfahrung hast und nicht mehr so zwiegespalten über Deine Vorlieben, kannst Du nächstes Jahr immer noch als Pony teilnehmen.
In allen Fällen jedoch ganz wichtig: lasse Dich zu nichts drängen!!!
Geschrieben (bearbeitet)

Also grundsätzlich sollte immer gelten "What ever floats your boat"
Dass das gerade am Anfang und in einem so öffentlichen Kontext wie einem CSD unwohl wirken kann ist aber nur natürlich. Hier noch mal der Disclaimer, dass der CSD ber als Pride Veranstaltung auch kein Ort sein möchte, an dem man sexuelle Neigungen und Spielarten zur Schau stellt. Dafür gibt es andere Veranstaltungen und auf dem CSD werden eben Errungenschaften der Akzeptanz und Wahrnehmung gefeiert und nicht Kinks zur Schau gestellt.

Gerade, wenn man sich noch unsicher ist und nicht bis zum Mond extrovertiert ist, ist deine Beschreibung eine "Phase", die wohl viele menschen mit kinky Interessen durchlaufen müssen. Ich bin nicht in deiner Situation, aber ich kann mich hie reinigen nur anschließen, besonders @PeterDarker. Lass dir Zeit, finde vielleicht Peers, gerne auch mit dem Interesse und selbst weniger Erfahrung und erlebt die ersten Schritte gemeinsam. Ob und was man dann am Ende davon öffentlich zur Schau stellen will, ist ein Thema, dass man sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut stellen kann und du wirst merken, dass sich deine Meinung darüber mit wachsendem Mut und Selbstsicherheit verändern wird.

Der Gedanke, jemandem mit Halsband, Leine oder sonstigen Utensilien öffentlich auftreten zu lassen und die Person zu führen, war sehr lange ein NoGo für mich, das hat sich erst über eine Spanne von knapp 3 Jahren vom ersten Gedanken, bis zum Ansprechen und Umsetzen entwickelt. Ich habe das immer für übergriffig und unerwünscht empfunden, aber mit der Zeit dann erfahren, dass es dafür sogar viel positiven Zuspruch gab - insbesondere für den Mut, den es beide Seiten kostet, dieses Verhältnis nicht zu verstecken, sondern zu zelebrieren.

Und um am Ende noch mal Peter zu zitieren: Lass dich nicht hetzen. Von niemandem, auch nicht dir selbst.

bearbeitet von ElCochon
Inhaltl. Ergänzung | Spelling
Geschrieben
Ich habs schonmal gesagt und wiederhole es gerne: der CSD ist KEIN (!!) Ort um irgendwelche Fetische auszuleben. Ich verstehe nicht, warum das so viele nicht checken? Ist das einfach purer Egoismus oder wirklich Unwissenheit? Entschuldige meinen Ton, falls du das nicht wissen solltest, aber der CSD ist ein Ort an dem die LGBTQ+ Community ihre Rechte feiert/vertritt. KEIN ORT FÜR FETISCHE. Menschen, die trotz dieses Wissens hingehen um ihre Sexualität rauszulassen, machen mich richtig sauer. Da sind KINDER anwesend, die nicht mit so etwas konfrontiert werden sollten! Ebenso wenig wie Erwachsene. Der Konsent FEHLT! Bitte gehe dort nicht hin, um deinen Fetisch auszuleben. Stell dir mal vor, du fühlst dich jetzt schon unwohl mit deinem Fetisch und bist alt genug um darüber zu entscheiden wie du damit umgehst. Wie sollen andere (vor allem Kinder) sich dabei fühlen?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Minuten, schrieb Sub357:

[...] Der Konsent FEHLT! Bitte gehe dort nicht hin, um deinen Fetisch auszuleben. Stell dir mal vor, du fühlst dich jetzt schon unwohl mit deinem Fetisch und bist alt genug um darüber zu entscheiden wie du damit umgehst. Wie sollen andere (vor allem Kinder) sich dabei fühlen?

Erst mal: Wichtig und richtig. Der Punkt sollte in dem Kontext angesprochen werden. Ich hätte es schöner gefunden, wenn du OT deswegen nicht in dem Ton angegangen wärst, weil er sich vermutlich nicht ohne Grund "ConfusedGuys" nennt. Er hat nie behauptet, dass er die treibende Kraft hinter dem Gedanken ist. Im Gegenteil, er breitet den hier zusammen mit vielen weiteren wichtigen Fragen aus, eben um die Meinung anderer, vielleicht erfahrenerer Menschen zu hören.
Ich weiß nicht, wie sehr es dir gefallen hätte, wenn man dich in dem Ton dumm angemacht hätte, als du deine ersten Erfahrungen sammeln wolltest. Inhaltlich bleibe ich aber bei dir und gerade der CSD ist eine tolle Veranstaltung, deren Prinzipien wir wirklich hochhalten müssen. Aber ich würde mich sehr freuen, wenn du in Zukunft bei jemandem, der derart neu ist und den Mut hat mit seiner Unsicherheit offen umzugehen, mit etwas mehr Respekt vorzugehen. Zumal das auch einer der Gedanken hinter dem CSD ist. Respekt und ein Zeichen von Zugehörigkeit und Anerkennung.

bearbeitet von ElCochon
Geschrieben
Vor 12 Minuten , schrieb ElCochon:

Erst mal: Wichtig und richtig. Der Punkt sollte in dem Kontext angesprochen werden. Ich hätte es schöner gefunden, wenn du OT deswegen nicht in dem Ton angegangen wärst, weil er sich vermutlich nicht ohne Grund "ConfusedGuys" nennt. Er hat nie behauptet, dass er die treibende Kraft hinter dem Gedanken ist. Im Gegenteil, er breitet den hier zusammen mit vielen weiteren wichtigen Fragen aus, eben um die Meinung anderer, vielleicht erfahrenerer Menschen zu hören.
Ich weiß nicht, wie sehr es dir gefallen hätte, wenn man dich in dem Ton dumm angemacht hätte, als du deine ersten Erfahrungen sammeln wolltest. Inhaltlich bleibe ich aber bei dir und gerade der CSD ist eine tolle Veranstaltung, deren Prinzipien wir wirklich hochhalten müssen. Aber ich würde mich sehr freuen, wenn du in Zukunft bei jemandem, der derart neu ist und den Mut hat mit seiner Unsicherheit offen umzugehen, mit etwas mehr Respekt vorzugehen. Zumal das auch einer der Gedanken hinter dem CSD ist. Respekt und ein Zeichen von Zugehörigkeit und Anerkennung.

Da hast du Recht. Tut mir Leid, @OT, falls ich dir damit zu Nahe getreten bin. Als Mensch dem Kinderschutz unfassbar am Herzen liegt, macht dieses Thema mich einfach sauer und ich verstehe, dass ich dahingehend zu impulsiv geantwortet habe. Tut mir wie gesagt Leid!

Geschrieben (bearbeitet)

Mich würde da ja eher das Warum? interessieren @ConfusedGuy3. Warum fühlst Du Dich bei dem bloßen Gedanken unwohl Deine Fetische, Kinks, Vorlieben auszuprobieren. Was löst es in Dir aus? Sind es Gedanken, was andere von einem Denken oder was steckt dahinter?

Finde ich gerade irgendwie den spannenderen Aspekt. Grundsätzlich praktiziere ich nichts, was mich negativ triggert, ein negatives Kopfkino auslöst. Es gibt kaum ein Muss in unserem Leben… ich kenne da recht wenig. Wenn Du Dich nicht wohlfühlst, dann lass es… was fehlt Dir um Dich wohlfühlen zu können, was muss gegeben sein?

Mir ist es egal was fremde Menschen über mich denken, nichts desto trotz muss nicht jeder mir gleich ansehen dass ich BDSMler bin. Was nichts damit zu tun hat, dass ich nicht dazu stehen würde, es hat einfach damit zu tun dass ich nicht jeden Menschen in mich hinein schauen will. Ich will nicht für jeden ein offenes Buch werden, sondern für die Menschen die ich mag und teilhaben lassen will. Aber unwohl fühle ich mich mit keinem meiner Kinks, meiner Vorlieben, meiner Fetische.

Was ich lange nicht wollte und mir mittlerweile vorstellen kann, ist meinen Herrn auf eine klassische BDSM Party zu begleiten und vor ihm, auch wenn andere Tops anwesend sind, zu knien. Ihnen den gleichen Respekt zu zollen wie meinem Herrn, der sich diesen erarbeitetet hat, wird mir den Abend bestimmt schwer fallen, aber ich meinte dann zu ihm… kneble mich bitte, dann hab ich die beste Ausrede warum ich keinen von denen antworten muss. Augenrollen geht dann aber noch 🤭😂. Dies war zuvor unvorstellbar für mich und nicht weil es mir peinlich gewesen wäre, sondern weil ich schlichtweg nicht andere an meinem BDSM teilhaben lassen will und mich grundsätzlich nicht an fremde Regeln halte.

bearbeitet von Transparent
Geschrieben
vor 7 Stunden, schrieb Sub007-8898:

Du musst lernen deinen Kopf auszuschalten. Ich habe einige Dinge erlebt die für mich vor einem Jahr noch unvorstellbar waren. Mittlerweile klappt es ganz gut. Und auch weg vom " Tunnel denken". Bloß weil andere es nicht gut finden. Immer dran denken " du hast nur ein Leben. Und die Zeit kommt nicht zurück. Nimm deinen Mut zusammen und mach es einfach 👍☘️

Gerade das Gegenteil empfehle ich dem TE. Den Kopf macht er sich bereits. Wichtig ist es, seine eigenen Bedenken zu reflektieren, sein vielleicht "inneres Coming Out" zu finden,zu verstehen. Brechstange und Kopf aus wird ihn seelisch nicht helfen.

Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb Transparent:

Mich würde da ja eher das Warum? interessieren @ConfusedGuy3. Warum fühlst Du Dich bei dem bloßen Gedanken unwohl Deine Fetische, Kinks, Vorlieben auszuprobieren. Was löst es in Dir aus? Sind es Gedanken, was andere von einem Denken oder was steckt dahinter?

Finde ich gerade irgendwie den spannenderen Aspekt. Grundsätzlich praktiziere ich nichts, was mich negativ triggert, ein negatives Kopfkino auslöst. Es gibt kaum ein Muss in unserem Leben… ich kenne da recht wenig. Wenn Du Dich nicht wohlfühlst, dann lass es… was fehlt Dir um Dich wohlfühlen zu können, was muss gegeben sein?

Mir ist es egal was fremde Menschen über mich denken, nichts desto trotz muss nicht jeder mir gleich ansehen dass ich BDSMler bin. Was nichts damit zu tun hat, dass ich nicht dazu stehen würde, es hat einfach damit zu tun dass ich nicht jeden Menschen in mich hinein schauen will. Ich will nicht für jeden ein offenes Buch werden, sondern für die Menschen die ich mag und teilhaben lassen will. Aber unwohl fühle ich mich mit keinem meiner Kinks, meiner Vorlieben, meiner Fetische.

Was ich lange nicht wollte und mir mittlerweile vorstellen kann, ist meinen Herrn auf eine klassische BDSM Party zu begleiten und vor ihm, auch wenn andere Tops anwesend sind, zu knien. Ihnen den gleichen Respekt zu zollen wie meinem Herrn, der sich diesen erarbeitetet hat, wird mir den Abend bestimmt schwer fallen, aber ich meinte dann zu ihm… kneble mich bitte, dann hab ich die beste Ausrede warum ich keinen von denen antworten muss. Augenrollen geht dann aber noch 🤭😂. Dies war zuvor unvorstellbar für mich und nicht weil es mir peinlich gewesen wäre, sondern weil ich schlichtweg nicht andere an meinem BDSM teilhaben lassen will und mich grundsätzlich nicht an fremde Regeln halte.

Ich weiß nicht so recht warum es so ist. Wobei es schonmal weitaus schlimmer war. Ich denke mir halt doch öfter "was zum Teufel mach ich hier eigentlich". Als wäre es nicht in Ordnung für mich dass ich fetische hab aber dass sie andere haben. Vielleicht liegt es daran dass ich befürchte was andere somit über mich denken, worüber ich generell oft nachdenke. Was mir auch in den Sinn kamm dass ich mir bestimmte "moralische" Anforderungen stelle. Das sind aber nur irgendwelche Vermutungen, ich komm selber nie auf eine richtige Lösung und die Gründe scheinen sich auch oft zu ändern.
 

Geschrieben
Versuche mal, die Gedanken hinter dem Gefühl zu finden. Dazu kannst du dich zum Beispiel fragen: was befürchtet du, könnte passieren? Was wäre das schlimmste, was passieren könnte? Was bedeutet das für dich?
Wenn du damit erfolgreich warst, könntest du diese Gedanken, die Glaubenssätze sind, überprüfen und bearbeiten!
Das geht zum Beispiel wunderbar mit der Methode "The Work" von Byron Katie. Anleitungen gibt es bei Youtube. Lass dich auch gern begleiten dabei! Nutze ich schon seit über 10 Jahren und liebe es!
Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb ConfusedGuy3:

Ich weiß nicht so recht warum es so ist. Wobei es schonmal weitaus schlimmer war. Ich denke mir halt doch öfter "was zum Teufel mach ich hier eigentlich". Als wäre es nicht in Ordnung für mich dass ich fetische hab aber dass sie andere haben. Vielleicht liegt es daran dass ich befürchte was andere somit über mich denken, worüber ich generell oft nachdenke. Was mir auch in den Sinn kamm dass ich mir bestimmte "moralische" Anforderungen stelle. Das sind aber nur irgendwelche Vermutungen, ich komm selber nie auf eine richtige Lösung und die Gründe scheinen sich auch oft zu ändern.
 

In der "normalen" Welt haben ja auch viele damit zu kämpfen. Mir ist es aber relativ egal was die Leute denken, und ob sie mich für verrückt halten. (Geht nicht um was Sexuelles sonden ein hobby)

Da kann jeder außenstehende zurecht behaupten das ist sinnlos, zeit und geldverschwendung, aber dass kann auf der anderen seite auch jeden egal sein da ich niemanden damit störe.

 

Sich zu hinterfragen was man eigentlich macht ist ja grundsätzlich nicht schlecht. Dabei sollte aber herauskommen dass man Spaß dabei hat was man macht, und es das ist was man will.

 

Und nur weil es andere anders handhaben, was spricht den dagen dass man das nur im Privaten ausleben will, oder nicht jeden daran teilhaben lässt?

Klar kann man offen damit umgehen, aber muss man ja nicht.

Ich fühle mich auch unwohl wenn ich zu viel aufmerksamkeit bekomme. Manche haben kein Problem damit vor tausenden Menschen auf der Bühne zu stehen, ich könnte das nicht. Muss ich aber auch nicht.

 

 

Ps. ich rede bewusst nicht vom Fetisch, zum einen weil ich da keine Erfahrung habe, zum anderen die Zweifel meiner Meinung aber allgemein und normal sind.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Stunden, schrieb ConfusedGuy3:

Ich weiß nicht so recht warum es so ist. Wobei es schonmal weitaus schlimmer war. Ich denke mir halt doch öfter "was zum Teufel mach ich hier eigentlich". Als wäre es nicht in Ordnung für mich dass ich fetische hab aber dass sie andere haben. Vielleicht liegt es daran dass ich befürchte was andere somit über mich denken, worüber ich generell oft nachdenke. Was mir auch in den Sinn kamm dass ich mir bestimmte "moralische" Anforderungen stelle. Das sind aber nur irgendwelche Vermutungen, ich komm selber nie auf eine richtige Lösung und die Gründe scheinen sich auch oft zu ändern.
 

Danke für Dein Feedback. Das wichtigste ist immer Du musst Dich wohlfühlen und versuche mal Deine sexuellen Vorlieben, Kinks, Fetische nicht zu bewerten. Ich glaube Du hast da noch einen kleinen Weg vor Dir, was nicht schlimm ist aber tue bitte nichts wo hinter Du nicht stehst. Wenn Du Dich mit dem Gedanken nicht wohlfühlst als Pony auf dem CSD mit zu laufen, dann lass es. Bedanke Dich für das Angebot und die Einladung und dann entscheide für Dich was Du willst. Du kannst Dir die anderen Ponys auch einfach anschauen, den CSD begleiteten und das in Deiner Kleidung in der Du Dich wohlfühlst. Was sage ich einem Freund immer, mach Ministeps. Manches braucht seine Zeit. Was aber unheimlich wichtig ist zu lernen, Du lebst nicht für andere, bewerte nicht Deine sexuellen Vorlieben und lass sie auch nicht von anderen bewerten. Man kann viele Szenarien im Kopf haben und das Ausleben kann sich dann manchmal ganz anders anfühlen. Manchmal kann es auch der soziale Druck von außen sein, die Erwartungen anderer, unser Mindset was andere von uns denken wenn ich dieses oder jenes tue. Das schlimmste was Dir passieren kann, wenn Du dem folgst was Dich glücklich macht ist folgendes… Menschen können sich von Dir abwenden und ja auch das ist mir passiert, aber dazu sag ich Dir was… was will man mit Menschen in seinem Leben, welche Dein wahres Ich nicht akzeptieren können. Es ist auch völlig OK zu zögern und zu zaudern, aber tue nichts für andere, tu es für Dich. Du bist der Hauptdarsteller in Deinem Leben, genieße es, koste es aus und wenn Du weißt was Dich zurück hält, ausbremst, dann verändere es.

bearbeitet von Transparent
Geschrieben

@ConfusedGuy3ich dreh die Frage einmal um - statt der Bremsen im Kopf, würde ich gern mal hören, was es dir gibt, wenn du an deine Fetisch denkst/sie lebst.

Was macht dich glücklicher dabei? Welche Sehnsüchte werden dabei erfüllt? Welche Aspekte dabei sind es, die dich dabei ansprechen? 

Vielleicht helfen dir positivere Gedanken über deine Zweifel hinweg... 

 

Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb Sehrdevot:

Gerade das Gegenteil empfehle ich dem TE. Den Kopf macht er sich bereits. Wichtig ist es, seine eigenen Bedenken zu reflektieren, sein vielleicht "inneres Coming Out" zu finden,zu verstehen. Brechstange und Kopf aus wird ihn seelisch nicht helfen.

Oft hat man aber Blockaden im Kopf. Man möchte ja diese Dinge im Unterbewusstsein tun, traut sich aber nicht weil es gegen die "Norm" ist. So ging es mir auch. 

Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb Ropamin:

@ConfusedGuy3ich dreh die Frage einmal um - statt der Bremsen im Kopf, würde ich gern mal hören, was es dir gibt, wenn du an deine Fetisch denkst/sie lebst.

Was macht dich glücklicher dabei? Welche Sehnsüchte werden dabei erfüllt? Welche Aspekte dabei sind es, die dich dabei ansprechen? 

Vielleicht helfen dir positivere Gedanken über deine Zweifel hinweg... 

 

Naja, ich find halt vorallem die Vorstellung interessant dass jemand über mich entscheidet, ich nix zu sagen hab bei bdsm. Auch die Hilflosigkeit bei bondage bzw das Gefühl der Fesseln find ich halt interessant. Oder bei latex bzw auch ponyplay interessiert mich vorallem das Gefühl sowas zu tragen(konnte es noch nicht erleben), es ist halt was ungewöhnliches und sowas zieht mich auch an. Find deshalb auch vorallem frauen in latex interessant, ich will halt gerne wissen wie es ist sie zu sein.

Geschrieben
vor 16 Stunden, schrieb Sub357:

Ich habs schonmal gesagt und wiederhole es gerne: der CSD ist KEIN (!!) Ort um irgendwelche Fetische auszuleben. Ich verstehe nicht, warum das so viele nicht checken? Ist das einfach purer Egoismus oder wirklich Unwissenheit? Entschuldige meinen Ton, falls du das nicht wissen solltest, aber der CSD ist ein Ort an dem die LGBTQ+ Community ihre Rechte feiert/vertritt. KEIN ORT FÜR FETISCHE. Menschen, die trotz dieses Wissens hingehen um ihre Sexualität rauszulassen, machen mich richtig sauer. Da sind KINDER anwesend, die nicht mit so etwas konfrontiert werden sollten! Ebenso wenig wie Erwachsene. Der Konsent FEHLT! Bitte gehe dort nicht hin, um deinen Fetisch auszuleben. Stell dir mal vor, du fühlst dich jetzt schon unwohl mit deinem Fetisch und bist alt genug um darüber zu entscheiden wie du damit umgehst. Wie sollen andere (vor allem Kinder) sich dabei fühlen?
 

Ich weiß wofür der csd eigentlich da ist, deswegen frage ich ja eigentlich nach weil in meinen Augen passt das eben nicht zusammen. Mein Ziel ist es nicht meinen fetisch in der Öffentlichkeit aus zu tragen. Die andere Person meint halt es sei bunte Kunst für die Straße und soweit ich es verstanden hab ist es für ihn auch sein richtiges ich bzw fühlt sich auch als Tier teilweise. 

Was mich halt vollkommen irritiert hat ist dass das Titelbild vom csd Magazin dafür bdsm bzw Fetisch Aspekte hat. Wie eine Person mit knebel und Leine.

Geschrieben
Vor 19 Minuten , schrieb ConfusedGuy3:

Ich weiß wofür der csd eigentlich da ist, deswegen frage ich ja eigentlich nach weil in meinen Augen passt das eben nicht zusammen. Mein Ziel ist es nicht meinen fetisch in der Öffentlichkeit aus zu tragen. Die andere Person meint halt es sei bunte Kunst für die Straße und soweit ich es verstanden hab ist es für ihn auch sein richtiges ich bzw fühlt sich auch als Tier teilweise. 

Was mich halt vollkommen irritiert hat ist dass das Titelbild vom csd Magazin dafür bdsm bzw Fetisch Aspekte hat. Wie eine Person mit knebel und Leine.

Also, beim Hamburger CSD sind auch immer Petplayer mit dabei. Auch das in der Szene bekannte Zebra und Flydom laufen dort gern mit. Hör doch mal in Folge 13 rein von Kunst der Unvernunft. Letztendlich würde Dich im Ponykostüm niemand erkennen und Du hast ja schon Unterstützung an der Hand, aber ja ich kann den Aspekt mit der Öffentlichkeit nachvollziehen. Auf dem CSD wird durch das zur Schau stellen und durch entsprechende Infostände Aufklärung betrieben, was ich gut finde… den es wird immer Menschen geben, die gern den direkten Draht wollen und denen online Austausch zu anonym ist.

Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb ConfusedGuy3:

Naja, ich find halt vorallem die Vorstellung interessant dass jemand über mich entscheidet, ich nix zu sagen hab bei bdsm. Auch die Hilflosigkeit bei bondage bzw das Gefühl der Fesseln find ich halt interessant. Oder bei latex bzw auch ponyplay interessiert mich vorallem das Gefühl sowas zu tragen(konnte es noch nicht erleben), es ist halt was ungewöhnliches und sowas zieht mich auch an. Find deshalb auch vorallem frauen in latex interessant, ich will halt gerne wissen wie es ist sie zu sein.

Da hast du schon einen Teil des Problems - wenn interessant der positivste Begriff ist, der dir dazu einfällt, fehlt einfach die Überzeugung, dass es genau das richtige für dich ist...

Vielleicht ist es ja auch einfache Neugier und nicht das innere Bedürfnis nach etwas, das tief dahintersteckt. 

Probier dich aus und wenn es dich dann erfüllt, werden die Zweifel weniger und wenn nicht, dann such weiter nach dem, was sich für dich nach "zuhause ankommen" anfühlt... 

Geschrieben
Dürfte einfach an deinem Elternhaus bzw dem Umfeld liegen.
Scham/Unwohlsein ist anerzogen.
Im Zweifelsfall einfach ne Therapie in Erwägung ziehen.
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"Dann fühl dich halt nicht unwohl" ist halt n bissl pauschal und hilft nicht wirklich.
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LG, Sue
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