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Aura_Sama

Asexuell und Kinky

Empfohlener Beitrag

Aura_Sama
Geschrieben

Nun, normalerweise muss ich sowas nicht an die große Glocke hängen aber irgendwie habe ich grad Langeweile und wollte auch mal ein Thema anfangen.

Jetzt ergibt sich folgende Situation: Ich bin asexuell, mit anderen Worten: Ich habe den Sexualtrieb einer trockenen Scheibe Brot. Find ich auch ok, keine sexuelle Frustration. Andererseits finde ich die Themen Sex/BDSM/Kinks/etc. durchaus interessant und ausgehend von meiner Sammlung an Sextoys (besonders Dildos) würde so mancher an meiner Sexualität zweifeln. Trotzdem, man könnte mir ne Menge hübscher, nackter Frauen vorsetzen und ich würde höchstwahrscheinlich auch eine Erektion bekommen, aber den Wunsch mit ihnen zu schlafen? Irgendwie nicht. Und nein, ich bin keine Jungfrau, nur um das mal klarzustellen. Und selbst wenn, wäre mir das wohl auch egal.

Worauf will ich hinaus? Ganz ehrlich, ich hab keine Ahnung, aber ich wollte das ganze mal so in den Raum stellen. Denn einerseits scheint die Kombination meiner  Sexualität und meines Interesses ziemlich Paradox, andererseits sehe ich selber darin kein Problem.

Mich hätte einfach auch mal interessiert was andere darüber denken, also tut mir eure Meinung kund!

Bravissimo
Geschrieben
Naja, zumindest BDSM und Asexualität schließen sich ja nun nicht zwingend aus. Ist vielleicht nicht die Norm, aber man stolpert immer wieder über Profile, wo es nur um das Ausleben von BDSM geht und Sex explizit nicht erwünscht ist. Paradoxer finde ich persönlich eher Dein Interesse an Sex bei gleichzeitig gelebter Asexualität. Was fasziniert Dich denn genau daran? Wäre es womöglich denkbar, dass Du unbewusst irgendeinen Fetisch hast, der ein Verlangen nach Sex auslösen könnte und der für Dich nicht greifbar ist, aber irgendwo tief drinnen rumort?
Geschrieben

Bei mir ist es genau so, ich habe keine Lust die Frauen ficken, sondern wenn ich eine Frau sehe, die schöne Jeans tragt, wollte ich mit ihr spielen, und es ist für mich ein sehr reizender Gedanke.
Entschuldigen sie bitte eventuell meine Grammatikfehler, Deutsch ist nicht meine Muttersprache, aber es ist sehr interessant, neue Leute und Meinungen entdecken, deswegen bin ich da angekommen.

Aura_Sama
Geschrieben
vor 51 Minuten, schrieb Bravissimo:

Naja, zumindest BDSM und Asexualität schließen sich ja nun nicht zwingend aus. Ist vielleicht nicht die Norm, aber man stolpert immer wieder über Profile, wo es nur um das Ausleben von BDSM geht und Sex explizit nicht erwünscht ist. Paradoxer finde ich persönlich eher Dein Interesse an Sex bei gleichzeitig gelebter Asexualität. Was fasziniert Dich denn genau daran? Wäre es womöglich denkbar, dass Du unbewusst irgendeinen Fetisch hast, der ein Verlangen nach Sex auslösen könnte und der für Dich nicht greifbar ist, aber irgendwo tief drinnen rumort?

Also es ist ja nicht so, dass ich Sex als Tätigkeit ablehne oder es mir nicht gefallen kann. Ich habe nur einfach von mir aus kein richtiges Bedürfnis danach. Wie gesagt, stören tut‘s mich herzlich wenig.

Genau so sind Asexualität und Masturbation vereinbar.

cerberus16
Geschrieben

Ich habe mal gehört, daß übermäßiger Pornogenuß zur Asexualität führen kann, weils einfach nichts mehr geben soll, was einen antörnt. Hatte bis dato noch keine Rückmeldung, ob was an dieser These dran ist!

Geschrieben

Das ist zwar wahrscheinlich, aber in meinem Fall war es dasselbe schon vor Internet Entwicklung.

Ariadne
Geschrieben

Mein Exmann war asexuell. Er hat für sich gelernt, Sex als Mittel einzusetzen, mehr nicht. Lässt sich aber, wie ich finde, sehr mit logischem Interesse an Sex verbinden.

Wenn jemand so gar kein Fußballfan ist und trotzdem spielen und zuschauen kann und das nicht schlimm findet, fragt der sich ja irgendwie auch, warum andere sich dafür die Wände in Vereinsfarben streichen oder sich die Fresse polieren. Wenn ich nun in meiner sozialen Form nur Fussballfans kenne, möchte ich Fußball wenigstens verstehen wenn schon nicht verehren.

Ja, klar. Sex ist kein Fußball. Aber mit Fußballbeispiel lässt sich gut erklären, was mit Sex vielleicht zu viel Fronten geschaffen hätte.

 

NeoMind
Geschrieben (bearbeitet)

Huhu Aura_Sama,

erst Mal gut, dass Du damit kein Problem hast. Hört sich sehr entspannt an, wie Du damit umgehst.

Vielleicht sind es ja nicht die Antworten und Meinungen, welche Dir ein Stückchen mehr Erkenntnis bringen können. Vielleicht haben einfach auch ein paar Fragen dazu gefehlt. Daher stelle ich Dir jetzt Mal ein paar:

  1. Wie sieht´s denn bei Dir allgemein mit Beziehungen, bzw. Partnerschaften aus?
  2. Auf einer Skala von 1 bis 5, für wie anstrengend empfindest Du soziale Interaktion? (1 easy, 5 mega anstrengend)
  3. Für wie anstrengend hälst Du Beziehungen, bzw. Partnerschaften? (1-5, wie in Frage 2)
  4. Für wie hoch hälst Du denn den "Benefit" von sozialer Interaktion? Und von Beziehungen, bzw. Partnerschaften? Jeweils 1-5 (1 hast kaum was davon, 5 fünf Minuten alleine und ich drehe durch!)
  5. Wie zufrieden bist Du wenn Du alleine bist oder unter Leuten? (1 unzufrieden, 5 super glücklich)
  6. Brauchst Du erst Mal einen Cutt (also eine Weile allein sein), nach dem Du etwas mit anderen Leuten gemacht hast?
  7. Wenn ja, sind diese Ruhepausen im Mittel kurz, mittel oder lang?

Stelle mal die Werte gegenüber und schau Mal, was das für dich bedeutet, bzw. bedeuten könnte.

Und nein, ich bin kein Psychologe und habe dahingehend nur am Rande beruflich zu tun. Diese Technik nutze ich selber gelegentlich. Es ist wichtig, diese Technik nur bei den wichtigen, bzw. persönlichen Fragestellungen anzuwenden. Wenn Du das bei zu vielen Entscheidungen machst, gehst Du nur über den Kopf. Der Bauch sollte aber unbedingt auch ein gewichtiges Wort mitreden können. Und Du musst auch nicht antworten.

Liebe Grüße,

Neo!

bearbeitet von NeoMind
Ergänzungen
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Aura_Sama
Geschrieben (bearbeitet)

Also erstmal danke für den recht ausführlichen Beitrag ^^

Ich suche jetzt nicht direkt nach Erkenntnissen, hatte nur gedacht, dass es mal nen anderes Thema zur Diskussion wäre.

 

(und ja, mit Sozialen Interaktionen hab ich auch öfters so meine Probleme, was aber auch Situations und Umgebungsbedingt ist.)

bearbeitet von FETMOD-MM
Unnötiges zitat entfernt/ Beeinträchtigt den Lesefluss
Geschrieben
Erst dachte ich, das Du ein Fake bist..... und nein normal ist das in deinem Alter nicht... sorry....Du solltest eventuell mal deinen Hormonhaushalt per Blutprobe analysieren lassen. Das ist nicht böse gemeint.
valdegracili
Geschrieben (bearbeitet)

Deine Ausführungen klingen Interessant. Zufällig bin ich lange Zeit in ON/OFF Modus mit einer gewesen die genau so ist. Zumindest genauso zu sein scheint. Natürlich immer vom ersten, recht oberflächlichen Eindruck ausgehend.

Sie hatte so gar keinen Sexualtrieb! Einzig interessierte sie sich für ...hm ich nenne das mal Soft-BDSM ... wovon sie obendrein dann noch viele Praktiken ablehnte. Vielleicht vier mal oder fünf mal Sex gehabt, den sie als naja Dir zuliebe...deklarierte. Und da ist eben auch das Paradoxe! Sie hatte eine Dildosammlung von epischen Ausmaß...auch was die Größen anbelangt!

Beschrieb sich quasi exakt so wie Du es hier getan hast.

Für sie total normal und tiefenentspannt...als "Partner" ist man da eher frustriert!

Leichte Unterwerfung lehnte sie ab mit der Begründung das Männer die Frauen ohnehin schon genug unterdrücken, selbst unterwerfen fand sie passe nicht zu ihrem naturell. Alles was in welcher Form auch immer Schmerzen verursacht lehnte sie ebenfalls ab. Voyerismus nur in soweit es eben nicht gezielt stattfindet...usw usw usw.

Sehr sehr schwer damit umzugehen.  Fatalerweise wohl ein Gag der Natur...weil optisch dermaßen ansporechend das Männlein und Weiblein gleichermaßen angezogen fühlten von ihr. Lehnte sie aber Reihenweise ab , zum Teil auch extrem bösartig...für sie (warum bösartig?nur weil ich kein bock habe?) somit wohl auch normal in ihren Augen.

Letztlich interesse das auch Sex dabei herum kam waren Bondage Geschichten... die sie letztlich dann auch als "Nichterfüllend" , "Gibt mir nix" "muss auch nicht sein" deklarierte.

Orgasmusfähig ja... aber Zitat: Naja dann hat man den halt und danach ist alles wie vorher. Muss man nicht unbedingt haben. Und wenn man es haben muss oder meint es haben zu wollen kann man das mit Solosex erreichen...ist auch weniger anstrengend als auf jemanden herum zu hoppsen.

 

Übrigens so als Nachtrag: Ärztliche Untersuchungen lehnte sie immer ab! Zum einen weil sie meinte das sei alles total normal so und zum anderen wegen NWO Aluhut-Sachen und Männer brauchen Brutmaschinene usw...

Sprich wollte nicht manipuliert werden! Weil diese "Unlust" ja schließlich normal ist. Alles andere eben nicht

bearbeitet von valdegracili
Geschrieben

valdegracili: Da hast Du auch meine Gefühle gut beschreiben. Es ist schwer auch für uns, die, wie da gesagt, Gag der Natur sind. Wir suchen durch ganze Leben, und finden nur, dass alle anderen sind. 

NeoMind
Geschrieben
vor 21 Stunden, schrieb Aura_Sama:

Also erstmal danke für den recht ausführlichen Beitrag ^^

Ich suche jetzt nicht direkt nach Erkenntnissen, hatte nur gedacht, dass es mal nen anderes Thema zur Diskussion wäre.

 

(und ja, mit Sozialen Interaktionen hab ich auch öfters so meine Probleme, was aber auch Situations und Umgebungsbedingt ist.)

Naja, Erkenntnisse muss man ja nicht suchen. Manchmal stolpert man einfach drüber. Normal ist auch, dass man hinterher immer schlauer ist. Sprich: Erkenntnisse entstehen immer im Rückblick. Können nützlich sein oder eben auch nicht. Und in seltensten Fällen schaden sie. Man hat also meistens eher was gewonnen als verloren.

Für dich ist es normal so zu sein und für mich ist es normal, dass es dein normal ist. Du gehst entspannt damit um und scheinst dich auch nicht einsam zu fühlen.

Das menschliche Spektrum ist so weit, wie es Individuen gibt.

Von dem her: Alles gut und weiterhin viel Spaß mit deiner Sammlung.

Liebe Grüße,

Neo!

Fetishdragon88
Geschrieben
Am 6.2.2019 at 10:32, schrieb valdegracili:

Deine Ausführungen klingen Interessant. Zufällig bin ich lange Zeit in ON/OFF Modus mit einer gewesen die genau so ist. Zumindest genauso zu sein scheint. Natürlich immer vom ersten, recht oberflächlichen Eindruck ausgehend.

Sie hatte so gar keinen Sexualtrieb! Einzig interessierte sie sich für ...hm ich nenne das mal Soft-BDSM ... wovon sie obendrein dann noch viele Praktiken ablehnte. Vielleicht vier mal oder fünf mal Sex gehabt, den sie als naja Dir zuliebe...deklarierte. Und da ist eben auch das Paradoxe! Sie hatte eine Dildosammlung von epischen Ausmaß...auch was die Größen anbelangt!

Beschrieb sich quasi exakt so wie Du es hier getan hast.

Für sie total normal und tiefenentspannt...als "Partner" ist man da eher frustriert!

Leichte Unterwerfung lehnte sie ab mit der Begründung das Männer die Frauen ohnehin schon genug unterdrücken, selbst unterwerfen fand sie passe nicht zu ihrem naturell. Alles was in welcher Form auch immer Schmerzen verursacht lehnte sie ebenfalls ab. Voyerismus nur in soweit es eben nicht gezielt stattfindet...usw usw usw.

Sehr sehr schwer damit umzugehen.  Fatalerweise wohl ein Gag der Natur...weil optisch dermaßen ansporechend das Männlein und Weiblein gleichermaßen angezogen fühlten von ihr. Lehnte sie aber Reihenweise ab , zum Teil auch extrem bösartig...für sie (warum bösartig?nur weil ich kein bock habe?) somit wohl auch normal in ihren Augen.

Letztlich interesse das auch Sex dabei herum kam waren Bondage Geschichten... die sie letztlich dann auch als "Nichterfüllend" , "Gibt mir nix" "muss auch nicht sein" deklarierte.

Orgasmusfähig ja... aber Zitat: Naja dann hat man den halt und danach ist alles wie vorher. Muss man nicht unbedingt haben. Und wenn man es haben muss oder meint es haben zu wollen kann man das mit Solosex erreichen...ist auch weniger anstrengend als auf jemanden herum zu hoppsen.

 

Übrigens so als Nachtrag: Ärztliche Untersuchungen lehnte sie immer ab! Zum einen weil sie meinte das sei alles total normal so und zum anderen wegen NWO Aluhut-Sachen und Männer brauchen Brutmaschinene usw...

Sprich wollte nicht manipuliert werden! Weil diese "Unlust" ja schließlich normal ist. Alles andere eben nicht

Klassischer Fall von indoktrinierter Feministin. Dass sich so ein Geisteszustand auf die Sexualität auswirkt, kann ich mir gut vorstellen. Erklärt auch ihre "Boshaftigkeit" gegen sexuelle Annäherungsversuche. Die Dildosammlung war vielleicht so eine unterbewusste Auslebung von Machtfantasien...wenn ich jetzt spekulieren müsste. 


Grundsätzlich finde ich ungewöhnlich, dass du Aura eine Erektion bekommst beim Anblick attraktiver Frauen, aber trotzdem kein Verlangen nach Sex hast. Da glaube ich auch, dass es irgendwie mit sozialen Interaktionen und schlechten Erfahrungen damit zusammenhängst. Ich hatte mal eine asexuelle 
Freundin, die war Asperger Autistin und hatte Sozialphobie. Inzwischen wurde auch bei mir Asperger diagnostiziert. Ich bin aber nicht asexuell - trotz auch negativer Erfahrungen mit Frauen (v.a. nach oder vor dem Sex). 
Es spielt ja auch keine Rolle woran es letztlich liegt, du bist nunmal so und wenn du es selbst okay findest, passt ja alles. 
Es ist halt oft schwierig einen passenden Partner zu finden - wenn man das nun überhaupt wiederrum will. 

Geschrieben
Am 6.2.2019 at 10:32, schrieb valdegracili:

Deine Ausführungen klingen Interessant. Zufällig bin ich lange Zeit in ON/OFF Modus mit einer gewesen die genau so ist. Zumindest genauso zu sein scheint. Natürlich immer vom ersten, recht oberflächlichen Eindruck ausgehend.

Sie hatte so gar keinen Sexualtrieb! Einzig interessierte sie sich für ...hm ich nenne das mal Soft-BDSM ... wovon sie obendrein dann noch viele Praktiken ablehnte. Vielleicht vier mal oder fünf mal Sex gehabt, den sie als naja Dir zuliebe...deklarierte. Und da ist eben auch das Paradoxe! Sie hatte eine Dildosammlung von epischen Ausmaß...auch was die Größen anbelangt!

Beschrieb sich quasi exakt so wie Du es hier getan hast.

Für sie total normal und tiefenentspannt...als "Partner" ist man da eher frustriert!

Leichte Unterwerfung lehnte sie ab mit der Begründung das Männer die Frauen ohnehin schon genug unterdrücken, selbst unterwerfen fand sie passe nicht zu ihrem naturell. Alles was in welcher Form auch immer Schmerzen verursacht lehnte sie ebenfalls ab. Voyerismus nur in soweit es eben nicht gezielt stattfindet...usw usw usw.

Sehr sehr schwer damit umzugehen.  Fatalerweise wohl ein Gag der Natur...weil optisch dermaßen ansporechend das Männlein und Weiblein gleichermaßen angezogen fühlten von ihr. Lehnte sie aber Reihenweise ab , zum Teil auch extrem bösartig...für sie (warum bösartig?nur weil ich kein bock habe?) somit wohl auch normal in ihren Augen.

Letztlich interesse das auch Sex dabei herum kam waren Bondage Geschichten... die sie letztlich dann auch als "Nichterfüllend" , "Gibt mir nix" "muss auch nicht sein" deklarierte.

Orgasmusfähig ja... aber Zitat: Naja dann hat man den halt und danach ist alles wie vorher. Muss man nicht unbedingt haben. Und wenn man es haben muss oder meint es haben zu wollen kann man das mit Solosex erreichen...ist auch weniger anstrengend als auf jemanden herum zu hoppsen.

 

Übrigens so als Nachtrag: Ärztliche Untersuchungen lehnte sie immer ab! Zum einen weil sie meinte das sei alles total normal so und zum anderen wegen NWO Aluhut-Sachen und Männer brauchen Brutmaschinene usw...

Sprich wollte nicht manipuliert werden! Weil diese "Unlust" ja schließlich normal ist. Alles andere eben nicht

Sie hat Dich trotzdem geliebt ... vielleicht auch wie keinen anderen und keine andere.

Weil eben Dir zuliebe mit Dir geschlafen. Es ist viel mehr als eine Nympho Dir jemals etwas machen könnte.

Das wahre BDSM ist ... wenn ein Sexsüchtiger und eine Asexuelle einander lieben.

Alles andere ist nur ein Kindergarten im Vergleich.

@Aura_Sama ... ich würde Dir empfehlen Dich komplett zu einer Frau machen zu lassen. Sonst wirst Du früher oder später zwischen zwei Welten, die Du in Dir trägst ... gespalten bzw. gekreuzt. Du bist nicht wirklich asexuell ... in Dir kamen nur zwei Welten aufeinander.

 

Geschrieben (bearbeitet)

Bin ganz neu hier, aber was soll's: Dein "Problem" ist sehr komplex und tricky. Aber ich mache es kurz... Du musst Dich nur freuen und annehmen. Annehmen dass, annehmen die, annehmen den. Und wenn jetzt eine Stimme kommt und sagt "ha-ha wie witzig" oder "ich KANN es NICHT!!!", dann frag Dich mal, wer sie ist, woher sie kommt... und wer zum Teufel behauptet hat, dass sie das Sagen hat. ... Nichts für Ungut, ist nur mein Senf. Alles Gute und Erfreuliche Dir!

Pardon! "Annehmen Dich!", hätte ich fast vergessen, ... könnte symptomatisch sein. ;-)

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Vergessen hab des Pudels Kern
Ganimus
Geschrieben

Asexcualität kenne ich aus der eigenen Beziehung. Meine Frau ist sowas. Wir sind schon sehr lange zusammen und verheiratet. Sie war und ist eine attraktive Frau. Schlank, blaue Augen, blond (überall), kleine Brüste, lange Beine. Eben eine tolle Frau. Leider nur mit wenig oder gar keinem Inbteresse an Sex. Sie kennt keine Geilheit. Sie hat eine äusserst minimale Libido. Beim Sex ist und war sie fast immer passiv. Sie wird zwar gern geleckt und bekommt dabei auch meist einen Orgasmus, aber sie ist nicht scharf drauf. Sie lässt mich lecken und sie streicheln, weil mich das antörnt. Sie kommt eigentlich nie und will Sex.

Daswar nicht immer so. Als wir uns kennenlernten, in den Achtzigern, waren die Zeiten etwas anders. Da ging es nicht so schnell wie heute. Sie nahm die Pille wie die meisten Frauen. Mit der ersten Pille war soweit alles in Ordnung und wir hatten auch Sex. Sie ließ mich erst so richtig nach 3 Monaten dran. Petting war schon früher aber GV wollte sie nicht so schnell.

Naja, dann hat sie die Pille gewechselt und esd wurde sachlechter. Sie interessierte sich kaum mehr für mich und es war kurz vor dem Ende. Ich stel und lte sie zur Rede und fragte ob sie was das sollte. Ich hatte keine Lust mehr und stellte ihr ein Ultimatum. Wenn sie sich nicht ändern würde, würde ich Schluß machen. Das hat gewirkt. Es besserte sich. Aber es wurde nie gut.

Ich liebte sie und dachte immer das gibt sich. Tats aber nicht. Der Sex mit ihr war fast ausschließlich Blümchensex. Rein raus fertig. Ich hab immer gehofft, das wird besser wenn sie 30 ist. Wurde es nicht. Wir kammen aber gut miteinander aus, jetzt schon seit fast 40 Jahren. Sie war beim Sex immer sehr störrisch. Jetzt nicht, hier nicht, so nicht, das nicht. Frust pur. Ich wollte was anderes und entwickelte so meine Fetische. Ich mags glatt im Intimbereich und habe schon damal angefangen mich zu rasieren. Da war das absolut neu. Sie wollte ich auch glatt, aber sie sich nicht. Ab und zu kam mal alles ab, sonst nur die Ränder die beim Bikini rausschauen konnten. Rasiert zum Frauenarzt war absolutes no go. Es hat über 20 Jahre gedauert, bis sie sich entschloß sich öfter zu rasieren. Nun ist sie alerdings dauerhaft glatt. Sie will auch keine Haare mehr an der Pussy. Findet es glatt schöner und angenehmer. Zum Glück für mich. Grauenhafter Gedanke eine behaarte Möse zu lecken. Aber der Sex ist immer noch schlecht. Sie liegt unten und lässt sich bedienen. Alles völlig lautlos. Sie sagt nur mal was, wenn ihr was nicht gefällt. Nie wenn es schön ist. Sie sagt auch nie was sie möchte. Wenn ich sie frage wie ich es machen soll, sagt sie daß ich doch wüsste was sie gern mag. Wenn sie nichts sagt ist es gut. ¬¬

Ich wurde noch nie so richtig geblasen. Sie nimmt den Penis nicht gern in den Mund. Handjob ist auch kaum mehr möglich. Ich brauch jetzt ziemlich lange und ihr Arm wird lahm. Da kann kaum Lust entstehen. Mein Kleiner macht da auch schlapp, weil der das blöde Spiel nicht mehr mag. Manchmal bereue ich sie geheiratet zu haben und würde es jetzt im Nachhinein auch nicht mehr tun. Aber man weiß es nicht vorher und ich liebte sie damals wahnsinnig. Sie war verdammt hübsch. Ich liebe sie immer noch, aber anders. Sich trennen würde ich nie tun. Ist jetzt auch zu spät. Sex ist nicht mehr so wichtig. Wir haben da andere Werte. Familie zählt mehr. Wir haben 2 erwachsene (33 und 31),  tolle Kinder die sich auch wunderbar verstehen. (Bruder und Schwester) Unser Verhältnius ist sehr innig untereinander auch jetzt noch fahren die Kinder ab und zu mit in Urlaub, wie letztes Jahr waren wir alle in Thailand. Die zwei sind Singles.

Aber als Resumee kann ich da nur jedem Mann raten, wenn er am Anfang sowas erlebt, das eine Frau im Bett eher rumzickt und kaum Lust hat und der Sex schlecht ist, lasst sie sobald wie möglich sausen. Das wird nie besser. Wenn ihr das aushalten könnt ok, aber es wird immer eine Belastung sein. Ich bin der Meinung, die Pille macht die Libido kaputt. Angeblich sollen nur ca.1 % der Menschen asexuell sein. Ich behaupte es sind mindestens 20 % und vor allem Frauen.

Frauen sind eh sehr zurückhaltend und eher prüde. Jetzt mehr denn je. Als Mann muß man aufpassen was man sagt um nicht sofort der sexuellen Nötigung bezichtigt zu werden. Hier sind ja auch mehr Männer als Frauen und das Angebot an Sex ist für Männer deutlich höher als für Frauen. Warum wohl?

Das waren so mal meine Erfahrungen. Nicht immer gute.


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