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Schamgefühl und Stolz


Herr_Graf

Empfohlener Beitrag

Schamgefühl und Stolz sind für mich unabdingbare Eigenschaften, die ein/e Sub bei mir mitbringen muss. Neben einigen weiteren Aspekten. 

Ich bevorzuge stolze Subs und auch solche die durchaus mal zögern wenn sie eine Anweisung und ihre Folgen für sich selbst, mich und unser Verhältnis kurz überdenken. 

Wenn Sub zögert und ich dieses im Idealfall bemerke, kann ich reagieren indem ich dieses Zögern hinterfrage. 

Wenn ich glaube meine Subperson hätte mich vor anderen blamiert, würde ich zunächst einmal mich selbst hinterfragen und die Situation mit meiner Subperson gemeinsam besprechen. 

Schamgefühl kann je nach mindset natürlich auch bewusst provoziert werden. 

Generell finde ich es schön wenn Sub sich zumindest vor mir für nichts schämt sondern sich frei fallen lassen kann. 
Der Weg dahin bedeutet gemeinsames arbeiten. 

Und abschließend, es gibt genug Subs die Dinge gegen ihre Überzeugung tun weil sie glauben es tun zu müssen um eine gute und echte Subperson zu sein. Dies wird ihnen von entsprechend weniger hell leuchtenden Dompersonen so vermittelt und zerstört des Öfteren mehr als das es gut ist. 

 

vor 1 Minute, schrieb Robin-1995:

Wenn sie es nicht darf, ist sie auch keine Sub mehr.

Hä?

vor 4 Minuten, schrieb Robin-1995:

Wenn du der sub das Schamgefühl verbietest geht es mehr in Richtung Sklave als sub. Einer sub Gefühle zu verbieten ist Quatsch mit Soße

Da kann ich nicht mitgehen. 

Einem Menschen Gefühle zu verbieten ist unmöglich. Dabei spielt es keine Rolle ob Sub, Sklave oder sonstiges. 

Warum sollte ein/e Sklave/in keine Gefühle haben wollen/sollen/dürfen? 

 

Es macht doch den Reiz aus, über das Schamgefühl hinaus gefordert zu werden.
Gerade in der Öffentlichkeit sind Erniedrigungen angebracht und fördern die Beziehung!
vor 4 Stunden, schrieb Herr_Graf:

Darf sich eine Sub Schamgefühle oder Stolz erlauben oder hat sie ihrem Dom bedingungslos zu dienen und zu gefallen? Wenn er z.B. beschlossen hat sie einer Herrenrunde zu präsentieren, darf sie dann kuz zögern bevor sie seinen Weisungen folge leistet oder blamiert sie ihn damit schon und hat sich dadurch ein paar sofortige Striemen verdient? (...)

Was für eine Absprache haben DIE Sub und DER Dom denn?

In einem derartig gestalteten Szenario, was ja ein recht elaboriertes Anforderungsprofil mit sich bringt, klingt "hat sich dadurch ein paar sofortige Striemen verdient?" in meinen Augen recht kopfkinolastig wenn nicht sogar infantil.

 

Ist so ein Szenario für das von Dir gelebte bdsm von tatsächlicher Relevanz oder ist das einfach Interesse?

Vor 1 Stunde, schrieb NoDoll:

Da kann ich nicht mitgehen. 

Einem Menschen Gefühle zu verbieten ist unmöglich. Dabei spielt es keine Rolle ob Sub, Sklave oder sonstiges. 

Warum sollte ein/e Sklave/in keine Gefühle haben wollen/sollen/dürfen? 

 

Das frag ich mich bei der Frage vom Autor.

Vor 17 Minuten , schrieb Robin-1995:

Das frag ich mich bei der Frage vom Autor.

Ich frag mich eher wie sein Ego (wirklich) aussieht, wenn er sich davon blamiert fühlen wird.

vor 12 Minuten, schrieb Candala:

Ich frag mich eher wie sein Ego (wirklich) aussieht, wenn er sich davon blamiert fühlen wird.

Wenn man es mal ganz überspitzt ausdrückt, ist Vorführung ja eigentlich ein Schaulaufen von Sub, für das Dom die Anerkennung einstreicht... 

Die Theorie, was das mit einem Ego macht, stell ich hier mal nicht in den Raum - wenn man seine Beiträge und die Ausdrucksweise mal betrachtet, kann man da gern eigene Schlüsse ziehen... 

Einen guten Dom kann man nicht blamieren. Ein Dom hat die Stärke auch die Scham seiner Sub zu verstehen und hast sie in diesem Moment durch seine Aura zu stärken. Ein Dom hat eine Verantwortung für seine Sub in allen Bereichen.

@Chingagkokwie meinst du das mit dem Stärken durch die Aura ganz konkret?

Ich kann mit so esoterischen Beschreibungen nichts anfangen... 

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