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Die verschiedenen Arten von Sadismus und Masochismus


Br****

Empfohlener Beitrag

vor einer Stunde, schrieb jackXjacqueline:

Dass meine Zeilen satirisch zu verstehen sind ist hoffentlich so angekommen und ich kann deine Kritik verstehen. Ohne zu sehr vom Thema abzuschweifen ist ein Erklärungsansatz und vielleicht Antwort auf deine Frage, dass wir es aus meiner Sicht gesellschaftlich zunehmend mit infantilen Erwachsenen zu tun haben. Bei den jungen (Generation Z) ist es durch den achtlosen Umgang mit Smartphones (durch die Duldung der ebenso agierenden Eltern) bereits jetzt schon weit verbreitet, dass diese beispielsweise nicht mehr in der Lage sind, sich ohne GPS oder anhand einer Karte zu orientieren, oder einen vollständigen deutschen Satz korrekt und ohne Auto-Korrektur (die ihnen eher noch Fehler beibringt) zu verfassen und ohne irgendwelche überflüssigen Angliszismen (so gehört: "Die Wäsche war so dirty, da hab ich sie random in die Maschine gepackt, was meine Mutter nicht so nice fand, hat ziemlich cringe geguckt") zu kommunizieren. Das könnte ich noch lange so weiterführen, aber um auf deine Frage zu kommen, wann es endlch mal genug ist: es wird eher noch schlimmer als besser werden. Das Einschätzen überlässt man heute dem Computer, Eigenverantwortlichkeit weicht betreutem Denken. Da ist es nur logisch, dass man Themen soweit verwässern muss, dass sich auch die kleinste Randgruppe nicht auf den Schlips getreten fühlt oder verunsichert wird.

Jaein, das ist ja die Problematik mit rein schriftlicher Kommunikation, insbesondere der Gesprächsform online, es basiert mehr auf der Interpretation des Lesers als dem tatsächlichen Ausdruck des Schreibers! 😉 

Nat. war durch die Smiley beim ersten Teil klar daß es humoristisch gemeint ist, aber der Zweite Teil wirkt nunmal ernsthaft, ist nat. auchnicht völlig verkehrt weil ein "soft-"BDSM unterforum ist ein paar Klicks entfernt, aber dein Beitrag spricht nunmal ein sehr nerviges Thema an - und neben Förderung braucht es nunmal auch Forderung nach geistig reifem Umgang um diesen zu erlernen! 😉

 

Ich weiß nicht so recht was den Abwärtstrend angeht, aus meiner Sicht gibt es generell eher einen leichten Aufwärtstrend, aber wir blicken nunmal subjektiv auseinander, viele unsere Elterngenerationen haben so enttäuscht auf uns herabgeschaut, während wir uns fragten wie solche Dinosaurier überhaupt durchs Leben gekommen sind - ich denke dieses Phänomen wird uns immer begleiten, aber unterm Strich sehe ich wie die Menschen allgemein intelligenter&aufgeschlossener werden - und das teils rasant, gerade durch "Anglizismen" die Welt immer kleiner wird und sich ein größeres Verständnis dafür breit macht, daß wir alle Teil der selben Spezies sind! 😉

Wir kommen Sozioökonomisch nicht hinterher mit unseren strikten und nur unter großem Druck flexiblen Gesellschaftsstrukturen, wir erleben einen erneuten Gesellschaftsumbruch, und müssen aufpassen daß dieser nicht auf eine Art&Weise stattfindet der uns wieder ins Chaos stürzt!

 

Und ohne Karte wär ich selbst aufgeschmissen, vorallem in der immer gleich ausschauenden Stadt! 😉😂

Und Sprache entwickelt sich nunmal, die Hauptsache ist gegenseitiges Verständnis, entweder man beteiligt sich an der Verständigung, oder bleibt zurück! - so war es nunmal schon immer.

 

Ich sehe die Problematiken, man muss da ebend vernünftige Kompromisse finden, sich ein wenig anoassen aber auch unsinnigen Forderungen Paroli bieten!

 

Es fehlt vorallem an Selbstbewusstseins-Bildung, das steht nunmal nicht auf dem Lehrplan und wird Eltern und Sozialen Umfeldern überlassen! xP

 

Bzgl. Verunsicherung, ich kann mich noch gut an die nunmal auch früher schon recht grobe und absichtlich verunsichernden Umgang im Handwerk erinnern, auch wenn dieser auf mich nie so ganz wirkte wie er sollte, und ich durchaus den dahinter liegenden, unbewussten Zweck verstand (Handwerk ist nunmal Sklavenarbeit, nur deutlich besser bezahlt - aber unterm Strich ist der Auftraggeber nunmal König, maul halten und (so sicher wie möglich) erledigen ist da nunmal die Devise, und darauf wird man vorbereitet! 😉) - es ist nicht richtig daß jene die keine Ahnung haben jenen die sie haben vorschreiben was wie zu tun ist, aber so ist es nunmal und wird sich auch hoffentlich nicht so schnell ändern, da wir noch keine allgemein akzeptierte Idee einer alternative haben! 😉 - aber letztlich kommen nunmal nur die Harten in den Garten, und lediglich die notwendige Härte ändert sich zum Glück langsam aber sicher über die Generationen, wir leben nunmal alle mit Idioten zusammen, und aus unserer Sicht ist es meist der Gegenüber und selten wir selbst - wir sind Stachelschweine, es gilt Abstände zueinander zu finden die uns gegenseitig wohl tun! 😉

 

Wer schon nicht mit meinen Worten klar kommt, wird es wohl kaum mit meinen Taten die häufig darauf folgen! 😂🤗

(allerdings bin ich schon etwas vorsichtiger&nachsichtiger mit Fremden, und weiß im Privaten zu kritisieren wer mir die&den Zeit&Aufwand wert zu sein scheint! 😉)

 

(und jetzt bin ich mal auf die Zensur gespannt 😅)

(bearbeitet)

Was Sadismus und Masochismus für mich bedeutet kann ich nicht allumfassend benennen da alles was ich auslebe immer abhängig von der Person ist mit der ich es auslebe.

Ich kann in viele verschiedene Positionen hüpfen und ich ziehe die meiste Freude und Befriedigung aus den Reaktionen die auszulösen vermag. 
Es bringt mir nicht einer nicht masochistischen Person stundenlang Schmerz zu geben wenn sie diesen nicht für sich selbst in etwas positives umwandeln kann. 
Was ich liebe ist der Zwiespalt. Wenn jemand vielleicht nur ein bisschen maso ist reicht eben weniger aus um diese Person in diesen Zwiespalt zu bringen. Es ist ein ganz bestimmter Blick den ich sehen will, es ist das winden zwischen ich will mehr und ich will nicht mehr. 

Wenn jemand sehr maso ist und aus jedem Schmerz eine Erfüllung für sich ziehen kann, gehe ich damit anders um denn da kann ich auf diesen Zwiespalt lange warten und müsste unter Umständen sogar in einen Bereich gehen der für mich selbst ein NoGo darstellt. Also stelle ich mich anders auf diese Person ein, suche andere Wege um sie in diesen Zwiespalt zu bringen. Oder aber ich genieße einfach das ich mich "austoben kann".

Ist jemand mental sehr maso habe ich wieder ganz andere Möglichkeiten und da ist physischer Schmerz wenig interessant sondern das schaffen von Mindets. Auch daran habe ich sehr viel Vergnügen weil es meiner Kreativität viel Auftrieb gibt. 
Gedanken die ich einflüstern kann, Szenarien die ich schaffen kann. 

Am Ende befriedigt mich aber das Gefühl Hingabe zu erleben, Vertrauen zu erleben und stolz zu empfinden. Es muss nicht immer extrem sein denn im Rahmen der Möglichkeiten die eine Subperson selbst hat, will ich eben so gestalten das dieser Stolz am Ende überwiegt. Also das nicht nur ich stolz sein kann sondern auch die Subperson. 

Man kann also sagen nicht das Leid selbst ist mein Antrieb sondern das Ergebnis wenn Leid überwunden wurde. 
Es juckt mich aber auch so in den Fingern das ich Grenzerfahrungen geben will. Sicherlich kommuniziere ich das auch entsprechend und Sub hat immer die Wahl ob die Bereitschaft dafür da ist. 

Sexuelle Befriedigung findet für mich auf einer anderen Ebene statt und meistens grenze ich das auch von tatsächlichen Sessions ab. Würde ich dem was mich erregt während einer Session nachgeben, hätte ich keine Garantie mehr dafür wirklich auf meine Subperson aufpassen zu können bzw, ihre Grenzen wahren zu können. Um sexuelle Befriedigung erfahren zu können muss ich meinen Kopf ausschalten können. 

SM und Augenhöhe... ich habe schon vor geraumer Zeit aufgehört das Wort Augenhöhe ernst zu nehmen weil es zu einem Wort geworden ist das im BDSM recht undefiniert und wahllos verwendet wird und dies aus ganz unterschiedlichen Intentionen heraus.
 

Was ich für mich sagen kann, ich hatte eine kleine Spielfreundschaft mit einem doch sehr masochistischen Mann der aber für mich kein Sub war. Selbst während Sessions bestand eigentlich immer Augenhöhe nach meiner eigenen Definition weil ich uns lediglich als zwei neigungskompatible Menschen gesehen habe. Es ging also wirklich nur um die Symbiose zwischen Sadist und Masochist. 

Ich tue mich schon immer schwer damit wenn eine Subperson mir sagt wir müssen jetzt mal auf Augenhöhe miteinander sprechen. Wenn meine Subperson mit mir sprechen möchte dann kann sie das auch als Subperson tun denn letztlich nehme ich meine Subperson nicht mehr oder weniger ernst egal aus welcher Position heraus ein Gespräch stattfindet. Dieses Betonen der Augenhöhe erscheint mir oft mehr aus der Angst heraus zu entstehen das Sub nicht ernst genommen werden könnte ohne Augenhöhe. Was für mich einfach Blödsinn ist.

Meistens ist es sogar so das Menschen wenn man sie direkt nach ihrer eigenen Definition von Augenhöhe fragt es gar nicht richtig beantworten können. 
 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
vor 20 Stunden, schrieb Elle12:

es aber „ erleben zu müssen „ - das erregt mich. Auch das Reden und Vorbereiten vorher ist sehr erregend für mich besonders,  wenn ich seine Vorfreude sehe und die durch meine Angst, betteln oder meine Versuche es zu verschieben nur noch gesteigert wird.

Das kenne ich @Elle12...😂

Von deiner Hingabe zu lesen, ist schön...🥰

Mich erregt auch die Angst vor Schmerz und wenn er erregt ist! Aber auch oft der Schmerz als solches.

Unsere letzen Tage waren gemischt, wo ich wieder einmal festgestellt habe, dass intensiver unangenehmer Schmerz nicht zwangsläufig viele Spuren bedeutet. Strom an den Füßen oder komplett kalt von draußen kommend Hiebe mit der scharfen Dressurgerte, wo ich auch ohne viele Spuren hin- und her springe...😅 stark sitzende Klammern abschlagen usw. 

SM am Ende mit vielen Spuren, blutig usw., sodass ich jetzt eine Zeit lang außer Gefecht bin (zumindest mein Hintern), gab es dann eher für mich... 

Es fühlt sich unglaublich gut an! 🥰

vor 11 Stunden, schrieb NoDoll:

Wenn jemand sehr maso ist und aus jedem Schmerz eine Erfüllung für sich ziehen kann, gehe ich damit anders um denn da kann ich auf diesen Zwiespalt lange warten und müsste unter Umständen sogar in einen Bereich gehen der für mich selbst ein NoGo darstellt. Also stelle ich mich anders auf diese Person ein, suche andere Wege um sie in diesen Zwiespalt zu bringen. Oder aber ich genieße einfach das ich mich "austoben kann".

Ja, @NoDoll es gibt viele Wege, eine masochistische Person in den Zwiespalt zu bringen...😁 Dabei gibt es wohl extreme Bereiche (aber mein Herr mag nun auch nicht ständig starke Spuren auf meinem Hintern), aber auch ganz andere Möglichkeiten... 

Ich mag beides. Den Zwiespalt und auch einfach mal SM in Reinform...

Zu der Augenhöhe: wir sagen auch nicht: "jetzt reden wir mal auf Augenhöhe miteinander". Auf welcher Ebene man sich bewegt, ergibt sich irgendwie. Für manche meint 24/7 offenbar eine immer "gleiche" Machtverschiebung. Wenn es dann rein bdsm ist, mag das gehen. 

Als Paar aber, und wenn es auch noch andere Themen gibt, dann ist es für mich eigentlich logisch, dass die Machtverschiebung auch bei 24/7 nicht dauerhaft stark ausgeprägt ist. Zumindest für mich wäre es dann kein Miteinander. 

Ob man dann gewisse Gespräche oder Momente "Augenhöhe" nennt oder nicht, mir ist das inzwischen eigentlich auch egal... Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden...

 

vor 18 Stunden, schrieb NoDoll:

 

Ist jemand mental sehr maso habe ich wieder ganz andere Möglichkeiten und da ist physischer Schmerz wenig interessant sondern das schaffen von Mindets. Auch daran habe ich sehr viel Vergnügen weil es meiner Kreativität viel Auftrieb gibt. 
Gedanken die ich einflüstern kann, Szenarien die ich schaffen kann. 
 

das passt genau auf mich - ich wusste bisher nie wie ich es auszudrücken habe. Danke dafür. Das interessiert mich sehr. Magst Du darüber mehr erzählen? LG

vor 8 Stunden, schrieb Bratty_Lo:

Unsere letzen Tage waren gemischt, wo ich wieder einmal festgestellt habe, dass intensiver unangenehmer Schmerz nicht zwangsläufig viele Spuren bedeutet. Strom an den Füßen oder komplett kalt von draußen kommend Hiebe mit der scharfen Dressurgerte, wo ich auch ohne viele Spuren hin- und her springe...😅 stark sitzende Klammern abschlagen usw. 

SM am Ende mit vielen Spuren, blutig usw., sodass ich jetzt eine Zeit lang außer Gefecht bin (zumindest mein Hintern), gab es dann eher für mich... 

Es fühlt sich unglaublich gut an! 🥰

Das freut mich für dich.😊 Du glückliche. Hier geht gerade aus gesundheitlichen Gründen nicht viel. Ich hab schon Entzugserscheinungen. 🤭🙈

vor 15 Minuten, schrieb Jacqueline89:

Das freut mich für dich.😊 Du glückliche. Hier geht gerade aus gesundheitlichen Gründen nicht viel. Ich hab schon Entzugserscheinungen. 🤭🙈

Oh Nein @Jacqueline89!!! 😅😥

Na ja, wirklich starke Spuren gab es jetzt hier auch erst wieder seit längerer Zeit... Nach einigen bdsm-Tagen zum Abschluss. Das gefällt meinem Herrn auch, aber der Hintern ist dann erstmal eine Zeit lang nicht mehr einsetzbar...

Zuvor habe ich auf schon darauf gelauert...🤭

Ich hoffe, du bist nicht krank...🍀

vor 4 Stunden, schrieb Elle12:

das passt genau auf mich - ich wusste bisher nie wie ich es auszudrücken habe. Danke dafür. Das interessiert mich sehr. Magst Du darüber mehr erzählen? LG

Es freut mich das meine Ausführungen dir ein wenig helfen konnten. Ich möchte aber anmerken das es nur mein eigenes Verständnis der Dinge ist und es für andere eben anders aussehen kann. 

Die Möglichkeiten bei mentalem Masochismus sind recht vielfältig aber eben auch nicht immer so ganz einfach umzusetzen. Für mich funktioniert das nur mit jemandem der mich voll und ganz in seine Gedanken lässt und den ich wirklich sehr gut kenne. 

Dann können es kleine Mindfucks sein...ein Szenario erstellen in dem Reize gesetzt werden oder eben Gedanken gefördert werden. Etwas ganz simples wäre es Sub die Augen zu verbinden, nackt vor dem Fenster zu platzieren und zu sagen das man nun die Vorhänge aufzieht. Oh die Nachbarn sitzen im Garten und können dich sehen....das zieht natürlich gut wenn Sub sehr schambehaftet mit Nacktheit ist. (Natürlich zieht man die Vorhänge nicht wirklich auf aber man macht Geräusche damit es sich so anhört). 
So etwas kann man noch sehr sehr viel weiter spinnen...es geht dabei weniger um tatsächliche Aktion und mehr darum Sub glauben zu lassen das man es machen wird und das es sehr unangenehm wird.

Wenn dich das Thema interessiert kannst du nach Mindfuck und auch nach Degrading suchen, da findet sich sehr vieles. Erniedrigungen sind dann wieder Aktionen die tatsächlich stattfinden. Beliebt ist es Sub Windeln tragen zu lassen und ein Toilettenverbot zu erteilen und ähnliches. 

Es ist eben auch sehr unterschiedlich was als erniedrigend empfunden wird. Man muss sich auch mit sich selbst ein wenig beschäftigen. Was macht etwas mit mir und wo sind die Grenzen? Wenn jemand ohnehin schon ein Problem mit seinem Aussehen hat ist es schwierig mit verbaler Erniedrigung die auf das Äußere abzielen. Wenn jemand eine Essstörung hat würde ich auch davon absehen und so weiter. 

***d Bi kann ein Thema sein, Vorführung empfinden manche als Erniedrigung und so weiter. 
Für manche ist es ein enormer Kick nahezu unlösbare Aufgaben erledigen zu müssen bei denen schon klar ist das sie scheitern werden. Für andere wäre ein Scheitern eine absolute Katastrophe.
Am besten ist es erst mal sich mit verschiedenen Möglichen Aktionen zu beschäftigen und zu schauen was die Gedanken daran in einem auslösen. 
Ich denke die Domperson kann da schon einiges erzählen was dann auch zu seinen oder ihren Vorstellungen passt und dann gleicht man ab wo die Schnittstellen sind. 

 


 

  • 2 Monate später...

Als devot-masochistisch Veranlagter mag ich es, wenn Eheherrin mich mit der Peitsche oder der Reitgerte züchtigt. Und ich meine züchtigt, die Striemen kann man dann tagelang noch sehen. 

Während der Züchtigung empfinde ich nicht den gleichen Schmerz, wie wenn ich mir die Finger einklemme. Es ist ein wohliger, wohltuender, lösender Schmerz. 

Meine Eheherrin ist sadistisch veranlagt. Sie liebt es mich zu züchtigen. Während der Züchtigung kann sie durchaus "kommen". Ich merke dies an der Schlagart. Die verändert sich.

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