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Meister ja oder Nein


Ladina-1173

Empfohlener Beitrag

Ich lebe BDSM und genieße das Spiel mit dem Machtgefälle.
Dominanz spürt man, genauso wie man Unterwerfung spüren kann – es ist ein dynamisches Wechselspiel zwischen zwei Menschen.
Doch eines habe ich mich nie gefragt: Bin ich ein „Meister“?
Muss ich mich überhaupt so nennen, um meine Dominanz auszudrücken?

Ein Titel wie „Meister“ ist kein Garant für Macht oder Kontrolle.
Er allein verleiht niemandem Autorität. BDSM ist keine Ausbildung oder ein Studium, bei dem man nach fünf Jahren automatisch einen Titel verdient.
Macht entsteht nicht durch eine Selbstbezeichnung, sondern durch die Dynamik zwischen den Beteiligten.

Der wahre Beweis dafür, ob jemand als Meister angesehen wird, liegt nicht in seinem eigenen Anspruch, sondern in der Anerkennung durch seinen Gegenpart.
Wenn jemand „Ja, Meister“ sagt, dann nicht, weil die Bezeichnung aufgezwungen wurde, sondern weil sie mit Respekt und Akzeptanz verbunden ist.

Es gibt keine festen Regeln, ab wann ein Dom als „Meister“ gilt.
Es wäre unsinnig zu verlangen, dass in der ersten Session Begriffe wie „Dömchen“ oder „Subchen“ verwendet werden müssen.
Entscheidend ist das Verhalten. Ein Meister ist dann ein Meister, wenn er sich meisterlich verhält – wenn er Verantwortung übernimmt, Sicherheit bietet und sein Gegenüber ihn als solchen akzeptiert.

Letztendlich geht es nicht um den Titel, sondern um die gegenseitige Anerkennung und das Vertrauen, das zwischen den Spielpartnern entsteht.

@SnakeMan- ein 'wahrer meister'?  ernsthaft?^^

 

ich denk dabei immer an meister eder.. aber nu, wer's braucht^^ 

mir sollte niemand so kommen, denn ernstnehmen könnt ich das nich

vor 4 Stunden, schrieb Handcuffs_1985:

Und ich dachte, Voraussetzung ist eine mehrjährige Zeit als Padawan...

Danach kommt erstmal die Ritterszeit mit deinem Meister. Sollte die Macht stark in dir sein und du hast dich verdient gemacht, kann der Rat dich zum Meister machen.

Sich selber Meister zu nennen ist doch immer etwas merkwürdig. Sollte das nicht vom Gegenüber kommen?

Zum Teil haben die Nicknames auf der Plattform und wie sich die Leute darauf verhalten (z.B. wenn sich Jemand als Meister betitelt und so auch eine Sub anschreibt) auch einfach was mit Unerfahrenheit und Klischeewissen zu tun.
Fragt doch einfach mal auf einem Stammtisch herum, was die Doms sich so als ersten Nickname im Internet gegeben haben, wenn sie ehrlich sind, kommt da sicherlich das eine oder andere zum schmunzeln bei rum.

Und ob sich nun Jemand Meister nennen will, das sei am Ende dann doch jedem selbst überlassen.
Persönlich finde ich solche Titel, besonders in der Kommunikation mit Sub eher befremdlich.
Aber das kann ja jeder für sich halten, wie er möchte. :)

Ob Mann es darf…. Klar ist ja ein freies Land.

Ob man es sollte… eher nicht 😂
Absolutes Nein.
Meister ist ein geschützter Titel im Handwerk und der Industrie, alles andere ist anmaßend.
Und jetzt ziehen wir uns den Plug aus dem Arsch. Soll sich doch jeder so nennen wie er will 🤷‍♂️ Manche Damen hier nennen sich auch „HübscheMaus“ und sehen eher aus als wenn sie Katapulte nach Mordor ziehen.

Jeder kann sich Meister und Master nennen. Auch wenn er keine Ahnung hat so wie der Esel vom Nordpol. Wenn das jemand verlangt in einem Anschreiben und dir Aufgaben erteilt.  Würde ich ihn klipp und klar entweder sagen wo her er sich das recht nimmt ohne das mein Herr bescheid weiß.  Oder auf löschen gehen. 

Manche sehen devote oder subs als Freiwild an. 

Bei mir ist es tatsächlich die Berufsbezeichnung und hat gar nichts weiter mit BDSM zu tun. 

Wer Befehle gibt ist noch lange kein Meister aber nennen kann sich jeder wie er will.
Ich nenne meinen Herrn erst Meister oder Herr oder Sir wenn es mir ein Bedürfnis ist, das zu tun. Dafür muss der Herr halt auch passend auftreten und agieren.
Ich finde diese ganzen Anreden wie Herr, Meister, etc. unnötig. Auch bei einem Machtgefälle auf der Spielwiese geht es hier immer noch um Menschen
vor 1 Stunde, schrieb Leondriel:

Wie sich Dom in der Rolle als dominanter Part einer BDSM-Beziehung nennen lässt, ist Dom überlassen.

naja nun...  das muss scho für beide passen!  denn auch sub muss es ernstnehmen können..ernst meinen, woll

 

vor 33 Minuten, schrieb Loaferlover:

Ich finde diese ganzen Anreden wie Herr, Meister, etc. unnötig. Auch bei einem Machtgefälle auf der Spielwiese geht es hier immer noch um Menschen

für mich machts schon sinn..denn 'er' iss ja nunmal nich schatzimausi und nich jeder von uns 'spielt'

vor 5 Minuten, schrieb towel:

naja nun...  das muss scho für beide passen!  denn auch sub muss es ernstnehmen können..ernst meinen, woll

Dom kann frei entscheiden, wie sich Dom nennen lässt, genauso wie Dom frei entscheiden kann, welche Praktiken Dom nutzen möchte. Ob dazu ein passender  Gegenpart gefunden wird steht auf einem anderen Blatt. Und das Thema Konsens steht weiter unten in meinem Post, guckst du hier:

 

 

vor 1 Stunde, schrieb Leondriel:

BDSM ist ein intimes, in höchstem Maße individuelles Zusammenspiel einer oder mehrerer Personen, zwischen denen Konsens darüber besteht, was wie gemacht wird... und dazu gehört auch wer wie genannt wird.

 

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