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Was gibt euch BDSM, Unterwürfigkeit und das Tragen sichtbarer Zeichen der Rolle??


MasterM91

Empfohlener Beitrag

Hm, man könnte auch fragen, warum tragen Eheleute ihren Ehering auch wenn sie gerade nicht aktiv ihre Ehe im mittelalterlichen Sinne vollziehen? 

Das Collar sagt ja nicht die Subperson muss sich nur kriechend durch die Welt bewegen. Es zeigt eine Zugehörigkeit an. Es sagt, Sub gehört zu jemandem. Wie eben auch ein Ehering. 
Für manche ist das Halsband nicht nur ein Requisit für die Session. 

Was Sub dabei fühlt kann wohl sehr unterschiedlich sein. Dies beantworten sie am besten selbst. 

vor 4 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Aber ich trage es bei Sessions sogar oft gar nicht

😆 meiner trägt es in Sessions meist gar nicht oder nur kurz. Es stört mich einfach wenn ich ihm am Hals packe. 

Zum mal eben wo parken ist es aber Super. Oder zum hinterjerziehen, näher ranziehen. 😏

Draußen hat es für ihn tatsächlich einfach diese Symbolik. Er trägt es auf Partys und so weiter, sogar wenn er ohne mich unterwegs ist. Ein bisschen eitel ist er dahingehend. Er findet es steht ihm total gut der kleine stolze Gockel. 🤭

vor 2 Minuten, schrieb NoDoll:

meiner trägt es in Sessions meist gar nicht oder nur kurz.

Das ist hier auch verschieden @NoDoll...😂 Manchmal trage ich es nicht, soll es dann aber holen oder so... 

Auf Partys trage ich das nur mit meinem Herrn.

Es gibt ja die "Regel", dass Subs mit Halsband einen Herrn haben.

Aber auf sowas gebe ich nicht viel. Manche tragen die einfach *für sich*, weil sie Sub sind und suchen vielleicht sogar... Und manchmal ist es (auf der Straße, seltener auf bdsm-Veranstaltungen, aber wäre auch möglich) einfach Modeschmuck und es ist gar keine Sub...🤷‍♀️

Meine Wenigkeit trägt ihre permanenten Fußfesseln nun 24/7 außerhalb von allem was Körperpflege & Verletzungen (ich habe mir oft genug in der Vergangenheit die Knöchel verstaucht, verdreht oder geprellt, daher bin ich gut darin mir einen Stützverband mit ne elastischen Binde da anzulegen), egal ob mit langer Jeans oder den Tag wegen neuen Personalausweis beim Amt mit Hoodiekleid, das mir ne handbreit überm Oberschenkel endet. Wenn ich ehrlich bin, gefällt mir die Optik sogar & es fühlt sich seltsam an, ohne permanente Fußfesseln unterwegs zu sein. Zuhause merke ich den Unterschied darin, dass ich mit Verbindungskette einfach ruhiger vom Kopf her bin, keine Ahnung woran genau das liegt. 

Ich trage meine Kette 24/7 weil es mir die zu gehörigkeit zu meinen Herrn gibt.  In Session bekomme ich dann ein anderes wo mein Herr die Kette daran machen kann.  Und es ist ein Zeichen für andere das ich SUB bin. Mein Herr trägt seinen Siegelring auch jeden Tag den ich ihn geschenkt habe. Das ist sein Symbol ich bin dein Herr. 

Aber nur weil ich meine Kette trage falle ich nicht jeden gleich zu Füßen auch nicht bei meinem Herrn. 

Die Kette die ich jeden Tag trage ist die Französische Lilie ein Zeichen im BDSM nur ausstehende Wissen das nicht. 

vor 5 Minuten, schrieb Sunna0806:

Ein Blick, eine Geste , ein gesprochenes Wort , lässt mich wissen , ob Ja oder Nein oder Richtig oder Falsch.

*nickt

 

Gute Frage.

Vorab, nur meine bescheidene Sicht und explizit auch aus der Sicht 24/7.

Ich kann erklären warum Meine das gemacht hat:

Erst einmal weil ich das wollte. Dann weil Sie damit zum Ausdruck bringen wollte dass Sie mir gehörte und dass Sie stolz darauf war.

Als Wir Uns kennen lernten war es auch keine BDSM Beziehung und Wir suchten Beide auch nicht danach, weil Wir beide verdrängen wollten. Es hatte sich vor allem bei Ihr eine Menge angestaut, das Sie über Jahre versuchte ihre Hypersexualität vor mir zu verbergen. Das entlud sich mit einem Knall. Danach erst ist die Beziehung Die Wir hatten zu einer BDSM Beziehung geworden.

Aber Sie hätte sich niemals einfach so jedem Typen unterworfen, Sie hat mir auch Türen in ihrer Devotion geöffnet die absolut exklusiv waren. Sie hatte zudem einen sehr feinen Sinn für Dominanz. Sie ist devoten Männern fast immer dominant aufgetreten und das hat sich sicher durch das positive Feedback von mir auch noch verstärkt. Ich habe es auch geliebt, das gebe ich gerne zu. Und nicht zuletzt hat es für mich ihre Hingabe für mich nur noch deutlicher werden lassen.

Geistig war Sie mir absolut auf Augenhöhe, was ich Ihr um technische, philosophische Bildung und Begabung voraus hatte, das konnte Sie mir ihrer brillanten emotionalen Intelligenz entgehen setzen und mit ihrer wirklich tiefen literarischen Bildung. Wir konnten nächtelang auf Augenhöhe philosophieren. Aber das ist nicht was ein Machtgefälle ausmacht, das Gefühl kommt von innen, es ist intrinsisch auf beiden Seiten.

Und manches hat sich von selbst ergeben, - etwa das Thema Kleidung. Vor einem kleinem Kneipenkonzert war der Kleiderschrank mal wieder leer und alles lag auf dem Bett; - Was soll ich anziehen. Sie sagte nichts aber ich sah es in ihrem Blick. Wenn ich bestimmte Sprüche machte bei Ihr überlegte ich immer einen Moment, ob ich dazu stehen kann, auch wenn es schräg ist; - man weiß ja nie ....... Moment vorbei und ich so im neckenden Ton: "ich sollte bestimmen was Du anziehst, dann geht alles viel schneller" Und Sie ganz trocken: "Gute Idee" ...

Und das war es rund herum. Es entsprach unseren Neigungen, es sparte eine Menge Zeit und Stress und es öffnete auch neue Türen, aber es stellt einen auch vor Herausforderungen. Du lernst als Dom Kleidergrößen und verschiedene Schnitte kennen, kannst hübsche Damen in der Dessous Abteilung beraten, weil Sie denken dass Du ein Verkäufer bist und hast aber auch Verantwortung für deine Sub, wenn Sie gut aussehen und sich nicht erkälten soll ....

Kommt unter dem Strich doch eine Menge zusammen bis ein Machtgefälle dieser Art entsteht, die gegenpoligen Neigungen auf beiden Seiten und das gegenseitige Erkennen. Wir hatten noch unsere Liebe dazu und einen gemeinsamen Fetisch. Unabhängig von mir; ich denke aber ihre Hypersexualität Die Sie auch (kontrolliert) ausleben wollte wäre für Viele schon ein Grund gewesen sich an meiner Stelle zu trennen. Tschüß Monogamie. Die Entscheidung Die ich damals traf riss auch eine Schneise durch meinen Freundeskreis, weil viele Freund mich nicht verstanden. Punkt 2 für viele Männer wäre ihr Fetisch dabei gewesen, es gibt bis heute kein passenden Ausdruck; - Sie hatte einen Fetisch für Männer Die Sie äußerlich abstoßend fand und Sie hat das unfassbar erregt.

Man könnte es als eine Mischung aus Gerontophilie und Mancophilie bezeichnen, aber auch das würde es nicht richtig treffen, weil alles drin war, behindert, vergreist, je weniger der Norm entsprechend je besser.

Und Sie liebte social Sex, verheiratete Männer mit dem Fetisch für eben glänzende Puffer- und Daunenjacken, Die den nicht ausleben konnten, also bin ich mit Ihr auch auf so einigen Zeltplätzen und Angelplätzen gewesen ....

Wenn Sie mit mir öffentlich zusammen war, dann war es auch wahrscheinlich, dass Sie ein bisschen litt, weil Sie irgendwas Nettes unter der Kleidung trug.

Sie wusste genau dass ich stolz auf Sie war je weniger Sie sich davon anmerken ließ. Und Sie war verdammt gut darin ...

Wenn es dann in der Öffentlichkeit zu ganz normalen Unterhaltungen kam, dann musste Sie mich nur ansehen um diesen Stolz zu spüren und ich habe Sie das immer spüren lassen. Ihren eigenen Worten nach "wurde Sie 2 cm größer" oder fühlte sich wie eine "Katze Die Sahne naschen durfte". 

Natürlich hätte ich mich nie drauf eingelassen hätte ich das nicht mitmachen können und wollen und das sollte man möglichst vorher wissen. Sie schrieb die Partituren und schuf die Kulissen und ich war der Master Of Ceremonies und habe das Orchester dirigiert.  Zu so was gehören 2.

Nun, jede Dynamik ist anderes und so war es damals. Inzwischen ist es schon 12 Jahre her seit meine Kleine verstorben ist und Einiges würde ich sicher heute etwas anders machen und ich wäre auch unsicher ob ich mich mit 53 noch mal auf eine totale Brat einlassen würde, denn das war Sie ...

Ein Mäuschen das ohne Reflektion alles tun würde was ich verlange wäre aber auch heute nichts für mich, Intelligenz bevorzugt, nach wie vor ...

Letztendlich wollte ich nur beschreiben was zu so einer Dynamik dazu gehören kann, denn bei dem intrinsischen Neigungen hört es ja nicht auf. Und es ist auch nur eine Beschreibung meiner Erfahrungen.

 

 

Sub007-MissGnadenlos
Halsbänder sind heute auch ganz normaler Alltagsschmuck. Muss also nicht unbedingt etwas bedeuten. Meine Herrin und ich haben unseren Lieblings Fetisch mit der Hand am Hals. Von daher auch nicht praktisch. Auch auf Arbeit dürfte ich keins tragen, Sicherheit. Und warum sollten Außenstehende sehen das wir ein BDSM Paar sind? Geht keinen etwas an da wir ohnehin monogam leben. Es reicht uns hin das mein Kopf weiß wem ich gehöre.
Das Halsband wird oft einfach als Zeichen der Zugehörigkeit getragen.
Warum tragen verheiratete Menschen einen Ehering? 🤪
vor 8 Stunden, schrieb Sub007-MissGnadenlos:

Halsbänder sind heute auch ganz normaler Alltagsschmuck. Muss also nicht unbedingt etwas bedeuten. Meine Herrin und ich haben unseren Lieblings Fetisch mit der Hand am Hals. Von daher auch nicht praktisch. Auch auf Arbeit dürfte ich keins tragen, Sicherheit. Und warum sollten Außenstehende sehen das wir ein BDSM Paar sind? Geht keinen etwas an da wir ohnehin monogam leben. Es reicht uns hin das mein Kopf weiß wem ich gehöre.

dasse alltagsschmuck sind, iss schlimm genug^^  aber okay, das iss rein meine ansicht

wieso sollten sie es aber nich?   wieso dürfen sich BDSMler nich genauso inner gesellschaft bewegen wie andre auch?  wo isses problem

Sub007-MissGnadenlos
vor 43 Minuten, schrieb towel:

dasse alltagsschmuck sind, iss schlimm genug^^  aber okay, das iss rein meine ansicht

wieso sollten sie es aber nich?   wieso dürfen sich BDSMler nich genauso inner gesellschaft bewegen wie andre auch?  wo isses problem

Natürlich dürfen BDSM ler sich bewegen wie sie möchten. Ich habe es lediglich auf uns bezogen. Weder nehme ich mir das Recht heraus noch habe ich Lust jemanden zu sagen was er machen soll. Ich respektiere andere für ihr Tun und will natürlich im Gegenzug das man das auch bei uns macht. Nicht mehr, nicht weniger.

vor 3 Minuten, schrieb Sub007-MissGnadenlos:

Natürlich dürfen BDSM ler sich bewegen wie sie möchten. Ich habe es lediglich auf uns bezogen. Weder nehme ich mir das Recht heraus noch habe ich Lust jemanden zu sagen was er machen soll. Ich respektiere andere für ihr Tun und will natürlich im Gegenzug das man das auch bei uns macht. Nicht mehr, nicht weniger.

wo sagte ich, dass ich wem vorschreib, was er tun solle?  darum gehts mir nich...aber, wenn wir mal erreichen wollen, dass auch unsre neigung anerkannt wird, nich angesehn wie iwelche clips oder filmchen- dann müssen wir was für tun!  und dann müssen wir auch inne öffentlichkeit *meine meinung

 

ich für meinen teil sehe keinerlei grund, mich oder meine neigung zu verstecken, zu negiern

Das es gerade schneit, hatte ich bei der Runde mit Hündin Molly Winterstiefletten an(gehen über den Knöchel), die permanenten Fußfesseln in den Stiefeletten. 

Da mein Dom die im Winter wohl kaum nicht verbinden wird bei Spaziergängen, stellt sich mir die Frage, wo ich die dann trage? 

Auf Höhe der Knöchel (es ging gerade so über den Stiefeletten, saß schon echt knapp, da bräuchte ich wohl 35cm Kette für die Knöchel statt der aktuellen 30cm,hab 24cm & 26cm Umfang am Knöchel) oder eher am Stiefelschacht (da ging es besser, da würden 30cm reichen)? 

Aktuell warte ich auf die Rückmeldung von meinem Dom (der arbeitet schon mal 14 Stunden am Tag, kann also nen Moment dauern, bis ich da ne Rückmeldung bekomme, der arbeitet auch weltweit je nach seinen Kunden, hab ich da auch mal ein paar Tage, wo es mit Rückmeldung etwas dauern kann).

Ich trage grundsätzlich kein Halsband, weil mein Hals durch einen Vorfall in der Vergangenheit für alles tabu ist..keine Rollkragen oder hochgeschlossen Klamotten oder ähnliches. Dafür trage ich immer meinen Ring der O am rechten Ringfinger. Ich tue das weil er mich immer an meinen Herrn erinnert und ich mir meiner Zugehörigkeit in die Rolle der SUB bewusst bin. Was nicht heißt das ich jedem gegenüber unterwürfig bin. Im Gegenteil, ich muss rein beruflich schon oft genug Dominanz haben. Und nicht zuletzt wie der kleine_phönix schreibt... Stolz...ich bin stolz auf meine Neigung und die Rolle die ich in unserer Beziehung habe.
Sub007-MissGnadenlos
vor einer Stunde, schrieb towel:

wo sagte ich, dass ich wem vorschreib, was er tun solle?  darum gehts mir nich...aber, wenn wir mal erreichen wollen, dass auch unsre neigung anerkannt wird, nich angesehn wie iwelche clips oder filmchen- dann müssen wir was für tun!  und dann müssen wir auch inne öffentlichkeit *meine meinung

 

ich für meinen teil sehe keinerlei grund, mich oder meine neigung zu verstecken, zu negiern

Ist richtig. Aber zum einen habe ich viel zu gern die Hand meiner Herrin am Hals. Und sie liebt es auch. Zum anderen leben wir auch gleichzeitig eine " normale" Beziehung. Und da hat ein Halsband eben nicht diese Priorität wie für viele andere. Auch das knien ist für uns nicht im Mittelpunkt da ich ohnehin an beiden Knien schon operiert bin. Klar zur Begrüßung wenn ich bei meiner Herrin bin geh ich vor ihr kurz auf die Knie, wir genießen gemeinsam diesen Moment, aber dann jagt sie mich schnell auf den Stuhl. Zeigt mir das ihr meine Gesundheit sehr wichtig ist. Denn ein kranker Sub nützt niemanden. 

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