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Das Ding mit den Vorurteilen und Verurteilungen


Ademar

Empfohlener Beitrag

Danke für das Thema. Das wird sicher wieder interessant. 

Als Männer hassende, infantile und unreife, wahrscheinlich auch geldgeile, defintiv bindungsgestörte Möchtegerndomse Typ ADHS die nur Prügelknaben sucht, auf jeden Fall BDSM nie real auslebt, lese ich einmal interessiert mit. 😁

vor 34 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Mein Herr meinte letztens, dass in einem anderen Portal ein Dom eine Frage gestellt hat. Die lautete: "Sollte man der Sub mit der Peitsche regelmäßig ihren Platz zeigen?" (oder so ähnlich).

Hatte ich auch gelesen.

😂😂😂👍👍👍

Das lustige ist ja @Po_versohlen, dass die Themen sich wiederholen. 

Auch zu den "Definitionen".

Die Fraktion wozu gibt es die denn dann? Da muss man sich schon dran halten... Und die jeder kann sich nennen wie er mag usw. 

Ist schon eine verrückte Welt...🙃

vor 5 Minuten, schrieb subausLPZ:

Gut geschrieben. Aber auch in der Szene selber hagelt es Vorurteile ohne Ende. Was hab ich letzten gelesen ein sexuell devoter Mann ist kein Mann. Ein dom stimmte dem zu. Ich musste nur schmunzeln und den Kopf schütteln.

Man sollte meinen @subausLPZdas sei kein Thema und jeder hat verschiedene Neigungen. 

Man müsste es ja eigentlich selbst sogar noch besser verstehen und mit dem Hintergrund die bdsm'ler toleranter sein...

Als wenn jetzt Stinos sagen, das geht ja grundsätzlich nicht sowas, sich zu schlagen und so... 

Aber die sind da tatsächlich nicht minder tolerant. Die wissen ja auch, dass es Leute gibt, die sich Auspeitschen lassen usw. 

Damit haben gar nicht allzu viele ein Problem. 

vor 44 Minuten, schrieb Ademar:

Stattdessen wird von außen geschaut und abgewertet. Damit erhöht man sich selber, ist jedenfalls deren unterschwelliger Gedanke. Und das zeigt auch wieder, wie wenig Selbstwertgefühl  da teilweise vorhanden ist. 

Richtig, einiges ist banaler als man denkt.

Sub007-MissGnadenlos
Wieder teils sehr ironisch geschrieben 👍🤣 aber in vielen Dingen hast du recht. Toleranz ist für einige hier ein koreanisches Gewürz. Da wird einem alles vorgeschrieben, kaputt geschrieben und Thesen aufgestellt die jeglicher Grundlage fehlt weil diese Personen bis auf deinen Nicknamen nichts von dir wissen. Alles schon selbst erlebt. Wenn ich auf dieser Seite etwas schreibe ist es IMMER auf mich persönlich gemeint. Schlimm genug das man dies bei jeden Kommentar dazu schreiben muss, obwohl es bei richtigen lesen erkenntlich ist. Aber verurteilen und/oder Vorurteile zu äußern ist wohl für diese einfacher als sich mal damit auseinander zu setzen. Ich für meinen Teil kann mich guten Gewissens als tolerant bezeichnen. Ich habe meine Herrin,suche also nichts. Bin allerdings an guten, meine Herrin auch, Unterhaltungen interessiert. Und auch unseren gemeinsamen BDSM ,wie wir ihn leben, ist öfter erwünscht wie ich annahm. Wurden in den letzten beiden Tagen von mehreren geteilt. Wobei ich natürlich das den anderen auch gönne,so zu leben wie sie es sich wünschen. Darüber reden ist ja auch interessant. Andere Sichtweisen kennen lernen, und vielleicht sogar das eine oder andere davon sogar übernehmen. Was nicht gefällt eben nicht, ohne den anderen schlecht zu machen. Das ist für mich persönlich Toleranz. Und man muss schon sagen, persönliche Erfahrung, die meisten sind tolerant. Bis auf ein paar sogenannte " ÜberBDSMler " die die Weisheit mit Löffeln verschlungen haben. Aber da steh ich mittlerweile drüber.

Vielleicht steckt ja System dahinter. Erstmal einige herabwürdigen "Ich bin richtig, du bist falsch" um dann als BDSM Held da zu stehen den alle wollen. Die große Frage die sich dann stellt ist auf was trifft man denn im Sinne von "Gut" und "Böse".

Ich denke es ist immer ein wenig auch ein Grenzgang wenn es um Toleranz geht. Wie @Teaspoon schon schrieb, hat auch meine Toleranz durchaus Grenzen. 

In der Regel hinterfrage ich aber erst einmal. Wenn ich mir Sorgen um jemanden mache, frage ich wie sich die Person mit der entsprechenden Situation fühlt, was es mit ihr macht, ob sie einen Rat möchte. 
Letztlich, besonders schriftlich, sehen wir immer nur einen kleinen Teil.
Wenn diese kleinen Teile irgendwann aber ein großes Gesamtbild ergeben welches für mich einfach nicht in meine Grenzen des Tolerierbaren passt, sage ich dies auch. 

Es ist nicht immer leicht das neutral zu tun und oft kommt dann die viel zitierte @towel Haltung: man liest was man lesen möchte und schon ist man jemandem auf den Schlips getreten. 

Was Toleranz im BDSM allgemein angeht. Damit ist es oft nicht weit her was ich so bestätigen kann. Im Laufe der Jahre habe ich da so einiges an den Kopf geworfen bekommen. Meistens amüsiert mich das eher, vor allem dann wenn es von Personen kommt die in ihrer eigenen Welt der einzige Held sind. 

Sei es nun das nicht strafende BDSM welches ich praktiziere oder meine Einstellung zu meiner Subperson die eben keinem Schema F folgt sondern eben der Subperson selbst angepasst wird. Irgendwer hat immer was zu kritteln. 

Ganz schlimm wird es für mich wenn bestimmte, eher unübliche Fetische vor Gericht gestellt werden bevor die Richter sich überhaupt angemessen mit diesem Fetisch auseinandergesetzt haben.

Es ist einfach so, was man sich selbst für sich nicht vorstellen kann, kann man anderen auch nicht gut zugestehen. 

Ich für mich finde auch vieles nicht gut und kann es mir nicht vorstellen. Dann sage ich dementsprechend, ich finde es nicht gut. Das bedeutet jedoch lange nicht das die andere Person deswegen irgendwie falsch ist. 

Am Ende komme ich dann eben auch bei der Intention an die hinter allem steckt. Warum findet man etwas gut oder nicht gut. Ist es etwas persönliches oder die Sache selbst? 

 

vor 1 Minute, schrieb NoDoll:

Ich denke es ist immer ein wenig auch ein Grenzgang wenn es um Toleranz geht. Wie @Teaspoon schon schrieb, hat auch meine Toleranz durchaus Grenzen. 

In der Regel hinterfrage ich aber erst einmal. Wenn ich mir Sorgen um jemanden mache, frage ich wie sich die Person mit der entsprechenden Situation fühlt, was es mit ihr macht, ob sie einen Rat möchte. 
Letztlich, besonders schriftlich, sehen wir immer nur einen kleinen Teil.
Wenn diese kleinen Teile irgendwann aber ein großes Gesamtbild ergeben welches für mich einfach nicht in meine Grenzen des Tolerierbaren passt, sage ich dies auch. 

Es ist nicht immer leicht das neutral zu tun und oft kommt dann die viel zitierte @towel Haltung: man liest was man lesen möchte und schon ist man jemandem auf den Schlips getreten. 

Was Toleranz im BDSM allgemein angeht. Damit ist es oft nicht weit her was ich so bestätigen kann. Im Laufe der Jahre habe ich da so einiges an den Kopf geworfen bekommen. Meistens amüsiert mich das eher, vor allem dann wenn es von Personen kommt die in ihrer eigenen Welt der einzige Held sind. 

Sei es nun das nicht strafende BDSM welches ich praktiziere oder meine Einstellung zu meiner Subperson die eben keinem Schema F folgt sondern eben der Subperson selbst angepasst wird. Irgendwer hat immer was zu kritteln. 

Ganz schlimm wird es für mich wenn bestimmte, eher unübliche Fetische vor Gericht gestellt werden bevor die Richter sich überhaupt angemessen mit diesem Fetisch auseinandergesetzt haben.

Es ist einfach so, was man sich selbst für sich nicht vorstellen kann, kann man anderen auch nicht gut zugestehen. 

Ich für mich finde auch vieles nicht gut und kann es mir nicht vorstellen. Dann sage ich dementsprechend, ich finde es nicht gut. Das bedeutet jedoch lange nicht das die andere Person deswegen irgendwie falsch ist. 

Am Ende komme ich dann eben auch bei der Intention an die hinter allem steckt. Warum findet man etwas gut oder nicht gut. Ist es etwas persönliches oder die Sache selbst? 

 

Ich finde auch nicht alles gut und selbst meine Toleranz hat ihre Grenzen. Das haben in meinem echten Leben auch schon einige erfahren dürfen. Ich verurteile aber nicht, jedoch distanziere ich mich von diesen Menschen. 

"Ich komme mit der Art wie du das siehst oder lebst nicht klar. Es entspricht nicht meiner Art und Weise."

Da muss ich auch nicht den Hammer auspacken und eskalieren. 

Und das wünsche ich mir auch hier. Bevor scharf geschossen wird, mal drüber nachdenken. Muss das so sein, in dieser Form? 

 

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