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Switcher


Phoenix-6006

Empfohlener Beitrag

Man muss gar nichts nach Vorgabe leben und jeder sollte „Seins“ so leben und ausleben wie er mag.
Wenn ich manche Kommis von selbsternannten superduper Oberdom‘s lese kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Oder von Menschen die glauben in der schwarz bunten Welt ist alles in Stein gemeißelt - Nein, dafür sind wir hier, um anders zu sein, Mann&Frau, Trans, Non Binär oder was auch immer, lebt euch aus.

Und für all die Dauermotzer - kommt damit klar und genießt das Leben.

So wie die Switcher ❤️
Vor 1 Minute , schrieb slaughter:
Man muss gar nichts nach Vorgabe leben und jeder sollte „Seins“ so leben und ausleben wie er mag.
Wenn ich manche Kommis von selbsternannten superduper Oberdom‘s lese kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Oder von Menschen die glauben in der schwarz bunten Welt ist alles in Stein gemeißelt - Nein, dafür sind wir hier, um anders zu sein, Mann&Frau, Trans, Non Binär oder was auch immer, lebt euch aus.

Und für all die Dauermotzer - kommt damit klar und genießt das Leben.

So wie die Switcher ❤️

Wie geht ich dir gebe!

(bearbeitet)

Ich störe mich nur daran, dass an einer Stelle der Eindruck entstehen kann, man müsse switchende Personen nicht respektieren. Das finde ich falsch. In dem Kontext steht es natürlich für die submissive Person, die Switches nicht in der dominanten Rolle für sich akzeptieren kann bzw. will.

Das ist auch - wenn auch für mich nicht nachvollziehbar - okay soweit. Niemand sollte dazu gezwungen sein jemanden als Sexualpartner*in zu akzeptieren. (außerhalb eines entsprechenden Konsens zwischen Sub und Dom) 

 

Den allgemeinen zwischenmenschlichen Respekt gegenüber der anderen Person verlieren, sollte man allerdings nicht.

bearbeitet von P-enby
Vor 32 Minuten , schrieb P-enby:

Ich störe mich nur daran, dass an einer Stelle der Eindruck entstehen kann, man müsse switchende Personen nicht respektieren. Das finde ich falsch. In dem Kontext steht es natürlich für die submissive Person, die Switches nicht in der dominanten Rolle für sich akzeptieren kann bzw. will.

Das ist auch - wenn auch für mich nicht nachvollziehbar - okay soweit. Niemand sollte dazu gezwungen sein jemanden als Sexualpartner*in zu akzeptieren. (außerhalb eines entsprechenden Konsens zwischen Sub und Dom) 

 

Den allgemeinen zwischenmenschlichen Respekt gegenüber der anderen Person verlieren, sollte man allerdings nicht.

Hi P-enby‘s nicht man müsse switchende Personen nicht respektieren, sondern sie werden teilweise nicht respektiert oder akzeptiert. Wie vorher schon jemand sagte, unsere Welt ist nicht schwarz oder weiß. Es gibt die unterschiedlichsten Grauabstufungen.
Ich für meinen Teil lebe
Stärke & Hingabe
Kontrolle & Vertrauen
mit der gleichen Intensität und Leidenschaft aus. Wie manche Doms oder Subs vehement auf ihre Neigung bestehen, weigere ich im irgendeiner Kaste anzugehören. Und somit bin ich frei 🐦🔥🐦🔥🐦🔥

Vielen Dank! 🙏🏻

Ich finde es immer wieder erschreckend, wie oft in Profilen oder Kommentaren Switchen beinahe abgewertet wird - als wäre es ein Zeichen von Unentschlossenheit oder gar Inkonsequenz. Switchen bedeutet doch nicht, sich spontan in einer Session oder innerhalb einer festen Dynamik umentscheiden zu müssen. Natürlich mag es das geben und verständlicherweise, lehnen das manche für sich ab. Das ist vollkommen legitim. Aber es ist bei weitem nicht die Definition von Switchen.

Der Mensch ist vielschichtig. Und diese Vielschichtigkeit ist kein Makel, sondern ein Geschenk. Für mich haben nunmal facettenreiche Menschen eine ganz besondere Tiefe - eine Tiefe, die oft übersehen wird von denen, die nur in Schwarz oder Weiß denken. 

Da kommt ja gern mal der Vorwurf einer gewissen Oberflächlichkeit  und Unentschlossenheit. Dabei lassen eben diese ihre Eindimensionalität und Einfältigkeit völlig außer Acht. Ohne nun deren strikte Haltung gegenseitig zu be-/entwerten.

Ich muss nicht mit jedem alles erleben. Ich will es auch gar nicht. Mit der Einen gebe ich mich hin, der Anderen begegne ich in Dominanz - weil es sich richtig anfühlt. Daraus entstehen gegebenenfalls sogar sehr spannende Konstellationen im Ganzheitlichen Miteinander, kreative Dynamiken, eine Vielfalt, die weit über das hinausgeht, was in eine Schublade passt, bisweilen lassen sich diese Ebenen mit den richtigen Menschen auch wunderbar miteinander verflechten.

Für mich ist "Switcher" kein Label, das ich mir umhänge, genauso wenig wie Dom oder Sub oder was auch immer man hier an Vorlieben und Neigungen ankreuzen kann.

Ich bin ich - in jedem Moment. Und die Menschen, die mit mir in Verbindung stehen, wissen immer, mit wem sie es zu tun haben. Mit mir... und mit sich selbst. 

Vor 45 Minuten , schrieb Mad_man:

Vielen Dank! 🙏🏻

Ich finde es immer wieder erschreckend, wie oft in Profilen oder Kommentaren Switchen beinahe abgewertet wird - als wäre es ein Zeichen von Unentschlossenheit oder gar Inkonsequenz. Switchen bedeutet doch nicht, sich spontan in einer Session oder innerhalb einer festen Dynamik umentscheiden zu müssen. Natürlich mag es das geben und verständlicherweise, lehnen das manche für sich ab. Das ist vollkommen legitim. Aber es ist bei weitem nicht die Definition von Switchen.

Der Mensch ist vielschichtig. Und diese Vielschichtigkeit ist kein Makel, sondern ein Geschenk. Für mich haben nunmal facettenreiche Menschen eine ganz besondere Tiefe - eine Tiefe, die oft übersehen wird von denen, die nur in Schwarz oder Weiß denken. 

Da kommt ja gern mal der Vorwurf einer gewissen Oberflächlichkeit  und Unentschlossenheit. Dabei lassen eben diese ihre Eindimensionalität und Einfältigkeit völlig außer Acht. Ohne nun deren strikte Haltung gegenseitig zu be-/entwerten.

Ich muss nicht mit jedem alles erleben. Ich will es auch gar nicht. Mit der Einen gebe ich mich hin, der Anderen begegne ich in Dominanz - weil es sich richtig anfühlt. Daraus entstehen gegebenenfalls sogar sehr spannende Konstellationen im Ganzheitlichen Miteinander, kreative Dynamiken, eine Vielfalt, die weit über das hinausgeht, was in eine Schublade passt, bisweilen lassen sich diese Ebenen mit den richtigen Menschen auch wunderbar miteinander verflechten.

Für mich ist "Switcher" kein Label, das ich mir umhänge, genauso wenig wie Dom oder Sub oder was auch immer man hier an Vorlieben und Neigungen ankreuzen kann.

Ich bin ich - in jedem Moment. Und die Menschen, die mit mir in Verbindung stehen, wissen immer, mit wem sie es zu tun haben. Mit mir... und mit sich selbst. 

Wow 😮. Sprachlos und ohne Worte. Danke Mad_man. 1000 Kisses 🐦🔥

FISHERMANS_FRIEND
Ich mags zwischen den Welten zu schweben und es tangiert mich waa andere darüber denken und sagen.
vor 9 Stunden, schrieb Phoenix-6006:

Hi P-enby‘s nicht man müsse switchende Personen nicht respektieren, sondern sie werden teilweise nicht respektiert oder akzeptiert. Wie vorher schon jemand sagte, unsere Welt ist nicht schwarz oder weiß. Es gibt die unterschiedlichsten Grauabstufungen.
Ich für meinen Teil lebe
Stärke & Hingabe
Kontrolle & Vertrauen
mit der gleichen Intensität und Leidenschaft aus. Wie manche Doms oder Subs vehement auf ihre Neigung bestehen, weigere ich im irgendeiner Kaste anzugehören. Und somit bin ich frei 🐦🔥🐦🔥🐦🔥

Ich sehe uns nicht in einem Widerspruch und ich bin mir wohl bewusst, dass unsere Welt nicht Schwarz-Weiß ist und auch nicht nur aus Grautönen dazwischen besteht. Sie hat noch ganz viele Farben mehr zu bieten.

(bearbeitet)

Schön dass ich gerade jetzt auf diesen Beitrag gestoßen bin.

Bei gewissen Zitaten von Karma 🖤🖤 musste ich direkt schmunzeln, denn wie oft sind sie so oder ähnlich in diesem Forum als Statement zu lesen. 

 

Ich bin keine Switcherin. Ich sehe mich klar auf der devoten Seite. Aber zweifellos schlummern auch in mir dominante Züge. Denn grad dieses Wochenende wurde ich wieder damit konfrontiert. 

"Ob ich denn Interesse für die andere Seite hätte?"

Natürlich hab ich mich selbst schon unweigerlich mit diesem Gedanken befasst, denn auch als weibliche Sub bekommt man hier von MaleSubs immer wieder mal devote Anfragen. Also konnte ich diese Frage insofern beantworten, dass es da durchaus was gibt, was mich als FemDom reizen würde. Das schien er wohl spannend zu finden, denn daraufhin band er sich selbst, die für mich bestimmten Manschetten um seine Fuß- und Handgelenke, hat seine Beine am Bett fixiert und mich aufgefordert selbiges mit seinen Armen zu tun. Schon dabei hab ich mich ziemlich ungeschickt angestellt und das nicht, weil ich mich mit Karabinern nicht auskennen würde.

Naja, was soll ich sagen? Er gab mir die Chance mich als aktiven Part auszuprobieren (...) und ich empfand die absolut größte Erleichterung, als ich bemerkte, wie er zuerst die Fixierung seiner linken Hand löste und sich nah dis nah auch von den restlichen Fesselungen befreite um mich dann als Seestern in die Manschetten zu legen.

Seine Worte so a là "auf ganzer Linie versagt" waren schon irgendwie kränkend und leichte Zweifel ob meiner Technik kamen auch in mir hoch, aber vor allem war es für mich sehr ernüchternd.

 

Bei einer späteren Session kam es aus der Dynamik heraus zur selben Praktik, bei der ich aus der devoten Rolle zu agieren hatte und erntete dann sogar Lob dafür.

 

Meine Erkenntnis daraus; ich bin trotz dominanten Anteilen in mir weder eine FemDom noch eine Switcherin, sondern schlicht und einfach eine leidenschaftliche Sub. Und jedem, der den anderen Part oder gar als Switcher beide Seiten mit Passion auslebt, dem gebührt meiner Meinung nach gleichermaßen Anerkennung dafür, wie ich es mir für meine Leidenschaft erhoffe. 

 

Als ja, *Give Respect - Get Respect*

bearbeitet von Silky
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