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FLR


Dandy93

Empfohlener Beitrag

Was verstehst du, bzw. versteht ihr denn unter FLR?

FLR meint erst einmal, weiblich geführte Beziehung. 
Für mich bedeutet es das ich die meisten Entscheidungen treffe. Mein Partner hat bis zu einem gewissen Grad Mitspracherecht und kann durchaus auch ein Veto einlegen doch die finale Entscheidung treffe ich. 

Über seine und meine Wünsche sprechen wir ganz normal. 

Regeln hat mein Partner relativ wenige da er von sich aus schon alles mögliche macht um mir mein Leben schöner zu machen. 
Das gestaltet sich individuell im Einklang mit meinen Bedürfnissen. So möchte ich nicht gefragt werden was wir essen. Er weiß was ich mag und er kocht. 
Ich entscheide was wir in unserer Freizeit machen, Kino, Theater, Freunde treffen und so weiter.
Wenn ich sage wir gehen auswärts essen organisiert er das, reserviert einen Tisch und kümmert sich darum wie wir dorthin kommen.
Wenn ich zu ihm fahre holt er mich am Bahnhof ab und trägt meine Tasche.
Er meldet sich um 22.00 Uhr um mir eine gute Nacht zu wünschen. 
Er trägt Termine in unseren gemeinsamen Kalender ein doch ich segne sie final ab, zum Beispiel wenn er auf eine Veranstaltung gehen möchte usw. Er sagt mir wenn er ausgeht und mit wem. 
Er nimmt die Jacke ab wenn ich reinkommen, serviert mir meinen Kaffee unaufgefordert zu den Zeiten wo ich eben meinen Kaffee trinke. Er liest mir vor. Sorgt für meine Entspannung. Erledigt gelegentlich kleine Besorgungen für mich (morgen holt er bestellte Bücher für mich ab) und so weiter.
E steht mit einem flauschigen Handtuch bereit wenn ich aus der Dusche oder Badewanne komme, hilft mir beim Haare kämmen u.Ä.

Wie ihr eure FLR gestaltet hängt eben auch davon ab was euer Alltag für Aufgaben mit sich bringt. Aber es sollte nicht vergessen werden das Familienleben auch Teamwork ist und man dem Partner nicht alles allein aufhalsen sollte. 

FLR + BDSM. Hier kommen dann eben die Komponenten hinzu die unser BDSM ausmachen. 
Aufgaben sind auch hier sehr unterschiedlich. Da ich ein eher verspielter Mensch bin sind es oft Aufgaben wie, kleine Geschichten für mich schreiben, etwas basteln, etwas zeichnen und das muss er dann "unter erschwerten Bedingungen" tun. 😆
Aufgaben können auch zur Vorbereitung auf eine Session dienen. Bestimmte Dinge besorgen, bereit legen. Dafür sorgen das genug Tücher, Getränke und Snacks da sind. Bereitlegen von Toys etc. 
Den Raum je nach Jahreszeit ausreichend heizen oder eben kühlen. 

 

Insgesamt gibt es sicherlich noch einiges mehr doch das ist eben unsere Beziehung. 

Wie wünsche geäußert werden individuell, aber es ist wichtig diese zu äußern. Auch Grenzen und Tabus. Was auch eine Form von Regeln sind. Im Alltag ist es erst mal wichtig, dass man zusammen arbeiten kann. Natürlich kann sie auch da die Führung übernehmen aber zusammen arbeiten können. Besonders bei Kinder. Für die Kinder. Zum Thema Kinder raus halten. Bei kink klar keine Frage. FLR hat aber erst mal nichts aber auch rein garnichts mit kink zu tun. Sondern im klartext. Sie entscheidet. Das kann eine vollkommen vanilla Beziehung sein. Wo sie einfach die Hosen an hat. Das ist auch nichts, wo Kinder raus gehalten werden müssen. Geht es um das sexuelle, ja klar. Ist aber ein anderes Thema. Anderes Blatt Papier.
... also ich lebe derzeit solo und daher auch nicht in einer FLR Beziehung.
Aber ich habe mal für über 11 Jahre in einer gelebt, die allerdings auch gleich darauf ausgerichtet war, die FLR um den Bereich "Cuckholding" zu erweitern.
Sie hatte damals das alleinige Sagen und unsere Beziehung ging auch weit über die sexuellen Aspekte hinaus und wurde daher auch in den Alltag integriert.
Wie @NaDoll bereits auch schon geschrieben hat, hatte auch ich damals viele Regeln zu erfüllen und einzuhalten, die sich aber in unserem Falle in fast alle Lebensbereiche eingliederten.
Unsere Beziehung war auch nur anfangs eine FLR und wurde von beiden gewollt, nach und nach in eine TPE umgewandelt.
Also Ihre alleinige weibliche Dominanz, die alleinige Führung und ebenso die alleinige Kontrolle über fast alles, gepaart mit den BDSM Praktiken.
Wie bereits erwähnt lag der Schwerpunkt bei uns dann auch darin, dass ich Ihr Cuckold war und Sie meine Hotwife.
Und ich hatte im späteren Verlauf unserer Beziehung dann auch kein Mitspracherecht mehr, weil alles von Ihr nur noch allein entschieden und Ihren Bedürfnissen angepasst wurde.
Zu guter Letzt war es dann so weit, dass Sie wirklich auch in jeden Bereich eingriff, und ich somit von Ihr gesteuert wurde.
Dafür gab es dann auch ein ausführliches und umfangreiches Regelwerk, dass grundsätzlich auf Ihre Bedürfnisse und meine Pflichten Ihr gegenüber ausgerichtet und verfasst war.
Letztendlich waren nur noch die Familie und die Arbeit von Ihrer weiblichen Dominanz befreit, da Sie sonst alle anderen Bereiche übernahm.
Sie entschied damals sogar mit wem ich befreundet sein durfte und mit wem eben nicht.
Kontakte zu anderen Frauen waren gänzlich untersagt.
Wenn Sie an den Wochenenden entweder mit Ihren Freundinnen oder auch männlichen Begleitern ausging, verblieb ich daheim, kümmerte ich mich um den Haushalt und bereitete immer alles für Ihre Rückkehr vor.
Wie NaDoll eben schon beschrieben hat, gab es eine Vielzahl von Aufgaben, die es zu erledigen galt.
So gestaltete sich unsere FLR immer mehr zu einer TPE mit dem Schwerpunkt Cuckholding.
Liebe Grüße in die FET Gemeinde.
vor 31 Minuten, schrieb DerSuchende2023:

Wie @NaDoll bereits auch schon geschrieben hat, hatte auch ich damals viele Regeln zu erfüllen

Ich, NoDoll, nicht NaDoll😆, hatte geschrieben das er relativ wenige Regeln hat.

vor 32 Minuten, schrieb DerSuchende2023:

Wie NaDoll eben schon beschrieben hat, gab es eine Vielzahl von Aufgaben

Und nochmal, NoDoll mit o 😆 habe nicht geschrieben das er er eine Vielzahl von Regeln hat sondern das man, inklusive mir, bedenken sollte das Alltag/Haushalt, Beziehung Teamwork bedeutet und man, also ich, Sub nicht alles allein aufhalse. 

Mir käme auch nie in den Sinn ihm seine Freundschaften zu verbieten oder zu reglementieren. Er sagt mir nur wohin er geht und mit wem und ich segne dies ab sofern ich keine anderen Pläne für oder mit ihm habe.

Vor 28 Minuten , schrieb NoDoll:

Und nochmal, NoDoll mit o 😆 habe nicht geschrieben das er er eine Vielzahl von Regeln hat sondern das man, inklusive mir, bedenken sollte das Alltag/Haushalt, Beziehung Teamwork bedeutet und man, also ich, Sub nicht alles allein aufhalse. 

Mir käme auch nie in den Sinn ihm seine Freundschaften zu verbieten oder zu reglementieren. Er sagt mir nur wohin er geht und mit wem und ich segne dies ab sofern ich keine anderen Pläne für oder mit ihm habe.

Sorry, der Name war von der Autokorrektur umgestellt.
Und ich meinte das bezüglich der vielen Aufgaben die er erledigt.
Nicht so zu interpretieren, dass Sie ihm die Aufgaben als Regeln in Auftrag geben.
Wirklich nur auf die Vielzahl bezogen.
Sorry für das Missverständnis. 🙏🏻

vor 55 Minuten, schrieb DerSuchende2023:

Macht Sinn selbst nochmal Autokorrektur zu lesen. ☺️

Kein Problem. Passiert mir auch immer wieder. 😆

Vor 5 Stunden, schrieb DerSuchende2023:
... also ich lebe derzeit solo und daher auch nicht in einer FLR Beziehung.
Aber ich habe mal für über 11 Jahre in einer gelebt, die allerdings auch gleich darauf ausgerichtet war, die FLR um den Bereich "Cuckholding" zu erweitern.
Sie hatte damals das alleinige Sagen und unsere Beziehung ging auch weit über die sexuellen Aspekte hinaus und wurde daher auch in den Alltag integriert.
Wie @NaDoll bereits auch schon geschrieben hat, hatte auch ich damals viele Regeln zu erfüllen und einzuhalten, die sich aber in unserem Falle in fast alle Lebensbereiche eingliederten.
Unsere Beziehung war auch nur anfangs eine FLR und wurde von beiden gewollt, nach und nach in eine TPE umgewandelt.
Also Ihre alleinige weibliche Dominanz, die alleinige Führung und ebenso die alleinige Kontrolle über fast alles, gepaart mit den BDSM Praktiken.
Wie bereits erwähnt lag der Schwerpunkt bei uns dann auch darin, dass ich Ihr Cuckold war und Sie meine Hotwife.
Und ich hatte im späteren Verlauf unserer Beziehung dann auch kein Mitspracherecht mehr, weil alles von Ihr nur noch allein entschieden und Ihren Bedürfnissen angepasst wurde.
Zu guter Letzt war es dann so weit, dass Sie wirklich auch in jeden Bereich eingriff, und ich somit von Ihr gesteuert wurde.
Dafür gab es dann auch ein ausführliches und umfangreiches Regelwerk, dass grundsätzlich auf Ihre Bedürfnisse und meine Pflichten Ihr gegenüber ausgerichtet und verfasst war.
Letztendlich waren nur noch die Familie und die Arbeit von Ihrer weiblichen Dominanz befreit, da Sie sonst alle anderen Bereiche übernahm.
Sie entschied damals sogar mit wem ich befreundet sein durfte und mit wem eben nicht.
Kontakte zu anderen Frauen waren gänzlich untersagt.
Wenn Sie an den Wochenenden entweder mit Ihren Freundinnen oder auch männlichen Begleitern ausging, verblieb ich daheim, kümmerte ich mich um den Haushalt und bereitete immer alles für Ihre Rückkehr vor.
Wie NaDoll eben schon beschrieben hat, gab es eine Vielzahl von Aufgaben, die es zu erledigen galt.
So gestaltete sich unsere FLR immer mehr zu einer TPE mit dem Schwerpunkt Cuckholding.
Liebe Grüße in die FET Gemeinde.

Joar sehe da einige Parallelen...
.
wenn ich dann bei NoDoll Lese, wie harmonisch das abläuft, da denke ich (bis auf das ständige Nackt sein) an Urlaub.
.
Auch die Aufgaben, etwas basteln... ok kann auch ausarten... aber zum Vergleich habe ich meiner Frau, Ihre Firmen Projekte schon mal vorab aufgearbeitet oder fertiggestellt. Damit die Karriere steil geht. Oder habe Ihrem Chef Zuhause die IT verlegt und eingerichtet, frei nach Ihrer Zeit und Termin Planung.
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Daher bin ich gerade auch total unschlüssig, was ich suchen sollte...wollen tut man immer viel.
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Zurück zum Thema:
Das reine FLR ist ja erstmal auch ohne BDSM Kontext möglich.
Vor unserem Kind haben wir eine Beziehung auf Augenhöhe...vorgelebt. Diskutiert und Schlusswort war dann im Vier Augen Gespräch. Falls es subtil, bei Augenhöhe nicht ging.

Bei meiner Frau und meiner Wenigkeit läuft es so ab, das meine Frau die finale Entscheidungsgewallt hat. Und ich diene diesbezüglich nur in einer Beratungsfunktion.

Und werde (gefühlt) fast immer  nach meinen Wünschen und Planungen gefragt. 

Nichts destotrotz habe ich eine Uniformspflicht zu erfüllen.  Und jeden Morgen  hat meine Frau ein fertiges  Frühstück mit frischen  gekochten Kaffee am Bett von mir kniend serviert zu bekommen.  

 

Ich würde sehr gerne mehr dienen. Allerdings ist dann meine Frau (von Natur aus eine Macherin) genervt weil Sie dann nicht machen kann.   

 

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