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Bdsm als "Therapie"...


Br****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 30 Minuten, schrieb TaliX:

 

Richtig, Aderlass war gemeint.

Ansonsten steht es Dir frei, alles und jedes für Dich als Therapie zu bezeichnen. Der Amazon-Paketbote ist dann The***ut, wenn er neue Löffel bringt, dass man besser sein Heroin aufkochen kann, oder weil man jetzt mit neuen Schnürsenkel seine Lieblingsschuhe wieder tragen kann, und das ein gutes Gefühl ist.
Es geht halt nur an einem Thread mit hunderten von teils mühsam dechiffrierenden Beiträgen vorbei, und macht, dass Worte jegliche Bedeutung verlieren.

Auch hier... Dein Amazonbote kann ein BestandTEIL von einer Therapie sein.  Er kann aber auch  (zum Beispiel wenn du unter einer Kaufsucht leides) gleichzeitig  ein Teil von einer Antitherapie sein . 

Wenn du Kaufsüchtig bist kann es auch von Nachteil sein, wenn der Bote ein Packet für den Nachbar bei dir abgibt.   

 

Es sind immer nur kleine Teile.  Die zu einer Therapie bei tragen oder eben auch das Gegenteil bewirken können.  

 

Das wichtigste ist bei allen Den,  eine Selbstreflektion,  die dir aufzeigt ob diese Aktivität (welche du für dich als gut empfindes) wirklich gut tut? 

bearbeitet von Vapesklave
vor 4 Stunden, schrieb TakeThis:

Hm ... wenn der Arzt Sport oder Meditation "verschreibt", und der Patient merkt, dass es außer zu helfen auch ganz allgemein gut tut oder Spaß macht ....... dann finde ich das garnicht negativ, wenn die Therapie ewig andauert 😉

Bin ich bei dir. 

Sobald der Grund für die Verschreibung weg gefallen ist, würde ich es nicht mehr Therapie nennen. Dann ist es etwas was mir gut tut oder etwas was vorbeugend hilft. Prophylaxe in dem Fall. 

Ein Zirkelschluss wabert durch den Raum. 

Therapie tut gut (soll es am Ende zumindest), also ist etwas was gut tut Therapie. 

vor 16 Stunden, schrieb Silky:

Kamillentee

Bei der Antwort muss ich an O ... hüstel Großmutter denken ... :joy: ... Schwarkümmelöl bei Halsschmerzen ... das hilft tatsächlich. 
Großmutters Begründung: Was Pferden hilft kann für Menschen auch nicht verkehrt sein ... :joy:

Wow ... beeindruckend so viele Steine aus unterschiedlichen Baustellen; - mein Verstand muss das aufdröseln, sorry ... 

Am 11.12.2025 at 08:43, schrieb Candala:

Warum sollte es mehr Coaches geben

Aus vielen Gründen. Wie ich aus internen Quellen weiß ist das Leute wegen aufgeschlagenen Knien in die Notaufnahme gehen und bei Beziehungsproblemen zum Psychologen. 

Man kann aber mit Beidem selbst fertig werden und das haben die Leute verlernt. 

Dann hätte Leute mit akuten Problemen nicht mehr so große Probleme einen Therapieplatz zu bekommen. 

Am 11.12.2025 at 08:43, schrieb Candala:

(deren Bereich genau da aufhört)

Wo hört der Bereich auf und Wer oder Was legt die Grenzen fest? 

 

Am 11.12.2025 at 08:43, schrieb Candala:

statt den Gang zum Psychiater/Psychologen zu enstigmatisieren

Ich habe keine Ahnung in welchem Land Du lebst. Vor 20 Jahren als ich meine lange Therapie hatte, da war das teilweise noch anders, vor 30 oder 40 Jahren war das noch mal eine andere Nummer. 

Ich behaupte mal das Gegenteil: Durch die Entstigmatisierung ist es inzwischen so normal eine Psychotherapie zu machen das Leute wegen Beziehungsproblemen, Todesfällen, Problemen bei Der Arbeit und solchen Sachen zum Psychologen rennen. 
Ich will nicht sagen dass all diese Dinge nicht schlimm und belastend sind; - früher war es aber so dass Wir all das in unseren Familien und Freundeskreisen regeln konnten. Wir hatten die Mündigkeit über unser Seelenleben. 

Heute wird diese Mündigkeit an den Experten den Seelenklempner abgegeben und das ist das Problem und in meinen Augen btw auch kein Fortschritt. 

Am 11.12.2025 at 08:43, schrieb Candala:

einfacher zu machen?

Einfacher wird es wenn die Leute wieder lernen ihre normalen Probleme selbst zu lösen und wieder anfangen selbst den Schotter aus den Wunden der aufgeschlagenen Knie zu spülen und Pflaster drauf zu kleben. 

Und das Pusten nicht vergessen ... btw; - das Pusten und den Trost spenden kann Mutti doch eh besser als jeder Arzt, - oder nicht? B|

vor 10 Stunden, schrieb TrueOne:

@Vapesklave Also ist für dich alles was helfen kann Therapie? Und wie nennst du dann Dinge die helfen? 

Klar, wir können hier auch einen total weitgefassten Therapiebegriff verwenden. Aber was am Ende ist dann noch Therapie? 

Wer heilt hat Recht (den Satz hab ich hier vermisst), was hilft ist Therapie.... so einfach ist es halt nicht. Denn die Frage wird immer sein, hat sich etwas verbessert trotz oder wegen BDSM. Und wenn sich etwas verbessert hat, warum sollte man dann noch BDSM betreiben? Außer es ist seine Neigung, man hat Spaß daran. 

Nein alles was gut tut kann zum Gelingen einer Therapie beitragen. 

Und kann Teil einer Therapie sein. 

 

Eine Therapie  besteht halt aus vielen Komponenten die zusammen eine  erfolgreiche Therapie bilden. 

Und ja alles was gut tut kann ein Teil einer Therapie sein. 

 

Aber nur eine Sache ist halt keine Therapie . 

 

Also kann BDSM  alleine keine komplette Therapie sein. Genauso wie  Sport alleine keine Therapie da stellen kann. 

vor 18 Stunden, schrieb TaliX:

Coaches würde ich aus dem Weg gehen bzw genauestens prüfen, wie auch The***uten, die nur über Heilpraktikergesetz arbeiten dürfen, und deren fachlich Qualität extrem changiert. Viele Schwurbler, und man darf oft auch noch oft selbst blechen.

Vom Prinzip her kann ich Dir hier nur recht geben, obwohl ich hier und da differenzieren respektive Ergänzen möchte: 

Zu den Heilpraktikern: Es gibt Die mit der Klangschalentherapie, Heilsteinen, Kügelchen und all dem ganzen Zeugs; - diese Kaste würde ich klar in den Bereich der Scharlatane einordnen. Desgleichen alles was sich neugermanische Medizin nennt, dort gibt es Ableger Die halte ich für sehr gefährlich. Esoterische Heiler sind aus meiner Sicht ohne Ausnahme Scharlatane.

Dann gibt es all Diejenigen Die sich mehr oder weniger gut an der klassischen Naturheilkunde und dem sogenannten ganzheitlichen Ansatz orientieren. Ich bleibe mal bei dem schon genannten Beispiel; - Schwarzkümmelöl. Ist wirksam bei Entzündungen im Hals und Rachen. Dazu Weidenrindentee. Weidenrinde enthält btw Acetylsalicylsäure. 

Die Kombination dieser Wirkstoffe findest Du a) auch in der Konventionellen Medizin wieder und Sie taucht b) weltweit in der klassischen Naturheilkunde wieder auf. Und jetzt kommt wie ich finde die Magie des ganzen in Gestalt einer Frau: Hildegard von Bingen. Sie ist Jedem bekannt Der diesen ganzheitlichen Ansatz verfolgt und gilt sogar in der chinesischen Heiltradition als anerkannte Kapazität. 

Und hier kann ich Allen Denjenigen einen guten Tipp geben sollten Sie sich zur Naturheilkunde hingezogen fühlen: 

Ich würde dem / der Heilpraktiker(in) schon vor der Anamnese eine Frage stellen: Wie stehen Sie zu Hildegard von Bingen: 

Wenn dann eine ablehnende Antwort kommt oder eine Fadenscheinige; - möglichst schnell wieder gehen .... 


Zu der Liste der Schwurbler und Scharlatane muss ich leider aus leidvoller und persönlicher Erfahrung noch einen anderen Personenkreis zählen und da viel schwerer zu erkennen da in lichter Gestalt kann das aus meiner Sicht noch gefährlicher werden: 

Ich sprechen von Ehrenamtlichen und auch Hauptamtlichen Betreuern und Familienhelfer und die sogenannten Freizeitpädagogen Die in Jugendtreffs und sonst wo zu finden sind. Diese Menschen sind mehr oder weniger gut ausgebildete Pädagogen Die leider sehr oft aus einer anderen sozialen Schicht stammen und die sozialen Gefüge ihrer Klienten schlicht nicht verstehen, geschweige denn fühlen können. Noch dazu haben diese Menschen ja eine gewisse Macht und so habe leider schon einige Male erleben müssen wie Entscheidungen, trotz vieler Warnungen durchgesetzt wurden Die direkt wie leider auch erwartet in der Katastrophe endeten. 

Diesen Menschen haftet oft eine gewisse Hybris an und Sie halten sich für The.r.a.peuten und richten damit viel Schaden an. 

Ich will den Beruf nicht generell schlecht reden, es gibt auch Gute; - leider aber erschreckend Wenige .... 

 

vor 16 Minuten, schrieb Vapesklave:

Nein alles was gut tut kann zum Gelingen einer Therapie beitragen. 

Und kann Teil einer Therapie sein. 

 

Eine Therapie  besteht halt aus vielen Komponenten die zusammen eine  erfolgreiche Therapie bilden. 

Und ja alles was gut tut kann ein Teil einer Therapie sein. 

 

Aber nur eine Sache ist halt keine Therapie . 

 

Also kann BDSM  alleine keine komplette Therapie sein. Genauso wie  Sport alleine keine Therapie da stellen kann. 

Komplett basierte Ansicht! 

Danke Dir. 

vor 18 Stunden, schrieb Candala:

Grundsätzlich befürworte ich jede Art sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und auch Coaching kann wertvolle Impulse geben oder Blickwinkel öffnen,

Upsi .. bin erstaunt ... das ist ja jetzt eine rhetorische Rockfort Wende ... 

vor 18 Stunden, schrieb Candala:

Die Grenzen der Kompentenzen sollten jedoch beiden Seiten bewusst sein, und da hört es bei Trauma, Selbstverletzung und Störungen bei weitem bereits auf.

Nehmen Wir doch mal Eines bitte außen vor wenn es ernsthaft bleiben soll; - Beim Trauma streiten sich die Geister bis Heute sehr nachhaltig ob es überhaupt behandelbar ist respektive behandelt werden sollte. Aber auch hier fehlt wenn davon geredet wird die Differenzierung. Ein Trauma hat man tatsächlich schon durch aufgeschlagene Knie oder wenn man als Kind auf die heiße Herdplatte gefasst hat. Dadurch lernen Wir Vorsicht. Wir wissen das Wir vermeiden können dieses Gefühl noch einmal zu haben in Dem Wir nicht auf die Herdplatte fassen. Wenn Wir allerdings durch einen Akt der Gewalt ein Trauma erleiden ist es was das Wir nicht unter Kontrolle haben. Es gibt auch nichts was Wir in unserem Verhalten ändern könnten um das zu vermeiden und dadurch erleben Wir das Gefühl der Machtlosigkeit das sich in ähnlicher Situation oder wenn das Gefühl einer ähnlichen Situation, dann können Wir in Panik verfallen; - das Trauma gerät in eine Feedback-Schleife aus Der man nicht raus kommt. Leider kenne ich Menschen Denen eine Traumatherapie nachhaltig geschadet hat. Ist ein heißen Eisen. 

Selbstverletzung; - wo ist die Grenze? Ist das generell etwas oder kann ich da helfen? Aus Erfahrung weiß ich dass ich das kann; - kostet eine harte Nacht. 

Ich kann ein Beispiel geben wo eine Grenze gezogen werden muss, wo es nicht mehr anders geht: 

Ein Freund aus der alten Clique hat sich angefangen mit seinem Messer zu ritzen; Jedes mal wenn Ihm einer zu nahe kam wurde Er aggressiv und nachdem sich ein par Stunden lang die ganze WG den Mund fusselig geredet hatte und Er blutete wie ein Schwein gaben Wir auf ... und ja, Er war dann erst einmal weg. Aber als Er wieder kam War Er Uns dankbar. 

Wenn Jemand eine akuten schizophrenen Schub hat; - ja, was willst Du machen? 

Bei so was geht natürlich NICHTS mehr, denn am Ende bringt man sich sogar selbst in Gefahr. 

Wenn das Maß einer Krise überstiegen ist und man merkt dass man sich überfordert oder gegen eine Wand rennt, dann muss man aufgeben ohne Frage ... 

Aber bis dahin gebe ich nicht auf ... und meine Hartnäckigkeit hat sich hier und da auch schon gelohnt und das belohnt mich ... 

 

(bearbeitet)

Ich finde die - teilweise  anekdotischen - Berichte zu den verschiedensten Therapieformen bzw thera.peutischen Erfahrungen ja ziemlich interessant. 

 

Aber war die Frage nicht eigentlich, ob BDSM eine Therapie(form) ist? 

Was ich (s.o.) verneinen würde. 

 

Oder sind die Argumente ausgetauscht und damit die eigentliche Frage beantwortet? 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
vor 6 Minuten, schrieb SM-Art-5-GG:

Aber war die Frage nicht eigentlich, ob BDSM eine Therapie(form) ist?

Passt schon, ich finde alle Beiträge interessant...😉 Habe aber alle bis ins kleinste Detail auch nicht gelesen. 

Am 9.12.2025 at 10:26, schrieb Druide-Jo:

Weil Du Dich selbst als 100% geistig gesund, reflektiert, klar, stabil und absolut ohne Defizite siehst?

Gibt es Menschen die 100% geistig gesund sind? Das wage ich zu bezweifeln. Aber reflektiert, klar und stabil ja, definitiv. Dafür habe ich Jahrelang an mir gearbeitet und das fand vor der BDSM-Zeit statt.

Und meine Aussage bezog sich auf die Thematik des Threads: Therapie und nicht wie gesund ein Mensch ist. Es gibt schließlich auch psychisch instabile Menschen die BDSM nicht als Therapie benutzen.

Am 9.12.2025 at 10:26, schrieb Druide-Jo:

Zwei kleine Denkfehler entdecke ich darin; - BDSM kannst Du nicht alleine machen, für die Fürsorge braucht es also mindestens Zwei. 

Und deshalb ist es automatisch Therapie? Ist Sex dann auch Therapie? Gibt sicherlich Menschen die Sex als Therapie einsetzen (sehe ich auch kritisch), aber per se ist Sex nicht automatisch Therapie, auch BDSM ist keine Therapie. Man kann BDSM, wie alles andere auch, als Therapie nutzen, aber wie sinnvoll und hilfreich das ist, steht auf einem anderen Blatt. Und darum ging es hier doch. Es wurde nach Meinungen gefragt und ich habe meine dazu geschrieben. Ich nutze BDSM nicht als Therapie und finde es auch nicht sinnvoll. Du kannst andere Meinungen auch einfach akzeptieren und stehen lassen. 😉

 

Am 9.12.2025 at 10:26, schrieb Druide-Jo:

Dann ... Fürsorge ist kann durchaus ein sehr Wirksamer Bestandteil einer Therapie sein. 

Ja, es ist ein wichtiger Bestandteil einer Therapie, das stimmt. Nur Fürsorge ist keine Therapie. Das sind zwei verschiedene Dinge. 

 

Am 9.12.2025 at 10:26, schrieb Druide-Jo:

Für mich ist BDSM auch Kunst und ich habe auch beim Ausleben Desselben künstlerische Ambitionen dabei und ein starkes Bedürfnis zur Ästhetik und Harmonie. 

Und das ist ganz dicht an der Musik. 

Musik begleitet mich noch wesentlich länger als BDSM in meinem Leben, so lange ich denken kann im Grunde, habe mir also Gedanken gemacht warum und aus welchen Gründen mir Musik so wichtig ist und mich mit vielen Menschen darüber ausgetauscht. 

Für mich bzw. uns ist BDSM auch Kunst. BDSM verstärkt meine kreative Ader. Aber ich frage mich gerade was das mit Therapie zu tun haben soll? Man kann Kunst und Musik als Therapie nutzen. Es gibt ja diese Therapieformen. Es kann einen auch einfach nur gut tun, wie Sex, eine Portion Schlaf, ein leckeres Essen, ein gemeiner Abend unter Freunden, eine intensive Session... ich sehe das alles nicht als Therapie. Früher als es mir noch nicht gut ging, habe ich die Kunst als solche genutzt. Aber heute ist es ein Hobby, eine Leidenschaft. Und BDSM ist eine Leidenschaft, eine Lebenseinstellung, aber keine Therapie. 

So, das war mein letzter Beitrag dazu.

Donnerstag um 18:46, schrieb Silky:

Kamillentee

Eigentlich wollte ich ja nix mehr schreiben...aber Kamillentee MUSS von Hand gepflückt werden oder taugt nur als Fußbad. Jedoch besteht Hoffnung für die Zukunft, da ein AI/KI Roboter in der Entwicklung ist, welcher dann auch nur Kamille pflücken würde.
Zum Heilpraktiker...der von einem meiner Ex-Chefs hat mit dem Hausarzt zusammen gearbeitet um die wichtigste Komponente zu verstärken. Die Selbstheilung wird durch den Glauben an die Maßnahmen unterstützt. Daher gibt der Heilpraktiker dann diesen glauben, wenn es der Hausarzt nicht geschafft hat.
Die Hoffnung stirbt zuletzt

(bearbeitet)
vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Gibt es Menschen die 100% geistig gesund sind? Das wage ich zu bezweifeln.

Beruhigend. 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Aber reflektiert, klar und stabil ja, definitiv. Dafür habe ich Jahrelang an mir gearbeitet und das fand vor der BDSM-Zeit statt.

Dir ist schon bewusst, das Klarheit und Stabilität Zustände einer Momentaufnahme sind? Mitnichten sind das Größen Die man sich einmal fertig erarbeitet und Die dann für den Rest des Lebens automatisch stabil bleiben. 

Bis vor 2 jahren dachte ich noch ähnlich wie Du. Dann sah ich ein schwarzweiß Foto das ein Muster mit Narben zeigte. Ich hatte zuerst das Gefühl von einem déjà vu. Es erscheinen Bilder vor mir zuerst wie grobe Zeichnungen im Sand und auf einmal war ich in einer Szene von Der ich nicht wusste ob es ein Albtraum ist oder ob ich das selbst erlebt hatte. 

Stück für Stück baute es sich auf; - ein Teil meines Lebens Den ich 39 Jahre komplett aus meinem Bewusstsein verdrängte. 
Klarheit und Stabilität Die ich glaubte zu haben waren in Sekunden einfach weg gespült. 

Wohl an; - vielleicht glaubst Du ja über solchen Dingen zu stehen, dann kann ich für Dich nur hoffen dass Du deine Hausaufgaben vor deiner BDSM Zeit so akribisch und sauber erledigt hast dass Du in deinem Inneren Tabula rasa in Reinform gemacht hast, so dass Dich nichts aus deinem Leben mehr umhauen kann. 

Aus Erfahrung kann ich Dir sagen das der Grad der Teilzeitamnesie Den man in Bezug auf sein eigenes Leben haben kann am größten ist. Denn wenn Wir Menschen ALLE in einer Sache Meister sind; - dann ist es in Verdrängung und das hat auch seinen Zweck. In diesem Alter bauen Wir unsere eigene Zukunft auf; - Altlasten kann man da nicht gebrauchen. 

Wirst Du älter, dann wird dein Gedächtnis in Richtung Kindheit und Jugend wieder durchlässiger und wenn Du am allerwenigsten auf der Hut bist, dann schlägt die Vergangenheit zu. 

Das muss nicht auf Dich zutreffen nur eines ist sicher; - nämlich dass auch Du vor so etwas nicht sicher bist. 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Und meine Aussage bezog sich auf die Thematik des Threads: Therapie und nicht wie gesund ein Mensch ist. Es gibt schließlich auch psychisch instabile Menschen die BDSM nicht als Therapie benutzen.

Die Konnotation Gesundheit - BDSM hast Du aber mit deiner Formulierung geweckt. "Schließlich" weckt allerdings die Erwartung nach einen Zirkelschluss; - den kann ich aber nicht erkennen. 

Wenn ich mich als (Dom) darauf einlasse BDSM mit psychisch instabilen Mensch zu praktizieren muss ich mir Fragen stellen. Kann ich das überhaupt verantworten, oder ist das Risiko vielleicht zu groß? Bin ich selbst stabil genug? Kann ich es verantworten; - wie kann ich die Session so gestalten, dass es diesem Menschen gut tut und Ihn nach vorne bringt? 

Und wenn das alles positiv zusammen kommt; - ist dann das praktizierte BDSM nicht ganz automatisch ein Stück Therapie? 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Und deshalb ist es automatisch Therapie?

Wer sagt denn das? Gegenfrage: Woher nimmst Du diese Konnotation? 

Obwohl rein philosophisch da schon etwas dran ist; - gehen Wir mal von den Indigenen aus, Die ohne zivilisatorische Einflüsse leben. 
Die haben Musik in ihren Ritualen; - aber keiner von Denen braucht HiFi Stereo und keiner vermisst es. 
Die haben Sex, kennen aber kein BDSM und vermissen es auch nicht. 
Die kennen 1001 berauschende Substanzen und Keiner von Ihnen ist drogenabhängig. 

Wir dagegen leben in einer Welt Die und ab unserer Geburt mit Substituten voll ballert, tagein, tagaus. 

Wie stabil könnten Wir wohl sein ohne den ganzen Zauber? Ich finde dass es sich durchaus lohnt mal darüber nachzudenken. 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Gibt sicherlich Menschen die Sex als Therapie einsetzen (sehe ich auch kritisch), aber per se ist Sex nicht automatisch Therapie, auch BDSM ist keine Therapie. 

Der Vergleich mit Sex ist für mich müßig. BDSM hat auch für mich sexuelle Aspekte, jedoch sind BDSM und Sex zwei verschiedene Welten; - die hier und da gewisse Schnittmengen haben. Drei Viertel meiner BDSM Welt ist aber nicht sexueller Natur. 

Was für mich untrennbar sexuell konnotiert ist, das ist mein Fetisch und diese Lust daran kann ich mit Partnern völlig unabhängig von BDSM ausleben, auch ohne das mir was fehlen würde. 

Ich trenne also diese Welten und somit ist sowohl der Vergleich als auch der Schluss Den Du daraus ziehst für mich hinfällig. 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Man kann BDSM, wie alles andere auch, als Therapie nutzen, aber wie sinnvoll und hilfreich das ist, steht auf einem anderen Blatt.

Generell ist das schon richtig. Allerdings halte ich es für gut wenn man die Frage nach der Sinnhaftigkeit Denen überlässt Die es (erfolgreich) praktizieren. 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Und darum ging es hier doch. Es wurde nach Meinungen gefragt und ich habe meine dazu geschrieben.

Ja das tust Du. Aber aus meiner Sicht leider nicht aus Erfahrung in dem Du beschreibst was schief ging oder positiv wirkte, sondern Du argumentierst aus einem theoretischen Konstrukt mit ablehnender Haltung Die aus meinem Empfinden disruptiv auf das ganze Thema wirkt. 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Ich nutze BDSM nicht als Therapie und finde es auch nicht sinnvoll.

Das kannst Du von mir aus halten wie ein Dachdecker ... ohne Sarkasmus ... 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Du kannst andere Meinungen auch einfach akzeptieren und stehen lassen. 😉

Du das kann ich ganz hervorragend. Es ist ja auch nicht deine Meinung gegen Die ich argumentiere, es sind vielmehr die ganzen Divergenzen in deinen Begründungen. Und das ist ein eklatanter Unterschied. 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Ja, es ist ein wichtiger Bestandteil einer Therapie, das stimmt. Nur Fürsorge ist keine Therapie. Das sind zwei verschiedene Dinge. 

Du sezierst einen Schluss Den ich gar nicht gemacht habe; - why? 

"Barbara Streisant" ....... Vielleicht hast Du ja eine Idee was ich damit meine ... 

Stichwort Divergenz; - nehmen Wir mal an eine Therapie dreht sich um die Folgen versäumter Fürsorge. 

Stelle Dir jetzt mal die Frage wie viel Sinn deine Aussage in Bezug auf diese sehr wohl mögliche Annahme macht. 

Erkennst Du die Divergenz? 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Für mich bzw. uns ist BDSM auch Kunst. BDSM verstärkt meine kreative Ader. 

Gut, nur der Vollständigkeit halber; - eure Vorstellungen von Kunst sind doch weitläufig diametral zu den Meinen, was natürlich voll in Ordnung ist. 

Und sorry, ist provokant jetzt; - mir ist es haften geblieben aus einem anderen Thema dass dein Herr bei künstlerischen Prozessen zu 100 % auf TPE besteht, laut seiner eigenen Aussage. Ist es daher nicht eher hinderlich selbst Kreativität zu entwickeln wenn Du Die bei eurem Modell nicht ausleben kannst? 

Das sind so Aussagen von Dir bei Denen mein Verstand hellwach wird ... 

Barbara Streisant? 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Aber ich frage mich gerade was das mit Therapie zu tun haben soll? Man kann Kunst und Musik als Therapie nutzen. Es gibt ja diese Therapieformen.

Also hier übersteigst Du ja die Form der Divergenz ja deutlich sichtbar. 

Interessant finde ich die Form; - Du stellst fest Dir eine Frage zu stellen und versiehst diese Feststellung mit einem Fragezeichen!? Why? 

Dann stellt Du fest;  upsi es gibt ja diese Therapieformen ... 

Ohne Dir zu nahe zu treten; das ist offensichtliche kognitive Dissonanz. 

Ich kann Dir eine Rat geben wie Du das auflösen kannst: 

Du kannst locker und leicht für Dich der Meinung sein, dass eine solche Form der Therapie nichts für Dich ist; - keiner nimmt Dir das übel! Und auf der Gegenseite kannst Du ebenso locker und leicht respektieren und zur Kenntnis nehmen dass es Menschen gibt für Die genau das die gewollte und bestmögliche Therapieform ist Die es gibt! Beides widerspricht sich nämlich kein Stück und das nennt sich Toleranz. 

Andernfalls bekomme ich zumindest ganz schnell den Eindruck dass es Dir nicht um die Sache geht sondern um recht zu behalten. 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Es kann einen auch einfach nur gut tun, wie Sex, eine Portion Schlaf, ein leckeres Essen, ein gemeiner Abend unter Freunden, eine intensive Session

Siehst Du;  hier sind Wir komplett anders gestrickt. Für mich ist alleine die Begegnung mit einer Person Die mir ihre Devotion schenkt weit mehr als nur eine Portion Schlaf in der Hängematte am Fluss, ein gutes Essen, ein Abend unter Freunden, ich nehme sogar für mich da den unverbindlichen Fetisch-Sex mit wechselnden oder mehreren Personen oder den fetischierten Sex unter merkwürdigen Substanzen im Disko-Klo dazu;  das ist alles nett, aber das ist eine ganz andere Ebene für mich. All das war und ist für mich unverbindlich, hinterließ mehr oder weniger viel Kater und das meiste davon versinkt langsam im Nebel der Vergangenheit ohne echte Bedeutung ... es bleibt eine Essenz; - alte schöne wilde Zeiten teils mit der goldenen Feder gemalt. Anekdoten; - nicht mehr und nicht weniger. 

In sofern passt die intensive Session auch nicht in deine Aufzählung, da ich eine Session nie teilen könnte / würde wie ein Essen mit Freunden; - das sind verschiedene Welten für mich. 

Ich habe aber noch nie in meinem Leben eine Session gehabt ohne vorher mit dieser Person eine Verbindung aufgebaut zu haben. Denn die Facetten Die ich von mir innerhalb einer Session zeige sind im Alltag nicht sichtbar und können daher leicht verstörend wirken. Und da muss ich mir sicher sein und das kann ich nicht von jetzt auf gleich wie mich einer einfachen Lust hinzugeben. 

Noch dazu hat für mich BDSM allgemein eine Metaphysische und auch eine spirituelle Bedeutung und so hat jeder Mensch Der mir seine Devotion auch nur für eine Session schenkte einen ganz festen und unauslöschlichen Platz in meinem Herzen und da herrscht Klarheit und kein Nebel. 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

ich sehe das alles nicht als Therapie.

Was ganz alleine für sich gesehen auch völlig in Ordnung ist. 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Früher als es mir noch nicht gut ging, habe ich die Kunst als solche genutzt.

Tipp: Stelle Dir mal bitte selber eine Frage: Hast Du Kunst wirklich als Therapie genutzt und dem zu Folge auch mal zugelassen dass es verdammt weh tut; - Du drei Tage heulend in der Ecke lagst und dann trotzdem wieder weiter gemacht hast ohne Rücksicht darauf dass es wieder weht tut; - 

oder hast Du das gemacht was die meisten dann machen; - Kunst als Substitut benutzen, die schrägen Töne meiden, sich dem Rausch der Betäubung hingeben und das für Therapie halten? 

Ich will keine Antwort darauf, sei einfach zu Dir selbst ehrlich. 

Kunst als Therapie zu wählen ist der harte steinige Weg; - Kunst ist wundervoll; - aber Sie quält einen bis aufs Blut, da Sie Einen dazu zwingt bis in die tiefsten Abgründe des eigene Seins vorzudringen. Kunst tut weh, nur dann ist Sie echt. 
Unterhalte Dich mal mit Malern über dieses Thema .... 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Aber heute ist es ein Hobby, eine Leidenschaft.

Das klingt nach ... einem losgelösten Leben, einen tollen Beruf Der Dich ausfüllt, viel Unabhängigkeit und einer erfüllten Freizeit. 

Also; - das freut mich für Dich wenn Dem so ist und ich gönne das Jedem Der das so frei leben kann, - ohne Frage. 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

Und BDSM ist eine Leidenschaft, eine Lebenseinstellung, aber keine Therapie. 

Was mich an diesen Worten stört ist die Generalität. Für Dich darf das so sein, selbstverständlich und mit diesem winzigen Zusatz ist das auch okay. 

Aber Du kannst es eben nicht generalisieren denn für Andere ergeben sich ganz andere mindestens genau so nachvollziehbare Gründe und Motivationen es anders zu sehen und anders zu handhaben und das ist genau so berechtigt und das solltest Du auch genau so respektieren und tolerieren. 

vor 17 Stunden, schrieb Jacqueline89:

So, das war mein letzter Beitrag dazu.

Schade; ich finde es interessant ... 

 

bearbeitet von Druide-Jo
(bearbeitet)

Ich habe jetzt mal in der letzten Woche bei der Gesellschaft für Psychotherapie und der Deutsche  Psychothe***utenvereinigung sowie der Ärztekammer angefragt. Alle verneinen, dass BDSM eine anerkannte Therapieform sei. 

Zudem habe ich bei SMart NRW e.V., der Sklavenzentrale und den Schlagzeilen und einigen anderen "seriöseren" BDSM-Seiten bzw. Vereinigungen recheriert. Auch dort wird verneint, dass BDSM eine Therapieform wäre. 

Irgendwer verwies dann aber an Fetisch.de, wo das Thema - quasi in einer Art Gedanken-"Blase" - fleissig diskutiert würde. Das wusste ich ja aber schon. 

 

Ist diese Diskussion auf Fetisch.de daher eine  Avantgarde des the***utischen BDSM oder eine virtuelle "Blase" weit weg von der realen Welt?

Jede/r entscheide das selbst. 👌

 

PS: Vielleicht führt die Frage - einige Nummern kleiner - ob man durch BDSM gewollt oder ungewollt (zufällig)  quasi-the***utische bzw. katharsische Effekte erzielen kann weiter?! 🤔

Vielleicht war das im ET ja auch gemeint??

bearbeitet von SM-Art-5-GG
(bearbeitet)
vor 16 Stunden, schrieb JaN1na:

 

Eigentlich wollte ich ja nix mehr schreiben...aber Kamillentee MUSS von Hand gepflückt werden oder taugt nur als Fußbad. Jedoch besteht Hoffnung für die Zukunft, da ein AI/KI Roboter in der Entwicklung ist, welcher dann auch nur Kamille pflücken würde.
Zum Heilpraktiker...der von einem meiner Ex-Chefs hat mit dem Hausarzt zusammen gearbeitet um die wichtigste Komponente zu verstärken. Die Selbstheilung wird durch den Glauben an die Maßnahmen unterstützt. Daher gibt der Heilpraktiker dann diesen glauben, wenn es der Hausarzt nicht geschafft hat.
Die Hoffnung stirbt zuletzt

Das ist ein sehr wichtiges Stichwort, der Glaube, der Glaube daran, dass es wirkt. Ohne Glaube und nur mit Zweifel im Herzen kann und wird das Ergebnis nicht zufriedenstellend sein.

Ich glaube zum Beispiel nicht daran, dass BDSM eine Therapie sein kann. Aber ich glaube nicht nur, sondern weiß, daß mein Papa mich tief verändert und er die Macht besitzt  mich wieder "ganz zu machen". Tief verwurzelte Spiritualität, erkennen, fühlen, benennen, zerstören und erschaffen. 

bearbeitet von Rosenrot82
(bearbeitet)

Bevor ich auf die einzelnen Punkte eingehen will möchte ich darauf hinweisen das ich versuchen werde mich Dir sprachlich ein wenig nähern. Daher können meine Worte hier und da Spuren von Sarkasmus enthalten ... 

vor 10 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Ich habe jetzt mal in der letzten Woche bei der Gesellschaft für Psychotherapie und der Deutsche  Psychothe***utenvereinigung sowie der Ärztekammer angefragt. Alle verneinen, dass BDSM eine anerkannte Therapieform sei. 

Natürlich steht so eine Quelle ambitionierten Dilettanten wie mir nicht offen, daher gesalbt sei diese Erkenntnis. Leider kann ich diese nicht überprüfen. 

Verzeihe mir meinen Zweifel an der Medizin. Mediziner glaubten Einst anhand biologischer Merkmale beweisen zu können das der Mann intelligenter ist als die Frau. Mediziner glaubten dass die Gefahr besteht das einem die Lunge kollabiert wenn man Eisenbahn mit diesen furchtbaren Geschwindigkeiten fährt. Es gab Mediziner Die dachten der ideologische Rassenwahn des dritten Reiches wäre wissenschaftlich sinnvoll. Noch in den 1950ern gab es Mediziner Die glaubten Homosexualität mit Elektroschocks heilen zu können. 

Jetzt im Jahr 2025 gibt es Psychologen Die BDSM im allgemeinen als krankhafte pathologische psychosoziale Störung deklarieren ganz allgemein und darüber ganze Bücher schreiben. 

Das alles ist Wissenschaft. Deswegen vertraue ich der Wissenschaft nur so lange wie ihr mein Verstand folgen kann oder bis Sie sich auch mal wieder selbst widerlegt ... 

vor 10 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Zudem habe ich bei SMart NRW e.V.

Nicht mein Revier ... 

vor 10 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

der Sklavenzentrale

Hier wird es allerdings sehr interessant, weil ich dort etwas unter dem Radar, weil schon ewig nicht mehr wirklich aktiv; - aber ich kenne dort Leute von den (ehrenamtlichen) Betreibern persönlich und ich kann mir das jetzt schwer vorstellen das jemand aus dem Team Dir eine so pauschale Antwort gegeben haben soll und deswegen habe ich mir eine Memo gemacht und werde morgen mal eine E-Mail an den Betreiber persönlich schreiben was sich Er oder sein Team dabei gedacht hat. Und ich bin gespannt ... 

vor 10 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Schlagzeilen

Diese dünne fast pergamentartige Papier dass durchscheinend wurde wenn man es mit "Chips-Fingern" anfasste in Schwarzweiß ... Wer kennt es noch? Habe ich eine Tat lang tatsächlich immer frisch vom Kiosk in Hamburg noch warm von der Druckerpresse abends nach Hause getragen. Per Telefon Chiffre abfragen dann einen Brief mit Füller auf Papier schreiben ein par nette Fotos (analog fotografiert und entwickelt) dazu, Briefmarke rauf und ab ging die Post; - nicht zu vergessen; - das Briefpapier; - das musste ein Besonderes sein; Büttenpapier;- schön marmoriert oder mit Dekor ... Jeder hatte halt Seins ... und ich will nicht zu sehr von der alten Zeit schwärmen; - Wir haben auch Anfragen respektive Antworten bekommen Die unterirdisch waren; - aber sehr viele Briefe waren echte kleine manche auch ausgewachsene Kunstwerke und man konnte es anfassen; - den Umschlag öffnen am Papier schnüffeln, den Brief entfalten ... das war immer ein Ritual und eine Überraschung ... und jetzt ohne Flachs; - die Trefferquote war eine ganz andere; - man hat 2 Mal geschrieben und sich dann irgendwo in einer der Szenekneipen zwischen Hamburg und Hannover getroffen. Der Radius war groß und man hat viele Leute dadurch kennengelernt, - die Getränke waren erschwinglich ... 

Heute; - Postfach: 17 neue Nachrichten; - 4 von Bekannten; - schauen Wir mal was so neu ist ... hmmm ... hat wieder mein Profil nicht gelesen; - was mache ich falsch? ... Nächste ... sorry ... der Fetisch passt Süßer, aber ich bin leider nicht schwul ... danke für dein liebes Angebot und alles Gute ... drücke ich mich so schlecht verständlich aus? ... Nächste ... hhrrrrmmm nein ich bin nicht devot ... 
Ja, auch Nettes dabei; - aber die Trefferquote ist schlecht ... 

Sehr lange Worte (Sorry für ganz viel OT und Anekdoten an dieser Stelle) ... ganz kurzer Sinn ... 

Weil ich die Leute Die das machen gut und lange kenne und durch eigene Erfahrung weiß wie dort Informationen weiter gegeben werden verkünde ich hier mal öffentlich Zweifel an dem Wahrheitsgehalt deiner Behauptung. 

Da es ja um das Thema geht und Du ja eine öffentliche gemeinnützige Organisation als Quelle angibst kündige ich hier und jetzt an das zu verifizieren ... 

Spoiler; - da ich gelegentlich ein kleines Ohr in redaktionelle Dinge habe und zufällig das sogar in den letzten Jahren Thema in einer Ausgabe war ich meine das war mitten in der Pandemie so 2022 etwa. 
Und wie ich ja schon schrieb; - ich habe ein Öhrchen in die Redaktion weiß also um die Kontroversen warum der Artikel und wie Er letztlich erschienen ist und außerdem (nämlich sogar :joy:) habe ich den Artikel gelesen ... 

Ich habe also gute Gründe daran zu zweifeln das Jemand aus der Redaktion bei Schlagzeilen so eine undifferenzierte Aussage gemacht haben soll; - genauer gesagt kann ich es mir beim besten Willen auch nicht vorstellen. 

Da ich dort wie gesagt persönliche Verbindungen habe, gehe ich dem nach und stelle das ggf. richtig da es ja auch eine öffentliche Behauptung von Dir ist. 

Die Antwort ist im Zweifel: Frage deinen Psychologen: Mache eine Reflektion zu dem Thema und schaue was dabei raus kommt ... 

vor 10 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Irgendwer verwies dann aber an Fetisch.de, wo das Thema - quasi in einer Art Gedanken-"Blase" - fleissig diskutiert würde. Das wusste ich ja aber schon. 

Lange muss man ja nicht suchen um festzustellen dass Du selektiv gesucht hast ... es gibt da eine Reihe hübscher kleiner Tools Die die Suchmaschinen der Anbieter bündeln ... 

Und was habe ich da an Platz Nr. 7 der Suche? 

Mein Ther.a.p.eut hat mir geraten BDSM auszuprobieren ... 

So was aber auch ... 

Vielleicht ist ja die Möglichkeit das Du auch in einer Gedankenblase schwebst, vielleicht in Einer mit deinem ominösen Hinweisgeber; - wer weiß das schon? Der Geier vielleicht ... ;) 

vor 10 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Ist diese Diskussion auf Fetisch.de daher eine  Avantgarde des the***utischen BDSM oder eine virtuelle "Blase" weit weg von der realen Welt?

Was ist denn die reale Welt? Frage 100 Leute und Du hast 100 Antworten. Welche meinst Du; - Deine Welt? 

Wir sind ja hier alles erwachsenen Menschen von Denen ich die Meisten Die sich hier im Forum tummeln für mich Menschen sind Die über ein gewisses Maß an Selbstreflektion und ich halte Sie ebenso für Menschen Die über ein vernünftiges Maß an Bildung verfügen; - auf den Punkt gebracht für erwachsene mündige Menschen Die eigenverantwortlich handeln können. 

Statt jetzt wieder Definition an Definition zu reihen stelle ich noch mal die Analogie auf: 

Aufgeschlagenes Knie; kann man selbst behandeln. Halsweh auch. Ebenso Stress mit Kollegen , oder sogar vielleicht noch Verlust eines Angehörigen; - alles gleichzeitig, aber gut vernetzt kann ein Mensch so was ohne professionelle Hilfe verarbeiten. 

Eine ausgewachsenen Lungenentzündung oder ein doppelter Oberschenkelhalsbruch Den kannst Du zu Hause nicht behandeln; - analog meinetwegen eine paranoid schizophrenen Schub oder eine akute bipolare Störung. 

Jeder vernünftige Mensch holt sich da sofort Hilfe und denkt nicht mal daran es selbst zu versuchen und so viel Grips traue ich hier jedem zu. 

Für alles Andere dazwischen ist doch Jeder erst einmal selbst verantwortlich und die ist doch individuell. Und jeder muss wissen was Er selbst aushalten kann. Ein Beispiel; - kannst Du mit einer Panikattacke deines Gegenübers umgehen, oder wirst Du selbst nervös und bekommst zittrige und schwitzige Hände dabei; - findest Du die richtigen Worte oder gießt Du Benzin ins Feuer weil Du versuchst logisch zu denken und glaubst das würde beruhigend wirken? Ist btw der klassische Fehler den leider die meisten im Umgang damit machen. Das solltest Du allerdings da Du ja vom Fach bist auch wissen; - oder? 

Wie ist es? Das muss doch jeder selbst wissen und auch verantworten am Ende. 

Wenn man mit Jemanden umgeht muss man doch fühlen ob man das verdauen kann oder nicht und noch wichtiger ob man der Person gut tut oder nicht und dann ehrlich sein und nicht aus selbstsüchtigen Stolz auf auf eine nicht vorhandene Kompetenz machen. Also ehrlich zu seinem Partner und ehrlich zu sich selbst sein. 

vor 10 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

PS: Vielleicht führt die Frage - einige Nummern kleiner - ob man durch BDSM gewollt oder ungewollt (zufällig)  quasi-the***utische bzw. katharsische Effekte erzielen kann weiter?! 🤔

Vielleicht war das im ET ja auch gemeint??

Vielleicht bringt Dich ja diese deine Aussage Frage mal dazu deinen eigenen Assoziationsketten in diesem Thema zu beleuchten  ... 

bearbeitet von Druide-Jo
(bearbeitet)
vor 10 Stunden, schrieb Druide-Jo:

Bevor ich auf die einzelnen Punkte eingehen will möchte ich darauf hinweisen das ich versuchen werde mich Dir sprachlich ein wenig nähern. Daher können meine Worte hier und da Spuren von Sarkasmus enthalten ... 

Natürlich steht so eine Quelle ambitionierten Dilettanten wie mir nicht offen, daher gesalbt sei diese Erkenntnis. Leider kann ich diese nicht überprüfen. 

Verzeihe mir meinen Zweifel an der Medizin. Mediziner glaubten Einst anhand biologischer Merkmale beweisen zu können das der Mann intelligenter ist als die Frau. Mediziner glaubten dass die Gefahr besteht das einem die Lunge kollabiert wenn man Eisenbahn mit diesen furchtbaren Geschwindigkeiten fährt. Es gab Mediziner Die dachten der ideologische Rassenwahn des dritten Reiches wäre wissenschaftlich sinnvoll. Noch in den 1950ern gab es Mediziner Die glaubten Homosexualität mit Elektroschocks heilen zu können. 

Jetzt im Jahr 2025 gibt es Psychologen Die BDSM im allgemeinen als krankhafte pathologische psychosoziale Störung deklarieren ganz allgemein und darüber ganze Bücher schreiben. 

Das alles ist Wissenschaft. Deswegen vertraue ich der Wissenschaft nur so lange wie ihr mein Verstand folgen kann oder bis Sie sich auch mal wieder selbst widerlegt ... 

Nicht mein Revier ... 

Hier wird es allerdings sehr interessant, weil ich dort etwas unter dem Radar, weil schon ewig nicht mehr wirklich aktiv; - aber ich kenne dort Leute von den (ehrenamtlichen) Betreibern persönlich und ich kann mir das jetzt schwer vorstellen das jemand aus dem Team Dir eine so pauschale Antwort gegeben haben soll und deswegen habe ich mir eine Memo gemacht und werde morgen mal eine E-Mail an den Betreiber persönlich schreiben was sich Er oder sein Team dabei gedacht hat. Und ich bin gespannt ... 

Diese dünne fast pergamentartige Papier dass durchscheinend wurde wenn man es mit "Chips-Fingern" anfasste in Schwarzweiß ... Wer kennt es noch? Habe ich eine Tat lang tatsächlich immer frisch vom Kiosk in Hamburg noch warm von der Druckerpresse abends nach Hause getragen. Per Telefon Chiffre abfragen dann einen Brief mit Füller auf Papier schreiben ein par nette Fotos (analog fotografiert und entwickelt) dazu, Briefmarke rauf und ab ging die Post; - nicht zu vergessen; - das Briefpapier; - das musste ein Besonderes sein; Büttenpapier;- schön marmoriert oder mit Dekor ... Jeder hatte halt Seins ... und ich will nicht zu sehr von der alten Zeit schwärmen; - Wir haben auch Anfragen respektive Antworten bekommen Die unterirdisch waren; - aber sehr viele Briefe waren echte kleine manche auch ausgewachsene Kunstwerke und man konnte es anfassen; - den Umschlag öffnen am Papier schnüffeln, den Brief entfalten ... das war immer ein Ritual und eine Überraschung ... und jetzt ohne Flachs; - die Trefferquote war eine ganz andere; - man hat 2 Mal geschrieben und sich dann irgendwo in einer der Szenekneipen zwischen Hamburg und Hannover getroffen. Der Radius war groß und man hat viele Leute dadurch kennengelernt, - die Getränke waren erschwinglich ... 

Heute; - Postfach: 17 neue Nachrichten; - 4 von Bekannten; - schauen Wir mal was so neu ist ... hmmm ... hat wieder mein Profil nicht gelesen; - was mache ich falsch? ... Nächste ... sorry ... der Fetisch passt Süßer, aber ich bin leider nicht schwul ... danke für dein liebes Angebot und alles Gute ... drücke ich mich so schlecht verständlich aus? ... Nächste ... hhrrrrmmm nein ich bin nicht devot ... 
Ja, auch Nettes dabei; - aber die Trefferquote ist schlecht ... 

Sehr lange Worte (Sorry für ganz viel OT und Anekdoten an dieser Stelle) ... ganz kurzer Sinn ... 

Weil ich die Leute Die das machen gut und lange kenne und durch eigene Erfahrung weiß wie dort Informationen weiter gegeben werden verkünde ich hier mal öffentlich Zweifel an dem Wahrheitsgehalt deiner Behauptung. 

Da es ja um das Thema geht und Du ja eine öffentliche gemeinnützige Organisation als Quelle angibst kündige ich hier und jetzt an das zu verifizieren ... 

Spoiler; - da ich gelegentlich ein kleines Ohr in redaktionelle Dinge habe und zufällig das sogar in den letzten Jahren Thema in einer Ausgabe war ich meine das war mitten in der Pandemie so 2022 etwa. 
Und wie ich ja schon schrieb; - ich habe ein Öhrchen in die Redaktion weiß also um die Kontroversen warum der Artikel und wie Er letztlich erschienen ist und außerdem (nämlich sogar :joy:) habe ich den Artikel gelesen ... 

Ich habe also gute Gründe daran zu zweifeln das Jemand aus der Redaktion bei Schlagzeilen so eine undifferenzierte Aussage gemacht haben soll; - genauer gesagt kann ich es mir beim besten Willen auch nicht vorstellen. 

Da ich dort wie gesagt persönliche Verbindungen habe, gehe ich dem nach und stelle das ggf. richtig da es ja auch eine öffentliche Behauptung von Dir ist. 

Die Antwort ist im Zweifel: Frage deinen Psychologen: Mache eine Reflektion zu dem Thema und schaue was dabei raus kommt ... 

Lange muss man ja nicht suchen um festzustellen dass Du selektiv gesucht hast ... es gibt da eine Reihe hübscher kleiner Tools Die die Suchmaschinen der Anbieter bündeln ... 

Und was habe ich da an Platz Nr. 7 der Suche? 

Mein Ther.a.p.eut hat mir geraten BDSM auszuprobieren ... 

So was aber auch ... 

Vielleicht ist ja die Möglichkeit das Du auch in einer Gedankenblase schwebst, vielleicht in Einer mit deinem ominösen Hinweisgeber; - wer weiß das schon? Der Geier vielleicht ... ;) 

Was ist denn die reale Welt? Frage 100 Leute und Du hast 100 Antworten. Welche meinst Du; - Deine Welt? 

Wir sind ja hier alles erwachsenen Menschen von Denen ich die Meisten Die sich hier im Forum tummeln für mich Menschen sind Die über ein gewisses Maß an Selbstreflektion und ich halte Sie ebenso für Menschen Die über ein vernünftiges Maß an Bildung verfügen; - auf den Punkt gebracht für erwachsene mündige Menschen Die eigenverantwortlich handeln können. 

Statt jetzt wieder Definition an Definition zu reihen stelle ich noch mal die Analogie auf: 

Aufgeschlagenes Knie; kann man selbst behandeln. Halsweh auch. Ebenso Stress mit Kollegen , oder sogar vielleicht noch Verlust eines Angehörigen; - alles gleichzeitig, aber gut vernetzt kann ein Mensch so was ohne professionelle Hilfe verarbeiten. 

Eine ausgewachsenen Lungenentzündung oder ein doppelter Oberschenkelhalsbruch Den kannst Du zu Hause nicht behandeln; - analog meinetwegen eine paranoid schizophrenen Schub oder eine akute bipolare Störung. 

Jeder vernünftige Mensch holt sich da sofort Hilfe und denkt nicht mal daran es selbst zu versuchen und so viel Grips traue ich hier jedem zu. 

Für alles Andere dazwischen ist doch Jeder erst einmal selbst verantwortlich und die ist doch individuell. Und jeder muss wissen was Er selbst aushalten kann. Ein Beispiel; - kannst Du mit einer Panikattacke deines Gegenübers umgehen, oder wirst Du selbst nervös und bekommst zittrige und schwitzige Hände dabei; - findest Du die richtigen Worte oder gießt Du Benzin ins Feuer weil Du versuchst logisch zu denken und glaubst das würde beruhigend wirken? Ist btw der klassische Fehler den leider die meisten im Umgang damit machen. Das solltest Du allerdings da Du ja vom Fach bist auch wissen; - oder? 

Wie ist es? Das muss doch jeder selbst wissen und auch verantworten am Ende. 

Wenn man mit Jemanden umgeht muss man doch fühlen ob man das verdauen kann oder nicht und noch wichtiger ob man der Person gut tut oder nicht und dann ehrlich sein und nicht aus selbstsüchtigen Stolz auf auf eine nicht vorhandene Kompetenz machen. Also ehrlich zu seinem Partner und ehrlich zu sich selbst sein. 

Vielleicht bringt Dich ja diese deine Aussage Frage mal dazu deinen eigenen Assoziationsketten in diesem Thema zu beleuchten  ... 

Für diesen, deinen Kommentar ist eigentlich nur 1 Like zu wenig🙂.

An der Stelle, an der du auf die reale Welt/ Realität eingehst, würde ich dir gern eine Frage stellen.

Reale Welt bzw Realität 

Ich denke jedes Lebewesen hat seine eigene Realität und Menschen haben auch unterschiedliche Realitäten und Wahrnehmung.  Davon bin ich fest überzeugt.

Nun wurde mir in einem meiner Themen erklärt, dass dies genau das Problem in der heutigen Zeit wäre (und vorallem das Problem mit Menschen wie mir) dass viele auf eine eigene Realität bestehen würden. Und dies falsch sein, denn es gebe nur eine Realität. 

Wie siehst du das?😊

bearbeitet von Rosenrot82
(bearbeitet)
vor 4 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Nun wurde mir in einem meiner Themen erklärt, dass dies genau das Problem in der heutigen Zeit wäre (und vorallem das Problem mit Menschen wie mir) dass viele auf eine eigene Realität bestehen würden. Und dies falsch sein, denn es gebe nur eine Realität. 

Nur eine Realität? 

Realität ist das real Existierende für mich, wobei ich auch Vorstellungen realistisch finde von Leben auf anderen Planeten...🙈 Aber das sind dann eben für mich real mögliche Vorstellungen. Denn wir wissen es ja nicht. Selbst Realität ist für einige nie objektiv. Aber es ist wohl unsere Objektivität, wenn Dinge erwiesen sind. Manchmal werden sie auch wiederlegt oder die Realität erneuert/erweitert. 😅 

Neben den real existierenden Sachen, gibt es die real gelebten. Unsere Realität ist von außen betrachtet recht ähnlich, denke ich mal. Es gibt eine Ordnung, wir leben nach Regeln. Einige fahren Auto, mit der Bahn oder nehmen zu Fuß am Straßenverkehr teil und jeder weiß, was eine Straße ist. Diese real existierende Welt kleidet nur jeder anders aus. Wir wissen von den meisten Dingen, dass es sie gibt. Dennoch gibt es Menschen, die noch nie im Fitnesscenter waren. Sie wissen allerdings, und haben auch Bilder dazu, dass andere Menschen real dort Sport machen. 😅

Dann gibt es aber noch tatsächliche Realitäten zwischen Menschen, die gelebt werden, die sich andere allerdings gar nicht vorstellen können und als "Märchen" abtun. Vielleicht aus Unwissenheit, zu ihrem eigenen Schutz und/oder aus Skepsis, ob man der Person trauen kann.

An einigen Schilderungen, die real sein sollen, gibt es durchaus berechtigte Zweifel, was die Schlüssigkeit oder Machbarkeit  betrifft. Das kann auch Zeugenaussagen betreffen. Da diese sich nicht mehr richtig erinnern oder sogar unbewusst was hinzudichten und das für sie die Wahrheit ist, da wir Wahrnehmungen für uns schlüssig kombinieren wollen und auch unsere Erlebnisse und Erfahrungen unbewusst eine Rolle spielen, der Fokus und die Deutung von Wahrnehmung verschieden sein kann. Und wir versuchen zu "deuten", haben Warnbilder, die ja nur negative Intentionen haben können (der schwarz maskierte Mann). Sicher kann auch bewusst gelogen werden. 

Man muss also nicht jeder "Realität" glauben, die andere Menschen für sich sehen oder vorgeben zu leben. Allerdings tue auch ich das erstmal. Ich unterstelle nicht das Gegenteil, trotz gesunder Skepsis. So sind einige (bdsm) Schilderungen physikalisch unmöglich, andere werfen vielleicht berechtigte Zweifel auf, können allerdings auch stimmen. 

Einige Leute sind wirklich total ehrlich und plaudern so direkt darüber, was sie machen, dass andere sich das gar nicht vorstellen können. Sie meinen vielleicht sogar, das sei ein Scherz. Wenn jemand beiläufig erwähnt: "Da habe ich die Alte des Chefs durchgenommen"... (ja, ha, ha). 

Für mich kommt es auch darauf an, wie logisch nachvollziehbar Dinge erzählt werden. Einiges ist vielleicht eher Humor. Und nicht jeder versteht den sofort oder hat die gleiche Art von Humor. Oder jemand erzählt dir eben total trocken was, du vermutest einen Witz darin, ist aber gar keiner! 😅

 

Was bdsm nun nochmal betrifft oder auch andere Dinge. Real ist doch, was real getan wird. Und ja, Realität kann verschieden sein. Ich denke gerade an ein Machtgefälle mit einer KI. Das wäre für mich absolut keins! 

Nur wer sagt mit, dass es das nicht für andere sein kann? Die KI diktiert Dinge, die der Sub macht und tatsächlich in diesem Machtgefälle mental drin ist. Wäre unmöglich für mich, aber muss es das für andere sein?

Und Nein, die KI kann nicht eingreifen, aber auch genug personenabhäbgige Machtgefälle beruhen auf freiwillig dienen, verehren, ohne Strafe oder Zwang. Für mich wäre sowas nichts. Allein schon kein reines Online Machtgefälle mit einem Menschen. Ich möchte mich nicht entziehen können. Wobei das Leute mit Verehrung ja auch haben, bzw. in ihrem "Bann" nicht können, aber ich habe das eben so nicht.

Mein Machtgefälle braucht das reale (also in Anwesenheit) Aufzeigen von Grenzen bei Ungehorsam usw. Vielleicht bin ich nur so weit genug drin und entziehe mich irgendwann anders. Weiß ich, dass ich es mir aussuchen kann, dann kann ich es mir halt aussuchen. 😂 Sicher mache ich Dinge gerne, aber das ist insgesamt wenig reizvoll für mich und für meine Neigung nicht passend. Auch ignorieren geht nur sehr bedingt bei mir. Und online wäre ja die einzige Konsequenz bei Verfehlungen ein Ignorieren oder Online eben Konsequenzen, wo ich die meisten schädlich finde und auf sowas gar nicht erst eingehen würde (Blackmailing und so). 

Neben der Tatsache von realen Konsequenzen, brauche ich aber auch einfach Blicke, Haptik, die Haut, Berührungen und auch meine Maso-Neigung geht alleine nicht (zumindest bei mir nicht).

Für mich ginge ein Online Machtgefälle auf Dauer ausschließlich mit realen Treffen in Verbindung.

Aber kann ich ausschließen, dass jemand bei einem Machtgefälle rein online, da weiter drin ist als ich? Nein. Weiß ich, was diese Person für die andere über die Ferne alles tut? Nein. Und wer bin ich, dass ein Machtgefälle sich über Körperlichkeit definieren muss? Denn bei mir wäre es so.

Einige schlafen getrennt voneinander, obwohl sie räumlich zusammen sind. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. 😅

Wer sagt also, dass einige Menschen körperliche Nähe oder sogar ein körperliches Machtgefälle gar nicht brauchen? Und dass bdsm sich darüber definiert? Für mich meint bdsm wohl Praktiken, die man zusammen macht als Personen. Aber Video-Sessions gehen ja auch. Überhaupt ist der Teil D/S für viele beim bdsm entscheidend. Ich kann also nicht wissen, wie weit einige mental in ein Machtgefälle rein online kommen, was sie machen und was überhaupt ihre Bestandteile von bdsm sind. Es muss ja nicht um körperliche Benutzung oder Sex gehen. 

Also ist deren Realität eine andere als meine. Und dahingehend hilft es schon, sich Möglichkeiten vorzustellen. Ja, das kann es so geben! Gewissermaßen skeptisch darf man auch sein. 

Realität ist nicht die eine. Ist keine Starrheit. 

Nur meine Meinung. 

bearbeitet von Bratty_Lo
vor 3 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Für diesen, deinen Kommentar ist eigentlich nur 1 Like zu wenig🙂.

Danke. :relieved: 

vor 3 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Ich denke jedes Lebewesen hat seine eigene Realität und Menschen haben auch unterschiedliche Realitäten und Wahrnehmung.  Davon bin ich fest überzeugt.

Eine Grundannahme Die auch für mich absolut Sinn ergibt. Und es entsteht auch kein Widerspruch in dieser Annahme stattdessen ergibt sich ein Bild einer unüberschaubaren Diversität. 

vor 3 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Nun wurde mir in einem meiner Themen erklärt, dass dies genau das Problem in der heutigen Zeit wäre (und vorallem das Problem mit Menschen wie mir) dass viele auf eine eigene Realität bestehen würden.

Das Problem der heutigen Zeit ist für mich der Versuch einer Gleichschaltung unter der irrigen und wie ich finde aberwitzigen Vorstellung alle unter einer Realität vereinigen zu können. 

Realität fängt da an wo ich sage dass ich kein Vanilleeis mag. Jemand Anderes liebt Vanille Eis, lebt also ergo in dem Punkt in einer anderen Realität wie ich. Jeder Versuch diese Realitäten zu vereinen wird zwangsläufig scheitern, die Differenz beliebt unüberbrückbar. 

Bis jetzt rede ich über Vanilleeis; - Lebensrealitäten bauen sich noch einmal ungleich komplexer auf. 

 

Ein Denkfehler Der oft gemacht wird ist das Realität mit Fakten gleichgesetzt wird. Realitäten bauen sich aber zu einem großen Teil aus Wahrnehmung auf und sind deswegen nicht automatisch evident und auf der anderen Seite auch höchst individuell. 

Fakten gibt es in der Technik in der Ökonomie, in der Wirtschaft und auch in Wissenschaft und Medizin. Fakten basieren auf Mathematik und logischen Schlüssen Die konsistent reproduzierbar sind und jederzeit einer logischen Überprüfung standhalten können. 

Die Technik kann das veranschaulichen was ich meine. Ein Kollege ist ist leider krank. Die Aufgabe war eine Lautstärkeregelung für einen neuen Verstärker zu bauen. Heute ist ja alles fernbedienbar, - der Kollege hat ein Motorpoti für die Aufgabe gewählt, das Design ist fertig es fehlt nur noch ein Widerstand um das Poti anzusteuern, auch die gewünschte Spannung respektive die Drehzahl ist schon ermittelt. Das ist die Realität auf Die ich dann stoße und mit Der mache ich mich vertraut. Dann ermittele ich den fehlenden Fakt in Dem ich den Strom berechne Der durch den Widerstand fließt. Mein ermittelter Wert ist also 0,25 also ein viertel Watt. Fakt ist also; - baue ich einen Widerstand ein Der nur 0,1 Watt aushält, dann erzeugt der erste Druck auf die Fernbedienung eine weiße Wolke und das war es. Nehme ich genau ein viertel Watt, hält das Ding vielleicht so lange die Garantie hält. Wir bauen was Gutes, deswegen nehme ich einen Widerstand mit einem halben Watt, Der wird nicht einmal warm und das Gerät funktioniert damit zuverlässig die nächsten 30 Jahre ... Und dabei bin ich bei Fakten. 

Realität ist aber; - (ich droppe mal ein par Fachbegriffe als Platzhalter deren Verständnis für den Zusammenhang nicht wichtig sind.) hätte ich den Auftrag bekommen, dann hätte ich vielleicht einen ganz andere Art der Lautstärkeregelung gewählt; - ich denke da an eine schöne R2R Ladder mit feinen Relais; - Chef guckt mich an; - weißt Du wie teuer das wird? Ist ja schon gut, - also nehme ich den analogen Chip Der ist klanglich ja auch nicht schlecht, ist ja schon gut Chef ... 

Der Kollege grinst; - man kann nicht alles haben; - und dein analoger Chip ist jetzt mal auch nicht besser als mein Poti ... hat Er recht? Klar hat Er das, denn ich mache ebenso Kompromisse in meinem Design wie Er. Und da komme ich auch auf die Komplexität der Realität; wenn ich jetzt meinen Verstärker baue muss ich mir klar sein dass ich einen komplett anderen Kundenstamm ansprechen werde als mein Kollege Der sich als Lösung das Motorpoti ausdedacht hätte, denn mein Kollege ist schon so ein Fuchs; Der hat auch gleich noch an die dicken orange leuchtenden Zappelzeiger gedacht die VU-Meter Die die Leute so gerne sehen würden, passt ins Budget beim Motorpoti ... 

Die Frage ist also nicht Wer von und Bedien baut den besseren Verstärker sondern die Frage ist welches Design wird erfolgreicher sein. 

Ich denke ich spreche für fast Jeden Der so etwas macht ist schon der innere Antrieb das beste abzuliefern, aber die Realität stellt Uns vor Grenzen und die sind immer ganz individuell. 

Und natürlich will jemand Der so etwas macht einmal bei TAD (Flagschiff von Pioneer) arbeiten und mal gesagt bekommen: Wir bauen ein neues Flagschiff und Ihr sollt Euch alle nach Herzenslust austoben und dann ist die Realität wieder eine Andere .... 

 

vor 4 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Wie siehst du das?😊

Ich sehe solche Aussagen an der Lebensrealität und an der Wirklichkeit völlig vorbei geschossen, ich finde solche Aussagen manipulativ und in einigen Kontexten sogar toxisch. 

vor 5 Minuten, schrieb Druide-Jo:

Danke. :relieved: 

Eine Grundannahme Die auch für mich absolut Sinn ergibt. Und es entsteht auch kein Widerspruch in dieser Annahme stattdessen ergibt sich ein Bild einer unüberschaubaren Diversität. 

Das Problem der heutigen Zeit ist für mich der Versuch einer Gleichschaltung unter der irrigen und wie ich finde aberwitzigen Vorstellung alle unter einer Realität vereinigen zu können. 

Realität fängt da an wo ich sage dass ich kein Vanilleeis mag. Jemand Anderes liebt Vanille Eis, lebt also ergo in dem Punkt in einer anderen Realität wie ich. Jeder Versuch diese Realitäten zu vereinen wird zwangsläufig scheitern, die Differenz beliebt unüberbrückbar. 

Bis jetzt rede ich über Vanilleeis; - Lebensrealitäten bauen sich noch einmal ungleich komplexer auf. 

 

Ein Denkfehler Der oft gemacht wird ist das Realität mit Fakten gleichgesetzt wird. Realitäten bauen sich aber zu einem großen Teil aus Wahrnehmung auf und sind deswegen nicht automatisch evident und auf der anderen Seite auch höchst individuell. 

Fakten gibt es in der Technik in der Ökonomie, in der Wirtschaft und auch in Wissenschaft und Medizin. Fakten basieren auf Mathematik und logischen Schlüssen Die konsistent reproduzierbar sind und jederzeit einer logischen Überprüfung standhalten können. 

Die Technik kann das veranschaulichen was ich meine. Ein Kollege ist ist leider krank. Die Aufgabe war eine Lautstärkeregelung für einen neuen Verstärker zu bauen. Heute ist ja alles fernbedienbar, - der Kollege hat ein Motorpoti für die Aufgabe gewählt, das Design ist fertig es fehlt nur noch ein Widerstand um das Poti anzusteuern, auch die gewünschte Spannung respektive die Drehzahl ist schon ermittelt. Das ist die Realität auf Die ich dann stoße und mit Der mache ich mich vertraut. Dann ermittele ich den fehlenden Fakt in Dem ich den Strom berechne Der durch den Widerstand fließt. Mein ermittelter Wert ist also 0,25 also ein viertel Watt. Fakt ist also; - baue ich einen Widerstand ein Der nur 0,1 Watt aushält, dann erzeugt der erste Druck auf die Fernbedienung eine weiße Wolke und das war es. Nehme ich genau ein viertel Watt, hält das Ding vielleicht so lange die Garantie hält. Wir bauen was Gutes, deswegen nehme ich einen Widerstand mit einem halben Watt, Der wird nicht einmal warm und das Gerät funktioniert damit zuverlässig die nächsten 30 Jahre ... Und dabei bin ich bei Fakten. 

Realität ist aber; - (ich droppe mal ein par Fachbegriffe als Platzhalter deren Verständnis für den Zusammenhang nicht wichtig sind.) hätte ich den Auftrag bekommen, dann hätte ich vielleicht einen ganz andere Art der Lautstärkeregelung gewählt; - ich denke da an eine schöne R2R Ladder mit feinen Relais; - Chef guckt mich an; - weißt Du wie teuer das wird? Ist ja schon gut, - also nehme ich den analogen Chip Der ist klanglich ja auch nicht schlecht, ist ja schon gut Chef ... 

Der Kollege grinst; - man kann nicht alles haben; - und dein analoger Chip ist jetzt mal auch nicht besser als mein Poti ... hat Er recht? Klar hat Er das, denn ich mache ebenso Kompromisse in meinem Design wie Er. Und da komme ich auch auf die Komplexität der Realität; wenn ich jetzt meinen Verstärker baue muss ich mir klar sein dass ich einen komplett anderen Kundenstamm ansprechen werde als mein Kollege Der sich als Lösung das Motorpoti ausdedacht hätte, denn mein Kollege ist schon so ein Fuchs; Der hat auch gleich noch an die dicken orange leuchtenden Zappelzeiger gedacht die VU-Meter Die die Leute so gerne sehen würden, passt ins Budget beim Motorpoti ... 

Die Frage ist also nicht Wer von und Bedien baut den besseren Verstärker sondern die Frage ist welches Design wird erfolgreicher sein. 

Ich denke ich spreche für fast Jeden Der so etwas macht ist schon der innere Antrieb das beste abzuliefern, aber die Realität stellt Uns vor Grenzen und die sind immer ganz individuell. 

Und natürlich will jemand Der so etwas macht einmal bei TAD (Flagschiff von Pioneer) arbeiten und mal gesagt bekommen: Wir bauen ein neues Flagschiff und Ihr sollt Euch alle nach Herzenslust austoben und dann ist die Realität wieder eine Andere .... 

 

Ich sehe solche Aussagen an der Lebensrealität und an der Wirklichkeit völlig vorbei geschossen, ich finde solche Aussagen manipulativ und in einigen Kontexten sogar toxisch. 

Ja, die Versuche "ich solle mich doch bitte angleichen" oder das was ich sage, wird nicht gern gehört- naja mittlerweile gehört es einfach schon dazu. Aber ich hatte immer schon "mein eigenes". 

Dein Beispiel mit dem Bau des Lautsprechers hat mir sehr geholfen. Denn ein Lautsprecher ist ein Lautsprecher, aber nicht jeder wird die Klänge die er abgibt gleich wahrnehmen. Ebenso ist es mit dem Farbensehen oder noch besser das Wahrnehmen von Gefühlen. Wie fühlt sich Person A, wenn sie xy tut und wie fühlt sich Person B dabei. Der eine fühlt sich wohl, dem anderen wird vielleicht übel. Dann aber gesagt zu bekommen, meine Gefühle und Wahrnehmung- für/bei xy seien falsch, finde ich ziemlich ätzend. 

Wenn es den berühmten Konsens gibt und DOM und sub sich damit wohlfühlen und Wertungen wie "Menschenverachtend" oder ähnliches kommen und es in diesem Fall sogar egal sei ob Konsens hergestellt wurde....da muss ich echt sagen , diese BDSM Welt dreht und wendet sich wie es gerade passt.

Danke dir, dass du mit mir immer in so positiven Austausch gehst.😊

(bearbeitet)
vor 55 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Nur eine Realität? 

Realität ist das real Existierende für mich, wobei ich auch Vorstellungen realistisch finde von Leben auf anderen Planeten...🙈 Aber das sind dann eben für mich real mögliche Vorstellungen. Denn wir wissen es ja nicht. Selbst Realität ist für einige nie objektiv. Aber es ist wohl unsere Objektivität, wenn Dinge erwiesen sind. Manchmal werden sie auch wiederlegt oder die Realität erneuert/erweitert. 😅 

Neben den real existierenden Sachen, gibt es die real gelebten. Unsere Realität ist von außen betrachtet recht ähnlich, denke ich mal. Es gibt eine Ordnung, wir leben nach Regeln. Einige fahren Auto, mit der Bahn oder nehmen zu Fuß am Straßenverkehr teil und jeder weiß, was eine Straße ist. Diese real existierende Welt kleidet nur jeder anders aus. Wir wissen von den meisten Dingen, dass es sie gibt. Dennoch gibt es Menschen, die noch nie im Fitnesscenter waren. Sie wissen allerdings, und haben auch Bilder dazu, dass andere Menschen real dort Sport machen. 😅

Dann gibt es aber noch tatsächliche Realitäten zwischen Menschen, die gelebt werden, die sich andere allerdings gar nicht vorstellen können und als "Märchen" abtun. Vielleicht aus Unwissenheit, zu ihrem eigenen Schutz und/oder aus Skepsis, ob man der Person trauen kann.

An einigen Schilderungen, die real sein sollen, gibt es durchaus berechtigte Zweifel, was die Schlüssigkeit oder Machbarkeit  betrifft. Das kann auch Zeugenaussagen betreffen. Da diese sich nicht mehr richtig erinnern oder sogar unbewusst was hinzudichten und das für sie die Wahrheit ist, da wir Wahrnehmungen für uns schlüssig kombinieren wollen und auch unsere Erlebnisse und Erfahrungen unbewusst eine Rolle spielen, der Fokus und die Deutung von Wahrnehmung verschieden sein kann. Und wir versuchen zu "deuten", haben Warnbilder, die ja nur negative Intentionen haben können (der schwarz maskierte Mann). Sicher kann auch bewusst gelogen werden. 

Man muss also nicht jeder "Realität" glauben, die andere Menschen für sich sehen oder vorgeben zu leben. Allerdings tue auch ich das erstmal. Ich unterstelle nicht das Gegenteil, trotz gesunder Skepsis. So sind einige (bdsm) Schilderungen physikalisch unmöglich, andere werfen vielleicht berechtigte Zweifel auf, können allerdings auch stimmen. 

Einige Leute sind wirklich total ehrlich und plaudern so direkt darüber, was sie machen, dass andere sich das gar nicht vorstellen können. Sie meinen vielleicht sogar, das sei ein Scherz. Wenn jemand beiläufig erwähnt: "Da habe ich die Alte des Chefs durchgenommen"... (ja, ha, ha). 

Für mich kommt es auch darauf an, wie logisch nachvollziehbar Dinge erzählt werden. Einiges ist vielleicht eher Humor. Und nicht jeder versteht den sofort oder hat die gleiche Art von Humor. Oder jemand erzählt dir eben total trocken was, du vermutest einen Witz darin, ist aber gar keiner! 😅

 

Was bdsm nun nochmal betrifft oder auch andere Dinge. Real ist doch, was real getan wird. Und ja, Realität kann verschieden sein. Ich denke gerade an ein Machtgefälle mit einer KI. Das wäre für mich absolut keins! 

Nur wer sagt mit, dass es das nicht für andere sein kann? Die KI diktiert Dinge, die der Sub macht und tatsächlich in diesem Machtgefälle mental drin ist. Wäre unmöglich für mich, aber muss es das für andere sein?

Und Nein, die KI kann nicht eingreifen, aber auch genug personenabhäbgige Machtgefälle beruhen auf freiwillig dienen, verehren, ohne Strafe oder Zwang. Für mich wäre sowas nichts. Allein schon kein reines Online Machtgefälle mit einem Menschen. Ich möchte mich nicht entziehen können. Wobei das Leute mit Verehrung ja auch haben, bzw. in ihrem "Bann" nicht können, aber ich habe das eben so nicht.

Mein Machtgefälle braucht das reale (also in Anwesenheit) Aufzeigen von Grenzen bei Ungehorsam usw. Vielleicht bin ich nur so weit genug drin und entziehe mich irgendwann anders. Weiß ich, dass ich es mir aussuchen kann, dann kann ich es mir halt aussuchen. 😂 Sicher mache ich Dinge gerne, aber das ist insgesamt wenig reizvoll für mich und für meine Neigung nicht passend. Auch ignorieren geht nur sehr bedingt bei mir. Und online wäre ja die einzige Konsequenz bei Verfehlungen ein Ignorieren oder Online eben Konsequenzen, wo ich die meisten schädlich finde und auf sowas gar nicht erst eingehen würde (Blackmailing und so). 

Neben der Tatsache von realen Konsequenzen, brauche ich aber auch einfach Blicke, Haptik, die Haut, Berührungen und auch meine Maso-Neigung geht alleine nicht (zumindest bei mir nicht).

Für mich ginge ein Online Machtgefälle auf Dauer ausschließlich mit realen Treffen in Verbindung.

Aber kann ich ausschließen, dass jemand bei einem Machtgefälle rein online, da weiter drin ist als ich? Nein. Weiß ich, was diese Person für die andere über die Ferne alles tut? Nein. Und wer bin ich, dass ein Machtgefälle sich über Körperlichkeit definieren muss? Denn bei mir wäre es so.

Einige schlafen getrennt voneinander, obwohl sie räumlich zusammen sind. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. 😅

Wer sagt also, dass einige Menschen körperliche Nähe oder sogar ein körperliches Machtgefälle gar nicht brauchen? Und dass bdsm sich darüber definiert? Für mich meint bdsm wohl Praktiken, die man zusammen macht als Personen. Aber Video-Sessions gehen ja auch. Überhaupt ist der Teil D/S für viele beim bdsm entscheidend. Ich kann also nicht wissen, wie weit einige mental in ein Machtgefälle rein online kommen, was sie machen und was überhaupt ihre Bestandteile von bdsm sind. Es muss ja nicht um körperliche Benutzung oder Sex gehen. 

Also ist deren Realität eine andere als meine. Und dahingehend hilft es schon, sich Möglichkeiten vorzustellen. Ja, das kann es so geben! Gewissermaßen skeptisch darf man auch sein. 

Realität ist nicht die eine. Ist keine Starrheit. 

Nur meine Meinung. 

Das ist genau der Punkt. Machtgefälle ist ausgelebt nicht gleich Machtgefälle. Gelebte Dynamik ist nicht gleich gelebte Dynamik.  Und Neigungen und Vorlieben, dürfen sein. Nur weil sich jemand selbst nicht vorstellen kann, dass ein anderer es genau SO braucht und lebt und dann angefangen wird alles was , in den Augen des anderen "negativ" ist aufgezählt wird. Ah! Ganz ehrlich, da fängt es schon an, dass diese Negativität von mir positiv gewertet wird. Also es kann beides Realität sein. Bei Praktiken wie z.b spanking sind sich ja so gut wie alle einig, da darf diese Foltermethode sein. Körperliche Qual, ist anerkannt. Psychische Qual oder um etwas alltägliches Bitten zu dürfen, da wird plötzlich ganz anders Maßgenommen. Minderheiten haben es also nicht einfach.

In den Punkten Dynamik als Lebensentscheidung, Neigungen, Gefühle und Präferenzen (auch welcher Typ Mensch mich klar anspricht)   da ist meine Realität eine andere. 

bearbeitet von Rosenrot82
vor 1 Minute, schrieb Rosenrot82:

Bei Praktiken wie z.b spanking sind sich ja so gut wie alle einig, da darf diese Foltermethode sein. Körperliche Qual, ist anerkannt.

wieso sollt spanking folter sein oder qual  oder anders wieso sollt es für jeden so sein?  *nur mal kurz reinruf und wieder wech

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