Dies ist ein beliebter Beitrag. Knighten Geschrieben Dezember 3, 2025 Der Text ist heiß! Um weiterlesen zu können benötigst Du einen Account. Jetzt kostenlos registrieren! Jetzt registrieren Dies ist ein beliebter Beitrag. Kapitel VI: Drachensteigen Es war ein schön herbstlicher Tag. Meine Freundin Mia kam zu mir zu Besuch. Nach einen schönen Mädelstag in der Stadt hingen wir nun zu Hause rum. Es ist richtig windig geworden. Schon in der Stadt bemerkten wir den stetig wachsenden Anstieg der Windböen. Auch unsere Kleidung wurde entsprechend umher geweht. Mia trug ein ein dunkelrotes, sehr weit geschnittenes Kleid welches ihr bis zu den Knöcheln ging. Ich hingegen trug heute einen plissierten, wadenlangen Rock mit Colorblock Muster, ein Weißes Shirt und eine schwarze Jacke. Da kam Mia der Einfall: Wir könnten ja mal Drachen steigen lassen bei diesem Wind. Ich fand die Idee super nur leider hatten wir einen Drachen. Mir fiel noch ein, dass wir eine alte Plane im Geräteschuppen hatten. Wir gingen raus in den Garten und der Wind pustet unser schon wild durch die Gegend. Ich spürte den leicht kalten Windzug im Gesicht und konnte auch das umherflattern des Stoffes an meinen Beinen spüren. Wir holten den Drachen, die Plane und ein Seil mit einem Art Griff, der wie ein U geformt ist. Ich bund jeweils an den Ecken das Seil an und verknotete sie in der Mitte und ließ von dort ein weiteres, langes Stück Seil mit dem Griff verknoten. Wir waren voller Vorfreude als wir fertig waren. Ich fragte Mia noch, ob wir bei dem Wind vielleicht was anderes anziehen wollen. Sie meinte da nur, wo der Spaß blieb und außerdem ist gerade jetzt der Wind so stark. So packten wir unsere Sachen und machten uns zum Küstenpfad. Mit jedem Schritt, dem wir den Pfad näher kamen, konnte ich spüren, wie der Druck an meinen Beinen stärker wurde und der Stoff immer mehr gegen die Beine gepresst wurde. Mia hatte ähnliche Probleme. Ich beobachtete wie der Rote Stoff hinter ihren Beinen hin und her schlug und teilweise berührte der Stoff auch meine Beine. Als wir ankamen, legten wir auch direkt los. Mia hatte keine Probleme den Drachen zu starten, wohingegen ich die Plane erst mal in die Luft bekommen musste. Aber mit minimalem Anlauf schaffte ich es auch. Wir hatten aber unterschätzt, wie stark die Böen sind. Mia meinte schon, dass sie Angst hätte,dass die Schnur des Drachen schnell reißen könnte. Bei mir hingegen blieb die Plane problemlos am Seil. Wir hatten einen riesigen Spaß. Einige Böen waren so stark, dass sie mich förmlich mitzogen und ich schwer dagegen halten konnte. Mein Rock machte sowieso, was der Wind ihm befahl und bei mir war das ähnlich. Manchmal konnten wir uns nicht entscheiden, ob wir lieber auf unsere Kleider oder Drachen achten sollten. Aber es machte extrem viel Spaß. Doch dann gab es eine Situation: Ich wollte mich gerade bücken, um meine Schuhe zu binden. Ich klemmte den Griff meines provisorischen “Drachens” zwischen meine Beine. Ich spürte wie der Wind daran zog und wie das Seil durchgehend straff gehalten wurde, dachte mir aber nichts dabei. Ich war sowieso damit beschäftigt, dass mir nicht die ganze Zeit der Stoff meines Rockes im Gesicht hing. Damit fertig suchte ich wieder nach dem Griff, konnte aber nicht finden. Ich öffnete also leicht meine Beine und wie mit einem kräftigen Ruck schoss das Seil hervor. Aus Schreck ging ich leicht hoch und direkt spürte ich einen kräftigen Zug an meinem Rock. Der Stoff wurde sofort straff gezogen, sodass keine Falten mehr sichtbar waren. Der hatte sich in dem Stoff verfangen und deswegen konnte ich ihn nicht finden. Wie ein wild gewordenes Wesen drehte sich die Plane im Wind hin und her. Der Zug war so stark, dass sich mein Gummibund von meiner Taille abhob und der Stoff ca. einen Meter nach vorne gezogen wurde. Ich merkte immer mehr, wie der Stoff sich spannte und langsam konnte ich auch ein bis zwei Nähte hören, die wahrscheinlich nachgeben mussten. Ich griff nach dem Rockstoff und versuchte ihn langsam zu mir zu ziehen. Je mehr ich daran zog, desto öfter hörte ich etwas vom Stoff, was sich wie ein reißen anhörte. Ich wollte aber kein Loch riskieren. Ich kam dann dennoch gerade so an das Seil, konnte aber es nicht weiter zu mir ziehen. Ich versuchte, über das Seil zu steigen, um so mehr mit meinem Gewicht zu arbeiten. Und schaffte es auch kurzzeitig, doch durch das ständige Hoch und Runter des Drachens verlor ich kurz die Kontrolle und fiel dabei nach hinten. Das Seil riss sich zwischen meinen Beinen nach hinten los und zog mit aller Kraft. Es fühlte sich so an, als wollte die Plane mich gleich mitschleifen. Ich drehte mich auf den Rücken und in dem Moment kam eine neue Böe. Der Zug wurde so stark, dass der Rock mir ruckartig über die Hüften gezogen wurde und nur noch an meinen Beinen hing. Ich hörte noch “Knack” und befürchte das Schlimmste. Ich sah auf zum gespannten Stoff und da geschah es. Der Griff hatte sich durch das Material gebohrt und war zur Hälfte zu sehen. Nach und nach arbeitete sich der Griff weiter durch Stoff und zog immer weiter daran. Ich hatte so große Panik, doch da kam endlich Mia zur Hilfe. Sie half mir, die Plane zu bändigen und von meinem Rock zu befreien. Wir packten zusammen und ich begutachtete noch den Saum. Es war ein Trauerspiel: Der Griff hatte ein großes Loch in meinen Rock gebohrt und dieses wurde dann noch durch den Zug in die Länge gezogen. Mia lachte an und meinte: Ja schau jetzt haste gleich noch einen Grund mit mir shoppen zu gehen.
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