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ist es submission, devotion oder doch 'devotheit'?


towel

Empfohlener Beitrag

vor 32 Minuten, schrieb Cocon:

Aber um meine Gedanken dazu zu erklären; Schlampe ist nicht gleich schlampig. Genauso wie schlampig nicht gleich Schlampe bedeutet. Dennoch liegt der Ursprung in der selben Definition.

das meinst du- okay...und jo!  ich bezog es rein auf BDSM eben, daher mein comment

 

und-

komplimente, die keine sind, muss ich nich haben ;)  aber deine art zu schreiben mag ich irgendwie, grins

(bearbeitet)

Phonetisch klingt Devotheit - trotz Eintrag im Duden - für mich nach "Domheit". Aus meiner Sicht stellt es eine ungebremste "Loyalitätigkeit" zur fälschlicherweise angenommenen Simplifizierung bereits etablierter Termini dar. Denn zum einen existiert mit Devotion bereits das Substantiv. Zum anderen ist für mich im DS-Kontext die "Devotheit" pragmatisch (kontextuell) falsch platziert.Und anders als die Devotion (neutral bis positiv), ist die Devotheit tendenziell negativ konnotiert. Wenn man ein devotes Verhalten stärker präzisieren oder gar negativ besetzen will, gibt es bessere Worte. Zum Beispiel servil oder katzbuckelnd. 

Oder wem devot noch zu undeutsch erscheint, ersetze lieber Devotheit mit Unterwürfigkeit. 

bearbeitet von HirnHerzHumor
linguistisch präzisiert
vor 2 Minuten, schrieb towel:

bissel viel geschwurbel, aber ich mag den comment in seiner aussage

Auch dein Duktus ist mir zuwider 

vor 4 Minuten, schrieb HirnHerzHumor:

Auch dein Duktus ist mir zuwider 

not my problem... hach, süß :jumping:

das kann ich nichma melden, lol

 

nu aber bitte- back to theme!

vor 15 Minuten, schrieb towel:

not my problem... hach, süß :jumping:

das kann ich nichma melden, lol

 

nu aber bitte- back to theme!

Können wir uns auf deutsche Sprache einigen?! 

Danke. 

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb towel:

komplimente, die keine sind, muss ich nich haben ;)

Es war nicht meine Intention, dir ein Kompliment für deine Schreibweise zu machen. Es sollte lediglich meine persönliche Feststellung darstellen. Aber tatsächlich ist es mir selten möglich deine Texte fließend zu lesen. Nur, wer bin ich um deine eigene Art zu beurteilen?

Ich selbst erlebte eine Rechtschreibe- und Grammatik-Erziehung mit dem Lineal über den Fingerknöchel.

vor 2 Stunden, schrieb towel:

 ... aber deine art zu schreiben mag ich irgendwie, grins

Und Deine empfinde ich meist als herausfordernd.

Aber es ist ja nicht falsch oder verwerflich, sich bewusst vom Standard abheben zu wollen. Zumal es hier im Forum Beiträge von dir gibt, die belegen, dass du durchaus der deutschen Rechtschreibung mächtig bist.

 

Um auch noch deine Frage zu beantworten...

submission, devotion oder doch 'devotheit'?

Für mich haben alle drei Bezeichnungen ihre Existenzberechtigung - aber wenn sie als Substantiv verwendet werden, gerne den Anfangsbuchstaben in Großschrift. 😉

 

bearbeitet von Cocon

wie war das?  back to theme?!  

vor 6 Minuten, schrieb Cocon:

Für mich haben alle drei Bezeichnungen ihre Existenzberechtigung

okay

(bearbeitet)

@Seilfuchs, wen ich sage, dass ich devot bin, dann weil mein Wesen so ist, dass ich Dinge mit Hingabe mache und Beziehungen mit Hingabe eingehe. 

 

Aber auch wenn ich die Neigung zur Hingabe habe, unterwerfe ich mich nicht allem und jedem. Ich hab da auch gelernt, aktiv Grenzen zu setzen. 

 

Ich für mich sage halt, ich bin devot und verhalte mich meinem Partner gegenüber (manchmal) submissiv.  Wobei ich genau genommen sage, dass ich devot bin und ihn bestimmen lasse, was nicht das Gleiche ist, wie submissiv / unterwürfig zu sein. 😇

bearbeitet von Teaspoon

das schöne iss ja, dass mich selbst meine eignen themen zum nachdenken bringen..

devotheit mal aussen vor, grins

 

ich bezeichne mich als sub...bin devot..hmm..

ich glaub, dassich eher im submissiven zu finden bin, denn 'anhimmeln'..'anbeten'..'glorifiziern'- das iss nich mein ding, dafür bin ich wohl nich 'devot' genug' 

 

danke nu schonmal an alle, die das thema ernstnahmen und mir auch input gaben! (freibier anner kaminbar)

@towel "Sub" verwende ich eigentlich nur hier, der Einfachheit halber. Tatsächlich packe ich mich selbst nicht (mehr ) in solche Schubladen.

 

Außerdem ist die Unterscheidung zwischen dev und sub für mich auch nicht so wichtig, wie die Abgrenzung in Richtung maso. Da ist einfach der Unterschied in der Intension zu marginal für mich.

Vor 11 Minuten , schrieb towel:

das schöne iss ja, dass mich selbst meine eignen themen zum nachdenken bringen..

devotheit mal aussen vor, grins

 

ich bezeichne mich als sub...bin devot..hmm..

ich glaub, dassich eher im submissiven zu finden bin, denn 'anhimmeln'..'anbeten'..'glorifiziern'- das iss nich mein ding, dafür bin ich wohl nich 'devot' genug' 

 

danke nu schonmal an alle, die das thema ernstnahmen und mir auch input gaben! (freibier anner kaminbar)

Nun mir sind Definitionen relativ egal. Was ich aber festgestellt habe, es kommt auf den Dom an, welche Seite er hervorruft.

vor 13 Minuten, schrieb Teaspoon:

@towel "Sub" verwende ich eigentlich nur hier, der Einfachheit halber. Tatsächlich packe ich mich selbst nicht (mehr ) in solche Schubladen.

 

Außerdem ist die Unterscheidung zwischen dev und sub für mich auch nicht so wichtig, wie die Abgrenzung in Richtung maso. Da ist einfach der Unterschied in der Intension zu marginal für mich.

endich mal eine die es kapiert!  danke!

 

und bevors falsch verstanden wird-

das thema iss durchaus ernstgemeint, weil die meinungen dazu interessiern

vor 12 Minuten, schrieb kleiner_phönix:

Nun mir sind Definitionen relativ egal. Was ich aber festgestellt habe, es kommt auf den Dom an, welche Seite er hervorruft.

aber du unterscheidest, woll?

Definition sind nicht wirklich egal. Wenn jeder die Definitionen kennt erleichtert es die Kommunikation, weil nicht alles um-/beschrieben werden muss. Auf Kontaktportalen/-Apps erleichter das die Suche nach Kompatiblen Menschen.

Natürlich sollte man sich nicht darauf verlassen, daß jeder Mensch bei den Selebn Begriff die exakte selbe Vorstellung voneinander Bedeutung für sich hat. Darum redet man dann eben doch mit mehr Worten über die eigenen Vorstellungen.

Nicht Worte stecken Menschen in Schubladen, Menschen tun das, sich selbst und andere. Für Menschen, die sich die Welt gern einfach machen, ist das eine gute Möglichkeit und auch legitim.
Ich nehme an ,dass Menschen das Wort Devotheit verwenden, weil sie damit ausdrücken wollen, dass jemand die Eigenschaft hat, devot zu sein und mit Devotion vielleicht eher den Akt verbinden, eine devote Handlung auszuführen. Ich finde Devotheit einfach einen ungelenken Versuch, das ungewohnte Wort Devotion zu vermeiden.

Ich würde auch keine allzu starke Trennungen zwischen Submission und Devotion machen. Ersteres ist für mich eher passiv, das zweite eher aktiv. Aber ich kann mich auch damit abfinden, dass mein Gegenüber das anders sieht. Am Ende zählen die Taten und nicht die Worte. 😉
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