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BDSM Praktiken mit der richtigen Person


Dr****

Empfohlener Beitrag

Ja da ist der Mensch wie eine Art Werkzeug nur wenn man das Werkzeug richtig benutzt kann man damit Gefühle fantasien oder ähnliches wecken und was schönes erschaffen

Vor 1 Minute , schrieb Rosenrot82:

Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, es liegt nicht an der Praktik sondern am richtigen Partner. Wenn das einfach stimmig ist, werde ich bereit sein ihm alles zu geben, was ich kann.

Ohja

meine Erfahrung, BDSM ist mit jedem Menschen anderes. Dinge die mich vorher angemacht haben können beim nächsten egal sein und umgekehrt.

Ich bin allerdings auch Reaktionsfetischist und das erklärt einfach vieles.

ZuckerundPeitsche

Für jedes Spiel und jedes Gefühl braucht es ein passendes Gegenüber. Manche Dinge gehen mit Person A aber nicht mit Person B und umgedreht. Ich finde das normal, aber auch spannend, wenn man jemanden kennen lernt und sich diese unterschiedlichen Entwicklungen auftun. Etwas zu genießen, was man vermeintlich zuvor nicht mochte, das ist doch eine riesige Bereicherung unserer Gefühlswelt.

Ich .iebe genau diese Entwicklung im Miteinander.

Zum Einen mich im Laufe der Jahre weiterzuentwickeln, Neues auszuprobieren, aber auch Abläufe zu favorisieren, die ich früher abgelehnt habe.

Im Gegenzug aber auch Mitspieler zu begleiten, die Tabus auflösen zugunsten Gier und Leidenschaft.

Vor 1 Stunde, schrieb zoro1966:

Nicht alles wo ich mich drauf lege ist ein (Lebend-)Möbelstück.

Das trägt jetzt was genau zum Thema bei?...

Es nicht die Praktik die über das positive Erleben entscheidet, sondern immer die (emotionale) Verbindung.

Das muss nicht nur an der Person liegen - ich hab eine SpielpartnerIn, die Seil zuerst total langweilig und dood fand, als ich ich nur ein Gefühl dafür geben wollte, wie sich eingewickelt sein überhaupt anfühlt und wir hatten nebenbei noch gequatscht - und inzwischen hat sie die Termine für die nächsten Fesseltreffen oder Workshops ständig im Blick.

Das fängt ja schon damit an, dass man schon das passende Setting im Kopf einrichten kann, bevor überhaupt irgendwas passiert und wie man die Stimmung gestalten kann, die der Moment haben soll. 

 

vor 6 Stunden, schrieb DreamGirlYuki:

Wir alle kennen Praktiken die wir vielleicht mit machen aber uns wenig bis nichts geben. Weil wir sie z.B. als langweilig empfinden. Wir immer dachten, dass ist eigentlich nichts für mich. Und dann kommt diese eine Person, die eigentlich nichts anders macht. Die gleiche Praktik aber irgendwie dann doch anders. So das es uns plötzlich gefällt. Man empfand es z.B. immer als langweilig als lebendmöbel zu dienen aber diese eine Person. Bei der gefällt es uns plötzlich. Darüber würde ich mich gerne mit euch austauschen. Darüber Philosophieren.

Bedingtes Ja. Wenn ich heute etwas als Tabupraktiken habe, wird Top  auch heute ein Nein hören. Egal wie sympathisch, süß oder geil die Situation ist. 

Durch irgendwelche Umstände kann ich aber vielleicht eines Tages darüber anders oder differenzierter denken.  Das kann aber nur von innen erfolgen, nicht von außen. 

Und ich bezog mich jetzt nicht auf dein Beispiel "langweilig", sondern auf Tabus.

Bei für mich langweiligen Praktiken kann man mit Top reden, sofern Reaktionsfetischist. Ansonsten würde mir vermutlich die Einordnung "langweilig" als Sklave in einer DS Dynamik eher nicht einfallen. 

Für mich hat es bereits bei den Grundlegenden Dingen begonnen, zu bemerken was für einen Immensen Unterschied es macht, der richtigen Person zu begegnen.
Ich habe durch diese Person nicht nur gelernt was Zuneigung bedeutet, was für mich vollkommen Fremd war, sondern auch Wertschätzung. Akzeptanz für meine verschiedene Gelüste und Wünsche und gelernt, dass viele Dinge die ich mir damals nur erträumt habe, nun kennen und lieben lerne. Weil es Möglichkeiten gibt, sie nun sicher auszuleben.
Ich habe viele Sachen mit verschiedenen Menschen ausprobiert. Aber für mich gibt es nur diese eine Person, bei der ich mich richtig fallen lassen kann. Mit dem sich Rollenspiele vollkommen authentisch und vielschichtig anfühlen. Mit dem ich neue Praktiken ausprobieren und alte Praktiken sich neu "anfühlen". Weil er sich so viel mehr Mühe gibt, auf meine Trigger achtet und mir die Zeit gibt in meinem Tempo zu erforschen.

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