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Kleidung als Fetisch


Empfohlener Beitrag

vor 3 Minuten, schrieb Monika:

Man hat halt Vorlieben, die sind für den einen normal, für den anderen halt ein Fetisch...Grundsätzlich ist auch alles erlaubt, was niemanden anderen schadet...von daher lebe ich das, was für mich normal ist und kümmere mich recht wenig, was jemand dazu sagt....Bei Kleidung mag ich es, wenn sich das Kleidungsstück gut auf der Haut anfühlt und bequem ist...Auch wenn ich mich sexy kleide mag ich es, wenn sich alles gut anfühlt...Ein bestimmtes Material muss Kleidung nicht unbedingt haben, ich wähle halt Anlassbezogen...Beim Sport ist es z.B...gut, wenn der Schweiss gut abgeleitet wird...Ansonsten jeder, wie er mag....

Wenn du dort jetzt tiefer hineinfühlst, bei dir? Was findest du? Gibt es dort Tiefe?

Fetishdrag0n
(bearbeitet)

Kleidung allgemein: Sollte bequem und funktional sein, nicht zu schrill- lieber in schwarz als gelb oder pink. Blau, Rot, Grau ist auch ok.
Muss nicht neu sein, aber hab nix dagegen. Sollte nicht zu teuer sein.

Materielle Dinge allgemein: Ich versuch nur zu kaufen was ich wirklich brauche und regelmäßig benutze. Drum hab ich mir jetz auch ein Handy statt einen Drucker gekauft. Ich muss kaum was ausdrucken und kann den Drucker meiner Eltern benutzen, wenn es sein muss. Handy war gebraucht, aber neuwertig, quasi neu also aber von Privat. Mir ist das lieber als komplett neu zu kaufen. Wegen Kosten und Umweltaspekt.


Fetischkleidung: Hab schon länger nix mehr gekauft, aber hier ist neu auch ok. Gebraucht findet man selten was passendes bzw. da mach ich mir die Mühe nicht.


Ich hab nen Latexfetisch und Leder und Lack mag ich auch gern, habe aber leider keine richtigen Ledersachen außer so Bondage Utensilien^^ 


Würde schon sagen, dass ich mich damit wohler und erregter fühle als ohne. Ich werde auch etwas enthemmter damit. Es fühlt sich einfach toll auf der Haut an... und es sieht super aus, besonders an Frauen natürlich.

Auf deine letzte Frage kannst nur du eine abschließende Antwort geben würd ich sagen.

bearbeitet von Fetishdrag0n
(bearbeitet)
vor 2 Minuten, schrieb Monika:

Nun, ob mir das eine Tiefe gibt..... Nun, ich freue mich natürlich, wenn ich jemanden gefalle und mein Outfit Komplimente bekommt...aber eine innere Tiefe gibt mir das jetzt nicht, ist eher ne Bestätigung, dass manche das auch gut finden, Tiefe hat das nicht, dafür ist das zu oberflächlich..... Tiefe entsteht für mich durch ein gutes Gespräch und dem  Vertrauen das man bekommt oder gibt... Kleidung ist das was man sieht, den Mensch darin zu erkennen ist die Kunst...und erst dann entsteht innere Tiefe und Verbundenheit.... Manches ist im Leben viel zu oberflächlich bewertet, dazu gehört auch leider der Mensch...

Da hast du eventuell Recht.

Bei mir geht das Besitzen von Gebrauchtem und mich so zu zeigen, als benutzes Objekt, sehr tief. 

bearbeitet von Rosenrot82
vor 27 Minuten, schrieb Fetishdrag0n:

Kleidung allgemein: Sollte bequem und funktional sein, nicht zu schrill- lieber in schwarz als gelb oder pink. Blau, Rot, Grau ist auch ok.
Muss nicht neu sein, aber hab nix dagegen. Sollte nicht zu teuer sein.

Materielle Dinge allgemein: Ich versuch nur zu kaufen was ich wirklich brauche und regelmäßig benutze. Drum hab ich mir jetz auch ein Handy statt einen Drucker gekauft. Ich muss kaum was ausdrucken und kann den Drucker meiner Eltern benutzen, wenn es sein muss. Handy war gebraucht, aber neuwertig, quasi neu also aber von Privat. Mir ist das lieber als komplett neu zu kaufen. Wegen Kosten und Umweltaspekt.


Fetischkleidung: Hab schon länger nix mehr gekauft, aber hier ist neu auch ok. Gebraucht findet man selten was passendes bzw. da mach ich mir die Mühe nicht.


Ich hab nen Latexfetisch und Leder und Lack mag ich auch gern, habe aber leider keine richtigen Ledersachen außer so Bondage Utensilien^^ 


Würde schon sagen, dass ich mich damit wohler und erregter fühle als ohne. Ich werde auch etwas enthemmter damit. Es fühlt sich einfach toll auf der Haut an... und es sieht super aus, besonders an Frauen natürlich.

Auf deine letzte Frage kannst nur du eine abschließende Antwort geben würd ich sagen.

Eigentlich war ich der Meinung ich besitze keinen wirklichen Fetisch.  Aber ich habe wohl eher einen ausgeprägten Fetisch.  Denn ich mache nie einen Unterschied zwischen mir dem Mensch und mir dem Objekt. 

Ich würde mich sehr wertgeschätzt fühlen, wenn ER mir etwas schenkt und sagen würde, das habe ich für dich , in der Mülltonne des Nachbarn gefunden- anziehen Du xyz😍

Wenn das jetzt so ein Boutique-Fummel wäre für 500 Euro, würde es mir den Magen umdrehen und ich müsste wahrscheinlich die Flucht ergreifen.

 

Fetischkleidung ist eher für mich funktionell..
Bevorzuge schwarz.
Schwarze Bondagehose aus Stoff mit Riemen zwischen den Beinen, und Ösen zum dranhängen für Flogger, Nippelklemmen, Brustharness, weiße Kontaktline Hohe Stiefel( darin steckt eine Gerte und ein Flogger), Hemd, Krawatte und Latexschürze je nach Bedarf!


Bei Frauen jedoch macht mich dies an…

Meine Sklavin trägt immer Highheels, mit einem Schloss abgeschlossen…kurze Latexkleider oder Lack(Schwarz, Rot, Weiß)
Halsband, Halterlose Strümpfe, ohne Höschen und Strapse.

Somit ist der Zugriff auf ALLES immer gewährleistet!
☝️


vor 16 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Da hast du eventuell Recht.

Bei mir geht das Besitzen von Gebrauchtem und mich so zu zeigen, als benutzes Objekt, sehr tief. 

Wenn das bei Dir so ist, ist das doch auch Ok so.... Hauptsache Du bist glücklich damit...

vor 1 Minute, schrieb Monika:

Wenn das bei Dir so ist, ist das doch auch Ok so.... Hauptsache Du bist glücklich damit...

Das bin ich wirklich.😊

vor 10 Minuten, schrieb RFX:

Fetischkleidung ist eher für mich funktionell..
Bevorzuge schwarz.
Schwarze Bondagehose aus Stoff mit Riemen zwischen den Beinen, und Ösen zum dranhängen für Flogger, Nippelklemmen, Brustharness, weiße Kontaktline Hohe Stiefel( darin steckt eine Gerte und ein Flogger), Hemd, Krawatte und Latexschürze je nach Bedarf!


Bei Frauen jedoch macht mich dies an…

Meine Sklavin trägt immer Highheels, mit einem Schloss abgeschlossen…kurze Latexkleider oder Lack(Schwarz, Rot, Weiß)
Halsband, Halterlose Strümpfe, ohne Höschen und Strapse.

Somit ist der Zugriff auf ALLES immer gewährleistet!
☝️

 

Du gleichst deine Sklavin also deinem Stand an, kann man das so sagen?

früher hatte ich mein Stil immer in dunkelblauer Jaens , "Bauernhemd" und brauner Lederweste , meist dazu ne Schirmmütze aus Jaens , wurde oft auf mein Fetisch angesprochen ... kannte das aber noch nicht ... es war bis dahin nur mein "Stil" den ich ablegen sollte

Vor 16 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Du gleichst deine Sklavin also deinem Stand an, kann man das so sagen?

Korrekt.
Optisch passen wir immer zusammen !
☝️

Fetishdrag0n
vor 49 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Eigentlich war ich der Meinung ich besitze keinen wirklichen Fetisch.  Aber ich habe wohl eher einen ausgeprägten Fetisch.  Denn ich mache nie einen Unterschied zwischen mir dem Mensch und mir dem Objekt. 

Ich würde mich sehr wertgeschätzt fühlen, wenn ER mir etwas schenkt und sagen würde, das habe ich für dich , in der Mülltonne des Nachbarn gefunden- anziehen Du xyz😍

Wenn das jetzt so ein Boutique-Fummel wäre für 500 Euro, würde es mir den Magen umdrehen und ich müsste wahrscheinlich die Flucht ergreifen.

 

Interessant. Also ein Fetisch für Erniedrigung und das koppelt sich ja dann an die Kleidung bei dir

 

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Wenn von Fetischkleidung gesprochen wird geht es oft um ein bestimmtes Material. Oft ist es Latex, Leder,  Lack, aber auch andere Materialien liegen dann im Fokus.

Ich habe mir dazu die Frage gestellt, was macht bestimmtes Material mit euch?

Die Haut ist unser größtes Organ und  Kleidung löst bei mir die unterschiedlichsten Gefühle aus. Von Geborgenheit, Erdung bis über Scham. Ein Kleidungsstück erregt mich nicht sexuell wenn ich es trage, aber Kleidung (die ich sexy finde) an anderen Menschen erregt mich schon sehr. Dabei ist es das Zusammenspiel von Mensch, Kleidung und Situation.

Ich selbst besitze fast ausschließlich Secondhandkleidung. Natürlich könnte ich es jetzt als Umweltaspekt sehen, aber das ist nur ein zusätzlicher Bonus für mich.

Mir geht es darum so wenig neues wie möglich, als mein eigen zu nennen. Auch Möbel und Haushaltsgegenstände sind bei mir Dinge, die andere Menschen abgelegt haben oder nicht mehr wollten oder benötigten. Ausrangiert. 

Ausrangiert, so wie ich. 

Es erdet mich, das meine Dinge die mir gehören, so sind wie ich. Sie entsprechen meinem unteren Stand als Sklavin. Ich fühle mich wohl und geborgen. Das ist meine Welt. 

Scham empfinde ich hingegen wenn ich etwas Geschenkt bekomme, von dem ich weiß, es war teuer. Dann spüre ich die Innereabwehr und fühle mich "entwertet". 

Ich würde mich freuen mit euch in den Austausch zu kommen.

Kleidung und andere materielle Dinge, was ist euch wichtig? Würdet ihr sagen ihr habt einen Fetisch? Wie fühlt es sich an? Und braucht ihr "es" um euch wohl oder erregt zu fühlen?

Ich frage mich, ob mein Drang mich mit ausrangierten Dingen zu umgeben, auch in richtig Fetisch geht?

Spannende Sichtweise. Man könnte natürlich auch sagen, „ein Sklave/ eine Sklavin besitzt nichts, sie/ er ist selbst Besitz des Herrn/ der Herrin“.

Dafür würdest Du dann ganz schön viel besitzen. 

Aber wenn Du Dich selbst objektifizierst und Dich selbst mit Deinen gebrauchten Gegenständen vergleichst, why not 🤷🏻‍♀️ es ist etwas was ich nicht nachvollziehen kann, aber muss ich ja auch nicht. 
 

                                            🌸

Ich habe keinen speziellen Bekleidungsfetisch, ich habe eher einen Fixierungsfetisch und dieser kann, muss sich aber nicht in meiner Kleidung widerspiegeln. Enge Kleidung gibt mir teilweise ein gutes Gefühl, eine Art gehalten werden. Das mag ich auch sehr an Latex, welches beim Tragen auch die Sinne verstärken kann. Ich liebe auch meine Zwangsjacke aus Canvas. Zu meinem Lebensstil selbst, es ist immer ein Mix aus Neu und Alt. Ich habe von mir selbst handaufgearbeitete Möbel von meiner Uroma, was meiner Wohnung etwas sehr individuelles verleiht. Technik kaufe ich mir immer neu und verkaufe diese dann eher wieder, wenn für mich ein Wechsel ansteht. Ich würde gerne minimalistischer Leben, da ich persönlich viel Besitz mittlerweile als Balast ansehe, deswegen sortiere ich regelmäßig aus und habe letztes Jahr vor Weihnachten ausrangierte Kuscheltiere und Spiele an benachteiligte Kinder verschenkt. Gerade das verschenken an geliebte Menschen und im sozialen Aspekt macht mir Freude. Aber auch das sagt nichts über meine Persönlichkeit im BDSM aus. 

Scham ist eine Gefühl , welches bei mir quasi nicht existent ist bzw. sehr rar, daher kann ich Dein Schamgefühl beim beschenkt werden nicht nachvollziehen. Wenn mir etwas geschenkt wird, kann ich mich aber überfordert fühlen, was mit meiner Kindheit zu tun hat, es kann ein Gefühl aufkommen dass damit eine Erwartungshaltungeeinhergeht und dann kläre ich dies für mich. Ich habe Geschenke auch schon abgelehnt, oder ich verschenke diese dann einfach mal direkt weiter, wenn ich diese nicht gebrauchen kann. 

bearbeitet von Schneeflöckchen
vor 33 Minuten, schrieb LTXshiny:

Hallöchen, Rosenrot!

Definition: Fetisch kann man nicht ablegen, es ist eine Faszination. Sucht kann man beenden.
Latex z.B. „dient“ gleich zweierlei, der schmeichelnden Enge und wundervollen Optik. Ich bin an diversen „Materialien“ interessiert und kann mir eine Partnerin, die diese Leidenschaft nicht teilt so gar nicht mehr vorstellen.
Mich fährt es hoch, weil sie mir meinen Wunsch erfüllt und sie mir optisch schmeichelt, darüber hinaus müssen selbstverständlich viele andere Dinge passen…
Kleidung ist wichtig, die Bereitschaft für LLL, Heels und Stiefel zu investieren aber größer.
Definitiv Fetisch, es ist ein Geschenk, wenn sie sich entsprechend für dich kleidet.
Dein Drang ist vielleicht so eine Art Fetisch, eher aber innere Einstellung.
Sich mit gebrauchten Dingen zu umgeben ist nichts negatives, hat meiner Meinung etwas wertschätzendes und weiterführenden Charakter.

Das hast du gut gesagt. Ich selbst empfinde es auch nicht als negativ, denn ich fühle mich wohl und es ist wie erwähnt "meine Welt". Ja innere Einstellung, Haltung, das entspricht mir. 

Kleidung macht Menschen. Beim kink ist es wie beim Bänker. Diesen würde man nicht vertrauen, wenn er in Schlaberhose dein Geld verwaltet. Allerdings muss man bei dem Beispiel beachten, dass man in der Regel seinen Bänker nicht so gut kennt wie bei einem Partner oder Partnerin. Trotzdem macht es viel mit einem. Durch die Psyche. Ob man es selbst trägt oder bei anderen sieht. Es kann die Stimmung verstärken. Bei mir wäre es weniger ein bestimmtes Material und mehr die Optik. Ich liebe es für Sie Sexy auszusehen und im Ideal Fall noch Süß zugleich. Halb nackt nur in Sexy Unterwäsche oder komplett bekleidet aber Süß und klein optisch. Da es wie bei dir meinen Stand widerspiegelt. Klein und Besitz. Ihr gefallen. Dann fühle ich mich wohl. Daher haben Halsbänder einen besonderen Stand bei mir und nicht jeder darf mir eins anlegen.

vor 20 Minuten, schrieb Schneeflöckchen:

Spannende Sichtweise. Man könnte natürlich auch sagen, „ein Sklave/ eine Sklavin besitzt nichts, sie/ er ist selbst Besitz des Herrn/ der Herrin“.

Dafür würdest Du dann ganz schön viel besitzen. 

Aber wenn Du Dich selbst objektifizierst und Dich selbst mit Deinen gebrauchten Gegenständen vergleichst, why not 🤷🏻‍♀️ es ist etwas was ich nicht nachvollziehen kann, aber muss ich ja auch nicht. 
 

                                            🌸

Ich habe keinen speziellen Bekleidungsfetisch, ich habe eher einen Fixierungsfetisch und dieser kann, muss sich aber nicht in meiner Kleidung widerspiegeln. Enge Kleidung gibt mir teilweise ein gutes Gefühl, eine Art gehalten werden. Das mag ich auch sehr an Latex, welches beim Tragen auch die Sinne verstärken kann. Ich liebe auch meine Zwangsjacke aus Canvas. Zu meinem Lebensstil selbst, es ist immer ein Mix aus Neu und Alt. Ich habe von mir selbst handaufgearbeitete Möbel von meiner Uroma, was meiner Wohnung etwas sehr individuelles verleiht. Technik kaufe ich mir immer neu und verkaufe diese dann eher wieder, wenn für mich ein Wechsel ansteht. Ich würde gerne minimalistischer Leben, da ich persönlich viel Besitz mittlerweile als Balast ansehe, deswegen sortiere ich regelmäßig aus und habe letztes Jahr vor Weihnachten ausrangierte Kuscheltiere und Spiele an benachteiligte Kinder verschenkt. Gerade das verschenken an geliebte Menschen und im sozialen Aspekt macht mir Freude. Aber auch das sagt nichts über meine Persönlichkeit im BDSM aus. 

Scham ist eine Gefühl , welches bei mir quasi nicht existent ist bzw. sehr rar, daher kann ich Dein Schamgefühl beim beschenkt werden nicht nachvollziehen. Wenn mir etwas geschenkt wird, kann ich mich aber überfordert fühlen, was mit meiner Kindheit zu tun hat, es kann ein Gefühl aufkommen dass damit eine Erwartungshaltungeeinhergeht und dann kläre ich dies für mich. Ich habe Geschenke auch schon abgelehnt, oder ich verschenke diese dann einfach mal direkt weiter, wenn ich diese nicht gebrauchen kann. 

Ich bin gerade wieder in Selbstreflektion versunken. Ja, ich bezeichne mich als Eigentum meines Masters und ich besitze meiner eigenen Meinung noch viel zuviel. Aber ich bin zurückhaltend, denn meine Meinung ist nicht von Bedeutung,  auch hier wird er mich hoffentlich bald regulieren🙏 und mir die übergriffgige und anmaßende Rede abgewöhnen. Er gewährt mir diesen Besitz, allein durch seine Gnade darf ich so leben. Mein Master hat ein gutes Herz und wertschätzt mich auf die schönste Weise. Ich darf leben, mich fühlen, einfach sein. 

vor 2 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Wenn von Fetischkleidung gesprochen wird geht es oft um ein bestimmtes Material. Oft ist es Latex, Leder,  Lack, aber auch andere Materialien liegen dann im Fokus.

Ich habe mir dazu die Frage gestellt, was macht bestimmtes Material mit euch?

Die Haut ist unser größtes Organ und  Kleidung löst bei mir die unterschiedlichsten Gefühle aus. Von Geborgenheit, Erdung bis über Scham. Ein Kleidungsstück erregt mich nicht sexuell wenn ich es trage, aber Kleidung (die ich sexy finde) an anderen Menschen erregt mich schon sehr. Dabei ist es das Zusammenspiel von Mensch, Kleidung und Situation.

Ich selbst besitze fast ausschließlich Secondhandkleidung. Natürlich könnte ich es jetzt als Umweltaspekt sehen, aber das ist nur ein zusätzlicher Bonus für mich.

Mir geht es darum so wenig neues wie möglich, als mein eigen zu nennen. Auch Möbel und Haushaltsgegenstände sind bei mir Dinge, die andere Menschen abgelegt haben oder nicht mehr wollten oder benötigten. Ausrangiert. 

Ausrangiert, so wie ich. 

Es erdet mich, das meine Dinge die mir gehören, so sind wie ich. Sie entsprechen meinem unteren Stand als Sklavin. Ich fühle mich wohl und geborgen. Das ist meine Welt. 

Scham empfinde ich hingegen wenn ich etwas Geschenkt bekomme, von dem ich weiß, es war teuer. Dann spüre ich die Innereabwehr und fühle mich "entwertet". 

Ich würde mich freuen mit euch in den Austausch zu kommen.

Kleidung und andere materielle Dinge, was ist euch wichtig? Würdet ihr sagen ihr habt einen Fetisch? Wie fühlt es sich an? Und braucht ihr "es" um euch wohl oder erregt zu fühlen?

Ich frage mich, ob mein Drang mich mit ausrangierten Dingen zu umgeben, auch in richtig Fetisch geht?

Kleidung aus recycelter Pappe, wäre für dich vielleicht richtig. Funktionell, mehr nicht. 

Sicher ist der Übergang zu Fetisch und "Nicht-Fetisch" fließend.

Ich bin auf jeden Fall (Latex)Fetischist, aber nicht so, dass ich diese Kleidung zwingend benötige, um Erregung zu spüren. Aber genau das geht eben für mich von diesem Material aus: Es lässt sich vergleichen mit einem "elektrisiert Sein", ein sofortiger, zuverlässig wirksamer Trigger. Neben offensichtlichen ästhetischen Reizen der "zweiten Haut" wirken auch Geräusche des Ankleidens, der Geruch und das leicht beengende, umschließende und einhüllende Gefühl, die erschwerte Atmung sowie das Entpersonalisierende von Masken. Das Gefühl von Geborgenheit. Dieses rutschige Streicheln über deinen Körper, überall gleichzeitig.

Mir ist diese Empfindung schon sehr lange vertraut - seit dem Zeitpunkt, als ich den Gummi-Matratzenschutz als angenehmer wahrgenommen habe im Vergleich zu dem Leinenlaken. Da war ich 6 oder 7...

Mir ist vollkommen bewusst, dass viele Menschen mit diesem Fetisch überfordert sind oder einfach überhaupt nichts damit anfangen können. Manche fühlen sich sogar höchst unwohl in Latexkleidung - und Masken gehen gar nicht. "Wurstpelle", hab ich mal eine Freundin sagen hören.

Ich finde das spannend, wie unterschiedlich und individuell die Prägungen und Empfindungen sind - obwohl wir oft glauben, wir könnten uns perfekt in andere Menschen einfühlen und Dinge "nachempfinden". Well, really?

Ich bin immer ein großer Freund von allem was auch Latex ähnlich ist, wie Regenjacken oder Softshelljacken oder sowas ^-^ denke es gibt vieles was normal ist und trotzdem erregend sein aber Hauptsache ist, das es zusammen passt und am besten auch zum Menschen der es trägt.

Oh my god I wish my German was so much better

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