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Wenn Spuren für Bottom was Besonderes sind, aber ..


Si****

Empfohlener Beitrag

Das eine schließt das andere ja nicht aus. Auch Tops haben Grenzen. Die sind nur selten körperlicher Natur (too much Aua!), denn mehr Kopfsache. Je weiter ein Mensch von etwas entfernt ist, sprich: je weniger er damit zu tun hat bzw. es sein eigen nennt, desto weniger kann er es oft nachvollziehen. Wenn der andere ihm dann erklärt (ja, bitte erklärt und nicht einfach nur sagt), dass es in Ordnung ist, dann nimmt ihm das durchaus einen Teil des unguten Gefühls. Ein Rest davon wird aber wohl immer bleiben, wenn es eben mit seinem BDSM-Weltbild nicht (oder eben nicht ganz) übereinstimmt. Man hört oder liest oft von Doms, die der Meinung sind, dass Grenzen dazu da wären, dass man sie überschreitet. Vielleicht wird es dann auch Zeit, über den eigenen Schatten zu springen und Sub einen Wunsch zu gewähren, der jenseits der eigenen (mentalen) Grenze liegt.

Könnt ihr von Sub einen Einwand dieser Form annehmen?

Ja,

 

Würde in einem solchen Fall ein legitimierendes Feedback der Bottomseite euer Gewissen wieder regulieren?

Ja. Wobei ich mir so ein Feedback sowieso aktiv einholen würde. Gehört doch zum Aftercare dazu.

 

Käme für euch ein erneutes Herantasten mit dieser Methode in Frage?

Ja.

 

Oder wäre der Wunsch nach Wiederholung für euch gar grenzüberschreitend?

Nein.

Sub darf doch ihre Bedürfnisse ausdrücken. Was mich betrifft, wäre es geschickter, den Wiederholungswunsch erstmal wegzulassen. Du fandest es super, das kannst du sagen, und gut. Und ein paar Wochen später, bei Bedarf: "Erinnern Sie sich, als ..... . Das hat mich sehr erfüllt. Ich bin Ihnen noch immer dankbar deswegen. Wiederholen wir das mal? Ich frage nur aus Neugier, es ist natürlich ganz ihre Entscheidung ...."

vor 38 Minuten, schrieb TakeThis:

Ich bin Ihnen noch immer dankbar deswegen.

bei 'ihnen' bin ich bereits raus!

vor 13 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

jack@jackXjacqueline:

Danke für das Teilen der Erfahrungen deiner Entwicklung zu diesem Thema.

vor 13 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

Wenn ich eines in den letzten sechs Jahren gelernt habe, dann ist es das: man kann einen anderen Menschen nicht überzeugen, egal wie gut, stichhaltig und belegt die eigenen Aussagen auch sind.

Es geht mir nicht darum, seine Überzeugung ob des Fehlers zu brechen. Die Frage lautet, "Wie kann Dom davon überzeugt werden, dass Sub diese unbeabsichtigten Wunden nicht als 'Fehler' betrachtet?

vor 13 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

Das einzige, was man tun kann, ist sagen, was ist. In diesem Fall, wie das Empfinden ist. Damit hat man seinen Teil erfüllt. Daraufhin kann man nur hoffen, dass der andere sich mit den Worten gedanklich auseinandersetzt und im Idealfall selbst zur Überzeugung gelangt, dass es in Ordnung ist.

Das ist natürlich richtig. 

vor 13 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

Einfordern oder gar erzwingen kann man das nach meiner Erfahrung aber nicht.

Das wäre auch nicht in meinem Sinne. Zumal ich ihn eh nicht zwingen könnte was zu tun, wo er absolut nicht dahinter stehen könnte.

 

vor 13 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

Den Schaden, die entstandene Spur, kann ich aber tolerieren. Erst recht, wenn ich von ihr zusätzlich die Bestätigung bekomme, dass es für sie in Ordnung ist.

Das lässt mich hoffen.

Dennoch würde ich nicht wollen, dass er seine eigene Grenze meinetwegen überschreitet. 

vor 13 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

Meinst du damit jetzt jene Methode, die zum Unfall geführt hat? (...) Grenzüberschreitung

Was ich mit grenzüberschreitend meine ist, dass er die Reaktion meiner Haut nicht in diesem Ausmass erwartet hat, und es nach seinem Empfinden zu heftig war. Sprich, die Auswirkung war so nicht von ihm gewollt. 

Wenn ich jetzt dazu sage, dass ich das gar nicht schlimm finde, könnte das auch so verstanden werden, dass ich sein Gefühl übergehe und ihn nicht ernst nehmen würde.

vor 13 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

Aber vorsicht: jemand anders kann das wieder anders interpretieren.

Dessen bin ich mir sehr bewusst. 

vor 19 Stunden, schrieb Druide-Jo:

Wenn Dieser authentisch und gut begründet ist selbstverständlich. 

Ich denke schon, dass mein Dom mich je länger je mehr authentisch wahrnimmt. Genau wie ich ihn auch. 

Aber auch wenn wir mittlerweile über die Kennenlern-Phase hinweg sind und sehr offen kommunizieren können, bleibt es dennoch eine spannende Erkundungsreise. Das wirklich schöne dabei ist, wir sind beide gleichermassen neugierig. 

vor 19 Stunden, schrieb Druide-Jo:

Ja, ohne Probleme. Das Wissen darum das für Sub die male etwas besonderes sind oder das Sie gar stolz drauf ist würden mich sogar stolz machen. 

Sowas lese ich natürlich gerne. Und ja, ich bin stolz auf diese Male, gerade weil sie für mich eher ungewöhnlich sind. 🥰

vor 19 Stunden, schrieb Druide-Jo:

Für mich ganz und gar nicht denn am Ende des Tages kann ich vielleicht sehen was für Sub zu viel ist, aber ich kann es nicht wissen und auch nicht bestimmen. 

Für Sub bestimmen, was ihr zu gefallen hat, wäre bei mir definitiv nicht möglich. 

Meine Befürchtung hat aber mehr darin gelegen, dass ich durch meine Begeisterung ob der Wunden, meinen Dom in eine Richtung geschubst haben könnte, welche ihm eher Unbehagen bereitet.

vor 19 Stunden, schrieb Druide-Jo:

Und außerdem lasse ich mir doch keine schönen Gelegenheiten entgehen ... ;) 

Als ob nicht jeder hier weiß, dass du dir bei einem solchen Thema bereits die Hände reibst, du sadistischer Schlingel 😈🤭

vor 20 Stunden, schrieb DarkDesire_88:

Ich war selber in genau der situation aber als top....
Habe es schwer annehmen können....

Ich muss ja zugeben, dass ich unmittelbar nach der Session gar nicht daran gedacht habe, dass das Resultat für ihn zu heftig sein könnte. Und ja, ich habe erst im Nachhinein realisiert, dass ich meine Begeisterung mit zu wenig Feinfühligkeit raus ließ.

vor 20 Stunden, schrieb DarkDesire_88:

Am meisten hat es mich überzeugt als sie mich auffoederte es nochmal zu machen

Auffordern würde ich ihn nicht. Aber ihm ist bekannt, dass ich diese Methode liebe, weil sie mir sehr viel gibt.

Dieses Mal wurde sie sogar als 'Zuckerbrot' angewendet. Was für mich die entstandenen Spuren noch wertvoller machen.

vor 20 Stunden, schrieb Lycaone:

Wenn die Person mir das gut kommuniziert, würde ich das dann ganz bestimmt nicht mehr als Problem wahrnehmen. Es sei denn, diese Art Spur zu hinterlassen verletzt bei mir aus irgendeinem Grund eine harte Grenze

Oh ja, da bin ich völlig bei dir.

Ich merke, dass gerade das meine grösste Sorge ist. Ich fürchte, dass die Verletzungen ihn in irgendeiner Weise getriggert haben. 

Und wenn dem so sein sollte, wäre ich tatsächlich gehemmt, ihn darauf anzusprechen. 

 

Danke für diesen Input.

Eine spannende Situation, die ich so selbst noch nicht erlebt habe. 
Bei uns steht D/s absolut im Vordergrund, so dass SM und deutlichere Spuren (wie auch Verletzungen) eher kein Thema sind. 
 

Ich glaube, nicht ganz unerheblich dabei ist die Sichtweise und Absicht der Top-Person, bestimmte Spuren selbst nicht verursachen zu wollen.  
Also, angenommen man möchte derartige Hautverletzungen gar nicht hervorrufen so ist man womöglich auch weniger zugänglich dafür, das Glücksempfinden und die Beteuerung der Sub-Person bezüglich dessen Zufriedenheit/ Stolz selbst anzunehmen. 

Ich meine das gar nicht kritisch und ohne den genauen Umstand jetzt selbst zu kennen. Nur geht es ja bei Spuren und anhaltenden Zeichnungen natürlich auch um die Vorstellungen der Top-Person und wenn diese jetzt diese eine Praktik nicht beabsichtigt wird entsprechende Freude der Sub-Person womöglich auch weniger aufgegriffen. 
 

Ich finde es natürlich wichtig und wunderbar, wenn man einfach stetig über die persönlichen Gedanken, Eindrücke und Empfindungen spricht. Wenn da immer ein guter Einblick in die Befindlichkeiten des Anderen vorherrscht. Umso schöner, dass das bei euch einfach auch gut läuft. 
In wie weit die Dom-Person sich da bei Hautverletzungen allerdings mitreißen lässt ist halt dann nicht unbedingt allein vom Kommunikationsgeschick der Sub abhängig. 
In jedem Fall ein spannendes Thema innerhalb einer Dynamik. 

vor 20 Stunden, schrieb Lady_Maleficent:

Egal ob man sich als Sub oder als Dom versteht, eines ist für mich zentral: Kommunikation. Es muss klar sein, wie weit man gehen darf und wo eine Grenze liegt. Diese Grenzen sind individuell und sie müssen ausgesprochen werden, bevor man sie überschreitet.

Absolut, Kommunikation ist der Schlüssel. Kommunikation findet statt, und das nicht nur vor oder nach den Sessions. 

Ich hätte jederzeit die Möglichkeit gehabt, dass es sich dieses Mal heftiger anfühlt wie die Male zuvor. Das habe ich aber nicht getan, weil es sich für mich ausgesprochen gut anfühlte.

Für mich wurde in dem Sinne keine Grenze überschritten. Ganz im Gegenteil, ich weiß jetzt durch diese Erfahrung, dass ich in diesem Bereich noch gar keine Grenze festgelegt habe. Was bedeutet, dass ich von meiner Seite her sogar noch weiter gehen würde. Aber das ist derzeit nicht weiter relevant. 

vor 20 Stunden, schrieb Lady_Maleficent:

In der Hitze des Gefechts können Spuren entstehen. Manchmal ist das gewünscht,

Ich mag Spuren, aber ich mag nicht jede Art von Schmerz, die Spuren hinterlassen. Mit dieser Methode habe ich nun entdecken dürfen, Spuren zu bekommen mit einem Schmerz der mir gefällt. Und diese Erkenntnis wäre mir verwehrt geblieben, wenn ...

vor 20 Stunden, schrieb Lady_Maleficent:

Genau deshalb ist es wichtig, vorher darüber zu sprechen. Wenn jemand nicht auf Schmerzen steht, dann ist das ein klares No Go.

... ich nach meinem Kopf gegangen wäre, der mir suggeriert dass ich Schmerzen nicht mag. 

Bitte nicht falsch verstehen. Ich widerspreche deinen Worten nicht, denn genauso 👇

vor 20 Stunden, schrieb Lady_Maleficent:

... oder gemeinsam sehr bewusst anschauen, wo die persönliche Grenze liegt und ob es überhaupt passt.

haben wir uns heran getastet. Sonst hätte er mich damit ja nicht belohnen wollen. 😉

vor 20 Stunden, schrieb Lady_Maleficent:

Ich selbst stehe nicht auf Spuren. Und ich mag es auch nicht, wenn mein Sub länger als zwei bis drei Tage sichtbare Spuren hat oder sogar Verletzungen davonträgt.

Genau darum geht's. Dass jeder sich selber treu bleibt.

Und das ist auch meine Intention zu diesem Thema. (Schreibe bei Gelegenheit mehr dazu.)

vor 20 Stunden, schrieb Lady_Maleficent:

Das entspricht nicht meinem Verständnis von Verantwortung.

Ich kann dir und allen hier aus voller Überzeugung versichern, dass er sich seiner Verantwortung absolut bewusst ist. 

vor 20 Stunden, schrieb Lady_Maleficent:

Respekt, Achtsamkeit und offene Kommunikation sind die Grundlage. Nur so entsteht ein Raum, in dem sich beide sicher fühlen und in dem Nähe, Vertrauen und Verantwortung wirklich gelebt werden können.

AMEN 🙏

Und dieser Raum kann nur wachsen, wenn man gewillt ist, sich darauf einzulassen. 

Vor 53 Minuten , schrieb Silky:

Oh ja, da bin ich völlig bei dir.

Ich merke, dass gerade das meine grösste Sorge ist. Ich fürchte, dass die Verletzungen ihn in irgendeiner Weise getriggert haben. 

Und wenn dem so sein sollte, wäre ich tatsächlich gehemmt, ihn darauf anzusprechen. 

 

Danke für diesen Input.

Das ist verständlich, aber gerade dann ist es doch wichtig, nochmal nachzubesprechen. Falls du nicht mit der Tür ins Haus fallen willst, vllt ein Gespräch über Grenzen und Triggerpunkte allgemein starten und gucken, ob das darin vorkommt?

vor 14 Stunden, schrieb DomBjörn1994:

Je mehr Spuren ich hinterlasse, desto schöner sieht die Sub / Sklavin aus

Auch das soll es geben, dass Sub als 'Leinwand' gesehen wird.

Danke für deinen Beitrag zum Thema. 

Vor 26 Minuten , schrieb Silky:

AMEN 🙏

Und dieser Raum kann nur wachsen, wenn man gewillt ist, sich darauf einzulassen. 

Das klingt doch harmonisch und hat viel Potenzial. Antasten kann auch mal wilder sein als geplant. Aber da ihr gut miteinander sprechen könnt, sollte das Thema doch zu besprechen sein. Vielleicht nicht sofort, ich denke dein Dom braucht da vielleicht seine Zeit das ganze für sich zu überdenken und anzunehmen. Aber die Basis ist ja da.
So soll es sein und so kann man auch tiefer tauchen .

vor 14 Stunden, schrieb Teaspoon:

Wir kommunizieren regelmäßig, was war gut, was war zu viel, was bitte wieder, was bitte nicht.

Ist bei uns auch so, wenn auch nicht immer direkt danach. Manchmal braucht es für auch Zeit, um festzustellen, was einen doch tiefer begleitet als gedacht. 

vor 14 Stunden, schrieb Teaspoon:

Aber wenn ich merke, dass es eine seiner Grenzen berührt hat oder für ihn darüber ging, respektiere ich das bei ihm so, wie er das bei meinen Grenzen respektiert.

Leider ist mir meine mangelnde Feinfühligkeit erst bewusst geworden, als ich für mich alleine meine Wunden betrachtet habe. Und die kleinen Nuancen seiner Reaktion ließen mich nicht mehr los.

vor 14 Stunden, schrieb Teaspoon:

Drängen und überzeugen mache ich nicht. Ehrliches Feedback, wie es mir geht, bekommt er aber.

Manchmal braucht es Zeit, manchmal bleibt es No-Go.

Danke dir, sehe ich genauso. 

vor 20 Stunden, schrieb SecretLord:

Mir sind auch schon Fehler unterlaufen und jeder einzene hat mich etwas gelehrt. Zum Beispiel frage ich vor Sessions jetzt auch nach, ob Sub Medikamente (wie Blutverdünner) nimmt. In diesem Speziellen Fall ist es blutiger geworden als erwartet, ich war besorgt, habe die Session langsam abgebrochen. (Es waren keine bedrohlichen Mengen)
Sie hatte ganz einfach vergessen ihre Medikation zu erwähnen, fand das Ergebnis aber nicht schlimm.

Danke @SecretLord für's Teilen deiner Erfahrung. 

vor 20 Stunden, schrieb SecretLord:

Für mich war es einerseits "beruhigend" zu wissen, dass sie es nicht schlimm fand dennoch habe ich mich über mein Versäumnis geärgert und darüber ein Risiko falsch eingeschätzt zu haben.

Damit schneidest du einen, für mich wichtigen Punkt an. Die persönliche Einsicht des Tops, nicht sämtliche Risiken einkalkuliert zu haben. Was natürlich für eine Domperson nochmals schwerer wiegt, weil 'Kontrolle und so...'. Umso vertrauenswürdiger empfinde ich es, wenn Top es dann auch mitteilt, dass im Endeffekt nicht mit dem Ausmass gerechnet wurde. 

Aber ist es nicht das, was das gemeinsame Erkunden auch ausmacht und man zusammen, aber auch jeder für sich neue Erlebnisse und Erkenntnisse gewinnen kann?

Mal rein hypothetisch aus meinem Szenario betrachtet - Sollte Top sich durch diese Erfahrung dessen bewusst geworden sein, dass er ein solches Risiko nicht wieder eingehen möchte, dann ist das von Bottom so zu respektieren, ohne Frage. Bottom hingegen hat aber dadurch erst etwas entdecken können, was ihr besonderes gefällt, bislang aber im Verborgenen lag.

So gesehen haben beide Seiten neue Erkenntnisse für sich und über sich gewonnen.

vor 20 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Ich habe darüber nachgedacht, was du schreibst. Ich denke, dass er dich eventuell längst verstanden hat, dass du deine Verletzungen nicht als "Fehler" siehst, sondern sie dich glücklich machen.

Trotzdem ändert es ja nichts daran, dass er es als"Fehler" sieht. Du musst ihn also dahingehend nicht überzeugen.

Für dich fühlt es sich gut an aber für ihn ist es ein Fehler, da hilft es auch nicht, dass er dich längst verstanden hat.

Und ob es gut ist, ihn nun überzeugen zu wollen, dass er seinen "Fehler" nicht mehr als "Fehler" sieht? Meinem Gefühl nach, widersteht mir das.

Du hättest vielleicht gerne, dass er sich mit dir freut, das kann ich verstehen. Das kenne ich. Finde es aber auch schön, dass es meinen Master (gefühlt) recht wenig interessiert ob es mir was gibt oder nicht. Das ist passend bei uns.

Danke @Rosenrot82, ich merke dass du ähnlich fühlst und wohl auch deshalb verstehst, worum es mir tatsächlich geht. Und du hast vollkommen recht.

 

Er hat seine Bedenken mitgeteilt, ich hab meine Begeisterung geäussert. Es ist nicht wichtig, dass wir diesbezüglich auf einen Nenner kommen.

 

Jede Grenze eines Jeden ist zu respektieren und niemand ausser die Person selbst entscheidet wann, wie, bis wo und vor allem ob eine Grenze verschoben wird.

vor 20 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Die Frage die mich zu deinem Thema eher interessieren würde, warum möchtest du seine Ansicht, sein Erleben zu deinen Verletzungen ändern? Ist die Freude eine geringere für dich, wenn er dein Empfinden nicht teilt? 

Meine 'Freude' besteht auch unabhängig davon, ob er sie mit mir teilt. Ich durfte was Neues für mich entdecken und dieses Geschenk ist vollkommen ausreichend.

Ihm würde ich die Bedenken nehmen wollen, weil es mir wirklich gut dabei geht und ich seine Sorge dadurch hätte mildern wollen. Aber ja, so langsam wird mir klar, es ist übergriffig.

vor 3 Minuten, schrieb Silky:

Ihm würde ich die Bedenken nehmen wollen, weil es mir wirklich gut dabei geht und ich seine Sorge dadurch hätte mildern wollen. Aber ja, so langsam wird mir klar, es ist übergriffig.

es iss nich übergriffig zu kommuniziern!  es iss nich übergriffig, n partner haben zu wollen, der entsprechend zu einem selbst tickt! das sollte 'normal' sein...intentionen sollten passen, wahrnehmung sollte passen :) 

Oh, ein Spurenthema. 🥰

Die letzen starken Hiebe gab es hier zum Geburtstag meines Herrn (55 😱) Er meinte nach seiner Ausführung, dass seine sadistische Lust befriedigt sei, ich aber freiwillig noch mehr Hiebe ertragen könnte. So waren es auf jeder Seite jeweils nochmal ein Duzend, also 24 und das ganze in 3 Einheiten, insgesamt 72 Hiebe. Ich habe geweint und gezittert, das Zählen wurde leiser. Aber ich habe es geschafft, mich nicht einmal wegzudrehen. Das war ein Ertragen aus Leidenschaft. Ja, blutig war das auch. Er meinte dann: "jetzt dreh dich nicht einfach um, dann wird der Bettbezug blutig!", weil ich auf dem Bett lag. Ich habe das genossen, mit noch etwas zittrigen Händen den Kuchen zu holen und vor seinen Füßen zu sein... *Falling in love* 🥰

Am 4.1.2026 at 18:03, schrieb Silky:

Dementsprechend sind diese Wunden was ganz Besonderes für mich.

Wie schön @Silky 😍 Dann bewahre dir das doch. Schöner ist es natürlich noch, das teilen zu können. Aber ob das immer sein muss?

Am 4.1.2026 at 18:03, schrieb Silky:

Meine Fragen an die Bottom's:

Habt ihr schon erlebt, dass eure Topperson eine ausgeübte Handlung, von sich aus und entgegen euer eigenes Empfinden, als zu heftig gewertet hat?

Habt ihr die Gelegenheit genutzt, um euer Gefallen an gerade solcher (Be)handlung zu kommunizieren?

Und falls ja, wie wurde euer Einwand aufgenommen?

Mein Herr mag keine dauerhaften Spuren. Er schätzt in dem Sinne reine und "makellose" Haut, auf die er immer wieder neu Spuren zaubern kann. Die so nach ein paar Wochen vergehen sollten. Wobei er auch Spuren auf Spuren mag. Das kann am nächsten Morgen nochmal sehr schmerzhaft werden, manchmal hat er mehrere Tage am Stück sadistische Lust. Er nennt die dann "Auffrischungshiebe", "Erinnerungshiebe", es gibt da verschiedene Varianten...🤭 Ich hasse es, wenn ich meine Hose runterziehen und mich bücken soll, was denn die Spuren machen... Meistens passen noch welche drauf. Und kurze scharfe Disziplinierungen kann es ohnehin jederzeit geben. 

Nun, manchmal möchte er konkret Spuren setzen. Manchmal war das Ergebnis vielleicht anders oder heftiger als er dachte. Das würde mein Herr mir gegenüber aber nicht als Fehler sehen, sondern in seiner Ausführung. Mir gegenüber würde er es nur als Fehler sehen, wenn es meine Grenzen überschritten hätte. 

Wenn ich nun sage, dass es das allerdings gar nicht hat, bräuchte er das mir gegenüber auch nicht als Fehler sehen. Das müsste ich ja einschätzen, ob es meine Grenze überschritten hätte oder nicht. Was bei ihm liegt, liegt natürlich bei ihm. Nicht so gelungene Ausführung oder dergleichen. Das kann er ja für sich bewerten. 

Mein Herr fand einmal Spuren einer Femdom zu viel. Die waren geschnitten. Ich sah sie 1,5 Jahre, er meinte sogar, dass man die so rund 2 Jahre sah. Er fand den Sadismus nicht zu viel, das nun nicht. Mag aber diese Art der dauerhaften Zeichnungen einfach nicht. Es hat ja auch seinen Grund, dass ich (bisher) keine Tattoos habe, dauerhafte Piercings oder dergleichen. Mein Herr mag da einfach schöne glatte Haut. Zwar ist er spurenaffin, liebt aber wie gesagt auch die Reinheit der Haut und sie wieder neu zeichnen und verletzen zu können. Aus schmerzhaften Reaktionen zieht er etwas mehr als aus Spuren sogar. So mussten seine Subs auch nie sehr stark masochistisch sein, wenn sie eine Neigung in Richtung leiden wollen hatten... Er baut allerdings auch Spuren gerne aus, muss es nicht unbedingt extrem, hat seine eigenen Grenzen. 

Optisch wäre eine dauerhafte Spur eher nicht sein Ding. Wenn es sie mal geben sollte, dann wollte er sicher seine eigene Handschrift und Zeichnung hinterlassen. 😈 

Am 5.1.2026 at 10:36, schrieb Skinscan:

Irgendwie muss ich an Puderzucker über einem Kackhaufen denken.

Welch schräge Fantasie 🫢

Am 5.1.2026 at 10:36, schrieb Skinscan:

Kann lecker aussehen, mich würde es trotzdem nicht vollständig überzeugen können. 

Mittlerweile kann ich das auch gut verstehen. 

Danke, dass du mir das auch nochmal bestätigst. 

Am 5.1.2026 at 10:36, schrieb Skinscan:

Ist damit gemeint, das der Fehler/ Unfall repliziert wird?

Ich selbst würde es gerne wieder so erleben. Was mir inzwischen aber klar geworden ist, dass ich es so nicht wieder haben möchte, wenn er sich dabei nicht wohl fühlt. 

Am 5.1.2026 at 10:36, schrieb Skinscan:

Ich mag es grundsätzlich nicht, wenn sie sich (heimlich) an Schmerzen erfreut, die aus Versehen passieren. (Z.B. einschneidende Handschellen.), unbequeme Position.

Mir käme kein Grund in den Sinn, weshalb ich meine Wonne verheimlichen sollte. Gerade weil ich weiß, wie sehr er es schätzt mein Genießen lesen zu können. 

Am 5.1.2026 at 10:36, schrieb Skinscan:

Wenn das kommuniziert wird, kann ich entscheiden, ob ich das ändern möchte oder ob ich ihr Leid auch für meine Freude nutzen möchte.

Ein interessanter Input. Werde mir mal Gedanken machen ob, inwiefern und ab welchem Punkt ich ihn darüber informieren könnte. Vorausgesetzt, er wäre bereit, sich darauf einzulassen. 

Mir kam als erstes in den Sinn zu versichern, nächstes mal rechtzeitig Bescheid zu geben, damit es wenn nur gewollt passiert.
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Aber wenn wem etwas ungewollt passiert, hilft es meist nicht, wenn es dem anderen trotzdem gefällt.
Aber du hast ihm keine Vorwürfe gemacht, ist doch schon mal die richtige Richtung.
Aber mit Topdrop kenne ich mich nicht wirklich aus. Nur das ich es mal hatte, und dann Vorwürfe die nicht einmal gerechtfertigt waren nicht geholfen haben. Daher der Satz oben am Anfang.

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