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Alphonse de Sade und BDSM 2026


SM-Art-5-GG

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 57 Minuten, schrieb towel:

das kanntest du nich??  ich bin irritiert, denn ja logisch sagt mir das was

Natürlich kennt er das🙄

Was ihm neu war ist, das sich die Szene davon distanziert..wer lesen kann....

bearbeitet von Avalanche23
(bearbeitet)
vor 58 Minuten, schrieb SoftCat:

ich habe das eine buch „die 120 tage von sodom“ im sommer angefangen. dachte mal rein informativ … ich bin nicht über 20 seiten hinausgekommen…. mir wurde schlecht. ich hab dann noch geblättert, um zu schauen ob es besser / anregend / interessant wird. stattdessen wurde das nur ekliger, schlimmer und perverser. und hier mein ich es in der negativen konnotation. ich hab das buch zurückgeschickt.

Ja, so ging es mir vor Jahren - auch mit Juliette und Justine - auch. Schwer verdauliche Kost. 

P. Reage ist dagegen tolle erotische Literatur. 

bearbeitet von SM-Art-5-GG

Ich kenne seit langem sowohl den Film als auch das Buch.

Warum sollte ich mich von etwas distanzieren was nicht meines ist. Jemand der perverser Sadist ist, wird darin sicher eine Inspiration finden.

Meines ist es nicht, ich gehöre eher zur die Geschichte der O Seite, bis auf die Sache mit der Fremdbenutzung erkenne ich mich in allem was die O auszeichnet.

Allerdings empfinde ich diese kalte Distanz der sich die O aussetzen muss als falsch und habe ich nie so gehalten. Aber diese komplette Konsequenz in allem ist großartig.

(bearbeitet)

jack@jackXjacqueline:

vor 12 Minuten, schrieb TaliX:

Reage kann man so lesen. Ich las es als psychologischen Horror der Selbstauslöschung und fand's nur widerlich.

Eine ziemlich extreme Deutung, finde ich. Das ist hier nicht das Thema, aber eine nähere Begründung für dieses Urteil würde mich schon interessieren.

bearbeitet von jackXjacqueline
vor 39 Minuten, schrieb Avalanche23:

Natürlich kennt er das🙄

Was ihm neu war ist, das sich die Szene davon distanziert..wer lesen kann....

mei!  sorry, wenns so ankam eben!

vor 2 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Vor einigen Tagen las ich im Netz - relativ überrascht - dass sich offenbar weite Teile der BDSM-Szene von Marquis de Sade - einem Namensgeber des in den 90er Jahre etablierten Begriffs BDSM - aufgrund des Inhalts seiner Werke distanzieren. 

 

Wie steht ihr dazu? 

Ich finde dieses Distanzieren in gewisser Weise albern. 

vor 2 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Habt ihr die Werke de Sades gelesen? 

Durchgelesen bis zum Ende habe ich nur einen Roman; "Justine oder vom Missgeschick der Tugend" 

Ich bin nicht religiös, aber diese plakatierte beinahe manische Blasphemie ekelt mich an, das ist mir zu viel des Guten. 

Die Faszination Die ich darin empfinde ist die Faszination am Pathologischen. Wie bei Ted Bundy oder Charles Manson. 

Positiv inspiriert hat mich nichts von de Sades. 

"Die 120 Tage von Sodom" konnte ich nicht durchlesen. Eines der wenigen Bücher bei mir Die in die Ecke geflogen sind und ich habe Null Drang das zu Ende zu lesen. 

Autoren Die mich (und auch meine Kleine) wirklich inspiriert haben Dinge zu tun waren Anaïs Nin und Henry Miller. 

vor 13 Minuten, schrieb jackXjacqueline:

Oder das toxische Machwerk von E.L. James, dass viele Moderne als Inspiration nehmen.

loving this!!!  

vor 25 Minuten, schrieb TaliX:

Reage kann man so lesen.

Hat mich jetzt persönlich auch nicht vom Stuhl gehauen, irritiert hat mich dass es eine Frau geschrieben hat. 

vor 27 Minuten, schrieb TaliX:

Ich las es als psychologischen Horror der Selbstauslöschung und fand's nur widerlich.

Ich würde mein Empfinden weniger drastisch beschreiben; - für mich war es eher ein Drama der Selbstauslöschung und im Endergebnis fand ich es abstoßend, was im Grunde fast aufs Gleiche raus kommt. 

Allerdings habe ich vor Dekaden eine zerfledderte Original-Ausgabe von ich meine 1967 gelesen. 

Es soll ja eine unzensierte Neuauflage geben, vielleicht sollte ich mir Die noch mal antun nach über 20 Jahren ... immerhin ist das Buch bei mir damals nicht in die Ecke geflogen ... ;) 

vor 2 Minuten, schrieb Druide-Jo:

Allerdings habe ich vor Dekaden eine zerfledderte Original-Ausgabe von ich meine 1967 gelesen. 

Es soll ja eine unzensierte Neuauflage geben, vielleicht sollte ich mir Die noch mal antun nach über 20 Jahren ... immerhin ist das Buch bei mir damals nicht in die Ecke geflogen ... ;) 

weil ja 67 zensiert wurd?  egal

 

@Jacqueline89-

ich find 'o' aber auch schwierig, weils so gar keinen spielraum mehr lässt... das beschreibt ja eigentlich CIS, woll   

häng dein hirn anne gaderobe und so..hmm

vor 4 Minuten, schrieb TaliX:

 

Eins der beiden alternativen Enden der Geschichte ist 0s Suizid. Für mich las sich das ganze Buch so.
"Seeing herself about to be left by Sir Stephen, she preferred to die. To which he gave his consent."
Zu Deutsch grob: "Als Sir Stephen sie zu verlassen drohte, wünschte sie sich den Tod. Er gab ihr dazu seine Zustimmung."

romeo und julia, si!    story eben

(bearbeitet)
vor 6 Minuten, schrieb TaliX:

Eins der beiden alternativen Enden der Geschichte ist 0s Suizid. Für mich las sich das ganze Buch so.
"Seeing herself about to be left by Sir Stephen, she preferred to die. To which he gave his consent."
Zu Deutsch grob: "Als Sir Stephen sie zu verlassen drohte, wünschte sie sich den Tod. Er gab ihr dazu seine Zustimmung."

Auf den Punkt. 

Verstörend. 

bearbeitet von Druide-Jo
Vor 1 Minute , schrieb towel:

romeo und julia, si!    story eben

Nee, sie liebte den anderen Langweiler - René? oder wie der hieß. Der sie an Sir Stephen abgab.

vor 2 Stunden, schrieb SoftCat:

ich habe das eine buch „die 120 tage von sodom“ im sommer angefangen. dachte mal rein informativ … ich bin nicht über 20 seiten hinausgekommen…. mir wurde schlecht. ich hab dann noch geblättert, um zu schauen ob es besser / anregend / interessant wird. stattdessen wurde das nur ekliger, schlimmer und perverser. und hier mein ich es in der negativen konnotation. ich hab das buch zurückgeschickt.

Magst Du es mir eventuell leihen, wenn ich mal wieder im Berlin bin?

Vor 3 Minuten , schrieb towel:

romeo und julia, si!    story eben

Romeo geht mit in den Tod...Und Romeo und Julia ist keine idealisierte Liebesgeschichte, sondern handelt davon, dass junge Menschen doof sind und Blödsinn machen, und dabei zu Tode kommen.
"Starcrossed lovers" ist nichts Gutes gewesen, in Shakespearses Augen.

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