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BDSM


zi****

Empfohlener Beitrag

Ist es nicht so das jegliche Beziehungsformen die von Dir angesprochenen Attribute mit sich bringen sollte, egal ob mit Bdsm oder/ und Fetischhintergrund oder nicht? Ist es nicht das was wir alle wollen und auch sollten? Vielleicht bin ich ja altbacken oder hab verstaubte Ansichten, aber ich finde diese Dinge sind Grundvoraussetzung jeglicher Beziehung.

Da gibt es glaube ich nichts zu diskutieren, denn wenn man diese Attribute nicht immer weiter ausbaut, bleibt es vermutlich bei purem Sadismus/macht ausleben der einen Partei und die andere bleibt auf der Strecke, auch wenn sie kurzfristig ihre Unterwerfung/maso Eigenschaften ausleben kann. Ich weiß, das meine ehemalige Herrin unsere Verbindung nicht unserer wegen beendet hat, und doch hoffe ich, wenn die Sorgen vorbei sind , das sie mich wieder ruft, auch wenn ich auf dieser Seite chatte, und vielleicht auch heimlich schaue, ob sich nicht doch was anderes ( wird wohl nicht passieren) ergibt, schnipt sie mit den Fingern , werde ich wann und wo auch immer einfinden, um mir auch in aller Öffentlichkeit mein Sklavenhalsband anlegen zu lassen😍😍

vor 1 Stunde, schrieb zizo23:

Vertrauen als Grundlage, bewusste Machtgefälle, Verantwortung auf beiden Seiten, klare Kommunikation sowie der Umgang mit Grenzen, Konsens und Nachsorge.

Hat nicht zwingend was mit BDSM zu tun, denn diese Punkte gehören in jede Beziehung, die zumindest zwei oder mehr Menschen tiefer miteinander verbinden. 

Stelle deine Fragen genauer und nicht so allgemeingültig. 

Vor 14 Minuten , schrieb TakeThis:

Er hat nichts von wertfrei geschrieben, wieso schiebst du ihm das unter? Das finde ich schon mal nicht respektvoll. So, und das ist zum Beispiel eine Wertung, und Werte sind hier durchaus gefragt:

>>Dabei geht es mir weniger um einzelne Praktiken, sondern vielmehr um das Verständnis der dahinterliegenden Dynamiken, Werte und Erfahrungen.<<

Man kann durchaus respektvoll Verhalten bewerten. Respekt heißt ja nicht, dass einem alles gleichgültig sein muss oder dass man bzgl. der eigenen Sichtweise nichts kommunizieren dürfte. Im Gegenteil. Der Punkt ist, dass die Bewertung subjektiv sein muss. Respekt bedeutet, gerade diese unterschiedlichen Bewertungen zu sehen und zu akzeptieren.

 

Zum eigentlichen Thema fällt es mir schwer etwas zu schreiben, das ist für mich um Welten zu unspezifisch. Die Beantwortung der Fragen könnte hunderte Stunden füllen ...

Mal zwischen den Zeilen lesen...
Frage doch gleich nach der Weltformel

Vor 33 Minuten , schrieb JaN1na:

Mal zwischen den Zeilen lesen...
Frage doch gleich nach der Weltformel

Er schreibt selbst, dass es ihm um ,,Verständnis der dahinter liegenden Dynamiken, Werte und Erfahrungen" geht. Somit kann es schon mal nicht Werte frei sein. Ist auch nicht für ein respektvoller Austausch notwendig, dass dies Werte frei sein müsse. Wäre auch nicht möglich.

vor 2 Stunden, schrieb zizo23:

Der Austausch soll offen, respektvoll und ohne Wertung stattfinden.

@TakeThis

Ohne Wertung = wertfrei

Und wo habe ich jetzt was unter geschoben?

Vor 3 Minuten , schrieb Rosenrot82:

@TakeThis

Ohne Wertung = wertfrei

Und wo habe ich jetzt was unter geschoben?

Hab ich tatsächlich vollkommen überlesen 😐

vor 1 Minute, schrieb Rosenrot82:

@TakeThis

Ohne Wertung = wertfrei

Und wo habe ich jetzt was unter geschoben?

Ups. Mein Fehler. Ja ........ sorry, dann hast du Recht. Ich züchtige mich!

Gerade eben, schrieb TakeThis:

Ups. Mein Fehler. Ja ........ sorry, dann hast du Recht. Ich züchtige mich!

🤭 ich mag zugucken

Sorry, als ich diesen Beitrag las, dachte ich nur, da sucht jemand die "Eierlegendewollmilchsau"!

Aber um es Dir klarer zu machen,warum diese abwertende Meinung von mir.
Bereits der Begriff "Szene machte mich stutzig.
Szene ist aus meiner Sicht ein Inflationär benutzter Begriff.
Menschen die uns Schaufenster eines Fetischladens geschaut haben: User von BDSM Foren, ohne je selbst eine nen Beitrag geschrieben zu haben; Personen, welche diese Filme zweimal geschaut haben,fühlen sich heute als Teil der Szene. Eine Ansicht welche icht nicht Zeile

Du hast in deinem Eingangsposting bereits heraus gearbeitet, dass BDSM ein Sammelbegriff für verschiedene Einzelbereiche ist. Ferner dass das Spiel, der Konsens, die Nachsorge ebenfalls in den unterschiedlichsten. Teilbereichen untergliedert ist.

BDSM lässt sich in seiner gesamten Vielfalt nicht mit einer Frage abklären.

Viele dieser Teilbereiche, dieser Aspekte wurden in diesem Forum bereits kontrovers diskutierte. Und Du wirst sehen, man ist sich häufig einig, dass man sich nicht einig ist.
Jedes BDSM unterscheidet sich vom anderen.
Es ist wie Pizza Hawaii in einem nem italienischen Restaurant essen gehen. Obwohl die Zutaten eigentlich fest definiert sind, wird bis auf die industrieää gefertigte Pizza, jede Pizza in jedem Restaurant anders schmecken.

Die größte Gruppe die hier BDSM annähernd gleich auslebt ist jene der Kopfkino+BDSM'er..

Jeder, nicht geschlossener Beitrag kann durch neue Fragen im übrigen wieder zum Leben erweckt werden.

Mir persönlich ist es wichtig dass die Dynamik zwischen mir und einem Menschen einfach gesagt selbst entsteht und nicht nur „beschlossen oder abgemacht“ wird. Natürlich muss über alles kommuniziert werden ganz klar, dann beschließt man auch Dinge zusammen, Kommunikation ist der wichtigste Aspekt, aber was ich damit meine ist: dass es mir wichtig ist dass ich es wirklich fühle, es bin und nicht nur meine Rolle spiele.
Damit genau das sein kann, müssen grundlegende Dinge wie offene Kommunikation, Vertrauen, Achtsamkeit, Kenntnis des Gegenübers gegeben sein. Wenn ich mein Gegenüber gut kenne, sie quasi lesen kann ohne Worte, merke wie ihre Verfassung ist, ist es für mich eine wirklich gute Dynamic.
(Ein Beispiel dafür ist vielleicht, dass wenn man seinen Partner gut kennt, dass man an der Art wie er/sie morgens aufsteht, oder durch den Flur läuft, oder bestimmte Bewegungen macht schon weiß, wie ihre Verfassung gerade ist.)
Je mehr diese Dynamik gegeben ist, diese Kenntnis gegenseitig, desto besser kann ich als Dom und sie als Sub agieren.

Ja, Dazu gehört viel Tiefe und auch sehr viel Vertrauen. Sicherheit. Verantwortung. Zeit im Alltag. wie das ganze letztendlich aussieht, ist bei jedem unterschiedlich.

Natürlich kommt es erst mit der Zeit und ist nicht direkt am Anfang gegeben. Aber nur wenn ich in einem Menschen die Möglichkeit dazu sehe in diese Richtung zu gehen, werde ich mich ihm auch wirklich öffnen. Mir ist es wichtig grundsätzlich ein Team zu sein. Bereichern wollen, nicht ausnutzen.







Es gibt ein paar Grundlagen die mir durchaus wichtig sind, der Dom entscheidet und wird sich nicht rechtfertigen in seinem Tun. Es wird keine Gleichberechtigung geben. Ich darf bitten, es muss aber nicht angenommen werden. Ich bin da um benutzt zu werden und glücklich zu machen. Ich habe den Willen zu folgen, gehorsam zu sein und werde gesehen. Was ich nicht leisten kann, dazu muss ich gebracht werden. Distanz und Nähe müssen im Ungleichgewicht liegen. Ich darf zu ihm mindestens aufschauen (ich habe das Glück, dass ich zu meinem Master beten darf) und meinen Minderwert aufrechterhalten. Ihm steht es frei über mich zu verfügen. Die Basis ist ehrliche Kommunikation und Vertrauen.

(bearbeitet)
Am 17.1.2026 at 12:02, schrieb zizo23:

Was bedeutet BDSM für euch persönlich?
Welche Rolle spielen Konzepte wie SSC, RACK oder PRICK in eurem Erleben?
Wie gestaltet ihr Vertrauen, Verantwortung und Sicherheit gerade auch langfristig?
Und was unterscheidet für euch „gesunden“ BDSM von problematischen Dynamiken?
Der Austausch soll offen, respektvoll und ohne Wertung stattfinden.

Ich freue mich auf einen sachlichen und ehrlichen Austausch

Hallo zizo,

das tut mir jetzt aber leid. Der erste Forumsbeitrag und der wird beinahe verrissen.

D.h. eine vermeintliche Bewertung wird negativ bewertet. Und die vermeintliche "Universalität" der Fragestellung kritisiert. 

Du bist es aber auch ein bisschen selbst Schuld: Immerhin forderst du ausdrücklich eine wertfreie Diskussion, was fast so unmöglich ist, wie ein veganes Rindersteak. Ich vermute die hohe Sensibilität bei den Thema hat mit Entwertungserfahrungen in der eigenen Sozialisation zu tun. 

Und der ET-Titel "BDSM" ist eigentlich nicht forengeeignet, sondern eher der Aufruf zu  einer Doktorarbeit. 😊

Aber am Ende schränkst du es ja doch auf einige Fragen ein: 

1. Was bedeutet BDSM für euch persönlich?

BDSM ist für mich eine lustvolle Erweiterung von Vanilla-Sexualität. Andere sehen das anders und manchmal habe ich den Eindruck, es gibt fast soviele BDSMs, wie es BDSMler*innen gibt. 

2. Welche Rolle spielen Konzepte wie SSC, RACK oder PRICK in eurem Erleben?

Eigentlich spielen diese Versuche BDSM einzuteilen für mich keinerlei Rolle. D.h. nicht ganz. Für mich gilt in weiten Teilen das ursprüngliche Konzept des SSC; bin ja auch schon ein älterer BDSMler. 😂 Wichtig ist mir dabei der generelle Konsens zwischen SUB und Dom mit klar festgelegten Grenzen und Tabus die am Beginn der Beziehung festgelegt und nicht spontan verändert werden. 

3. Wie gestaltet ihr Vertrauen, Verantwortung und Sicherheit gerade auch langfristig?

Ich wüsste jetzt nicht, wie man Vertrauen "gestalten". Das wächst (hoffentlich) im Laufe jeder Beziehung, ob BDSM oder Vanilla. 

4. Und was unterscheidet für euch „gesunden“ BDSM von problematischen Dynamiken?

Problematisch werden Dynamiken, wenn sie manipulativ werde, zur Kompensation psychischer Erkrankungen benutzt werden sollen und die konsensuale Ebene verlassen, wozu ich auch das Wortspiel des sog. Metakonsens zähle. Aber das betrifft meine SUB und mich; wenn jemand das anders handhaben möchte, da sehe ich das zwar kritisch, habe es aber zu akzeptieren, wenn keine Hörigkeit vorliegt. Hörigkeit ist zwar sehr reizvoll für mich als Dom, aber moralisch nicht vertretbar. 

 

Ich hoffe du kannst mit meinen  Antwortversuchen - jeder Punkt wäre wie bereits gesagt ein eigener Thread wert - etwas anfangen. 

 

Viel Erfolg in DEINEN BDSM wünscht dir SMart 👌😊

bearbeitet von SM-Art-5-GG

Also für mich selbst bedeutet es eig. mehr, dass es def. kein Lebensstil sein kann - aus vielerlei Gründen. 

SM oder BDSM sollte meiner Ansicht nach weder eine Ausflucht noch eine Sucht sein, sondern viel mehr etwas wie ein Zeitvertreib, wo man einfach mal seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Das geht aber nur mit Vertrauen, Respekt und Verstand.

Moin,.
Du hast @zizo23 nun weitere Einblicke bekommen.

BDSM baut auf einigeb Saulen auf,welche den Tempel tragen.
Eon Tempel welcher Dinge, wie:
- Maßlosigkeit
- ungezugeltet Sex
- Perversität
-- irrationales Verhalten
+ Träume, Wünsche, Phantasie welche man teilweise umsetzten kann.

Den Inhalt dieses Tempels habe ich aus Sicht von gut 65% der Bevölkerung beschrieben. Jener Prozentsatz der Bevölkerung, welche zu BDSM keinerlei Bezug aufbauen bzw BDSM sogar als Böse ansehen und diesen Tempel gerne abreißen würden.

Diese Gruppe von Menschen wird in bfsm-Kreisen gerne als "Stino' > Stinknorrmal oder als "Vanilla'"> bezogen auf Vanilleeis,welches von fast allen in der Bevölkerung gemocht wird.

Die Aussage Vanila-Sex mit BDSM heißt letztlich, der Sex, die Befriedigung für Beide steht im Focus, angerechnert mit BDSM-Ekementen.

Zurück zu den Säulen!
Kommunikation, gilt für beide Seiten:
Klare und offene Aussagen zu Erwartungen, wünsche, wege, Zielen, Ängsten, Erfahrungen bevor das Machtgefälle beginnt.
Während eines Machtgefälles, während einer "Session".Der Top spricht und reagiert auf die Kommunikation von SUB
Sub nutzt den Ampelcode, das Safe-Wort, aber auch der Körper von Sub spricht. Atmen, stöhnen, schreien, zittern und auch der Orgasmus sind Aussahen mit welchen der Top arbeiten kann.

Verantwortung: damit ist nie nur die Verantwortung von Top über Sub sondern auch die Eigenverantwortung von beiden Sub ist für sein Wohlbefinden maßgeblich selbst verantwortlich.

Vertrauen. Das Vertrauen in den Anderen, dass dieser weiß was er tut, dass dieser weiß was er zulässt. Vertrauen das Hingabe und Vertrauensabgabe nicht missbraucht werden.


Respekt: beruht auf Gegenseitigkeit. Respekt das Top führt, Verantwortung übernimmt. Respekt vor Sub, dass dieser sich hingibt, Spielball der Lust von Top ist, Verantwortung abgibt, Vertrauen schenkt.

Menschlicher Verstand::
Niemand soll nach einer BDSM- Beziehung lebensunfähig sein.
Keine irreparabellen Schäden an Körper, Seele und Geist, trotz intensivster BDSM Beziehung. Sub muss nach Trennung 100% selbstständig sein.

Ich selbst gehöre zu den Menschen, die man als Switcher bezeichnet. Person die Top und Sub sind oder können.
Das Wechsel von oben zu unten innerhalb einer Partnerschaft ist für mich ein Tabu.
Gegenüber meiner Lebenspartnerin bin ich Top. Wir fühlen uns im Tempel " BDSM" sauwohl.
Wir sind hardcoreplayer, heißt Grenzen sind zum überschreiten da Tabus werden nie gebrochen. Wir leben es als SSC im Metakonsens. Andere würden uns anders versuchen eingruppieren.
Sex /, der Orgasmus ist nicht Triebfeder unserer Beziehung.

Darüber hinaus lebe ich, mit einem.geeigneten PartnerIn meine Maso-devote Ader aus.
Auch im SSC+Metakonsens .
Egal ob Top oder Sub. Vorf*hr*ng, *berlass*ng, totale Erschöpfung, BDSM- Wochende, Dritte, BDSM-Party, aber auch Strafen, welche keine Lust bereiten, etc. gehören für uns mit zu unserem BDSM



Ich erlebe BDSM als die Philosophie sich ergänzender Gegensätze. 

Diese Philosophie basiert zum Einen auf dem Paradoxon in der Wahrnehmung, dass man zum Beispiel Freiheit im Freiheitsentzug erleben kann. Die Freiheit des Riggers nimmt mit der Fixierung des rope bunnies zu, während seine Verantwortung ihn jedoch zunehmend eingrenzt und umgekehrt. Mit den Konsequenzen leben, müssen beide. Die Verantwortung lässt sich nicht wirklich abgeben. Der dominante Part trägt nur das Gewicht der Verantwortung eine Zeit allein, wodurch sich das Gefühl der Freiheit für das rope bunny erklärt.

Dann gibt es die sich ergänzenden Persönlichkeitsmodell-Paare. Die erschließen sich aus dem Bereich, der ihnen den größten Lustgewinn einbringt. Ein wichtiger Bestandteil ist hier das selbstbelohnende Verhalten. Die dominanten Persönlichkeiten finden eine Befriedigung in Macht und Kontrolle, die sie aktiv ausüben während devote Persönlichkeiten dieser passiv gegenüber stehen und sich in der Unterordnung besonders wohl fühlen.

Darüber hinaus gibt es dann noch spezielle Paare aus den Gegenstücken: Caregiver und little, die das Machtgefälle oft ohne Erotik in der Fürsorge praktizieren; Sadisten und masochisten, die ihren Lustgewinn im Zufügen und Ertragen von Schmerz und Leid teilen; Jäger und beute, bei denen es etwas mehr um Nehmen und genommen werden und in Summe etwas rauer einher geht; Owner und pets, die ihr BDSM ***ischer leben; sowie Bratbändiger und brats, bei denen im Grunde alles für den Lustgewinn herangezogen werden kann und die Grenzen von Außen nicht immer erkennbar sind, weil sie die Kontrolle auf die Spitze treiben; Es sind aber nur Modelle. Sie sollen beim Verstehen der Dynamik helfen, können aber die Realität nicht vollständig abbilden. In der Realität geht es immer um die Menschen, fie sich miteinander beschäftigen.

Parallel zu den Gegensätzen in Wahrnehmung und Persönlichkeiten, gibt es Konzepte dafür, wie man sich dem Thema und dem Ausleben möglichst gefahrlos nähern kann. Das Wichtigste ist für mich der Grund-Konsens. Darüber hinaus bin ich mir der Risiken bewusst, könnte aber wohl kaum neue Erkenntnisse gewinnen, wenn ich unbekanntes oder unangenehmes von vorn heraus ausschließen würde.

Und zu guter Letzt gibt es unzählige Praktiken und Accessoires, die dem BDSM zugeordnet werden.

Vertrauen muss aufgebaut werden. Es ist in kleinem Rahmen und zu Beginn ein Vorschuss, der immer dann wächst, wenn er unter Beweis gestellt wird. Irgendwann weiß man, dass der eigene Name im Mund des Partners sicher ist und das eigene Leben in seiner Hand ebenfalls. Sicherheit selbst existiert nur durch Vorbereitung, durch Risikominimierung. Dafür braucht es ein Bewusstsein und im besten Fall auch den einen oder anderen Plan. Auch Erfahrung und Lebenserfahrung sind hier hilfreich.

In gesund und ungesund unterteile ich nicht. Wir sind mit so manchem Verhalten verdammt nahe an Sucht und Obsession. Und auch Liebeskummer ist sicher nicht gesund, selbst wenn man die Liebe zuvor nicht als krankhaft wahrgenommen hat. Statt dessen frage ich mich ob es hilfreich ist oder destruktiv. Wenn ich mich in Summe damit gut oder noch besser fühle und mein Partner auch, ist es so wie es sein soll. Wenn ich mich aber öfter schlecht fühle als gut, läuft irgendwas falsch. 

So zumindest sehen meine Gedanken dazu aus.

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